Beiträge von Fruehling

    Hallo conquestador,


    zu Ihrer Frage
    "...Aber wer trägt dann die Steuerschuld meines verstorbenen Vaters? ..."


    -> die Erben(-gemeinschaft)
    Wenn Ihre Mutter Alleinerbin ist, dann ist es natürlich sinnlos, die getrennte Veranlagung zu wählen.
    Aber Ihre Mutter muß ja nicht die Alleinerbin sein, es gibt u.a. die gesetzliche Erbfolge oder die Festlegung per Testament, somit könnte es jede x-beliebige Person sein.


    Zu diesem Thema gibt es auch eine Pressemitteilung des Finanzgerichts Baden-Württemberg vom 18.01.2006.

    Hallo conquestador,


    Ihre Mutter kann die getrennte Veranlagung nutzen, sie muß nicht die Zusammenveranlagung wählen.


    Durch die Pension und Altersrente Ihres verstorbenen Vaters ist es durchaus möglich, daß eine erhebliche ESt-Nachzahlung aufgrund der neuen Gesetzeslage anfällt.


    Lesen Sie bitte auch mal hier (die neuesten Beiträge) nach:
    ==> Beiträge zu 'Zusammenveranlagung Sonstige Einkünfte Anlage SO' ( Id:= 14362 )
    Autor: Klaus Schmidt vom: 21.01.2005

    Hallo Steuerlaie2006,


    lesen Sie bitte hier nach:


    1. <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.merz-arnold-wuepper.de/maw/intern/pdf/01-2005-LStAeR.pdf">http://www.merz-arnold-wuepper.de/maw/i ... LStAeR.pdf</a><!-- m --> - Pkt.4


    2. <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.nuernberg.ihk.de/ihk_nbg/IHK_NBG/Home/Geschaeftsbereiche/Recht__Steuern/Steuerrecht/Lohnsteuer/lohnsteuer.jsp">http://www.nuernberg.ihk.de/ihk_nbg/IHK ... steuer.jsp</a><!-- m -->


    3. <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.steuerlex.de/moelber/lexika.html?id=404&i=j&lexikon=S&no_body=">http://www.steuerlex.de/moelber/lexika. ... S&no_body=</a><!-- m -->


    4. <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.jurathek.de/showdocument.php?session=1273000205&ID=7193&referrer=525">http://www.jurathek.de/showdocument.php ... ferrer=525</a><!-- m -->


    Noch eine Bemerkung zu den Fahrkosten (für alle anderen Leser):
    Viele Fortbildungsveranstaltungen werden nicht an einem Stück, sondern in mehreren Abschnitten durchgeführt. Die einzelnen Abschnitte können einzelne Wochen, Wochenenden, Tage oder auch nur einige Stunden lang sein. Zwischendurch erfolgt immer wieder eine Rückkehr an den Arbeitsplatz.
    Steuerlich sind zwei Fälle zu unterscheiden:


    Mehrere Abschnitte einer Fortbildung werden mit gleichem Inhalt und am gleichen Ort durchgeführt und die Unterbrechung zwischen den Abschnitten dauert nicht länger als vier Wochen:


    -> In diesem Fall werden die einzelnen Abschnitte der Fortbildung als eine einzige Dienstreise abgerechnet. Das bedeutet, daß trotz der Unterbrechung zwischen den Abschnitten ab dem ersten Tag der Fortbildung die Dreimonatsfrist läuft und sich nicht um die entsprechende Zeit der Unterbrechungen verlängert (BFH-Urteil vom 19.7.1996, BStBl. 1997 II S. 95). Das hat zur Folge, daß Sie nur für die Abschnitte, die während der Dreimonatsfrist stattfinden, Ihre Fahrten mit der Dienstreisepauschale bzw. dem tatsächlichen Kilometer-Kostensatz abrechnen dürfen. Nach Ablauf der drei Monate sind die Fahrten nur noch mit der Entfernungspauschale absetzbar.


    Sobald ein neuer Lehrgangsabschnitt im Vergleich zum vorangegangenen Abschnitt einen unterschiedlichen Inhalt hat, der nicht auf die bisherigen Inhalte aufbaut, oder an einem anderen Ort stattfindet oder der zeitliche Abstand zum vorherigen Abschnitt mehr als vier Wochen beträgt, gilt dieser neue Lehrgangsabschnitt als neue Dienstreise.


    Das bedeutet, für diesen Abschnitt der Fortbildung beginnt die Dreimonatsfrist von neuem. Das hat zur Folge, daß Sie für diesen Abschnitt drei Monate lang Ihre Fahrten mit der Dienstreisepauschale bzw. dem tatsächlichen Kilometer-Kostensatz abrechnen dürfen. Erst wenn der Abschnitt länger als drei Monate dauert, sind nach Ablauf der drei Monate die Fahrten nur noch mit der Entfernungspauschale absetzbar.

    Zusammenfassend heißt das, der Fortbildungsunterricht stellt nach neuerer Rechtsprechung des BFH eine regelmäßige Arbeitsstätte dar. Nach drei Monaten ist daher nur noch die Entfernungspauschale anzusetzen.


    ABER:
    siehe die Besonderheit gemäß der Lohnsteuer- Änderungsrichtlinien 2005.
    "Meine FÄ" kennen und berücksichtigen diese Regelung, wenn es in der ESt-Erklärung angegeben wird.

    Hallo Steuerlaie2006,


    wenn ich das alles richtig lese, liegen hier 2 Fortbildungen vor - einmal ein BWL-Studium und einmal ein Sprachkurs, die miteinander nichts zu tun haben, richtig?


    Der Sprachkurs ist dann eine "normale" Fortbildung.


    Bei dem BWL-Studium "greift" normalerweise die 3-Monatsfrist, deshalb wurden sicherlich die VMA nicht berücksichtigt.


    Aber - Sie schreiben, daß das Studium nur an 2 Tagen/Woche stattfindet und dafür gibts das in den Lohnsteuer- Änderungsrichtlinien 2005:

    ==> Zu einer auswärtigen Aus- oder Fortbildungsstätte sagt R 34 Abs.2 LStÄR 2005 folgendes:
    Wird im Rahmen eines Dienstverhältnisses zur Aus- oder Fortbildung vorübergehend eine auswärtige Stätte aufgesucht, gelten Dienstreisegrundsätze.
    -> Positive Klarstellung in den neuen Richtlinien:
    Besuchen Sie die auswärtige Aus- oder Fortbildungsstätte an nicht mehr als zwei Tagen wöchentlich, ist jeweils von einer neuen Dienstreise auszugehen. Das bedeutet, daß in diesen Fällen nicht die sonst übliche Dreimonats-Begrenzung wie bei Dienstreisen gilt.


    siehe auch ==> BFH, 18.05.2004, VI R 70/98
    "Ist der vorübergehende auswärtige Einsatzort nach diesen Maßstäben der dauerhaften Tätigkeitsstätte nicht gleich-, sondern untergeordnet, so ist auf die Kosten für Fahrten des Arbeitnehmers zwischen Wohnung und Einsatzort die Abzugsbeschränkung des § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG nicht anwendbar. Es handelt sich --dem Typus nach-- auch nach Ablauf von drei Monaten weiterhin um Dienstreisen, die zu Werbungskosten i.S. des § 9 Abs. 1 Satz 1 EStG führen können...."
    Soweit die Verwaltung in den angeführten Anweisungen eine andere Rechtsauffassung vertritt, folgt dem der Senat nicht.


    Aber zu Ihren Fragen:
    1.Wenn Sie vom Arbeitsort zur Uni fahren, zählt der Zeitpunkt, wann Sie die Arbeitsstelle verlassen, sonst natürlich von zu Hause.


    2.Ja, aber nur, wenn die Weiterbildung (BWL) an 2 Tagen/Woche stattfindet.


    3.Innerhalb der Einspruchsfrist (4 Wochen) können Sie nachträglich alles noch erklären. Sie erklären einfach im Einspruch-Schreiben, daß der Aufwand für Fachliteratur Ihrerseits vergessen wurde.

    Hallo Thomas,


    Sie müssen nicht alles glauben, was Ihr Nachbar erzählt.


    Nur wenn Sie Ihr Haus vermieten, können Sie alle angefallenen Kosten auch steuerlich erklären.


    Wenn Sie das Haus selbst nutzen, können Sie für selbstgenutzten Wohnraum diese Kosten nicht geltend machen, es sei denn, Sie haben die Bemessungsgrenze für die Eigenheimzulage noch nicht ausgeschöpft, bzw. sind max. 600 € für Handwerkerleistungen möglich.

    Hallo Erich,


    der Altersentlastungsbetrag bezieht sich auf § 24a EStG. Dafür gibt es eine Tabelle, die Sie auch beim WISO-Programm -> Hilfe -> Renten -> Pkt.3.1.3.1.5 finden.


    Der Altersentlastungsbetrag in Höhe von 40% des Arbeitslohns und der positiven Summe der Einkünfte (ohne Versorgungsbezüge, Renten, und nichtselbständige Arbeit) beträgt bis zum Jahre 2004 max. 1.908 EUR.
    Der Altersentlastungsbetrag wird Steuerpflichtigen gewährt, die vor Beginn des Kalenderjahres (Veranlagungszeitraum) das 64. Lebensjahr vollendet haben (also erstmals in dem Jahr nach dem 65 Geburtstag).


    Von 2005 bis 2040 wird der Altersentlastungsbetrag auf O EUR abgeschmolzen. Mit der erstmaligen Gewährung des Altersentlastungsbetrages innerhalb des Abschmelzungszeitraums, wird dieser Betrag für den Steuerpflichtigen auf Lebensdauer festgeschrieben.


    Abgeschmolzen wird der Prozentsatz zur Berechnung des Altersentlastungsbetrages wie auch der Höchstbetrag. Siehe hierzu die Tabelle gem. § 24 a EStG.

    Hallo Heinzelmann,


    waren Sie bereits vor dem genannten Zeitraum schon einmal in Duisburg?
    Dann könnte die 3-Monats-Frist eintreten.


    Wie haben Sie denn Ihrem FA nachgewiesen, daß Sie in diesem Zeitraum in Duisburg tätig waren?
    Sind Sie verheiratet und wo ist Ihr 'Lebensmittelpunkt', das spielt alles eine Rolle bei der Beantwortung der Frage.

    Hallo wistol,


    nein, in Ihrem Fall als Hausmann ist das nicht notwendig.


    Die Härtefallregelung bedeutet:
    In Härtefällen konnte die Finanzverwaltung in der Vergangenheit von der elektronischen Übermittlung der Lohnsteuerbescheinigung absehen. Hierfür bedurfte es eines Antrags des Arbeitgebers. Bei Zustimmung des Finanzamts wurde in diesen Fällen die Lohnsteuer weiterhin auf der Rückseite der Lohnsteuerkarte eingetragen, diese war dem Arbeitnehmer auszuhändigen. Diese Regelung gilt für Arbeitgeber ohne maschinelle Lohnabrechnung, die ausschließlich Arbeitnehmer im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung in ihren Privathaushalten beschäftigen, auch zukünftig weiter. Beachten Sie jedoch, dass für Arbeitnehmer, deren Arbeitslohn pauschal besteuert wird, keine Lohnsteuerbescheinigung auszustellen ist.

    Hallo Siegi,


    entweder ich stehe jetzt total auf dem "Schlauch" oder es liegt an der Uhrzeit, aber ich finde in meinem WISO Programm kein Fenster, was ich öffnen kann bei N1 = ""Der Stpfl hat ganz oder teilweise, ohne eigene Aufwendungen, einen Anspruch auf vollständige oder teilweise Erstattung oder Übernahme von Krankheitskosten".


    Dort (vor dem Text) ist bei mir nur ein weißes Kästchen, wo man (bei Klick) ein Kreuz setzen kann, bzw. es deaktivieren kann.


    Als was (Berufsgruppe) und wie haben Sie denn die Urlaubsentschädigung bei C1 eingetragen?


    Grüße vom
    Frühling

    Hallo lusa,


    bei WISO -> "Ges.+ Einh. Feststellung" öffnen


    mein Beispiel: V+V
    -> dann B 1 öffnen
    -> 'Sonderwerbungskosten, die von dem einzelnen Beteiligten persönlich getragen wurden' öffnen


    -> eine Tabelle mit allen Beteiligten erscheint
    -> Beteiligten auswählen und in der vorletzten Zeile = "Sonderwerbungskosten..." den Gesamtbetrag eintragen


    Hier empfiehlt es sich, eine separate Liste für jeden Beteiligten mit dessem persönlichen Aufwand zu erstellen.
    Die Gesamtsumme wird dann wie beschrieben, eingetragen.

    Hallo Holger,


    es kann aber auch sein, daß der leibliche Kindesvater die Übertragung des BEA-Freibetrages in seiner ESt-Erklärung zugestimmt/angegeben hat.


    Es gibt ja immer zwei Elternteile, die das beeinflussen können.
    Ihre Freundin kann ja mal beim FA nachfragen und nachforschen, woher der kpl. BEA-Freibetrag kam.
    Dann kann man reagieren.

    Hallo Jana,


    es ist sehr schwer zu beschreiben, wie Du alles eintragen mußt, wenn Du kein Computerprogramm hast.
    Dafür gibt es eigentlich die Lohnsteuerhilfevereine, die helfen bei der Erstellung einer Einkommensteuererklärung.
    Das hier ist eigentlich ein Forum für Leute, die mit den Steuerprogrammen der Fa. Buhl, WISO-Sparbuch oder t@x arbeiten.
    Anhand der Programme kann man leichter beschreiben, wo und was eingetragen werden muß.
    Mit dem ELSTER-Programm habe ich auch noch nicht gearbeitet, ich benutze nur das WISO-Programm.


    Aber ich werde es aber mal versuchen.
    Arbeitslosengeld 2 wird in die ESt-Erklärung gar nicht eingetragen, was Dein Mann im Januar rechtmäßig bezogen hat.
    Aber Arbeitslosengeld 1 muß immer eingetragen werden (Anlage N, Seite 1, Zeile 27 = Summe und 28 = Grund z.B. arbeitslos und Arbeitslosengeld 1).
    Dann ist die Lohnsteuerbescheinigung von Februar bis Juli richtig. Diese Zahlen werden, wenn Dein Mann angestellt war – also Arbeitnehmer – in die Anlage N, Seite 1, Zeilen 1 bis 6 eingetragen. Einfach alle Zahlen der LSt-Bescheinigung abschreiben.


    Zu 2.
    Ein Computerfragebogen ist immer in den Steuerprogrammen WISO-Sparbuch und t@x enthalten. Du kannst auch beim Finanzamt anrufen und Dir einen Computerfragebogen zuschicken lassen. Ich weiß nicht, ob das ELSTER-Programm so was hat.


    Deine Frage:
    „…aber Komputer hat unser Sohn gekauft und drauf steht sein Name . Kann das ein Problem sein?...“
    Und wer hat den Computer bezahlt? Nur wer auch bezahlt hat, darf den Computer in seiner ESt-Erklärung angeben.
    = Anlage N, Seite 2, Zeile 52 bis 54

    zu 3.
    In den Mantelbogen, Seite 3, Zeile 70-71, kommt ein Ja=1


    Versuche mal alles einzutragen. Bei weiteren Fragen bitte noch mal melden.


    Programme, mit denen man eine Einkommensteuererklärung machen kann, gibt es sehr viele. Dabei sind die Billigsten nicht immer die Besten, aber es kommt immer auf die persönlichen Verhältnisse an und man hat den Vorteil, daß man vorher weiß, ob man vom Finanzamt Geld zurück bekommt (Lohnsteuer) oder noch bezahlen muß.
    Kaufen kann man die Steuerprogramme fast überall dort, wo es Computer und Software gibt, auch in einer Buchhandlung, im Supermarkt, im Kaufhaus, im Internet oder bestellt direkt bei der Firma.

    Hallo Holger,


    die Übertragung der Kinder-Freibeträge ist nur möglich wenn die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind, z.B. die nicht erfüllten Unterhaltszahlungen oder das ein Elternteil im Ausland ist/war oder verstorben ist. Ohne die Erfüllung dieser Voraussetzung ist die Übertragung der Freibeträge nicht möglich.


    Exakt heißt das:
    Der volle Kinderfreibetrag kann nur in 2 genau definierten Sachverhalten beantragt/übertragen werden.
    1. der andere Elternteil lebt im Ausland
    2. weil der andere Elternteil seine Unterhaltsverpflichtung nicht zu mindest. 75 % erfüllt hat.


    Und hierin liegt ein oft verkanntes Problem. Der andere Elternteil muß mit einer amtlichen Unterhaltsfeststellung verpflichtet sein und auch zahlungsfähig sein. Ein Sozialhilfeempfänger ist nicht zahlungsfähig. Seine Unterhaltsverpflichtung ruht. Trotzdem hat die Kindes-Mutter z.B.
    keinen Anspruch auf den vollen Kinderfreibetrag. Auch nicht, wenn der Kindes-Vater unbekannten Aufenthaltes ist. Die unfreundliche Rechtsprechung zu diesem Thema ist eindeutig.
    Anders ist es bei der Übertragung des Erziehungsfreibetrags. Der kann übertragen werden, sofern das Kind bei dem anderen Elternteil nicht gemeldet ist. Beide Elternteile (nicht verheiratet) haben jeweils Ansprüche auf 0,5 Kinderfreibeträge. Grundsätzlich! Egal, ob das Kindergeld an Einen ausbezahlt wird. Der andere Elternteil hat einen zivilrechtlichen Anspruch.

    Hallo H.Schmitt,


    zu Ihrer Frage:
    "Muss ich in unseren persönlichen Steuererklärungen diese ETW als Anlage (V) nochmal aufführen? "


    ==> Ja, aber nur das Ergebnis= eine Zahl (Ihre 50%, die Ihnen aber 100% gehören) eintragen.


    Für Details haben Sie doch die Formulare der 'Gesonderten und Einheitl. Feststellung' erstellt und das ist Voraussetzung für Ihren Anteil in Ihrer 'persönlichen' ESt-Erklärung.