Beiträge von siegi

    Hallo kenzodeluxe,


    m.E. ist die Reise sehr wohl beruflich veranlasst und die Aufwendungen dafür als Betriebsausgaben abzugsfähig. Die Kosten für den privaten Anschlussaufenthalt müssen natürlich rausgerechnet werden. BFH VI R 32/03 vom 18.08.05.


    Gruss Siegi

    Hallo Meister Oerdiz,


    die ausgeübte Tätigkeit entspricht keiner typischen Einsatzwechseltätigkeit, sondern ist Büroarbeit im, vom Entleiher zugewiesenen Unternehmen. Fakt ist, dass die Tätigkeit jederzeit vom Entleiher beendet werden kann und der Arbeitnehmer zu einem anderen Kundenauftrag geschickt wird, deswegen wurde wahrscheinlich in der Vergangenheit die Arbeit eines Leiharbeitnehmers als Einsatzwechseltätigkeit angesehen.


    Dass das BFH Urteil auf Leiharbeitnehmer zutrifft, hab ich im Steuerrat24 gelesen. Meinen Sie, es trifft nicht zu?


    Gruß Siegi

    Hallo Don Camillo,


    eine doppelte Haushaltsführung ist nicht gegeben, weil der Umzug zur Lebenspartnerin privat veranlasst ist. Die Fahrtkosten Wohnung/Arbeitsstätte können Sie aber ansetzen, so wie sie tatsächlich angefallen sind, also einmal wöchentlich die 250 km und 4 mal wöchentlich die km von Nbg zur Arbeit. Wenn Sie tatsächlich mit dem Kfz gefahren sind, gibt es keine Begrenzung, aber möglicherweise möchte das Finanzamt einen Nachweis, dass Sie tatsächlich so oft gefahren sind, anhand von Werkstattrechnungen mit km-Ständen. Wie sich die Fahrten auswirken? Natürlich gut, bzw. besser, als wenn Sie nur Ihre FK Nbg-Arbeitsstätte geltend machen könnten.


    Gruß Siegi

    Hallo,


    ich dachte, für Leiharbeitnehmer gilt bis 2007 noch die Regelung, dass sie eine Einsatzwechseltätigkeit ausüben. Aber das Finanzamt hat nur die Entfernungspauschale berücksichtigt und den Verpflegungsmehraufwand für die ersten drei Monate nicht anerkannt. Ist das so korrekt? Wenn ja, könnte man aufgrund des BFH Urteils vom 10.07.2008 VI R 21/07 doch sicher Einspruch einlegen?


    Gruß Siegi

    Hallo Jürgen,


    ich halte es wie das Finanzamt, Zeile 54. Hinweise dafür, was nun richtig ist, weiß ich auch nicht, allenfalls die Ausfüllanleitung zur Anlage V. Für mich stellt sich die Anlage so vor, vorne die Einnahmen, hinten die Ausgaben.


    In Zeile 7 trage ich nur die Nebenkosten-VZ des Mieters ein zuzüglich der NK-Nachzahlung des Mieters bzw. abzüglich des Guthabens des Mieters.


    In Zeile 54 trage ich die gesamten Kosten der Hausverwaltung abzüglich der Instandhaltungsrücklage ein.


    Trotzdem finde ich das Verhalten des Finanzamts sehr penibel, bei uns ist es dem Bearbeiter nicht so wichtig, in welche Zeile man seine Ausgaben oder Einnahmen einträgt, Hauptsache man kommt zum richtigen Ergebnis.
    Da kann man schon durchaus mal eine Einnahmespalte mit einem Minus davor als Ausgabe kenntlich machen und umgekehrt.


    Viele Grüße


    Siegi

    Hallo Unknown,


    das mit den Unterhaltsleistungen wird leider nicht klappen, da diese nur geltend gemacht werden können, sofern für die unterstützte Person kein Kindergeld oder Freibetrag gewährt wird.


    Viele Grüße
    Siegi

    Hallo Frühling,


    ich hab mich wohl falsch ausgedrückt, wollte sagen, dass ich dieses weiße Kästchen, wo ich ein Kreuz machen kann, dass eben kein Anspruch auf (teilweise) Kostenerstattung besteht, nicht finde, sobald ich für den Stpfl. einen Eintrag in die Anlage N vornehme.


    Hab ich z.B. eine Ehepaar, er nichtselbständig berufstätig, sie Hausfrau, erscheint bei ihm dieses Feld zum ankreuzen nicht, bei ihr schon (weil kein Eintrag in Anlage N)


    Unter C1 habe ich als Berufsgruppe "Rentenversicherungsfreie Beschäftigung" eingegeben.


    Vielleicht hat das auch alles garnichts mit der Anlage N zu tun, ich fínde nur einfach dieses Kästchen bei dem Ehemann nicht, wo man ankreuzen kann, dass kein Anspruch auf Kostenübernahme oder Erstattung besteht.


    Viele Grüße
    Siegi

    Hallo Mitstreiter,


    ich habe das Problem, dass das Fenster unter:


    N1 "Der Stpfl hat ganz oder teilweise, ohne eigene Aufwendungen, einen Anspruch auf vollständige oder teilweise Erstattung oder Übernahme von Krankheitskosten"


    nicht aufgeht.


    M.E. liegt es daran, dass ich Eintragungen in der Anlage N vorgenommen habe (wenn ich diese Eintragung lösche, erscheint dieses Fenster).


    Mein Problem ist, dass die Einkünfte aus der Anlage N nicht normaler Arbeitslohn (also mit steuerfreien AG-Leistungen zur KV/RV) sind, sondern eine Urlaubsentschädigung aus dem Baugewerbe aus dem Jahr 2003. Nachdem der Stpfl. jetzt selbständiger Gewerbetreibender ist, müsste ich dieses vorbelegte Fenster deaktivieren, sonst stimmt meine Ermittlung der Vorsorgeaufwendungen nicht.


    Hat jemand ein ähnliches Problem oder weiß Abhilfe?
    Bin dankbar für alle Lösungsvorschläge.


    Viele Grüße
    Siegi

    Hallo Nonick,


    Fahrtkosten zur Arbeitsstätte können Sie für jeden Arbeitstag 1x ansetzen, egal ob Samstag oder Sonntag.


    Bei den Familienheimfahrten erkennt das FA den Lebensmittelpunkt bei mindestens 2 Familienheimfahrten pro Monat (=48 Tage) an. Das FG München hat jedoch entschieden, dass nicht die Zahl der Fahrten ausschlaggebend ist, sondern die Dauer der jeweiligen Aufenthalte. Wenn Sie also bei Ihren 5 Fahrten mindestens 48 Tage bei Ihrer Mutter verbracht haben, können Sie sich auf dieses Urteil berufen. (FG München vom 21.6.1995, EFG 1996 S. 744)


    Viele Grüße


    Siegi

    Hallo Marillela,


    wenn Sie EÜR machen, können Sie Ihre vorweggenommenen Betriebsausgaben mit dem Zahlungsdatum einbuchen.


    Aus umsatzsteuerlicher Sicht werden Sie mit der ersten Betriebsausgabe zum Unternehmer, egal wie lange das vor der Betriebseröffnung liegt. Wenn Sie also im Januar 2006 bereits Wareneinkäufe bezahlt haben, können Sie für Januar eine Umsatzsteuer-Voranmeldung machen und sich die Vorsteuer zurückholen (Vorausgesetzt, sie sind überhaupt USt-pflichtig)


    Es wird aber sicher nicht beanstandet, wenn Sie die Rechnungen erst im April einbuchen, wenn das für Sie eine Erleichterung darstellt.


    Viele Grüße
    Siggi

    Hallo Thomas,


    ein Widerspruch ist nicht erfolgversprechend.


    Bei Beamten wird ein fiktiver Arbeitgeberanteil zur Rentenversicherung berechnet, da Beamte Pensionsanprüche haben. Insoweit ist die Berechnung des Finanzamtes korrekt.


    Viele Grüße
    Siggi

    Hallo June,


    Ihre Fahrten vom Wohnort zum Firmensitz sind "Fahrtkosten Wohnung - Arbeitsstätte" und können dementsprechend mit der Entfernungspauschale geltend gemacht werden.


    Anders die Fahrten zu Ihren Kunden, das sind Dienstreisen, hier können Sie nur tatsächliche Kosten ansetzen.


    Gruß Siggi

    Hallo T.Rosner,


    wenn die Arbeitgeber-Erstattung für Fahrtkosten versteuert wurde, warum wollen Sie es dann als "steuerfreie Erstattung" angeben.


    Entweder steuerfreie Erstattung, dann muss sie angegeben werden, oder steuerpflichtig, dann brauchen Sie die Erstattung nicht angeben.


    Gruß Siggi

    Hallo Hans-Ulrich,


    das Krankengeld aus der privaten KV ist steuerfrei und muss in der Steuererklärung nicht angegeben werden.


    Steuerlich geltend machen können Sie Ihren Behinderten-Pauschbetrag für die 90%ige Behinderung ab dem Jahr 2004. Zusätzlich können Sie Privatfahrten bei Behinderung in Höhe von 900 Euro pauschal bei den Außergewöhnlichen Belastungen ansetzen.


    Viele Grüße


    Siggi

    Hallo Michael,


    für die Verpflegungspauschalen gibt es die Vorsteuerpauschale leider auch nicht mehr, aber aus den tatsächlichen Verpflegungskosten lt. Beleg darf die Vorsteuer angesetzt werden.


    Gruß Siggi