Beiträge von steuerstudi

    In der Hilfe des aktuellen WISO-Steuersparbuchs wird folgendes erläutert:


    Auch ohne Belege: Arbeitsmittel ansetzen


    Versuchen Sie, Ihre Kosten für Arbeitsmittel pauschal anzusetzen. Bis zu 103 € erkennen die meisten Finanzämter problemlos an - auch ohne Nachweis. Manche Finanzämter akzeptieren sogar Kosten bis zu 150 € ohne Belege.

    Es gibt zwar keinen Rechtsanspruch auf Anerkennung der Pauschale, aber Ihnen kann auch nichts passieren. Denn das Finanzamt streicht allerhöchstens diese Ausgaben.

    Übrigens: Hat das Finanzamt den Betrag erst einmal anerkannt, wird i. d. R. auch in der Zukunft nicht mehr nachgefragt. Sie können die Pauschale dann jedes Jahr neu ansetzen.


    Pauschale für weitere Arbeitsmittel


    Für weitere Arbeitsmittel erkennen viele Finanzämter ohne Nachweis eine Pauschale an. Bei dieser Pauschale handelt es sich um eine Nichtbeanstandungsgrenze für Aufwendungen ohne Belege. Ihnen müssen allerdings tatsächlich Aufwendungen entstanden sein, um diese Pauschale in Anspruch zu nehmen. Uns Sie benötigen die jeweiligen Nachweise dazu, falls das Finanzamt mal nachfragt.

    Leider gibt es nur wenige Bundesländer, die eine Regelung über die Anwendung dieser Pauschale festgelegt haben. Die Oberfinanzdirektion Karlsruhe lässt eine Pauschale in Höhe von 110 € für Aufwendungen ohne Nachweis zu. In Sachsen sollen die Finanzämter gar keine Aufwendungen ohne Beleg anerkennen. Die restlichen Bundesländer haben sich dazu noch nicht geäußert, so dass Sie davon ausgehen können, dass auch weiterhin ein pauschaler Ansatz von 103 € bei den Finanzämtern anerkannt werden kann.

    Bitte beachten Sie aber, dass in keinem Bundesland tatsächlich ein Rechtsanspruch auf die Anerkennung dieser pauschalen Nichtaufgriffsgrenze besteht. Der Finanzbeamte kann in seinem Ermessen den Betrag streichen.

    @ Babuschka:


    Und noch einmal: Es ist kein Eingabefehler! Das geht aus meinem Eingangspost auch deutlich hervor!


    Die Eingaben wurden wie gefordert vorgenommen!

    Auch würde sonst wohl kaum in der Aufstellung zur Anlage Vorsorgeaufwand alles entsprechend richtig berechnet und aufgeführt sein!

    Ich erbitte mal eine Aufklärrung über Verwarnungen!:/


    - Wer darf diese aussprechen?

    Ich vermute mal die Moderatoren! Aber dürfen die das auch nach Lust und Laune machen?

    - Was beuten die Verwarnungen?

    - Was bedeuten Verwarnpunkte und wann gibt es diese Punkte?


    In den Nutzungsbestimmungen ist dazu nichts zu finden!

    Da ich nun vom Oberlehrer verwarnt wurde, wird es keine Screens geben.


    Zudem schrieb miwe4 in seinem Beitrag: Abgesehen davon handelt es sich hier um ein Userforum, in dem andere User in ihrer Freizeit bei der Bedienung der Programme behilflich sind. Aussagen zu Programmfehlern werden regelmäßig …


    Da spare ich mir doch jeden weiteren Aufwand! Eine am Ende hilfreiche Antwort wird es hier eh nicht geben!


    @ miwe4: Warum sind Sie eigentlich in diesem Forum? Verfolgt man Ihre Beiträge, sind sie doch öfter belehrend, als wirklich hilfreich.

    @ lialia: inwieweit hilft mir diese Antwort nun :/

    Es geht hier nicht darum, ob ich den Experten glaube oder nicht!

    Es geht auch darum, ob das FA es richtig macht oder nicht!


    Die Frage war, ob hier ggf. ein Programmfehler vorliegt!?!?:/

    @ babuschka

    Nein, kein Eingabefehler!

    Wie ich schrieb:

    In Z 28 werden die Basis KV für die Kinder und die Wahlleistungen +

    Zusatzleistungen für alle drei ausgeworfen - automatisch vom Programm!!!!


    Für die Anlage Kind sind die Beträge auch entsprechend zu erfassen. Nehme ich

    dort die Wahlleistungen für die Z 37 raus, stimmt der Betrag überein. Das aber wäre nicht richtig.

    Vater + 2 Kinder sind in der priv. KV versichert.

    Eintragungen in der Steuererklärung wurden wie folgt vorgenommen:

    Basis KV – Vater in Anlage Vorsorgeaufwendungen Z 24

    In Z 28 werden die Basis KV für die Kinder und die Wahlleistungen + Zusatzleistungen

    für alle drei ausgeworfen


    In der Anlage Kind sind jeweils in der Z 30 die Basisbeiträge der Kinder eingetragen.

    Die Wahlleistungen entsprechend in Z 37.


    In Aufstellung zu Anlage Vorsorgeaufwand wird alles entsprechend richtig berechnet und aufgeführt.


    Aber: bei der Ermittlung der Vorsorgeaufwendungen habe ich eine Differenz.

    Hier ist die Summe der Wahlleistungen / ZusatzKV der Kinder doppelt berechnet.

    Das irritiert mich und ich frage mich, ob hier ein Programmfehler vorliegt. :/

    Entweder ist im Bescheid ein entsprechender Vorläufigkeitsvermerk enthalten oder er ist eben nicht enthalten. Etwas anderes oder etwas dazwischen gibt es nicht.

    :!: aus: www.arlob.de
    Ein Leser ist dem Rat von SSP Steuern sparen professionell gefolgt und hat gegen seinen Einkommensteuerbescheid Einspruch eingelegt, weil strittig ist, ob der Kinderfreibetrag für Kinder im Alter von über sechs Jahren zu niedrig ist. Das Finanzamt hat den Leser nun aufgefordert, seinen Einspruch zurückzuziehen. Wie soll er sich verhalten?


    Antwort: Sie können den Einspruch nur unter einer Voraussetzung bedenkenlos zurücknehmen: Das Finanzamt bestätigt Ihnen schriftlich, dass sich der Vorläufigkeitsvermerk nach § 165 AO zur Höhe des Kinderfreibetrags (siehe BMF-Schreiben vom 11.04.2016, Az. IV A 3 - S 0338/07/10010, Abruf Nr. 185300) in Ihrem Steuerbescheid ausdrücklich auch auf die fehlende Altersstaffelung bezieht.
    Quelle: WISO SSP Ausgabe 01/2017

    Jedes Jahr mindestens einmal von Dir dieser Hinweis und meine erforderliche Richtigstellung.

    Sorry miwe4, aber wenn schon, dann doch bitte korrekt!
    Ich habe diesen Hinweis bisher nicht jedes Jahr mindestens einmal gegeben! Sondern genau zwei Mal (2 x!!!) am 26.04.2012 und am 25.10.2013!

    Vorschlag: Den Betrag aus Zeile 20 übernehmen und denselben
    Betrag - in einer Summe - in den WBK / Reisekosten dagegenrechnen!
    Eintrag über Schnellerfassung in einer Summe geht bei RK Ausland!
    Dann hast in den WBK - RK "0"


    Mehr, so wurde es uns von unserem FA gesagt, ist nicht notwendig. Du
    hast ja Deine Reisekosten über die Firma bereits abgerechnet und willst
    vom FA ja keine weitere Erstattung!



    Kollegen- /innen in der gleichen Situation und auch andere FÄ tragen es auch so ein - bisher kein Probleme.



    Gruß - steuerstudi


    Dem aufmerksamen und in Steuerdingen etwas versiertem Leser hätte eigentlich auffallen sollen, dass der verlinkte Beitrag der Kanzlei gar nicht auf die von "mausebär" eingangs geschilderte Situation zutrifft.....