Beiträge von Fruehling

    Hallo Uta,


    wer hat Ihnen denn diese Auskunft vom FA gegeben und wann?


    Wie werden gesetzliche Erwerbsminderungsrenten besteuert?
    Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit aus der gesetzlichen Rentenversicherung werden wie Altersrenten nachgelagert versteuert. Das gilt auch für Renten, die schon vor 2005 begonnen haben.



    Wie werden Renten aus einer privaten, selbständigen Erwerbsunfähigkeitsversicherung besteuert?

    Renten aus einer privaten, selbständigen Erwerbsunfähigkeitsversicherung (anderes Wort: Berufsunfähigkeitsversicherung) werden wie bisher mit dem Ertragsanteil versteuert. Die Höhe der Ertragsanteile hängt von der Laufzeit der Rente ab.

    Im Vergleich zur alten Rechtslage wurden die Ertragsanteile von 2005 an abgesenkt.


    Also Uta, Sie machen nichts falsch, die Auskunft von Ihrem FA ist falsch.

    Hallo WM,


    ja, die Eintragung bei WISO ist m.E. korrekt.


    Rufen Sie doch mal bei Ihrem FA an und fragen nach oder Sie legen Einspruch ein und bitten um detailierte Klärung des Sachverhaltes.
    Den Einspruch können Sie dann (nach der "Aufklärung") wieder zurück ziehen.

    Hallo Stefan,


    grundsätzlich akzeptiert der Fiskus nur Fahrtkosten bis zu einer Höhe von 4500 Euro.
    Wenn Sie höhere Kosten absetzen wollen, fordern die Beamten von Ihnen einen Nachweis.
    Für den Fall kann man ein Fahrtenbuch führen, Tankbelege sammeln oder auch Reparaturrechnungen vorlegen, auf denen der Kilometerstand vermerkt ist.


    Wenn Sie die Nachweise vorlegen können, haben Sie auch Aussicht auf Erfolg bei Einspruch.

    Hallo Thomas,


    na klar, kann es auch daran liegen.
    Der Sachbearbeiter im neuen FA sieht den Sachverhalt sicher ganz anders und entscheidet/entschied, wie "normalerweise" eine Trennung erfolgt - Trennung, Auszug und irgendwann Scheidung.

    Tja, Thomas, das kommt darauf an...


    Was haben Sie denn 2004 für einen Familienstand in Ihrer ESt-Erklärung angegeben?
    Und vor allem, was hat Ihre Ex-Frau in Ihrer ESt-Erklärung angegeben?


    War es 2004 eine Zusammenveranlagung oder bereits getrennte Veranlagung?


    Darauf kommt es an und nicht, wann Sie aus dem Haus ausgezogen sind.
    Wenn Sie sich mit Ihrer Ex-Frau einigen könnten, könnte Sie Ihnen vlt. bestätigen, daß 2005 ein Versöhnungsversuch (einen kleinen glaubwürdigen "Aufsatz" schreiben, ist hier besser) stattgefunden hat.
    -Hoffentlich liest das hier keiner-

    Hallo Matthias,


    doppelte Haushaltführung können Sie erklären, wenn Sie die Voraussetzungen dafür erfüllen, dazu gehören dann auch die "Familienheimfahrten".


    Sie können den Verpflegungsmehraufwand (für China) geltend machen, weitere von Ihnen getragene Kosten können Sie auch erklären.

    Hallo Lars,


    ich möchte mit Ihnen jetzt keine Grundsatzdiskussion führen über Logik bei Steuergesetzen, Richtlinien, Anweisungen usw., die gibt es nicht (immer) und sind meist auch schwer nachvollziehbar, wie manche höchst richterlichen Entscheidungen zu stande kommen.


    Wenn Ihnen Ihr AG 1887,80 € an FK erstattet, bekommen Sie pro km (1887,80 € : 6903 km) = 0,27 €, max. möglich aus steuerlicher Sicht sind 0,30 €.
    Die Differenz (0,03 €) können Sie steuerlich erklären (6903 km x 0,03 € = 207,09 €). Diese rund 207 € sind in Ihrer ESt-Erklärung aber nur „rechnerische Kosten“, d.h. nicht, daß Sie diese 207 € als FK ausgezahlt bekommen. Diese „rechnerischen“ Fahrkosten und Ihr weiterer erklärter (rechnerischer) Aufwand ergeben ein zu versteuerndes Einkommen und abhängig von der Grund-/Splittingtabelle wird dann Ihre ESt festgesetzt. Die Differenz der festgesetzten und bereits abgeführter LSt ist dann Ihr Erstattungs-/Nachzahlungsbetrag.
    Die Berechnung der ESt hat nach einem gewissen Schema zu erfolgen (Details finden Sie auch hier im Forum).
    Ihre Berechnung und das dann ins Verhältnis setzen mit dem Erstattungsbetrag vom FA – geht so nicht. Das, was man „bar“ bekommt (bekommen kann), ist durch nichts zu ersetzen, schon gar nicht mit „rechnerischen“ Kosten.


    Auch wenn die Erstattung der FK von Ihrem AG „freiwillig“ erfolgt, müssen Sie diese in Ihrer ESt-Erklärung angeben.
    Da Sie selbst im öffentlichen Dienst tätig sind, brauchen wir uns über evtl. Folgen nicht unterhalten.


    Ob Sie weiterhin Ihren privaten PKW für Dienstfahrten nutzen, müssen Sie selbst entscheiden.
    Ein überlassener Dienstwagen kostet dem Nutzer auch Geld, meist nicht mal wenig (je nach Vertrag).

    Hallo Thomas,


    ja, das ist richtig.


    Sie hätten in WISO bei Familienstand " Dauernd getrennt lebend" eintragen müssen.


    Nur in dem Jahr des Beginns (2004) des "dauernden getrennt Lebens" können Sie wählen, ob eine "Getrennte Veranlagung" oder eine "Zusammenveranlagung" durchgeführt werden soll.
    Sollten Sie bereits seit dem Vorjahr (also 2004) dauernd getrennt leben, dann werden Sie 2005 automatisch "einzelveranlagt" und nach dem Grundtarif besteuert.


    Ändern können Sie das nur, wenn Sie nachweisen, daß Sie 2005 (mindestens 1 Tag) nicht getrennt gelebt haben, z.B. Versöhnungsversuch.
    Sonst können Sie m.E. nichts tun.

    Hallo Jürgen,


    ja, der Schlaganfall und die daraus entstandenen Folgen können den Grad der Behinderung beeinflussen.


    Setzen Sie sich mit Ihrem zuständigen Versorgungswerk in Verbindung und lassen Sie sich einen neuen Antrag schicken, ausfüllen und wieder zurück schicken.


    Erst wenn der neue GdB vom Versorgungsamt festgesetzt wurde, können Sie diesen in Ihrer ESt-Erklärung angeben.


    Grüße vom
    Frühling