Beiträge von Tango

    Mein überwiegend betrieblich benutzter PKW ist über 10 Jahre alt. In der Steuererklärung habe ich dafür sämtliche Betriebskosten geltend gemacht. Das Finanzamt hat bei der Anrechnung des privaten Nutzungswertes für das Fahrzeug als Listenpreis 10.000 € Anschaffungskosten zu Grunde gelegt, obwohl das Fahrzeug nach dem 6. Jahr doch eigentlich schon abgeschrieben sein müsste.


    Handelt das Finanzamt richtig ?



    Für eine Antwort wäre ich dankbar.

    Im ersten Halbjahr 2002 einen 10 Jahre alten Toyota als Betriebsfahrzeug angegeben. das Fahrzeug wurde 2000 für 2000 € erworben und verschrottet. Ab 07.2002 habe ich dafür einen Jahreswagen in das Betriebsvermögen eingefügt und nach AfA abgeschrieben. Da ich der Ansicht war, der Toyota wäre längst abgeschrieben, habe ich dafür nur die lfd. Betriebskosten in der Steuererklärung geltend gemacht.
    Das Finanzamt hat nun aber beim Toyota, wie bei dem Jahreswagen auch, den Privatanteil der Fahrten nach der 1%-Regelung und einen Listenpreis für den Toyota von 10000 € zu Grunde gelegt.
    1. Frage: Ist das korrekt?
    M.E. beträgt doch die Abschreibungszeit 6 Jahre ab der Ersrzulassung. Das würde doch bedeuten, dass der Toyota, wie angenommen, längst abgeschrieben wäre, und dem Betreibsvermögen nicht mehr zugeordnet werden könnte. Bei dem Jahreswagen wäre doch die Anschaffungskosten nur noch auf 5 Jahre zu verteilen.
    2. Frage: Liege ich mit diesen Annahmen richtig?


    Für Die Antworten vielen Dank.

    2002 wurde mein Pkw als Betriebsvermögen behandelt und die Privatfahrten mit der 1%-Regelung berücksichtigt. 2003 gab es kaum Privatfahrten. Kann nun der Pkw als Privatfahrzeug betrachtet werden und die betrieblichen Fahrten pauschal mit 0,30€/km abgerechnet werden? Das wäre günstiger.

    In der Besteuerungsgrundlage wurde vom FA bei den Einkünften aus selbständiger Arbeit ein Betrag errechnet, der erheblich von dem WISO-Ergebnis abweicht. Erläuterungen dazu, wie z.B. bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit fehlen.
    Hat hier ein Einspruch mit der Begründung der mangelnden Nachvollziehbarkeit Aussicht auf Erfolg? Für weitere Ideen wäre ich dankbar.

    Auch wenn bei nur einem Ehegatten eine Mitgliedschaft in der Kirche besteht, berechnet sich die zu zahlende Kirchensteuer an der gemeinsamen Einkommenssteuer. Damit wird ja auch der Ehegatte, der sich gegen eine Kirchenzugehörigkeit ausgesprochen hat, eine Kirchensteuer erhoben.
    Gibt es hier Einspruchsmöglichkeiten?