Summenzähler für Gesamtwasser werden nicht in der Nebenkostenabrechung ausgegeben

  • buhl.de/wiso-software/wcf/index.php?attachment/26662/Hallo,


    ich habe für ein Mietshaus pro Wohnung einen Warmwasser und einen Kaltwasserzähler. Diese habe ich pro Wohnung mit einem Summenzähler summiert. Wenn ich den Summenzähler anwähle, werden auch die korrekten Summen aller Zähler angezeigt.

    Zusätzlich habe ich einen Hauptwasserzähler angelegt.


    Diese werden aber in der Nebenkostenabrechnung nicht angezeigt. In der Nebenkostenabrechnung sind lediglich die Kaltwasserzähler summiert.

    Es erscheint auch keine Ausgabe der Summenzähler und des Hauptwasserzählers.


    Ich bin gemäß der Anleitung in http://update1.buhl-data.com/d…iel_Summenz%C3%A4hler.pdf vorgegangen.


    Ich habe die Zähler schon mehrfach kontrolliert und komme nicht dahinter, warum bei mir keine Summenzähler und kein Hauptwasserzähler angezeigt werden.


    Hat jemand eine Idee?


    Hier ein paar Screenshots:






  • Hallo,


    schau mal in die Kostenarten-/Umlageschlüsselzuordnung für Dein Objekt (Objekt => ganz unten). Vermutlich wird Warmwasser über die Heizkostendefinition umgelegt? Rechnest Du Heizkosten ab und sind dort alle Angaben vorhanden bzw. ist die Abrechnung schlüssig?


    VG

    poldy

  • Hallo,


    vielen Dank für die Anregungen. Der Hauptwasserzähler ist definiert und hat auch einen Anfangs- und Endstand für die Abrechnungsperiode eingetragen. Der unterschiedet sich bewusst von der Summe der Summenzähler, um die Messdifferenzausgabe zu testen.




    Bei mir macht die Heizkostenabrechnung eine externen Anbieter. In der Abrechnung des Anbieters tauchen die Warmwasser- und die Kaltwasserzähler auf. Der Wasserverbrauch ist die Summe dieser Zähler (also Gesamtwasser = Summe(Kaltwasserzähler) + Summe(Warmwasserzähler).


    Ich muss aber die Wasserkosten als Nebenkosten anteilig zum Verbrauch der Mieteinheiten abrechnen.


    Ich habe jetzt die erwarteten Summen erhalten.

    schau mal in die Kostenarten-/Umlageschlüsselzuordnung für Dein Objekt (Objekt => ganz unten).


    Das war für mich die Lösung.


    Es gab zwar den Umlageschlüssel "Gesamtwasser", aber keine Kostenart "Gesamtwasser". Ich habe jetzt eine neue Kostenart "Gesamtwasser" angelegt:



    und habe dann bei der entsprechenden Wasser-Rechnung diese Kostenart verwendet und den Umlageschlüssel "Gesamtwasser" verwendet.




    Ich hoffe, dass ich damit weiter komme!


    Vielen Dank!

  • Nachricht von Buhl:

    Zudem wird in dem Hauptzähler "Wasser" der Umlageschlüssel "Gesamtwasser (Verbrauch in m³)" hinterlegt, sowie auch in den Summenzählern. Zudem hat eine Überprüfung Ihrer Daten ergeben, dass im Objekt unter "Kostenarten- / Umlageschlüsselzuordnungen" für die Kostenart "Wasser" der Umlageschlüssel "Kaltwasser (Verbrauch in m³)" hinterlegt ist. Ändern Sie diesen bitte in "Gesamtwasser (Verbrauch in m³)".


    Mit folgenden Einträgen umgesetzt:

    Zähler


    Rechnung


    Ergebnis Zähler


    Ergebnis Nebenkosten


  • Mit folgenden Einträgen umgesetzt:

    Im vorletzten Bild sehe ich, dass die gesamte Summe an Wasser, also "eingekaufte Menge" bei 200 m³ liegt, die Gesamtsumme der Wohnungszähler aber bei 247 m³. Differenz -(minus) 21,5%.

    Auch wenn es vermutlich eine Musterabrechnung ist sollte sichergestellt werden, dass das nicht so publiziert wird.

    Wenn die Summe der Wohnungswasserzähler bis zu 20% weniger betragen als das bezogene Wasser, dann stimmt der Gesetzgeber noch zu, mehr darf es aber auch nicht sein, dann stimmt etwas nicht, Fehler bei der Eingabe, Fehler beim Ablesen, Fehlfunktion eines Wasserzählers, also die ganze Bandbreite.

  • 1. Sind das fiktive Werte.

    2. zahlen die Mieter nach dem Hauptzähler und nicht nach dem Wohnungszähler, also weniger.

    Wenn die Summe der Wohnungswasserzähler bis zu 20% weniger betragen als das bezogene Wasser.

    Somit rechtens. Die 20% Regelung ist hier außer Kraft, da der Hauptzähler dies nicht überschreitet.

    Bitte dann schon die Musterrechnung richtig interpretieren.

  • Bitte dann schon die Musterrechnung richtig interpretieren.

    Habe ich, denn es wurde über den Hauptwasserzähler, also das was die Wasserwirtschaft lieferte, 200 m³ Wasser verbraucht. Die Summe der Wohnungswasserzähler ergibt aber eine Gesamtsumme von 247 m³.


    Wie soll das gehen?


    Der Hauptwasserzähler ist die Basis, danach werden der Wohnungswasserzähler ins Verhältnis gesetzt. Und die können nicht mehr verbrauchen als "eingekauft" und sollen auch nicht mehr als 20% von der Summe Hauptwasserzähler abweichen.




  • Vielen Dank für die Informationen. Das funktioniert bei mir jetzt soweit.


    Jetzt habe ich noch ein Problem mit dem Wasser zu lösen:


    Die Abrechnungsperiode geht bis 30.11. Der externe ableser kommt immer erst im Januar. Dieses Mal waren zwei Ablesungen notwendig (21.1. und 30.1.), da ein Mieter nicht da war. Ich habe also unterschiedliche Datumswerte für die Wasserzähler der Wohungen.

    Den Hauptwassezähler habe ich zum 1.12. abgelesen und den Stadtwerken zur Abrechung genannt.

    In der Abrechnung vom externen Dienstleister stehen jetzt aber mit Datum 30.11. die Zählerstände vom 21.1. und 31.1. Damit die Zähler korrekt arbeiten, muss ich für jede Wohnung zwei Zählerstände erfassen: 21.1. und 31.1..


    Als Lösung des Problems habe ich jetzt die Verbräche der einzelnen Zähler Tag genau zurückgerechnet (aus dem Verbrauch der letzten Ablesung geteilt durch die Anzahl der Tage seit der letzten Abrechnung), damit ich auf einen einigermaßen realen Stand zwischen Hauptwasserzähler und den abgelesenen Werten zu kommen. Da ich insgesamt 13 Zähler habe und mache Zähler während der Abrechnungsperiode ausgewechselt wurden, ist das sehr aufwändig.


    Hierzu hätte ich zwei Fragen:


    1. Ist die Vorgehensweise korrekt?

    2. Gibt es eine einfachere/bessere Möglichkeit?


    Viele Grüße

    Stefan

  • 1. Ist die Vorgehensweise korrekt?


    2. Gibt es eine einfachere/bessere Möglichkeit?

    zu 1. ja, das kannst du machen. Es ist bei diesen verrückten Ablesezeiten des Wasserlieferanten nicht anders zu machen. Wichtig ist ja, dass kein Mieter zu wenig oder zu viel bezahlen muss, wenn er auszieht. Denn dann wird der effektive Verbrauch auch berechnet. Leider geht das nicht anders auszurechnen


    zu 2. Ich arbeite mit dem Hausverwalter, da müssste aber die Logik identisch sein. Bei einem Zählerwechsel musst du ja die Wechseldaten eintragen, hast also bis zum Auswechseln Verbrauchsdaten vorliegen, kannst dann vielleicht einfacher abrechnen.


    Nur zum Bewußtsein, die Summe Hauptzähler zu Wohnungszähler ist nicht 1:1. Ein Hauptwasserzähler zählt ab ca. 7 Liter pro Stunde, ein Wohnungszähler, wenn er waagrecht eingebaut ist bei ca. 12 l/h und wenn er senkrecht eingebaut ist bei ca. 20 l/h. Das heißt, die Summe der Wohnungszähler ergibt in der Regel nie die Summe, die der Hauptwasserzähler anzeigt. Dies hat der Gesetzgeber mit seiner Aussage, dass diese Differenz bis zu 20% betragen darf, zugelassen. Nicht umgekehrt, dass die Wohnungswasserzähler mehr verbrauchen, als der Hauptzähler geliefert hat.

    Das kann vorkommen, wenn zwischen Hauptzähler- und Wohnungswasserzählerablesung ein großer zeitlicher Raum vorliegt. Unsere Programme, zumindest der Hausverwalter macht es so, verteilt die Messdifferenzen auf die einzelnen Wohnungszähler. Also wird das ausgeglichen.

  • Danle für die Erläuterung.


    Dann hätte ich einen Verbesserungsvorschlag an das Programm, dass es die realen Messwerte automatisch Tag genau zurückrechnen kann und ich nicht ein separates Excel-Sheet verwenden muss ;).