Eingabe erstes Jahr vermietete Wohnung

  • Hallo Zusammen,


    ich mache seit Jahren meine Steuer mit dem Wiso Steuerprogramm und bisher hat es immer recht gut geklappt und mein Verständnis hat gereicht :-)

    Jetzt habe ich aber seit Januar 2018 eine vermietete Eigentumswohnung und stoße an Grenzen. Ich habe verstanden, dass ich einmal den Gebäudeanteil ermitteln muss, da der "Boden" nicht mit zum abzugsfähigen Anteil gehört. Meine Frage allerdings dazu, wird ein über 10.000qm Grundstück (Häuser, Nebengelände wie Wiesen, Mülleimerplatz, Garagenhof..) genauso betrachtet wie ein 250qm Grundstück eines EFH? Weil sonst ist der Anteil bei über 40% zum Gebäudeanteil :wacko:


    Was mich aber auch noch interessiert, wo gebe ich die ganzen Renovierungs und Sanierungskosten ein? Ich habe die Wohnung kernsaniert (Elektrik, Fenster, Türen, Böden, Wände verputzt...) Trage ich das alles bei den Erhaltungsaufwendungen ein? Hier gelten doch die 15% vom ?? Kaufpreis/Gebäudeanteil?


    Danke und Grüße


    Peter

  • ich mache seit Jahren meine Steuer mit dem Wiso Steuerprogramm

    Und welchem? ?(


    Meine Frage allerdings dazu, wird ein über 10.000qm Grundstück (Häuser, Nebengelände wie Wiesen, Mülleimerplatz, Garagenhof..) genauso betrachtet wie ein 250qm Grundstück eines EFH? Weil sonst ist der Anteil bei über 40% zum Gebäudeanteil

    Das kommt darauf an. Nicht umsonst geht es bei bestimmten Objekten nicht ohne Wertgutachten, da ja meist schon die Banken verlangen/fertigen.


    Was mich aber auch noch interessiert, wo gebe ich die ganzen Renovierungs und Sanierungskosten ein? Ich habe die Wohnung kernsaniert (Elektrik, Fenster, Türen, Böden, Wände verputzt...) Trage ich das alles bei den Erhaltungsaufwendungen ein? Hier gelten doch die 15% vom ?? Kaufpreis/Gebäudeanteil?

    Eben, es kommt darauf an. Und genau da leitet Dich Dein Programm, welches auch immer es sein mag, genau an.


    Und bitte künftig die Forenregeln beachten und keine derartigen Sammelthreads mehr erstellen, damit die Forumssuche sinnvoll nutzbar bleibt.


    Im Zweifel würde ich zur Hinzuziehung eines Angehörigen der steuerberatenden Berufe raten.

  • Wie hast Du das mit dem Zitieren oben hinbekommen? Da blickt man ja kaum durch.



    Bei ETWs ergeben sich die Grubo- und Gebäudeanteile doch üblicherweise aus dem Kaufvertrag.

  • Ja da hast Du recht :-)


    Im Kaufvertrag steht mein Anteil und die Gesamtefläche. Da es sich aber um einen Wohnkomplex handelt, sind dort 11.500qm angegeben. Diese teilen sich aber in Gebäude und Freiflächen auf. Ich habe mal gehört, dass solche Grundstücke anderes bewertet werden als mit der üblichen Berechnung. Aber ich finde nichts was mich schlaucher macht. Werde morgen mal den Verwalter anrufen, der muss es ja wissen. Danke

  • Im Kaufvertrag steht mein Anteil und die Gesamtefläche. Da es sich aber um einen Wohnkomplex handelt, sind dort 11.500qm angegeben. Diese teilen sich aber in Gebäude und Freiflächen auf.

    Da sollten dann im Kaufvertrag auch die Miteigentumsanteile und der Wert des anteiligen GruBo stehen, ist eigentlich üblich so.


    Ich habe mal gehört, dass solche Grundstücke anderes bewertet werden als mit der üblichen Berechnung.

    Meine Frage allerdings dazu, wird ein über 10.000qm Grundstück (Häuser, Nebengelände wie Wiesen, Mülleimerplatz, Garagenhof..) genauso betrachtet wie ein 250qm Grundstück eines EFH?

    Aber genau gehört doch zu einem Wohnobjekt und ist letztlich ganz normales Bauland, das auch zu entsprechenden Werten gehandelt wird.


    Werde morgen mal den Verwalter anrufen, der muss es ja wissen.

    Dafür müsste er aber die Werte zum Zeitpunkt Deines Kaufes wissen und das ist schlicht einfach gar nicht seine Aufgabe. Der verwaltet das Objekt für die Eigentümer, deren Werte interessieren ihn gar nicht.

  • Als Anhaltspunkt für die Ermittlung des Wertes von Grund und Boden können die inzwischen (ausser in Bayern) öffentlich einsehbaren Bodenrichtwerte gelten. Diese werden - falls nicht andere Werte nachweisbar sind - vom FA herangezogen.

    Die besten Grüße aus dem tiefen Süden (wo es fast immer schön ist, auch bei Regen)
    nesciens



    WISO Steuersparbuch seit 1994, Windows 7

  • Was mich aber auch noch interessiert, wo gebe ich die ganzen Renovierungs und Sanierungskosten ein? Ich habe die Wohnung kernsaniert (Elektrik, Fenster, Türen, Böden, Wände verputzt...) Trage ich das alles bei den Erhaltungsaufwendungen ein? Hier gelten doch die 15% vom ?? Kaufpreis/Gebäudeanteil?


    Danke und Grüße


    Peter

    Und hier liegen möglicherweise Anschaffungskosten vor (Stichwort anschaffungsnahe Aufwendungen). Die 15% gelten - wenn ich mich richtig erinnere - von den Anschaffungskosten für das Gebäude! "Kernsanierung" deutet auf Anschaffungskosten hin.

    Die besten Grüße aus dem tiefen Süden (wo es fast immer schön ist, auch bei Regen)
    nesciens



    WISO Steuersparbuch seit 1994, Windows 7