Beiträge von sputnik

    Hallo schlaue Steuerfachleute,


    Mir geht schon einige Zeit eine Frage im Kopf herum, die ich heute an Euch weiterreiche: Ich bin freiberufliche Journalistin und fahre ab und an größere Strecken mit dem PKW. Der ist privat und gehört meinem Ehemann. Ein Betriebsfahrzeug lohnt sich für mich wohl nicht, da ich auch oft viele Wochen nur vom häuslichen Büro aus arbeite. Bisher habe ich einfach die gefahrenen km mit der Pauschale angesetzt über 4673 / 1000. Mich ärgert aber immer wieder, dass ich die ganze Umsatzsteuer aus Tank, Reparatur- und anderen Rechnungen verschenke (bin umsatzsteuerpflichtig). Gibt es da irgendwie eine schlauere Lösung? Kann ich die tatsächlichen Kosten über mich abrechnen, ohne die Pauschale zu verwenden, während ich das Auto fahre? Obwohl das Auto nicht auf mich zugelassen ist? Ich nutze ca. 30 - 50% der Laufleistung des PKWs beruflich, der Rest sind Privatfahrten. Lohnt sich eine Umschreibung / Verkauf des PKWs (4 Jahre alt, 120.000 km) an mich? Wir wollen ihn noch 1-2 Jahre behalten.


    Vielen Dank für eine (schnelle) Lösung dieser Quizfrage!

    Hallo,


    in letzter Zeit habe ich mehrmals Fachliteratur im Ausland gekauft (Kanada und Frankreich). Auf den Rechnungen ist eine ausländische Steuer angegeben. Wir gehe ich mit dieser bei der Verbuchung im Kassenbuch um? Ich hatte es auf Konto 4940 gebucht, ohne die ausländische Steuer aufzuführen. Ist das richtig? Oder kann ich mir die Steuer doch irgendwie zurückholen? Gibt es Unterschiede zwischen Kanada und EU? Bin mir sehr unsicher damit und wäre für eine fachkundige Auskunft dankbar.


    Daniela

    Hallo Fruehling,


    danke für die wie immer schnelle und präzise Auskunft. Dann setze ich einfach diese vorgefertigten Einsprüche dazu. Habe ich das beim Verlustausgleich richtig verstanden, daß es darum geht, den Verlust aus Spekulationen mit dem persönlichen Einkommen aus Arbeit zu verrechnen? Dann trifft es zu.


    Bzgl. DHH habe ich noch alte Steuererklärungen bzw. -bescheide aus den 90er Jahren, bei denen der Steuerberater diesen Einspruch gemacht hat. Kann ich dieses Geld jetzt noch irgendwie zurückholen? Wie geht man da vor? Seit 2000 mache ich nämlich die Steuer selbst ohne Steuerberater. Da hat sich dieses Urteil mit DHH schon richtig gelohnt.


    Mit freundlichen Grüßen

    Ich sitze gerade am Einspruch für meinen Steuerbescheid, da einiges nicht korrekt ist. Da ich gelesen habe, daß man in einigen Punkten mit Berufung auf anhängige Verfahren zusätzlich Einspruch einlegen sollte, wollte ich nun fragen, für welche Verfahren dies noch gilt, ich bin da nicht auf dem aktuellen Stand. In Frage käme bei mir laut der vorgefertigten Einsprüche von Wiso der Hinweis auf den Gleichbehandlungsgrundsatz, Einschränkung des Verlustausgleichs und Kürzung des Vorwegabzugs bei Vorsorgeaufwendungen.


    Wer kann mir hier weiterhelfen, ob diese 3 zusätzlichen Einsprüche sinnvoll sind oder einem nur irgendwelchen Ärger mit dem FA bescheren?


    Für schnelle Antwort wäre ich dankbar, da ich morgen abgeben sollte.

    Hallo Frühling,


    habe mir die Internet-Seite angesehen, sagt mir aber nichts neues. Wie aus meinen Fragen oben (dachte ich) zu entnehmen ist, geht es mir um die konkrete und korrekte Eingabe ins Wiso Sparbuch, da ich in einigen Ausnahmefällen damit Probleme habe. Den §30 habe ich jetzt so gelöst, ganz pragmatisch nur die Fälle einzugeben, wo Kapitalertragsteuer abgeführt wurde und den Rest gar nicht, da er ja auch nicht auf die Freistellung angerechnet wird, dem Halbeinkünfteverfahren kann er 2001 bei inländischen Erträgen nicht unterliegen, das gilt ja erst ab 2002.


    Bzgl. der ausländischen Dividenden ist es mir immer noch ein Rätsel, da das Programm 2001/2002 in H8 immer vom Halbeinkünfteverfahren ausgeht, auch wenn es (lt. Dividendenabrechnung)nicht anzuwenden ist. Da ist gestern bei der Eingabe noch ein weiteres Problem aufgetreten, da ich bei einem amerikanischen Broker 30 % Quellensteuer abgezogen bekam, was das Programm auch nicht akzeptiert.


    Mit O1 bzw. 2 habe ich das Problem, daß ich keinen Feststellungsbescheid bekam, weil das Finanzamt die Bearbeitung der Anträge abgelehnt hat. Soll man es einfach auch ohne versuchen, dem Finazamt liegen alle Unterlagen vor?


    Vielen Dank auf jeden Fall mal wieder für die schnelle Bearbeitung meiner Fragen, mit freundlichen Grüßen

    Hallo,


    habe Probleme bei der Dividenden-Eingabe ins Sparbuch. Sitze gerade noch an der Fertigstellung der 2001.


    1. Wie gebe ich Dividenden gemäß §30 Abs. 2 Nr. 1 KSTG EK01 ein? (Jemand sagte mir, die müßte ich gar nicht eingeben, stimmt das?)Das Programm weigert sich, das nicht auf die Zinserträge anzurechnen.
    2. Gleiches Problem mit Dividenden nach §30 Abs. 2 Nr.4 KSTG?
    3. Anlage AUS: Was mache ich mit Anfang 2001 erhaltenen Dividenden (betrifft USA), die laut Bescheinigung noch nicht dem Halbeinkünfteverfahren unterliegen? Kann ich im Programm nicht eingeben.


    4. Vielleicht weiß auch noch jemand Rat zu einem Problem der Verlustverrechnung: Hatte 1999 Spekulationsverluste (für die ich durch zu spätes Einreichen der Steuererklärung keinen Feststellungsbescheid habe), 2000 aber erhebliche Gewinne. Wie kann ich die verrechnen? 2001 waren es wieder Verluste, möchte ich aber lieber in die Zukunft vortragen, da es hier wieder Gewinne gibt.


    Vielen Dank für schnelle Hilfe!

    Vielen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort, Frühling. Hört sich alles nicht so gut an in Bezug darauf, daß ich gar keinen Wert auf diese zusätzliche Steuer lege!


    Ich stolpere jetzt allerdings über das Wort Erwerbszweitwohnung: Wenn ich keinem Erwerb in Berlin nachgehe, also nicht dort arbeite und die Wohnung auch nur selbst nutze und nicht untervermiete, muß ich dann trotzdem zahlen? Oder gibt es da vielleicht doch eine Möglichkeit, sich dagegen zu wehren? Wir (Ehepaar) nutzen die Wohnung nur privat am Wochenende und vermieten sie nie. Mich wundert vor allem auch, daß eine jahrelang als Erwerbszweitwohnung in Thüringen genutzte Mietwohnung nie mit dieser Steuer belastet wurde. Gibt es diese Steuer nur in Berlin?


    Ich freue mich auf weitere Beiträge, vielleicht gibt es ja doch noch ein Schlupfloch!

    Habe gerade vom Finanzamt Berlin eine Zweitwohnungssteuererklärung bekommen. Meine Frage: muß ich die tatsächlich ausfüllen bzw. ist es berechtigt, daß man für eine Zweitwohnung 5% der Miete als Steuer zahlen muß? Ich finde das ziehmlich skandalös und zahle am Erstwohnsitz bereits reichlich Steuern!
    Nebenbei: ich hatte schon seit 10 Jahren eine Zweitwohung in Thüringen gemeldet, wo ich wegen Arbeit hinziehen mußte) und Berlin als Erstwohnsitz (doppelte Haushaltsführung). Nach Umzug nach Hannover hatte ich alles umgemeldet: jetzt Hannover Erstwohnsitz, Berlin Zweitwohnsitz, Thüringen gar nicht mehr, keine doppelte Haushaltsführung mehr, sondern nur Privatvergnügen. In Thüringen mußte ich nie so eine Zweitwohnungssteuer zahlen, obwohl das Finanzamt durch die Steuererklärungen davon wußte.
    Wer hat von dieser Steuer schon mal gehört bzw. kann mir dazu Auskunft geben, ob sie sich evtl umgehen läßt. Abgabetermin für diese Erklärung ist der 1.8.03.
    Im Voraus schon vielen Dank für Hilfestellung