Beiträge von steuerstudi

    Du solltest Dir mal angewöhnen, die Sachen, die Du verlinkst, auch vollständig zu lesen .....

    Bitte lese Dir das Urteil und die daraus resultierenden BMF-Schreiben in einer ruhigen Minute mal vollständig durch.

    DAS gebe ich mal so zurück, gehe nicht weiter darauf ein und spare mir jetzt auch entsprechende Textpassagen erneut einzufügen.


    Wie man aus Erfahrung weiß, würde das nur zu unerschöpflichen Diskussionen mit Ihnen führen.



    .... und insofern haben Sie schon recht, "ignorieren" klicken ist schlauer!

    Wo schreibt er das? ?(

    Hier :!:

    Die Idee dahinter ist, dass ich das Fahrzeug in den 3 Monaten nicht für Fahrten zwischen Wohn- und Arbeitsort benutzt habe und damit der geldwerte Vorteil nicht entsteht.

    Er meint zumindest den geldwerten Vorteil der 0,03%-Regelung! Und da kann er in der Steuererklärung mit entsprechenden Belegen durchaus korrigieren. Geht aus dem Beitrag von smartsteuer.de deutlich hervor und auch aus dem Schreiben vom BFM:


    2.2. Anwendung der BFH-Rechtsprechung ab 2011
    Die BFH-Rechtsprechung ist im Lohnsteuerabzugsverfahren und im
    Veranlagungsverfahren anwendbar.

    Gem. BFH sind Fahrten zur UNI neuerdings als Dienstreise abzusetzen. Diese Kosten können allerdings nur geltend gemacht werden, wenn Sie auch tatsächlich durchgeführt wurden.


    Zeitweise führe ich diese Fahrten zur UNI tatsächlich durch, allerdings mit einem Fahrzeug meiner Eltern (als Sudent habe ich kein eigenes Auto)
    das mir zur Nutzung zur Verfügung steht. Kann ich auch dann die Fahrten als Dienstreisekosten geltend machen oder setze ich weiterhin die Pendlerpauschale / Entfernungspauschale an?


    Weiter stellt sich die Frage, wenn der BHF die UNI jetzt nicht mehr als normalen Arbeitsplatz sieht, sind dann zukünftig auch andere Kosten
    im Sinne von Reisekosten / Dienstreise anzusetzen - z.B. Verpflegungsoauschale?

    Bei derartigen Angriffen werde ich mich an weiteren Diskussionen nicht beteiligen!


    Aber zur Klarstellung: Es wurden keine falschen Angaben in den EkSt.-Erklärungen gemacht!!!


    - Es wurde sehr wohl angegeben, dass die Heimfahrtenvon Wohnung zu Wohnung durchgeführt wurden
    Man kann nämlich durchaus in den Masken entsprechende Eintragungen vornehmen, wie z.B „ Heimfahrten von A nach B,
    Lebensmittelpunkt – usw.“
    - Auch Termine und Fahrtzeiten wurden genau aufgelistet!!!


    Durch Einspruchsverfahren und FA-Wechsel erfolgte die Prüfung sogar durch unterschiedliche FÄer und deren Rechtsbehelfsstellen!


    @ miewe4: Ohne Sachkenntnis sollte man sich vielleicht doch nicht soweit aus dem Fenster lehnen!


    Und zum Abschluss in aller Deutlichkeit: ich habe hier nicht zur Steuerhinterziehung aufgerufen!


    Schade, dass mit dem neuen Forum auch der Ton ein anderer geworden ist.

    Dazu nur noch soviel:


    Mir wurden während meines Studiums (nach erfolgter 1. Ausbildung!) und auch als alleinstehender AN die Heimfahrten
    zwischen Wohnung meiner Eltern und meiner Wohnung am Studien- bzw. Arbeitstort sehr wohl anerkannt. Und das durchaus bei unterschiedlichen FA! Genauso war es bei Kommilitonen, Kollegen und Bekannten – will sagen, es hat nicht an einem "gutwilligen" Beamten gelegen. Dem FA wird auch
    durchaus klar sein, dass man nicht am Sonntagabend zur Arbeitsstelle fährt.


    Also einreichen und das FA entscheiden lassen!!!


    Mit freundlichen Grüßen


    Sorry was / wer soll TE sein?

    Hallo Kohlekocher,


    es ist zwar schon eine Weile her, aber ich möchte doch auf die Beiträge hier eingehen:


    Du schreibst:

    Währrend der gesamten Zeit habe ich unter der Woche in einer eigenen Wohnung gewohnt (näher an Studium und Arbeitsstätte) und fahre aber jedes Wochenende zu meinen Eltern nach Hause - dort habe ich allerdings keinen eigenen Hausstand - dennoch ist der Wohnort der Eltern immernoch der Lebensmittelpunkt (Freunde, Vereine, etc...)

    Es ist richtig, Du kannst Du zwar keine DHF ansetzen, aber sehr wohl die wöchentlichen Heimfahrten zum Wohnort Deinern Eltern, denn die sind dort und auch Freunde, Vereine, etc... und dann ist das auch Dein Lebensmittelpunkt!


    Insofern stimmt diese Aussage

    Nein, du besuchst doch nur deine Eltern und deine Freunde. Das ist doch reine Privatsache.


    MfG Günter

    so nicht.


    Unter diesem Link http://www.steuernsparen.de/ti…ch-ohne-eigenen-hausstand
    ist es auch nachzulesen:


    Lebensmittelpunkt


    Haben Sie im Elternhaus keinen eigenen Hausstand, ist zu prüfen, ob Sie dort wenigstens Ihren "Lebensmittelpunkt" haben. Denn nur dann können Sie Ihre Fahrten als Fahrten zwischen (Haupt-)Wohnung und Arbeitsstätte mit der Entfernungspauschale geltend machen. Der Lebensmittelpunkt ist bei Alleinstehenden dort, wo
    die engeren persönlichen Beziehungen bestehen, wo also die Eltern oder die/der Verlobte leben, der Freundes- und Bekanntenkreis ist, Vereinsmitgliedschaften bestehen, andere Aktivitäten stattfinden. Ohne Bedeutung ist, ob Sie dort eine eigene Wohnung haben oder noch im Haushalt Ihrer Eltern ein Zimmer bewohnen.
    Das Finanzamt akzeptiert die Hauptwohnung ohne weiteres als Lebensmittelpunkt, wenn Sie durchschnittlich mindestens zweimal im Monat nach Hause fahren, also mindestens 24 Fahrten im Jahr in der Steuererklärung geltend machen.


    Sollte Dein EkSt.-Bescheid für 2010 noch nicht entgültig abgeschlossen sein, kannst Du die Heimfahrten ggf. noch nachrreichen oder entsprechend Einspruch einlegen,
    ansonsten hilft es vielleicht für die Zukunft.


    MfG

    Danke!


    Die Beerdigungskosten übersteigen den Nachlass! Ich musste von außerhalb (ca. 330 km) anreisen.

    Kann ich denn
    die Fahrtkosten für Erledigungen
    im Zusammenhang mit der Beerdigung, zu Ämtern und Behörden, Pfarrer,
    Bestattungsinstitut, Leichenhalle usw.
    ansetzen?


    Wie sieht es mit den Übernachtungskosten (Hotelrechnung) ggf. auch Verpflegungspauschale und den Fahrkosten / Hotelkosten zur eigentlichen Trauerfeier und späteren Urnenbeisetzung aus.


    Vorab schon mal DANKE!
    <font size="2">bbb</font></iframe>

    aus ://www.steuer-sparbuch.de/


    Sind diese Angaben richtig??????


    Im WISO-Sparbuch wird eine Pauschale nicht angeführt oder erwähnt


    Bestattungskosten


    Für Erbfallkosten (hierzu gehören auch die
    Bestattungskosten) kann ein Pauschbetrag von 10.300abgezogen werden, ohne dass es eines
    Nachweises bedarf.
    Nur bei einem höheren Betrag lohnt sich die Vorlage der
    Einzelnachweise. Tragen
    mehrere Erben die angefallenen Aufwendungen gemeinsam, wird die
    Pauschale nach
    dem jeweiligen Erbanteil unter den Erben aufgeteilt. Reicht die
    Erbschaft nicht
    aus, um entstandene Erbfallkosten auszugleichen, können
    außergewöhnliche
    Belastungen entstehen.


    Für folgende Sachverhalte könnten im Erbfall
    Kosten entstehen:


    • übliche Bestattung des Erblassers
      (Beerdigung oder Feuerbestattung),
    • angemessenes Grabdenkmal,
    • übliche Grabpflege,
    • Nachlaßregelung (wie z.B. für die Erteilung
      des Erbscheins) ,
    • eventuelle Rechtsstreits um den Nachlaß,
    • Todesanzeigen,
    • Anreise von Verwandten zur Beerdigung (wenn
      die Erben die Kosten tragen), ????????
    • kirchlichen und bürgerlichen
      Trauerfeierlichkeiten,
    • Trauerkleidung (wenn sie zur Beerdigung
      angeschafft wird), ??????
    • Überführung der Leichnams,
    • Danksagungen,
    • Todeserklärung,
    • Eröffnung des Testamentes,
    • Gerichts-, Notariats- und Anwaltskosten für
      die gerichtliche und außergerichtliche
      Nachlaßregelung (z.B. für das Erwirken eines Erbscheins),
    • Einsetzung eines Testamentsvollstreckers
      (für die Abwicklung des Erbfalls
      und die Erbauseinandersetzung),
    • Steuerberater, der die
      Erbschaftsteuererklärung erstellt.


    Praxistipp:


    Der Erblasser sollte im Testament Anordnungen
    über die Gestaltung seines Grabmales
    treffen. Dies hat den Vorteil, daß die Kosten für ein Grabmal in
    voller Höhe
    anerkannt werden, ohne daß geprüft wird, ob das Grabmal auch
    angemessen ist.

    Ich habe aber laut meiner Lohnsteuerbescheinigung vom AG unter Punkt 20 (Steuerfreie Verpflegungszuschüsse...) sagen wir mal 1000€ drin stehen.

    Der Betrag, der in Zeile 20 Deiner LSt.Besch. eingetragen ist, mußt Du in den WBK unter Reisekosten - Schnellerfassung - Verpfl.Mehraufw. /Ausland (!) - dagegensetzen.

    ...hier wird nix gehändelt :!:

    Sorry, vielleicht falscher Ausruck - hätte wohl besser gefragt, wie wird in andern Bundesländernverfahren?

    ...hier bekommst du in Steuerfragen absolut komtetenten Rat, der dann aber nicht immer dem Wunschdenken der Fragesteller entspricht.

    Die Antwort

    Was bringt Dir das, zu Wissen wie es in anderen Bundesländern läuft?


    finde ich nun gar nicht kompetent!


    Ebenso wenig kompetent ist der Hinweis auf die Suchfunktion und dann die Aussage "Da wirst Du reichlich Infos zu diesem Thema
    finden. Tenor immer: bei Kosten bis zu 4.000 € (fast) immer Sonderausgaben geltend machen, da i.d.R. mit weniger Rückfragen und Problemen seitens des FA zu rechnen
    ist."

    Mir dann aber vorzuschlagen: "Im Zweifel kannst Du dann eben nur selber klagen."


    Vielleicht einmal mit der Rechtsbehelfsstelle des FA Kontakt aufnehmen

    Woher weiß ich'wohl, dass bei unserem FA die ruhenden Verfahren noch nicht aufgenommen werden und eine entsprechende Anwendung bisher nicht stattfindet :?:

    ...dafür aber meistens nicht fachlich fundiert.

    Dazu nur soviel: "Fruehling" z.B. hat immer sehr kompetent, fachlich fundiert, sehr sachlich und ausführlich den Forumsteilnehmern mit Rat + Tat zur Seite gestanden!


    Ich wünsche ein schönes WE!

    Was bringt Dir das, zu Wissen wie es in anderen Bundesländern läuft?

    Information!!!!

    Wenn Du mal die Suchfunktion hier im Forum nutzt wirst Du übrigens merken, dass Aufwendungen für ein erststudium nach abgeschlossener Berufsausbildung vielfach als Werbungskosten geltend gemacht und auch anerkannt werden.

    Die Suchfunktion habe ich durchaus genutzt!!! Nur seit dem Urteil des BFH im Juni 2009 kann man nun von "vielfach" wirklich nicht reden.
    Außerdem scheinst Du gerne auf die Suchfunktion zu verweisen!. U. a. schriebst Du am 22. März 2010:


    "Da wirst Du reichlich Infos zu diesem Thema finden. Tenor immer: bei Kosten bis zu 4.000 € (fast) immer Sonderausgaben geltend machen, da
    i.d.R. mit weniger Rückfragen und Problemen seitens des FA zu rechnen ist."


    Da frage ich mich: Was bringt einem Studenten, der kein Einkommen hat, die Anerkennung als Sonderausgaben?
    Werden die Studienkosten aber als vorweggenommene WBK anerkannt, bringt es zumindest einen Verlusrtvortrag der später zu verrechnen ist!

    Und noch etwas, ich war lange nicht im Forum ..... sorry .... aber täusche ich mich oder war der Ton im alten Forum etwas netter???
    MfG

    Mit Urteil vom 18. Juni 2009 VI R 14/07 hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden, dass Aufwendungen f. ein Erststudium nach abgeschlossener Berufsausbildung als WBK anzuerkennen sind. Mit derselben Begründung sind auch Entscheidungen in vier weiteren Verfahren (VI R 31/07, VI R 79/06, VI R 6/07 und VIR 49/07) ergangen.


    Bei unserem FA (Schl.-Holst.) werden die ruhenden Verfahren aber noch nicht aufgenommen und eine entsprechende Anwendung findet bisher
    nicht statt. Begründung, es fehle eine Anweisung v. Bund + Ländern, wie mit den Einsprüchen zu verfahren ist.


    Wer weiß hier Näheres bzw. wie wird es in anderen Bundesländern „gehändelt“ :?:

    Ich stehe gerade vor demselben Problem: Erststudium und Einkünfte. Also würden die Kosten des Studiums unter den Sonderausgaben zum Tragen kommen.
    Im Schreiben IV C 8 – S 2227 – 5/05 des BFM vom 04.11.2005 heißt es auf S. 8 + 9:


    3 Abzug von Aufwendungen für die eigene Berufsausbildung als Sonderausgaben, § 10 Abs. 1 Nr. 7 EStG


    29 Bei der Ermittlung der Aufwendungen gelten die allgemeinen Grundsätze des Einkommensteuergesetzes. Dabei sind die Regelungen in § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 5 und 6b, § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 und 5 und Abs. 2 EStG zu beachten. Zu den abziehbaren Aufwendungen gehören z.B.
    ● Lehrgangs-, Schul- oder Studiengebühren, Arbeitsmittel, Fachliteratur,
    ● Fahrten zwischen Wohnung und Ausbildungsort,
    ● Mehraufwendungen für Verpflegung,
    ● Mehraufwendungen wegen auswärtiger Unterbringung,
    ● Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer.


    Für den Abzug von Aufwendungen für eine auswärtige Unterbringung ist nicht erforderlich, dass die Voraussetzungen einer doppelten Haushaltsführung vorliegen.


    Danach müssten doch die Kosten der Miete zu den abziehbaren Aufwendungen gehören – auch wenn ich am Hauptwohnsitz bei meinen Eltern keinen eigenen Hausstand habe und am Studienort eine eigene Wohnung. - Oder - wie ist das sonst zu verstehen?

    Hallo und danke!


    Hab auch auf den Seiten nachgelesen.


    Nur WELCHE Verfahren mögen gemeint sein, wenn
    das FA jetzt schreibt: "bezüglich der Abziehbarkeit der Kosten eines Erststudiums als WBK sind derzeit noch Verfahren beim BFH anhängig."

    Hallo Fruehling,


    es ist zwar schon eine ganze Zeit vergangen, aber vielleicht schauen Sie doch nochmal in diesen Beitrag:


    Wie am 25.11. hier erörtert, habe ich Einspruch eingelegt gegen den "Bescheid zum 31.12.2003 über die gesonderte Feststellung d. verbl. Verlustabzugs z. ESt".


    Nun teilt das FA mit, es seien derzeit noch Verfahren beim BHF anhängig und sie halten es für zweckmäßig, das Einspruchsverfahren bis zur Entscheidung durch den BFH ruhen zu lassen. - Ich soll zustimmen!


    Ist das okay? Und wissen Sie, welche Verfahren das sind?


    .....und sehe ich es ferner richtig, auch trotz dieser anhängigen Einspruchsverfahren - ab 2004 kann ich mir die EkSt.Erklärung für vorweg. WBK sparen,
    da jetzt fürs Erststudium definitiv diese Kosten als
    Ausbildungskosten unter die Sonderausgaben fallen?!?


    Vorab danke - und schönes Wochenende!