Beiträge von Administrator

    Hallo,


    es gibt noch technische Schwierigkeiten mit Tapatalk geschuldet durch den Domainwechsel und strikterem Webserver.
    stehe dort mit dem Support in Kontakt, aber die scheinen alle Ferien zu haben da. :whistling:
    Die Funktion wird wieder aktiviert werden, sobald die Probleme behoben sind.


    Gruß :)

    Huhu,



    Kann es sein, dass mit dem Umzug das Tapatalk Plugin vergessen wurde? Komme nicht mehr über Tapatalk ins Forum (klar, hat sich ja auch die Adresse geändert), aber ein neues Forum finde ich bei Tapatalk nicht, wenn ich nach "Wiso" suche.


    Kennst Du den Thread "Warnung vor Tapatalk" im WoltLab-Forum schon?


    habe Tapatalk wieder installiert ABER werde drauf achten, dass der kein Mist baut.


    Gruß :)

    Ist das so? Bei allen x86 Plattformen (wozu eigentlich auch seit längerem der MAC gehört) ist ein INT in C seit Ewigkeiten ein architekturabhängiger definierter Wertbereich (oder Codest du noch in C95?), ein long int unsigned ist immer 4.294.967.295 und das unabhängig davon ob ich Linux, Unix oder Windows verwende oder ob ich eine x64 Architektur habe. Es ist natürlich etwas gänzlich anders, wenn ich eine Anwendung von vornherein auf 64 Bit auslege und entsprechend auch Datentypen verwende welche auf den "kleineren" Plattformen nicht zur Verfügung stehen. Ich bleibe dabei, echte Plattformunabhängigkeit (mal eingegrenzt auf Linux und Windows sowie x86) hat nicht viel was mit den Datentypen zu tun, sondern eher etwas damit wie stark ich meine Software an ein System optimiert haben und wie weit man sich von Betriebssystem Kompetenten entfernen möchte.


    Ich finde es einfach eine sehr gewagt aussage, dass es am schlechten Design läge dass Buhl die Software nicht auch auf anderen Plattformen veröffentlicht. Wer in C++ programmiert und die Bibliothek QT verwendet hat seine Software bestimmt nicht schlecht programmiert, nur weil man sich dennoch weiterhin auf den Kernmarkt konzentriert. Ich könnte mir gut vorstellen, dass das WISO-Sparbuch z.b. durchaus irgendwann auch mal für MAC und auch Linux kommt.

    Es tut mir Leid wenn du dich angegriffen fühlst, ich habe lediglich Vermutungen angestellt, so wie du auch. Ein Beispiel wie dass ein Datentyp (z.b. Integer) etwas mit Plattformunabhängigkeit zu tun haben soll, kann mich als aktiver Programmierer nur zu diesem Schluss kommen lassen.

    Plattformunabhängigkeit hat erst mal nicht direkt etwas mit der eingesetzten Programmiersprache zu tun, sondern eher damit wie stark man seine Software mit vom Betriebssystem angebotenen Bibliotheken verzahnt. Ein "INT" ist ein Datentyp welcher erst mal wenig mit der verwendeten Programmiersprache zu tun hat, sondern lediglich bezeichnet wie ein Wert (Variable) gespeichert und verwaltet wird. Ein INT bezeichnet also lediglich den Typ einer Variable, im Fall von INT ist eine solch deklarierte Variable nur für Ganzzahlen geeignet.


    Ohne jetzt gvde zu nahe zu treten, möchte ich dennoch in Frage stellen ob er in der Lage ist überhaupt die hier genannten Aussagen zu tätigen. Seine Fachkompetenz in Bezug auf Programmiersprachen, Programmierparadigma, Betriebssystemabhängigkeit und Prozessorarchitektur scheinen nur rudimentär vorhanden zu sein, die wenig vorhandenen Kenntnisse werden dazu benutzt um zu polarisieren und nicht um Fachwissen zu vermitteln. Das ist schade, denn man kann durchaus Sachlich versuchen zu hinterfragen, warum Buhl nicht das macht was man gerne hätte. Jedoch sollte man dies tun, ohne irgendwelche Sachen zu unterstellen, welche so gar nicht den Tatsachen entsprechen und man davon auch nichts wissen kann. Ich denke nicht, dass gvde jemals den Quellcode von Buhl zu Gesicht bekommen hat.


    Natürlich darf man die Frage stellen warum Buhl nicht auch eine Software nativ für MAC, Linux oder andere Systeme entwickelt,aber ob das letztendlich am Programmierstil oder einfach daran liegt dass Buhl dafür keine Ressourcen aufwenden möchte, kann sicherlich nicht gvde beantworten sondern nur Buhl selbst.


    Fakt ist, dass eine nativ für eine Plattform entwickelte Software die vom jeweiligen System die besten der zur Verfügung stehenden Bibliotheken nutzt immer besser, als etwa eine Software welche aufgrund der Fähigkeit Plattform übergreifend sein zu wollen sich zusätzlichen anderen Schnittstellen bedient. Um Plattform übergreifend eine Software zu entwickeln, ist nicht nur die Entscheidung der Programmiersprache ausschlaggebend, sondern auch welche Fähigkeiten man von Betriebssystem nutzen möchte und welche nicht. Z.b. kann ich auf dem einen Betriebssystem im Kern verankerte Bibliotheken nutzen, um z.b. eine Webseite in der Oberfläche zu rendern oder mit dem Internet zu kommunizieren, bei dem anderen Betriebssystem muss ich eine andere Komponente nutzen oder diese selbst entwickeln. Es gibt nur wenige Ansätze, um eine echte Plattformunabhängigkeit zu gewährleisten. Diese sind eigentlich nur mittels Virtueller Maschinen, welche die vom Programm benötigten Funktionsaufrufe auf die jeweilige Plattform anpassen. Richtig sauber ist dies nur mit Java möglich, jedoch ist Java nicht in allen Fällen die geeignete Programmiersprache. Dies zeigt sich schon alleine daran, wie gut sich Java tatsächlich durchgesetzt hat. .NET ist dank freien VMs wie z.b. Mono auch noch ein Ansatz das abzubilden, was Java mit als Vorteil anbietet. Aber nur weil man auf C/C++ setzt, bedeutet das noch nicht im Ansatz dass man dadurch eine Plattformunabhängigkeit bekommt. Für einfache Anwendungen welche nur ein CLI besitzen mag das noch zutreffen, aber für komplexere Anwendungen welche auf verschiedene Bibliotheken zugreifen sicherlich nicht. Eine Software wird nicht nur über ein paar Programmroutinen definiert, sondern auch über den gesamten Auftritt. Ein Wiso-Sparbuch z.b. hat eine komplexe Oberfläche, welche sich nicht einfach mal so in C++ bauen lässt und auf allen Plattformen gleich ausschaut (was vermutlich auch nicht gewünscht wäre).


    Man wird also weder mit Java, .NET oder C++ eine Applikation schreiben können, welche sich wirklich auf jeder Plattformen optimal verhält. Weiterhin muss jede Plattform individuell getestet und vom Support unterstützt werden, auch hier steht immer ein Kosten-/Nutzen-Verhältnis gegenüber.


    64-Bit ist sicher etwas, was in Zukunft vermehrt vorkommt. Was jedoch nicht bedeutet, dass man jede Anwendung jetzt von heute auf morgen auf 64 Bit umstellen muss. Es wird noch einige Jahre so sein, dass ein 64-Bit Betriebssystem weiterhin 32-Bit Code ausführen kann, schon alleine deswegen weil wir nun mal immer noch eine x86 Architektur zu Grunde liegen haben. Wie lange es dauert, komplett auf neue Architekturen zu schwenken zeigt uns alleine die Tatsache, dass es Jahrzehnte gedauert hat bis 16-Bit verschwunden ist. Selbst ein Windows 7 x32 führt noch zum Teil problemlos 16-Bit Anwendungen aus. Natürlich gibt es viele Vorteile, welche aber auch nur unter bestimmten Voraussetzungen zum Vorschein kommen. Ein Mein-Büro in 64 Bit z.b. hätte den Vorteil, dass man sehr große Daten im Speicher verwalten könnte. Ein System was mehr als 4GB RAM hat, wäre dann für eine Software welche diese auch Nutzt dann deutlich im Vorteil. Eine Grundsatzdiskussion 32-Bit vs. 64-Bit halte ich hier aber nicht für Sinnvoll, denn es gibt einfach viel zu viele Variablen die einen normalen Anwender auch gar nicht interessieren.