Beiträge von Akki

    Hallo Honnes,


    im Erläuterungsteil des Steuerbescheides vom Finanzamtes müsste sinngemäß folgender Satz stehen:

    "Leistungen nach § 32b Abs. 1 Nr. 1 EStG (z.B. Lohnersatzleistungen) in Höhe von x.xxx € [für den Ehemann/für die Ehefrau] wurden mit x.xxx € in die Berechnung des Steuersatzes einbezogen (Progressionsvorbehalt, § 32b EStG)."


    Stimmt der dort angegebene Wert denn mit den eingegebenen Werten in der Software überein?

    Das FA hat folgenden Hinweis zur Berechnung vermerkt:
    - Leistungen nach § 32b Abs. 1 Nr. 1 EStG (z.B. Lohnersatzleistungen) in Höhe von -233€ wurden mit -233€ in die Berechnung des Steuersatzes einbezogen (Progressionsvorbehalt).

    Das deutet für mich auf einen negativen Progressionsvorbehalt hin. Eine Rückzahlung an Arbeitsagentur/Krankenversicherung o.ä. ist hier die Ursache, welche die erhaltenen Beträge übersteigt.
    Offenbar wurden in WISO steuer:Sparbuch 2017 die Lohnersatzleistungen nicht vollständig erfasst und eine Rückzahlung vergessen.

    Dann konkreter: Steigt die ESt-Belastung, wenn weder der AG noch ich Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung oder zu berufsständischen Versorgungswerken geleistet haben (und auch nicht leisten müssen)? Dieser Sonderfall liegt bei mir wohl vor und wird bei mir im Programm moniert. Das ist allerdings richtig so.

    Dieser Sonderfall führt auch zu einer höheren Belastung: Wenn keine Beiträge zur Rentenversicherung abgezogen wurden, dann gibt es auch weniger Aufwand und damit eine höhere Steuerforderung.
    Offenbar ist in der Eingabemaske zur Lohnsteuerbescheinigung nicht die Berufsgruppe "Rentenversicherungsfreie Beschäftigung" gewählt worden. Dann würde die Plausibilitätsprüfung auch andere Werte zugrunde legen.

    Hallo babuschka,


    ich verstehe das Problem nicht. Es ist ein BMF-Schreiben und kein BFH-Urteil.
    Deine Tz. 4 gilt für den Fall, dass Aufwendungen an Angehörige im Haushalt nicht abzugsfähig sind. So hast du es ja auch zitiert:


    So können z. B. Aufwendungen für eine Mutter, die zusammen mit dem gemeinsamen Kind im Haushalt des Steuerpflichtigen lebt, nicht berücksichtigt werden

    Es handelt sich aber um Aufwendungen für de KiTa, die alleine von einem Elternteil getragen werden.
    Auch die Hilfe im Steuerprogramm gibt nichts anderes her.buhl.de/wiso-software/wcf/index.php?attachment/17919/buhl.de/wiso-software/wcf/index.php?attachment/17919/

    Hallo Miri,


    im Modul "Umsatzsteuer" kannst du eine Datei anlegen.
    Anschließend importierst du nacheinander die Daten aus den beiden Gewinnermittlungen (es werden nur die USt-Kennzahlen importiert). Beim zweiten Importvorgang wirst du gefragt, ob die Daten ersetzt oder zusätzlich importiert werden sollen. Dann bitte zusätzlich auswählen. Damit sind dann die USt-Daten zusammengefasst und du kannst die USt-Erklärung abgeben :-)


    LG
    Akki

    EinkommensteuerrichtlinienR33a.1
    Erhöhung des Höchstbetrages für Unterhaltsleistungen um Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung
    1Der Höchstbetrag nach § 33a Abs. 1 Satz 1 EStG erhöht sich um die für die Absicherung der unterhaltsberechtigten Person aufgewandten Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung nach § 10 Abs. 1 Nr. 3 EStG, wenn für diese beim Unterhaltsleistenden kein Sonderausgabenabzug möglich ist. 2Dabei ist es nicht notwendig, dass die Beiträge tatsächlich von dem Unterhaltsverpflichteten gezahlt oder erstattet wurden. 3Für diese Erhöhung des Höchstbetrages genügt es, wenn der Unterhaltsverpflichtete seiner Unterhaltsverpflichtung nachkommt. 4Die Gewährung von Sachunterhalt (z. B. Unterkunft und Verpflegung) ist ausreichend.

    LG
    Akki

    Warum sollte das die Lohnsteuerhilfe tun? Erstens darf sie nicht vor Gericht vertreten, zweitens müsste sie das nur dann Kosten übernehmen, wenn sie dich fehlerhaft beraten hat. Und das sieht mir zumindest nicht danach aus. Klagen musst du.

    Das sehe ich anders:
    https://www.vlh.de/die-vlh-ihre-leistungen/leistungen.html


    Das darf jeder Lohnsteuerhilfeverein :-)


    LG
    Akki

    Hallo Oliver,


    wir haben selber seit vielen Jahren Au Pairs beschäftigt.
    Abzugsfähig sind alle Aufwendungen, die im Au Pair-Vertrag von vornherein vereinbart sind.
    Dazu gehören daher in der Regel auch die Kosten der Krankenversicherung sowie ggf. übernommene Kosten für Sprachkurse und Auslandstelefonate, soweit vertraglich vereinbart.
    Siehe auch BMF-Schreiben vom 19.01.2007 (IV C 4 - S 2221 - 2/07) und vom 26.10.2007 (IV C 4 - S 2296 - b/07/0003)
    Zu beachten laut diesen Schreiben ist auch, dass, wenn vertraglich Umfang oder Entgelt nicht für Kinderbetreuung und leichte Hausarbeiten (Haushaltshilfe) aufgeteilt ist, je 50% für Kinderbetreuung und Haushaltshilfe gewertet werden.


    Die monatliche Berechnung ist folgende:
    Vertragliche Vereinbarungen
    Taschengeld: 260,00 EUR
    + Krankenversicherung, z.B. 40,00 EUR
    + Übernahme Telefongebühren bis z.B. 20,00 EUR
    + Kosten der Verpflegung lt. § 2 (1) SvEV: 210,00 EUR
    + Kosten der Unterkunft lt. § 2 (3) Nr. 1 SvEV 85% von 204,00 EUR: 173,40 EUR
    Zusammen ergibt das monatlich 703,40 EUR und jährlich 8.440,80 EUR


    Es entfallen auf Kinderbetreuung 50%: 4.220,40 EUR
    Davon sind 2/3. abzugsfähig: 2.813,60 EUR
    Die Kinderbetreuungskosten sind auf die Kinder aufzuteilen.
    Wir haben auch Kinder, die älter als 13 Jahre alt sind. Weil Kinderbeitreungskosten i.d.R.nur bis zum Alter von 13 Jahren berücksichtigt werden, haben wir im Au Pair-Vertrag festgelegt, dass sich die Kinderbetreuung auf die jüngeren Kinder bezieht.


    Es entfallen auf Haushaltsnahe Dienstleistung (§35a EStG) 50%: 4.220,40 EUR, davon sind maximal 4.000 EUR begünstigt.


    Der Eintrag auf der Steuerkarte ist grundsätzlich möglich.


    MfG
    Akki

    Also ich glaube, da ist was schief gelaufen!
    Die Lohnsteuerbescheinigung ist falsch, weil der Nettolohn ja nur simuliert und in Form von Insolvenzgeld ausgezahlt wird.
    Es wurde ja tatsächlich für März bis Mai weder Lohn gezahlt, noch Steuern und Sozialversicherungsbeiträge tatsächlich einbehalten und abgeführt.
    Der "Lohn" (Insolvenzgeld) für März bis Mai hat daher auf der Lohnsteuerbescheinigung nix zu suchen. Statt dessen muss bei "Anzahl U" eine 1 stehen.
    Hier muss der Arbeitgeber/Insolvenzverwalter eine Korrektur machen.


    MfG
    Akki

    Hallo rosi-s04,

    Bin Angestellter und mein Betrieb hat die Pensionskasse angeboten.


    Kann ich da etwas geltend machen oder nicht, Beitrag von Bruttolohn...

    Wenn ich es richtig verstanden habe, dann handelt es sich um eine Entgeltumwandlung.
    Das bedeutet, dass der Arbeitslohn in der vereinbarten Höhe steuerfrei (und sozialversicherungsfrei) gestellt und in voller Höhe an die Pensionskasse abgeführt wird.
    Ein nochmaliger Ansatz in der Steuererklärung unterbleibt daher, weil das bescheinigte steuerpflichtige Jahreseinkommen bereits um diesen Betrag gemindert ist.


    MfG
    Akki