Beiträge von Fruehling

    Hallo Michael,


    das hat einen anderen Grund, weshalb Ihr FA die Nachweise fordert, Sie überschreiten den Grenzbetrag von 4500 €!


    Bei den Wegen zwischen Wohnung und Arbeitsstätte kommt es in der Regel zur Anwendung der Entfernungspauschale.
    Die Entfernungspauschale selbst beträgt unabhängig vom Fahrzeug:
    - 0,30 €/km für jeden Kilometer der einfachen Entfernung
    - maximal 4.500 € (weitere Kosten bei Pkw werden nur per Nachweis anerkannt!!!)


    Die Entfernungspauschale ist für jeden Arbeitstag an dem der Arbeitnehmer die Arbeitsstätte aufsucht und für jeden vollen Kilometer der Entfernung zwischen der nächstgelegenen Wohnung und Arbeitsstätte zu gewähren.


    Fahren Sie mit einem Pkw, der Ihnen gehört oder Ihnen zur Nutzung überlassen wurde, so können Sie auch mehr als 4.500 € mittels der Entfernungspauschale ansetzen.


    ABER:
    Ist die 4.500 € - Grenze überschritten (wie in Ihrem Fall), so ist das Finanzamt angewiesen einen Nachweis über die gefahrenen Kilometer zu fordern. Um unnötige Rückfragen seitens des Finanzamtes zu vermeiden, sollten in diesem Fall entsprechende Nachweise der Steuererklärung beigelegt werden.


    Als Nachweis für die gefahrenen km dient z.B. ein Fahrtenbuch, Rechnungen aus der Kfz-Werkstatt (mit Km-Stand), TÜV usw..


    Ich habe einen Bekannten, der seine Arbeitstage mittels der 'Stempelkarte' seiner Firma nachweist, weil er im Jahr tatsächlich ca. 330 Arbeitstage auf diese Art und Weise nachweisen kann. Die Stempelkarte wird mtl. kopiert (dort steht alles Notwendige drauf) und seiner ESt-Erklärung beigefügt und es gab bisher nie Probleme mit der Anerkennung seiner Arbeitstage.
    Vielleicht haben Sie auch so etwas oder ähnliches.
    Oder Sie erstellen einen "Eigenbeleg", wo mtl. ersichtlich ist, wieviele Tage Sie in der Firma waren und lassen diese Auflistung von Ihrem Chef unterschreiben.


    Wenn Sie Ihre Arbeitstage nicht nachweisen können, werden evtl. von Ihrem FA nur 220 oder 230 AT angerechnet. Das sind "KANN-Bestimmungen" und Sie haben keinen Anspruch auf die Anerkennung von 230 AT, wenn Ihr FA Ihnen nur 220 AT gewährt.

    Hallo Bernd,


    die freiwilligen Beiträge zu einer RV konnten bis 2004 als SA erklärt werden; ab 2005 zu 88%, wenn bestimmte Bedingungen vorliegen.

    Hallo Dieter,


    und was haben Sie für eine Auskunft vom FA erhalten?


    Die Wahl der Berufsgruppe ist das Wichtigste.
    Wählen Sie die für Sie zutreffende Berufsgruppe aus, denn die Auswahl der Berufsgruppe ist für die korrekte Berechnung der Vorsorgeaufwendungen, bzw. der Vorsorgepauschale erforderlich.
    Sofern die geleisteten Altersvorsorgeaufwendungen die Voraussetzungen erfüllen, können diese bis zu den Höchstbeträgen von 20.000 € (bei Einzelveranlagung) und bis zu 40.000 € (bei Zusammenveranlagung) abgezogen werden.


    -> Hinweis:
    Die Vorsorgepauschale kommt immer dann zum Tragen, wenn Sie Arbeitslohn bezogen haben und keine, die Vorsorgepauschale übersteigenden, Aufwendungen nachweisen, die zu einem höheren Abzug führen würden.


    Aufgrund Ihrer Info bzgl. Eintragung auf der LSt-Karte hätte ich in Ihrem Fall die Berufsgruppe
    Betriebsrentner (mit aktiver Tätigkeit im laufenden Jahr) gewählt.
    Ist auf Ihrer Lohnsteuerbescheinigung eine Betriebsrente, für die Ihr Arbeitgeber keine Zukunftssicherungsleistungen erbracht hat, und zusätzlich auf der gleichen Lohnsteuerbescheinigung Arbeitslohn bescheinigt, für die Ihr Arbeitgeber Sozialversicherungsbeiträge geleistet hat, so sollten Sie die Berufsgruppe "Betriebsrentner (mit aktiver Tätigkeit im laufenden Jahr) auswählen.


    Betriebsrentner (ohne aktive Tätigkeit im laufenden Jahr) bedeutet:
    Ist auf Ihrer Lohnsteuerbescheinigung nur eine Betriebsrente bescheinigt, für die Ihr Arbeitgeber keine Zukunftssicherungsleistungen erbracht hat, so sollten Sie die Berufsgruppe "Betriebsrentner (ohne aktive Tätigkeit im laufenden Jahr) auswählen.


    Vorruheständler (mit Vorruhestandsvereinbarung) bedeutet:
    Ist auf Ihrer Lohnsteuerbescheinigung Arbeitslohn aus einer Vorruhestandsvereinbarung enthalten, für die Ihr Arbeitgeber Zukunftssicherungsleistungen erbracht hat, so sollten Sie die Berufsgruppe "Vorruheständler (mit Vorruhestandsvereinbarung)" wählen.


    In der Anlage N, Zeile 33 wird eine RV-freie Beschäftigung (auch Kurzfristige) eingetragen, dazu wird die Berufsgruppe
    Keine gesetzliche Rentenversicherungspflicht als Arbeitnehmer ausgewählt.
    Das bedeutet, wenn Sie als Arbeitnehmer in 2004 eine Tätigkeit als Arbeitnehmer ausgeübt haben in der keine gesetzliche Rentenversicherungspflicht bestand, müssen Sie die Bezeichnung (siehe Anlage N, Zeile 33) eingeben.
    Hierzu zählen Tätigkeiten folgender Berufsgruppen:
    1. Mitglieder einer berufsständigen Versorgungseinrichtung
    2. rentenversicherungsfreie Beschäftigungen (z.B. kurzfristige Beschäftigung)
    3. Mini-Job/ 400-Euro-Job (sofern nicht pauschal versteuert)


    Zeile 25 der LSt-Bescheinigung bedeutet = Arbeitnehmeranteil am Gesamtsozialversicherungsbeitrag
    Geben Sie an dieser Stelle die auf der Lohnsteuerbescheinigung ausgewiesenen Beträge ein.
    Der Gesamtsozialversicherungsbeitrag setzt sich soweit Sozialversicherungspflicht besteht aus der Kranken-, Pflege und der Arbeitslosenversicherung zusammen.
    Diese Beiträge zählen zu den übrigen Vorsorgeaufwendungen die nicht die Voraussetzungen für den steuerbegünstigten Abzug erfüllen und können maximal bis zu einem Höchstbetrag von 2.400 € berücksichtigt werden.


    Nun können Sie entscheiden, ob ein Programmfehler oder Eingabefehler Ihrerseits vorliegt.
    Sind Sie auch sicher, daß Ihr (ehem.) Arbeitgeber die LSt-Bescheinigung /-karte richtig erstellt hat?

    Hallo T. Buenger,


    dazu folgendes:
    Die Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes nimmt seit dem 01.01.2005 eine Sonderrolle ein. Bisher hatte der Arbeitgeber die Wahl, ob er die Arbeitgeberbeiträge z.B. zur VBL pauschal versteuern oder als steuerpflichtigen Arbeitslohn behandeln wollte. Im Fall der Behandlung als steuerpflichtigen Bruttoarbeitslohn wurden/werden diese Beiträge auf der Lohnsteuerbescheinigung im Bereich 'Arbeitgeberanteil zur Zukunftssicherung' eingetragen und der Arbeitnehmer konnte diese Beträge als Sonderausgaben bei den Rentenversicherungen ohne Kapitalwahlrecht geltend machen.
    Diese Situation bleibt für alle, die ihre Tätigkeit im öffentlichen Dienst bereits vor dem 01.01.2005 ausgeübt haben, weitgehend unverändert, wenn die erste Beitragszahlung zur Versorgungskasse ebenfalls bereits vor dem 01.01.2005 erfolgt ist. Die Sonderausgaben erfasst man dann bei den Rentenversicherungen ohne Kapitalwahlrecht.


    Diejenigen, die ihre Tätigkeit erst nach dem 31.12.2004 im öffentlichen Dienst aufgenommen haben bzw. deren erste Beitragszahlung zur Versorgungskasse erst nach dem 31.12.2004 erfolgt ist, kommen jedoch nicht mehr in den Genuss des Sonderausgabenabzugs.
    Dementsprechend sind auch die Zuschüsse des Arbeitgebers an dieser Stelle nicht mehr zu erfassen. Es handelt sich somit um einen steuerlich nicht relevanten Vorgang.



    Freiwillige Beiträge sind nur noch in seltenen Fällen möglich.
    Lücken im Versicherungsverlauf können in bestimmten Fällen durch die Zahlung von freiwilligen Beiträgen aufgefüllt werden. Dies wirkt sich auch günstig auf die so genannte Gesamtleistungsbewertung und die Erfüllung bestimmter Wartezeiten aus. Die Nachzahlung von freiwilligen Beiträgen ist für die Zeiten der schulischen Ausbildung möglich, die nicht als Anrechnungszeiten berücksichtigt werden.
    Das sind bspw. Zeiten der Schul-, Fachhochschul- oder Hochschulausbildung:
    Hiervon werden nach Vollendung des 17. Lebensjahres für die Rentenberechnung maximal drei Jahre berücksichtigt, für die Wartezeit aber bis zu acht Jahre anerkannt.
    Die Nachzahlung ist also möglich für Schulzeiten, die über den Zeitraum von acht Jahren hinausgehen, sowie für Zeiten vom 16. bis zum 17. Lebensjahr. Die Nachzahlung kann grundsätzlich nur bis zur Vollendung des 45. Lebensjahres beantragt werden.


    Am 31.12.2004 lief diese Frist aus, die für Personen wichtig ist, die älter als 45 Jahre sind. Sie konnten bis dahin letztmals einen Antrag auf freiwillige Nachzahlung von Beiträgen für nicht anrechenbare Zeiten der Schulausbildung stellen. Damit können/konnten nicht nur Lücken im Versicherungsverlauf aufgefüllt und möglicherweise Rentenansprüche erreicht werden, sondern auch die Höhe der später zu erwartenden Rente gesteigert werden. Als freiwilliger Beitrag kann ein Betrag zwischen 78 € monatlich (Mindestbeitrag) und 1004,25 € monatlich (Höchstbeitrag) gewählt werden.
    Ab dem 1.1.2005 können Versicherte über 45 Jahren die Nachzahlung nur noch beantragen, wenn sie aus einer Beschäftigung ausscheiden, in der sie entweder versicherungsfrei waren und für die sie nachversichert werden, beispielsweise Beamte, oder wenn sie von der Versicherungspflicht befreit waren.

    Hallo conquestador,


    das Thema "Vorsorgeaufwendungen" ab 2005 ist nicht einfach zu erklären.


    Eine der grundsätzlichsten Änderungen beim Sonderausgabenabzug ist die Abgrenzung zwischen den Altersvorsorgeaufwendungen und den sonstigen Versicherungsbeiträgen. Diese Abgrenzung wird vorgenommen, da ein wesentliches Ziel des Alterseinkünftegesetzes die verstärkte Förderung der Altersvorsorge ist.


    Beim Sonderausgabenabzug ist also folgende Unterteilung der Beiträge vorzunehmen:
    -> einmal die Altersvorsorgeaufwendungen (§ 10 Abs. 1 Nr. 2 EStG (neue Fassung))
    ==> das sind
    - Beiträge zu den gesetzlichen Rentenversicherungen,
    - Freiwillige Angestellten-, Arbeiterrenten oder Höherversicherungen,
    - Beiträge von Nichtarbeitnehmern zur gesetzlichen Rentenversicherung,
    - Abfindungen von Anwartschaften auf betriebliche Altersvorsorge,
    - Ausländische gesetzliche Rentenversicherung,
    - Beiträge zu den landwirtschaftlichen Alterskassen,
    - Beiträge zu berufsständischen Versorgungseinrichtungen,
    - Beiträge zum Aufbau einer eigenen kapitalgedeckten Altersversorgung,
    - Beiträge im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung.


    -> andererseits die übrigen Versicherungsbeiträge (§ 10 Abs. 1 Nr. 3 EStG (neue Fassung))
    ==> das sind alle übrigen VS (Haftpflicht, Unfall, BU usw.)


    Um eine Schlechterstellung der Steuerpflichtigen aufgrund der Rechtsänderungen des Alterseinkünftegesetzes zu vermeiden, wird in den Jahren 2005 bis 2019 eine Günstigerprüfung zwischen der Höchstbetragsberechnung des alten und des neuen Rechts durchgeführt. Der für Sie günstigere Betrag wird angesetzt. Also alles eintragen, was Sie an VS haben.


    Hinweis
    Da die Krankenversicherungsbeiträge im Rahmen der übrigen Versicherungsbeiträge nur in einem sehr geringen Umfang abzugsfähig sind, ist beim Bundesverfassungsgericht eine Klage bezüglich der Höhe der abzugsfähigen Krankenversicherungsbeiträge anhängig. Abzugsfähig sind derzeit im Rahmen der übrigen Versicherungsbeiträge nicht mehr als 2.400 € bzw. 1.500 €, vorausgesetzt sie machen keinerlei weitere "übrige Versicherungsbeiträge" geltend.
    Sollte das Bundesverfassungsgericht entscheiden, dass die Abzugsbegrenzung für Krankenversicherungsbeiträge in der bestehenden Form verfassungswidrig ist, ist es zweckmäßig, wenn Sie bereits im Vorfeld gegen Ihre entsprechenden noch nicht bestandskräftigen Einkommensteuerbescheide Einspruch eingelegt haben. Prinzipiell existiert seitens der Finanzverwaltung zwar ein Vorläufigkeitsvermerk hinsichtlich der Verfassungsmäßigkeit des beschränkten Abzugs der Vorsorgeaufwendungen, aber erst eine Konkretisierung des Vorläufigkeitsvermerks durch die Finanzverwaltung würde einen Einspruch überflüssig werden lassen. Daher sollten Sie mit Verweis auf die anhängige Verfassungsbeschwerde Einspruch einlegen und das Ruhen des Verfahrens beantragen. Das entsprechende Aktenzeichen beim Bundesverfassungsgericht ist 2 BvL 1/06.

    Hallo wiedym,


    Sie sind sozialversicherungspflichtiger Angestellter oder Arbeiter, wenn auf Ihrer Lohnsteuerbescheinigung ein Arbeitnehmeranteil am Gesamtsozialversicherungsbeitrag vermerkt ist. Maßgebend ist weiterhin, dass Sie Ihre Tätigkeit nicht als Beamter, Richter, Soldat, Geistlicher, Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH oder Vorstandsmitglied einer AG ausüben. In diesen Fällen sollten Sie die Berufsgruppe "Angestellter, Arbeiter (sozialversicherungspflichtig)" nicht auswählen, da die Berufsgruppen "Beamter", "Richter", "Soldat", "Geistlicher", "Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH" und "Vorstandsmitglied einer AG" gesondert unter dem jeweiligen Punkt zu erfassen sind.
    Sie sollten diese Berufsgruppe ebenfalls nicht auswählen, wenn in Ihrem auf der Lohnsteuerbescheinigung ausgewiesenen Bruttoarbeitslohn Versorgungsbezüge enthalten oder Sie im Laufe des Jahres in den Ruhestand oder in den Vorruhestand gegangen sind.


    Wenn Sie, wiedym, z.B. Arzt, Jurist, Architekt usw. sind, dann Sind Sie MITGLIED einer berufsständischen Versorgungseinrichtung und als Mitglied einer berufsständischen Versorgungseinrichtung sollten Sie dann diese Berufsgruppe wählen.

    Hallo tamronx,


    ja, das ist so korrekt. Eine Zusammenveranlagung löst das Problem nicht.
    Das ist abhängig von Ihrem ehemaligen Arbeitgeber.


    Lesen Sie bitte hier nach, ist sehr verständlich geschrieben.


    ---> <!-- w --><a class="postlink" href="http://www.dashoefer.de/ED-ABFIND/Probe.pdf">http://www.dashoefer.de/ED-ABFIND/Probe.pdf</a><!-- w -->


    oder (anderes Format)


    <!-- m --><a class="postlink" href="http://66.102.9.104/search?q=cache:bl_RYaZhIAsJ:http://www.dashoefer.de/ED-ABF…=de&ct=clnk&cd=3&ie=UTF-8">http://66.102.9.104/search?q=cache:bl_R ... 3&ie=UTF-8</a><!-- m -->

    Hallo Jost,


    Sie sind der Vertragspartner des Internetprovider und können Ihrer Frau ihre Kosten in Rechnung stellen.
    Ob mit oder ohne ausgewiesener USt hängt davon ab, ob Sie Kleinunternehmer nach § 19 UStG sind.


    Sie bilden keine Bürogemeinschaft, jeder von Ihnen hat ein eigenes Arbeitszimmer. Sie nutzen lediglich ein "Arbeitsmittel" gemeinsam.

    Hallo Tobi2004,


    Pauschalen für ein Arbeitszimmer (AZ) gibt es nicht.


    M.E. können Sie gar kein AZ steuerlich erklären, weil hier keine gemietete Wohnung vorliegt bzw. kein Wohneigentum!


    Nach § 4 Abs.7 EStG dürfen bei Selbständigen Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer nur dann als Betriebsausgaben abgezogen werden, wenn sie einzeln, gesondert und zeitnah aufgezeichnet werden.


    Ob also ein Raum im selbst genutzten Haus oder in der gemieteten oder eigenen Wohnung als "Arbeitszimmer" zu beurteilen ist, hängt nicht allein von der räumlichen Einbindung in die häusliche Sphäre ab, sondern auch davon, in welcher Weise der Raum genutzt wird und wie er ausgestattet ist. Daraus folgt, dass nicht jeder beruflich oder betrieblich genutzte Raum im häuslichen Bereich ein Arbeitszimmer sein muss. Räume, die ihrer Ausstattung und Funktion nach nicht einem Büro entsprechen, sind kein Arbeitszimmer. Dafür gibt es eindeutige Definitionen.

    Andererseits sind beruflich genutzte Räume auch außerhalb der Wohnung als "häusliches" Arbeitszimmer anzusehen, wenn sie eine bauliche Einheit mit dem Wohnteil bilden und damit grundsätzlich zum Privatbereich gehören. Die unmittelbare Verbindung mit der Wohnung ist nicht erforderlich. So kann auch ein Mansardenzimmer oder ein Kellerraum im selben Haus noch in einer räumlichen Verbindung zur Wohnung stehen (BFH-Urteil vom 16.10.2002, XI R 89/00).


    Sie können anteilig nichts für ein AZ abschreiben, weil das Haus Ihnen nicht gehört, evtl. die AZ- Ausstattung (bei Mietvertrag) und anteilig zur WF die Verbrauchskosten, aber alles muß nachgewiesen werden.


    Der AZ-Anteil muß von der Eigenheimzulage gekürzt werden!
    Lesen Sie bitte mal bei WISO - D 12 -> Hilfe nach, welche Anforderungen an ein AZ gestellt werden.


    Ich mußte damals eine Skizze vom Grundriß der Wohnung und den Mietvertrag beim FA einreichen. Bei Bekannten wurde das AZ und die Wohnung durch Außendienstmitarbeiter des FA besichtigt.

    Hallo Siegi,


    wenn Sie beim Stpfl. die nichtselbständige Tätigkeit bei WISO - C1 eintragen, habe ich in meinem ausgedachten Beispiel die Urlaubsentschädigung auch bei C1 (NEU) mit LSt-K 6 eingetragen und als Berufsgruppe "Betriebsrentner (mit/ohne aktive Tätigkeit im lfd. Jahr)" ausgewählt.
    Dann erscheint bei N1 das Kästchen mit "Der Stpfl hat ganz oder teilweise, ohne eigene Aufwendungen, einen Anspruch auf vollständige oder teilweise Erstattung oder Übernahme von Krankheitskosten...", was Sie deaktivieren können bei Bedarf.


    In der Formularansicht -Anlage N (Stpfl.) Seite 1- ist die Eintragung korrekt bei LSt-bescheinig. Stkl.6 oder einer Urlaubskasse - Seite 2 auch i.O.
    Die Berechnung müßte 'auf den ersten Blick' ebenfalls stimmen.
    Probieren Sie es mal aus.


    Grüße vom
    Frühling