Beiträge von Manfred_Hölzer

    Hallo,
    wenn Sie schon dazu neigen sich für "EÜR & Kasse" zu entscheiden, kann ich Ihnen noch das "WISO Sparbuch 2012" empfehlen. Zumindest ist es aus meiner Sicht lohnenswert diese beiden Programme mal miteinander zu vergleichen.
    Sollte nur ein Hinweis sein.
    :)

    Vielen Dank für Ihre Bemühungen und bemühen Sie sich nicht weiter.
    Die Antworten sind leider sehr unbefriedigend für mich und meine Frage ist damit weiterhin nicht beantwortet.
    Mit dieser allgemeinen Antwort "Das Programm legt in der Steuerberechnung - jede Menge Hinweise - (!!!!), Kommentierungen und Berechnungen offen" kann ich nichts anfangen, wenn überhaupt jemand. Tut mir leid.

    Danke, aber das wollte ich nicht wissen (ist mir bekannt).
    Mir geht es nicht um den § 33a EStG, sondern darum, wie das Programm aufgrund meiner Vorgaben den "als außergewöhnliche Belastungen anzusetzender Betrag ... " ermittelt. Das ist auch nicht in der Programmhilfe zu finden und aus meiner Sicht auch keine steuerliche Frage.

    Nach Eingabe der Unterhaltsaufwendungen z. B. 1.600 EUR in der entsprechenden Maske (Angaben zum Haushalt........) erscheint automatisch in der Zeile: "als außergewöhnliche Belastungen anzusetzender Betrag ...... " z.B. ein Betrag von 1.455 EUR.
    Habe leider nichts gefunden, wie dieser Betrag (1.455 EUR) ermittelt wird bzw. zustande kommt. Wo kann ich das nachlesen um es nachvollziehen zu können?
    Für eine Antwort bedanke ich mich im voraus recht herzlich.

    Auf der Lohnsteuerbescheinigung ist unter der Nummer "20 = steuerfreie Verpflegungszuschüsse bei Auswärtstätigkeit" vorgesehen. Wird in diesem Feld ein Betrag vorgegeben, dann erscheint dieser Betrag im Steuerbescheid unter "Steuerpflichtige Arbeitgebererstattungen" und wird zu den Einkünften hinzugerechnet. Mir scheint, dass es sich um eine Fehler im Programm handelt.


    Bitte um Überprüfung.

    Es kommt darauf an, wieviele Lohnsteuerkarten Sie bei Ihrem ehemaligen Arbeitgeber hinterlegt haben.
    Bei einer Lohnsteuerkarte brauchen Sie auch nur eine Anlage N ausfüllen. Bei zwei müssen Sie demnach auch zwei Mal die Anlage N ausfüllen. Hier ist auch im Programm das Ausfüllen einer zweiten Anlage N vorgesehen.
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    Ja, das ist richtig. Sie können sich aber nur jeweils für eine begrenzte Zeit davon befreien lassen. In diesem Falle ist ein Antrag auf Ausstellung einer Nichtveranlagungs- (NV) Bescheinigung (§ 44a Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 u. § 44 b Abs. 1 des Einkommensteuergesetzes - EstG) zu stellen.
    Formular: NV 1 A
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    Hallo Schreiber,
    grundsätzlich sind dem neuen Formular der Einnahmen-Überschussrechnung keine Belege beizufügen.
    Ausnahmen:Privatnutzung Pkw / Privatnutzung Telefon / Anlagegüter.
    Sofern dies in Frage kommt, dann ist jeweils ein Beleg über die Ermittlung der Privatnutzung Pkw bzw. Telefon dem Formular beizufügen.
    Bei Anlagegüter ist ein Anlagenverzeichnis beizufügen.

    Hallo Simone,
    Erstattungsleistungen von einer Versicherung müssen auf die ermittelten Schadenskosten angerechnet werden. Das gilt auch für Leistungen von der eigenen Versicherung, z. B. Teilkasko- oder Vollkaskoversicherung.


    Wenngleich auch solche Ersatzleistungen nicht zu steuerrelevanten Einnahmen führen dürfen, so ändert sich dies, wenn die Entschädigung Werbungskosten / Betriebsausgaben ersetzt. Denn insoweit sind Sie ja nicht mehr mit Aufwendungen belastet (FG München vom 18.3.1998, EFG 1998 S. 1083).


    D.h. also, wenn Sie die Schadenskosten weder als Werbungskosten noch als Betriebsausgaben geltend gemacht haben, werden die Erstattungsleistungen auch nicht angerechnet. Auch den Mehrbetrag, wie in Ihrem Falle brauchen Sie nicht anzugeben.


    Eine Nutzungsausfallentschädigung, die Sie von der gegnerischen Haftpflichtversicherung erhalten, brauchen Sie ebenfalls nicht auf Ihre Schadenskosten anzurechnen. Das gilt ebenfalls für Leistungen, die als Schmerzensgeld gezahlt werden (FG Hamburg vom 22.5.1992, EFG 1992 S. 735).


    Gruß
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    Hallo Barbara,
    ob ein Fahrzeug, dem Betriebsvermögen zuzuordnen ist, hängt vom Umfang der betrieblichen Nutzung ab. Beträgt die betriebliche Nutzung
    - mehr als 50 %, gehört das Fahrzeug automatisch zum notwendigen Betriebsvermögen.
    - weniger als 10 %, so zählt das Fahrzeug zum notwendigen Privatvermögen.
    - zwischen 10 und 50 %, können Sie wählen, ob Sie das Fahrzeug dem Betriebsvermögen oder dem Privatvermögen zuordnen (gewillkürtes Betriebsvermögen).


    Ist also noch aktuell.


    Gruß
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    Hallo Herr Mittelbach,
    eine Geschäftsreise ist ein Ortswechsel einschließlich der Hin- und Rückfahrt aus geschäftlichem Anlass.
    Steuerlich relevant sind bei einer Geschäftsreise drei Kostentypen: die Fahrt-, die Übernachtungskosten und der Verpflegungsmehraufwand.
    Das heißt also, dass in der Regel alle Kosten absetzbar sind und damit auch die Hinfahrt zum Kunden sowie die Rückfahrt vom Kunden zum Firmensitz als Geschäftsreise gilt.
    Aus meiner Sicht müssen bei Ihrem Bekannten andere Gründe vorliegen, die das Finanzamt dazu bewogen hat diese Fahrten als Privatfahrten zu werten.


    Ein Grund wäre z.B. "Vermengung von geschäftlichen mit privaten Interessen".

    Hallo Petra.
    Ab 2005 werden Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung nicht mehr mit dem Ertragsanteil versteuert, sondern mit dem sog. Besteuerungsanteil.
    Dies gilt auch für vorgezogene Altersrenten, Witwen- und Witwerrenten, Waisenrenten und Erwerbsminderungsrenten, die bisher lediglich mit dem besonders günstigen Ertragsanteil nach § 55 EStDV versteuert wurden.
    Der Besteuerungsanteil ist ein bestimmter Prozentsatz, der für das Jahr des Rentenbeginns gesetzlich festgelegt ist (§ 22 Nr. 1 Buchstabe a Doppelbuchstabe aa EStG 2005):
    Der Besteuerungsanteil beträgt für alle Rentner des Jahres 2004 und für diejenigen, die im Jahre 2005 neu in Rente gehen, unabhängig vom Alter 50 % des Rentenbetrages.


    Mit dem Besteuerungsanteil wird die Rente aber nur im ersten Jahr besteuert. Ab dem zweiten Jahr ist die Rente in voller Höhe nach Abzug des persönlichen Rentenfreibetrages steuerpflichtig.
    Dieser Rentenfreibetrag ergibt sich als Unterschiedsbetrag zwischen dem vollen Jahresbetrag der Rente im zweiten Jahr und dem Besteuerungsanteil des Rentenzugangsjahres. D.h.: 100% - 50% Besteuerungsanteil = 50% Rentenfreibetrag.
    Der so ermittelte Rentenfreibetrag von 50% wird zeitlebens festgeschrieben.
    Das führt dazu, dass künftige Rentenerhöhungen stets in vollem Umfang steuerpflichtig werden. So können Renten, die anfänglich noch steuerfrei sind, infolge von Rentenerhöhungen im Laufe der Zeit in die Steuerpflicht hineinwachsen.


    Der Besteuerungsanteil wird berechnet vom Rentenbruttobetrag und nicht vom tatsächlichen Auszahlungsbetrag.


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    Hallo Ute,
    Sie haben Recht. Nach der Einführung des neuen Formulars der "Einnahmenüberschuss-Rechnung" sind die Umsatzsteuererstattungen des Finanzamtes grundsätzlich als Einnahmen anzugeben. Vorher konnte man diese Erstattungen entweder unter Einnahmen oder unter Ausgaben auf der Habenseite des Kontos Umsatzsteuervoranmeldung buchen.
    Ich gehe mal davon aus, dass Sie nicht das neue Formular der "Einnahmenüberschuss-Rechnung - Anlage EÜR" an das Finanzamt abgeben müssen sondern lediglich der Ausdruck von Ihrem WISO-Sparbuch.
    Vorgehensweise:
    Sie legen ein neues Konto wie folgt an:
    Kontonummer: 1778
    Kontobezeichnung: Umsatzsteuer-Erstattung
    Kurzbezeichnung: Umsatzsteuer-Erstattung
    Kategorie: Umsatzsteuer
    Steuerautomatik: aus
    Zuordnung zur Umsatzsteuervoranmeldung: keine Zuordnung
    Zuordnung zur Umsatzsteuererklärung: keine Zuordnung
    Zuordnung Einnahmenüberschussrechnung: 141 Erstattete oder verrechnete Umsatzsteuer
    Wenn Sie diese Erstattungen unter diesem Konto buchen, erscheinen die Beträge unter "Einnahmen".


    Hinweis: Im neuen Programm ist die Zuordnung der Konten auf das neue Formular "EÜR" abgestimmt. Wenn Sie sich das Konto 1780 einmal ansehen, werden Sie festellen, dass Buchungen auf der Sollseite im neuen Formular den Betriebsausgaben und Buchungen auf der Habenseite als Betriebseinnahmen zugeordnet sind.
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    Hallo Monee,
    da hab ich mich wohl etwas undeutlich ausgedrückt was die Ausgaben betrifft. Damit habe ich gemeint, dass die Umsatzsteuer, die auf der Ausgabenseite entstehen bzw. entstanden sind als Vorsteuer von der Umsatzsteuer auf der Einnahmenseite abzuziehen sind.
    Übrigens bin ich davon ausgegangen, dass Sie eine Einnahmen-Überschussrechnung mit dem WISO-Programm machen.
    Beispiel:
    Sie haben Netto-Einnahmen in Höhe von 15.000 EUR, die mit 16% Umsatzsteuer und Netto-Einnahmen in Höhe von 10.000 EUR, die mir 7% Umsatzsteuer steuerpflichtig sind.
    15.000 EUR + 16% USt = 2.400 EUR
    10.000 EUR + 7% USt = 700 EUR
    In die Umsatzsteuer-Voranmeldung sind diese Beträge wie folgt einzutragen:
    Zeile 27 - KZ 51 15.000 EUR BMG 2.400 EUR Steuer
    Zeile 28 - KZ 86 10.000 EUR BMG 700 EUR Steuer
    Das ergeben insgesamt 3.100 EUR an Umsatzsteuer, die Sie vereinnahmt haben und folglich auch an das Finanzamt abführen müssten.
    Da Sie aber nicht nur Einnahmen sondern auch Ausgaben haben, die umsatzsteuerpflichtig sind können Sie nun die gesamte Umsatzsteuer, die die Ausgaben betreffen von der Summe Umsatzsteuer/Einnahmen als Vorsteuern abziehen
    An Umsatzsteuer auf Ausgaben sind z.B.: 1.500 EUR angefallen. Dieser Betrag ist als abziehbare Vorsteuer in der Umsatzsteuer-Voranmeldung in Zeile 54 - KZ 66 einzutragen.
    Ergebnis:
    Umsatzsteuer auf steuerpflichtige Umsätze + 3.100 EUR
    Abziehbare Vorsteuer - 1.500 EUR
    =Verbleibende Umsatzsteuer-Vorauszahlung = 1.600 EUR
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    Hallo Monee,
    das heißt nicht Vorsteuervoranmeldung sondern "Umsatzsteuervoranmeldung".
    Wenn die Ausgaben bei der Umsatzsteuervoranmeldung nicht berücksichtig wurden, könnte es vielleicht sein, dass bei den Buchungen der Ausgaben etwas schief gelaufen ist. Z.B.: Zuordnung der Konten bzw. Steuerbuchung?