Beiträge von Fruehling

    Für Alle - nur zur Info!


    Auch wenn die Regierung in vielen Bereichen den Rotstift ansetzt und Steuern erhöht: In einigen Punkten können Steuerzahler dem Fiskus ein Schnippchen schlagen - z.B. bei privat bedingten Umzügen.
    Bisher erkannte das Finanzamt lediglich die Kosten für einen Umzug als Werbungskosten oder Betriebsausgaben an, wenn sich der Weg zum Arbeitsplatz mit dem Wohnortwechsel um mindestens eine Stunde am Tag reduzierte oder beruflich bedingt war.


    Doch seit kurzem akzeptiert der Fiskus auch Ausgaben für eine Umzugsspedition bei privat veranlaßten Umzügen als sogenannte haushaltsnahe Dienstleistungen, die der Staat seit dem Jahr 2003 fördert (BT-Drucksache 16/643 vom 14.2.2006 S.14). Die neue Möglichkeit ergibt sich aus dem Gesetz zur steuerlichen Förderung von Wachstum und Beschäftigung.


    Danach hat jeder die Möglichkeit, jährlich bis zu 3000 Euro als haushaltsnahe Dienstleistungen in der Steuererklärung abzurechnen, um bis zu 20 Prozent = maximal 600 Euro im Jahr, der Steuerzahler kann somit seine Steuerlast reduzieren.


    Diese Abzugsmöglichkeit gilt für privat veranlaßte Umzüge nicht erst seit Januar 2006, sondern rückwirkend seit dem 1. April 2003.
    Wer demnach für die Jahre 2003 und folgende noch offene Steuerbescheide hat, kann die Kosten für den privat bedingten Umzug auch noch für die Jahre vor 2006 steuerlich geltend machen.


    Folgende Voraussetzungen sind zu beachten:
    -> Vorlage einer ordnungsgemäßen Rechnung der Speditionsfirma
    -> Nachweis der Zahlung auf das Konto der Umzugsspedition



    2. Sind die Kosten für die Erneuerung der Bad-Fliesen durch einen Handwerker absetzbar?


    Seit Jahresbeginn 2006 werden solche haushaltsnahen Dienstleistungen in der Tat steuerlich begünstigst. 20 Prozent des Arbeitslohnes (maximal 600,- €) können von der Steuerschuld abgezogen werden. Auf diese Weise soll Schwarzarbeit eingedämmt werden.
    Viele Beamte kennen das Gesetz aber anscheinend noch nicht, noch wenigere wissen, wie streng die betreffenden Regelungen sind.
    Die Rechnung des Handwerkers muss beispielsweise den Arbeitslohn eigens ausweisen (nur dann lässt er sich absetzen!) und der Rechnungsbetrag muss überwiesen werden.
    Selbst mit einer Quittung ist die Barzahlung per Gesetz ausgeschlossen.

    Hallo gugu,


    wenn Sie mit WISO arbeiten, klicken Sie mal in der Menüzeile auf 'BEARBEITEN' und dann auf 'Alle Bereiche freigeben'.


    Der Pkt. B muß jetzt sichtbar sein (Navigation) und dort können Sie Ihre Kinder eintragen.
    Jetzt erst sind auch die Ziffern 3+4 bei den agB (Pkt. O) sichtbar.

    Hallo Waldemar,


    ja - diese Kosten können Sie für Ihre Frau geltend machen.


    Ob sich das steuerlich auswirkt, kann ich Ihnen nicht sagen, da ich Ihre Daten nicht kenne.
    Geben Sie alle Daten ein, dann sehen Sie selbst, ob sich siese Kosten noch auswirken oder nicht.

    Hallo geli1,


    das ist abhängig, welche Berufsgruppe Sie bei WISO -> C1 auswählen und ein 'Kreuz' (nicht) setzen bei N1.


    Lesen Sie bitte mal hier nach:
    ==> Beiträge zu 'Vorwegabzug Stpfl. hat keinen Anspruch auf vollständige bzw. teilweise Erstattung von Krankheitskosten' ( Id:= 18803 )
    Autor: siegi vom: 18.06.2006

    Nutzen Sie bitte die Foren-Suche.

    Hallo sparer1971,



    dazu folgendes:
    Überzieht man sein Girokonto, liegen die Sollzinsen sehr hoch.
    Eine gute Alternative zum teuren Darlehen bei der Bank ist ein Darlehen vom Arbeitgeber. Der Zinsvorteil aus einem Darlehen oder Restdarlehen; bis zu 2.600 Euro ist es steuer- und sozialversicherungsfrei.


    Hat der Arbeitgeber Ihnen ein Darlehen von mehr als 2.600 Euro gewährt und beträgt der Darlehensrestbetrag am Ende des Lohnzahlungszeitraums mehr als 2.600 Euro, ist der Zinsvorteil als geldwerter Vorteil zu versteuern und auch in der Sozialversicherung beitragspflichtig. Ein Zinsvorteil ist immer dann anzunehmen, wenn Sie für das Darlehen einen Zinssatz von weniger als 5% bezahlen müssen.


    Eine besondere Regelung gilt für Mitarbeiter von Banken und Sparkassen:
    Hier wird der Zinsvorteil für ein zinsgünstiges Darlehen des Arbeitgebers anders berechnet, weil die sog. Personalrabatt-Regelung zur Anwendung kommt. Der Zinsvorteil bleibt bis Höhe von 1.080 Euro im Jahr steuerfrei. In diesem Fall ist Ausgangspunkt für die Berechnung des Zinsvorteils nicht der Referenzzinssatz von fünf Prozent, sondern der marktübliche Zinssatz für ein Darlehen mit vergleichbarer Höhe, Laufzeit und gegebenenfalls Zinsfestschreibung.


    Der zu versteuernde Zinsvorteil wird auf folgende Weise errechnet:
    Es wird vom eingeräumten Darlehen der marktübliche Zinsbetrag ermittelt. Dabei wird nicht der genannte Vergleichszinssatz, sondern ein marktüblicher Zinssatz zugrunde gelegt. Von dem marktüblichen Zinsbetrag wird dann ein Betrag von vier Prozent abgezogen. Der auf diese Weise errechnete Betrag wird nunmehr von dem tatsächlich eingeräumten Zinsvorteil abgezogen. Zu versteuern ist dann der Teil des Betrages, der den Freibetrag von 1.080 Euro übersteigt.


    Weitere Details:
    --> siehe WISO-Hilfe -> Arbeitnehmerrabatte

    Hallo Peter,


    zu 1.
    bei einer ESt-Erklärung wird immer das gesamte Kalenderjahr betrachtet, demzufolge ist es völlig egal, in welchem Zeitraum Sie Azubi waren und anschließend Angestellter.


    zu 2.
    Wenn Sie beide berufstätig sind, empfehle ich immer die LSt-Klassenkombination IV/IV, hierbei haben Sie die gleichen Abzüge wie mit LSt-Klasse I.
    Bei der LSt-Klassenkombination III / V müssen Sie perspektivisch u.U. mit einer Nachzahlung rechnen, wenn Sie nur geringe Werbungskosten haben.


    zu 3.
    Nehmen Sie sich bitte etwas Zeit und lesen Sie hier im Forum nach, Sie finden hier viele Hinweise, denn Ihre Fragen wurden nicht zum ersten Mal beantwortet.

    Hallo Heike,


    hier handelt es sich um Familienheimfahrten.
    Das Veranlagungsjahr hat ca. 52 Wochen, abzüglich Urlaub usw. ergibt ca. 46 Wochen.


    Wenn Ihr Sohn tatsächlich pro Woche 2x nach Hause (Ihre angegebenen 90 Fahrten) fährt, müssen Sie es nachweisen.


    So, wie Sie Ihren Beitrag geschrieben haben, sind die 46 (anerkannten) Fahrten gerechtfertigt - Sonntag zur Dienststelle und Freitag nach Hause.

    Hallo Rossi82,


    an Ihrer Stelle würde ich alles deinstallieren und eine kpl. Neuinstallation vornehmen.


    Inzwischen sind wir beim WISO-Programm bei der Version 13.10.5490, d.h. die Programm-Aktualisierung dauert 'etwas'.

    Hallo Dieter,


    na dann ist ja nun alles geklärt.


    Nicht jedes Steuerprogramm rechnet richtig und je preiswerter das Steuerprogramm ist, je höher ist die Fehlerquote (meine Erfahrung).
    Bei WISO konnte ich bisher sicher gehen, daß das Programm fast immer (manchmal nur geringe "Cent"-Abweichungen) richtig rechnet, auch kompliziertere Fälle und die Abgabe per Elster funktioniert auch.

    Hallo Daniel,


    Aufwendungen, die Ihrem Bruder für die Anschaffung von Kleidung oder Hausrat entstehen, sind regelmäßig nicht als außergewöhnliche Belastung berücksichtigungsfähig, da es sich begrifflich nicht um außergewöhnliche Belastungen handelt. Entstehen die Aufwendungen jedoch durch die Wiederbeschaffung von Kleidung oder Hausrat, welche durch Unwetter, Hochwasser, Diebstahl, Brand, Krieg, politische Verfolgung oder Vertreibung untergegangen sind, so handelt es sich dem Grunde nach um außergewöhnliche Belastungen, die im Rahmen der Einkommensteuererklärung berücksichtigungsfähig sind.


    Wichtig!
    Ergänzungskäufe sind keine Wiederbeschaffungen. Abzuziehen sind dabei Entschädigungen von Versicherungen für die wiederbeschafften Gegenstände!


    Zu beachten ist weiterhin, dass allgemein zugängliche und übliche Versicherungsmöglichkeiten wahrgenommen werden müssen (z.B. die Hausratversicherung), da sonst eine Berücksichtigung als außergewöhnliche Belastung im Rahmen der Einkommensteuererklärung nicht in Frage kommt.


    Meine Vermutung, die evtl. von Ihrem Bruder erklärten verbrannten Gegenstände werden steuerlich gar nicht wirksam, weil keine Hausrat-VS vorlag.
    Pauschalen gibt es bei solchen Fällen auch nicht.

    Hallo Shamaine,


    das mit dem ZIVI-Dienst habe ich gerade beantwortet, siehe hier -> Bedienung.


    Welche WISO-Sparbuch-Version haben Sie denn?
    Mit dem WISO 2005/2006 können Sie keine Daten mehr aus 2004 eintragen, dazu brauchen Sie das Programm WISO 2004/2005.


    Oder machen Sie gerade die ESt-Erklärung für 2004 mit WISO 2004/2005?



    "Das Kind befand sich in einer Übergangszeit zwischen 2 Ausbildungsabschnitten von höchtens 4 Monaten."
    --> Das bedeutet z.B., das Kind hat vom 01.01. bis 15.07. eine Ausbildung gemacht und ging dann vom 01.10. bis 31.12. des Veranlagungsjahres zum Studium.
    Hier wird kein ZIVI-Dienst eingetragen.

    Hallo Shamaine,


    habe jetzt erst den "Hilferuf" gelesen.
    Bitte nicht alles ankreuzen, wenn es nicht den Tatsachen entspricht!


    Bei WISO -> B 1 öffnen
    -> 'Besondere Angaben, wenn das Kind das 18.Lj. vollendet hat' öffnen
    -> letzte Zeile -> Kreuz bei 'Angaben zum gesetzl.Grundwehr-/Zivildienst ... öffnen
    -> Kreuz bei 'Das Kind leistete den gesetzl.Grundwehr-bzw. Zivildienst
    -> Zeitraum eintragen und Dauer des ZIVI-Dienstes
    und fertig

    Hallo Dieter,


    ich nutze Ihr Zitat:
    "Der im Rahmen der Sonderausgaben zu berücksichtigende Vorwegabzug wird grundsätzlich dann gekürzt, wenn für den Steuerpflichtigen (das sind Sie, Dieter) Leistungen für dessen Zukunftssicherung erbracht wurden. ..."


    Was hatten Sie 2005 für Einkünfte?
    Ich vermute, Sie waren das gesamte Jahr 2005 bereits Rentner, mit Einkünften aus einer gesetzl. Rente und einer Betriebsrente.
    Und was hat dann Ihr ehem. AG für Sie noch für Leistungen zur Zukunftssicherung (Sie erhalten doch schon eine Betriebsrente) erbracht?

    Hallo Aloys Stratmann,


    wenn ich Ihren Beitrag richtig verstehe, erfolgte der Kauf des Mehrfamilienhauses auf Rentenbasis.

    Kauf auf Rentenbasis bedeutet:
    Der Verkauf oder Erwerb auf Rentenbasis bietet die Möglichkeit, ohne Eigenkapital Grundbesitz zu erwerben.
    Die monatlichen Rentenzahlungen sind in der Regel geringer als bei einem Darlehen eines Kreditinstitutes.
    Stirbt der Verkäufer früh, hat der Käufer das Haus günstig erworben. Wird der Verkäufer jedoch älter als erwartet, kann das Haus teuer werden, falls keine vertraglichen Ausnahmen vereinbart wurden.


    ==> Ermittlung der Anschaffungskosten bei wiederkehrenden Leistungen
    Wenn ein zur Vermietung bestimmtes Grundstück erworben wurde und als Entgelt wurden laufende monatliche Zahlungen (Rente) vereinbart, so sind im Wert der wiederkehrenden Leistungen Anschaffungskosten zu sehen, die die Bemessungsgrundlage für die künftigen Abschreibungen bilden.
    Ich vermute, das ist bei Ihnen der Fall (Ihr FA hat dann richtig gerechnet.), Basis zur Beurteilung ist Ihr Notarvertrag und dieser liegt Ihrem FA vor.


    Handelt es sich bei den wiederkehrenden Bezügen um Versorgungsleistungen im Zusammenhang mit der Übertragung von Vermögen im Rahmen einer vorweggenommenen Erbfolge, ist darin kein Anschaffungsgeschäft zu sehen; der Übernehmer (das sind Sie) erwirbt unentgeltlich und führt den Buchwert fort.
    Versorgungsleistungen sind beim Zahlenden "Sonderausgaben" (§ 10 Abs. 1 Nr. 1a Satz 1 EStG) und beim Empfänger "Sonstige Einkünfte" im Sinne von § 22 Nr. 1 Satz 3a EStG (BFH vom 15. 7. 1991, BStBl. 1992 II, S. 78).


    Oder habe ich Ihre Frage mißverstanden?

    Hallo Steuerfee,


    was tragen Sie denn als Dienstkleidung, wenn ich mal fragen darf?
    Eine Uniform sollte es schon sein; dann würde ich mal für das FA eine Beschreibung der Dienstkleidung machen (Abzeichen reicht nicht), wenn Sie sonst nur "normale" Pullover, Blusen, Röcke usw. tragen.
    Sie müssen nachweisen, daß es sich um Dienstkleidung handelt, die Sie niemals privat tragen!
    Das Gleiche gilt für die Schuhe - was sind das für Schuhe - kann man diese auch privat tragen?


    Schauen Sie sich bitte mal das Urteil vom FG Münster (13.8.2004), Az: 4K 4303/02 E an
    -> <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/muenster/j2004/4_K_4303_02_Eurteil20040813.html">http://www.justiz.nrw.de/nrwe/fgs/muens ... 40813.html</a><!-- m -->


    Hier wurde auch nicht exakt nachgewiesen, deshalb keine Anerkennung.


    Weiterhin finden Sie noch Hinweise hier im Forum, nutzen Sie bitte die Foren-Suche.