WISO Mein Geld

  • Hallo liebe Gemeinde,


    Seit Jahren warte ich auf eine Version, die endlich auf einem MACOS läuft, leider bisher Fehlanzeige. Bisher behelfe ich mich mit Parallels oder VirtualBox, was zwar funktioniert, aber man muß schon einiges technisches Verständnis haben, um sie Software einigermaßen stabil zum Laufen zu bringen. Das wird aber in Zukunft höchstwahrscheinlich nicht mehr funktionieren, da Apple eigene Prozessoren entwickelt und damit der bisherige Befehlssatz für Intel Prozessoren für die neuen Prozessoren nicht mehr funktioniert. Außer die Anbieter für VM Ware entschließen sich, ihre Produkte umzuschreiben und man ist gewillt, diese Krücke weiter zu benutzen.

    Ist es nicht an der Zeit, dass Buhl endlich auch für Apple User ihre Programme anbietet?

  • Ist es nicht an der Zeit, dass Buhl endlich auch für Apple User ihre Programme anbietet?

    Warum? Weil Apple mit den eigenen Prozessoren Dir da jetzt Steine in den Weg legt, wie Du schreibst? Da könnte man genau so gut fragen, ob es nicht an der Zeit ist, daß Du von Apple weggehst?


    Ich kenne keine Aussage von Buhl, daß Mein Geld als Mac-Version erscheinen soll. Ich gehe mal davon aus, daß das für Buhl nicht wirtschaftlich ist. Bei anderen Programmen, die sicher eine weit höhere Verbreitung haben wie z.B. das steuer:Sparbuch , gibt es Mac-Versionen. Insofern ist Deine allgemeine Formulierung auch falsch.

  • Danke für Deine Meinung, aber diesem Niveau wollte ich eigentlich nicht diskutieren. Ich supporte beruflich sowohl Windows als auch Apple User und meine, dass ich von beiden Systemen etwas Ahnung habe. Der lapidare Hinweis, ich soll ein anderes Betriebssystem nutzen, hilft absolut nicht bei der Lösung des Problems. Aber Du hast mich wenigstens dazu gebracht, eine andere Software zu testen, die sowohl Apple als auch Windows unterstützt.


    Vielleicht solltest Du Dir auch Gedanken darüber zu machen, ob es nicht sinnvoll ist, dass es Hersteller gibt, die die marktbeherrschende Stellung von Intel und Microsoft zu mindest in Frage stellt

  • Also doch ein UNIX/LINUX basierendes System? Denn Apple als "offen" zu betrachten, ist wohl nicht von Erfolg gekrönt Die sind zwar nicht marktbeherrschend im Sinne der Verkaufszahlen, dafür wollen sie durch ihre Geschäftspolitik den Markt beherrschen.

  • @d01êdv99

    Frag doch mal die andere Anbieter von Finanzsoftware. Ich habe selber 7 Jahre ein MacBook Pro genutzt neben meinem Windowsrechner, und bin dann wieder komplett auf Windows umgesteigen, da ich für diverse Anwendungen (u.a. Multimedia) keinen, auch annähernd, adäquaten Erstz für meine Windowsanwendungen gefunden habe. Leider betreibt Apple eine Politik, die kleinere und mittlere Softwareanbieter geradezu wegtreibt von Apple.

    Von daher verstehe ich es, wenn Buhl, zumindest was Mein Geld angeht, MacOS nicht unterstützt. Und bei einem Marktanteil in Deutschland von knapp 18% (mit sinkender Tendenz) würde ich es mit gut überlegen, ob sich derartige Entwicklungsaufwände lohnen würden.

  • ob es nicht sinnvoll ist, dass es Hersteller gibt, die die marktbeherrschende Stellung von Intel und Microsoft zu mindest in Frage stellt

    Das meinst du jetzt nicht ernst oder? Wenn ich mir das Gebaren von Apple im iOS Umfeld ansehe, wer hat denn da eine marktbeherrschende Stellung? Ich kennen ein Softwarehaus, das für gerne eine App für iOS anbieten würde, dies aber nicht macht, da die Bedingungen von Apple so schlecht sind, dass sie mit jedem Verkauf draufzahlen würden. Also bleibt es in diesem Fall bei Windows und Android.

  • Außer die Anbieter für VM Ware entschließen sich, ihre Produkte umzuschreiben und man ist gewillt, diese Krücke weiter zu benutzen.

    Zumindest Parallels wird dies wohl weiter ermöglichen...

    Ist es nicht an der Zeit, dass Buhl endlich auch für Apple User ihre Programme anbietet?

    Ich vermute, dass es MG in einer vergleichbaren Form niemals für Mac geben wird. Zum einen gibt es von Buhl ja bereits "Finanzblick", wo man mit Userdaten scheinbar recht gut Geld verdient. Warum sollte man das mit einer Konkurrenzsoftware aus dem eigenen Haus beschneiden? Zum anderen wird die Akzeptanz einer jährlichen "Abo-Gebühr" von 35 EUR - analog zur Windowsversion - nur bei wenigen Mac-Usern auf Gegenliebe stoßen.

    M.E. solltest Du Deine Energie mit entsprechenden Verbesserungsvorschlägen bei den bereits vorhandenen Anbietern von MAC-Bankingsoftware investieren. Ich fände es klasse, wenn dort mal einer sowas wie eine Finanzprognose hinbekommen würde. So lange nutze ich auch noch zähneknirschend MG als letztes Windowsprogramm....