Beiträge von cdfcool

    Bei der Mwst.Umstellung auf 16% hatte ich dunkel in Erinnerung, dass der Unternehmer bei uns die Nettopreise umgestellt hat, und wir mussten jede Rechnung dann "korrigieren", weil eine grundsätliche Änderung vermutlich ein halbes Jahr gedauert hätte und man danach wieder alles in die andere Richtung hätte umstellen müssen.

    Wenn das bei mehreren Steuersätzen genauso blöd liefe, wäre das fatal. Hoffnung habe ich allerdings deshalb, weil meine umsatzsteuerfreien Lieferungen ja mit den korrekten Nettopreisen arbeiten, also sollte es grundsätzlich möglich sein, den Nettopreisen die im Kundenkonto hinterlegten Steuersätze zuzuordnen und diese dann auch richtig zu verbuchen. Klar braucht dann jedes Land die entsprechenden Steuerkonten, um das hinterher richtig auszuwerten, aber das sollte an sich machbar sein. Nett wäre dann eben auch noch eine Ausgabe nach Ländern gestaffelt, so dass man die Beträge gleich hat, falls nicht, muss man eben die Kontenauswertungen von Hand vornehmen, was ja auch noch machbar sein sollte.


    Ob die jetzt OSS praxisgerecht umsetzen, ist ja fast schon nebensächlich, was auf jeden Fall zum 1.7. gehen muss, sind EU-Steuersätze mit den zugehörigen Konten, ansonsten wird es selbst für kleine Onlineshops schnell eng.

    Okay, da gibt es sicher einige Lösungsansätze, aber ich gehe dennoch davon aus, dass ich im normalen Unternehmer keine Auswertung rauslassen kann, wieviel Nettoumsatz ich mit steuerpflichtigen Kunden in den jeweilgen EU-Ländern habe, oder doch? Wenn das nicht geht, dann ist es für mich auch irrelevant, wie das mit dem Unternehmer mit den einzelnen Steuersätzen usw. zu handhaben ist, weil das Programm dann für uns sinnlos wird. Deswegen auf Mittelstand upzugraden, ist keine Option.

    Hallo zusammen,


    nach Kappung der Betragsgrenzen für Lieferungen in die EU wird sicherlich neben mir auch noch der eine oder andere hier mit dem Thema MOSS konfrontiert. In der Hilfe im Unternehmer zu diesem Thema sehe ich, dass dies wohl nur in der Mittelstandsversion möglich ist. kann dies jemand bestätigen? Da ich nicht beabsichtige, nur wegen dieses jetzt wohl notwendigen Features upzugraden, würde mich interessieren, wie das andere hier handhaben werden.


    Ist von Seiten des Herstellers irgendwas geplant, da dies doch jetzt für viele Leute ein Thema werden wird.

    Hallo zusammen, da ich das Problem auch immer wieder habe und nicht so recht verstehe, warum das so ist... gerade hatte ich gesehen, dass ein Preis nicht passte, während ich die Rechnung schrieb, also habe ich den händisch direkt in der Rechnung geändert, woraufhin der eine geänderte Artikel keinen Rabatt mehr annahm, egal, was ich machte, der Kunde bekam auf diesen Artikel keinen Rabatt mehr. Erst das Löschen des Kundendatensatzes und die Neuanlage löste das Problem. Es war zum Glück ein Neukunde, bei dem es dann letztendlich so gemacht werden konnte. Bei einem Bestandskunden hätte das nicht mehr funktioniert.


    Irgendwo muss also in den Kundendaten der Artikel vom Rabatt ausgeschlossen sein, und das müßte man doch irgendwie löschen können. Bei einem Bestandskunden hätte ich diesen Weg so nicht gehen können.

    Ich nehme mir jetzt die Zeit, die Buchnungen zu ändern, da ich mittlerweile etwas skeptisch bin, dass das Programm das über eine einfache Buchung wirklich sauber erledigt. Im Prinzip bin ich selbst schuld, dass ich die Steueränderungen im Programm nicht anhand der ersten Buchung kontrolliert habe. Jetzt darf ich etwas Fleiß und Zeit investieren, um es zu richten :D

    Gut, da ich das aber noch nie gemacht habe, muss ich erst herausfinden, wie das zu bewerkstelligen ist.


    Konkret geht es darum, die Buchungen aus dem Zeitraum 1.7.-31.12.2020 von 3735 auf 3751 rüberzuschieben. Wenn ich das in einer Summe mache, ohne den Zeitraum einzugrenzen, wird es vermutlich im Chaos enden, weil dieses Konto irgendwann in der Vergangenheit mit ein paar Cent bebucht wurde, allerdings schon 2011, ich denke, das ist vernachlässigbar, weil schon aus 2011und zudem damals schon mit einer Gegenbuchung storniert, also würde bei einer Buchung in einem Rutsch jetzt eine Differenz von 2 ct entstehen, die man sicher vernachlässigen dürfte.


    Die Buchungen dieses Jahre habe ich storniert und nochmals ins Hauptbuch kopiert und dort die kopierten Buchungen dann geändert und wieder mittels eines Buchungslaufes verbucht. Das passt.


    Da die Steuererhöhung ja 2007 war und ich seinerzeit in diesem Zuge auf den Wiso umgestiegen bin, sind die damaligen Buchungen vermutlich richtig gewesen, da es aber über 10 Jahre her ist, kann ich dazu nichts mehr sagen.

    Gut, die 11 Buchungen sind geändert, das passt jetzt soweit, also blieben nur noch ein paar Hundert aus letztem Jahr, wobei ich geneigt bin, das ganze einfach vom einen zum anderen Skonto als Summe zu buchen, dadurch hält sich der Aufwand in erträglichem Rahmen.....

    Nun, das Skontokonto wird nur bei den Rechnungen angesprungen, die mit 16% Umsatzsteuer ausgestellt waren. Glücklicherweise habe ich hier in diesem Jahr nur noch 11 Buchungen, die das betrifft, die werde ich jetzt stornieren und mit den richtigen Skonti buchen. Dann sehe ich, welche Auswirkungen es hatte und kann dann wegen der Sache im letzten Jahr (da sind es einige Buchungen mehr mit ca. 400 EUR Skonto) nächste Woche nach Canossa gehen (Finanzamt) und klären, wie wir das aus der Welt schaffen :(

    Eben, und der Leistungserbringer ist nicht im Gemeinschaftsgebiet angesiedelt. Ich habe kein Problem damit, die Einträge in Elster Online dort reinzuschreiben, wo sie reingehören, aber irgendwie nutze ich eine Software, die das auch richtige abbilden sollte, um es dann daraus übernehmen zu können und mir nicht hunderte post-Its am Bildschirm zu kleben, worauf ich aufpassen muss, wenn ich die Steuererklärungen mache... :)

    Das ist bei keinem Schlüssel hinterlegt, jetzt ist die spannende Frage, was passiert, wenn man den Steuersatz, der das feld 84 anspringt, im FIBU von 3120 auf 3125 ändert. Werde es morgen mal testen, nachdem ich eine Datensicherung gemacht habe. Blöderweise sieht man halt auch nicht, ob es dann irgendwo anders etwas verbiegt. 3120 ist bei mir unbenutzt, daher sollte das keine großen Auswirkungen haben.

    1775 ist hier das normale USt-Konto 19%, die 1765 ist schon passend. Ich habe heute mal die Zeit nutzen können, im Büro ein bischen an dem programm zu experimentieren. Dabei hat es dann auch geklappt. Man muss letztendlich eine Steuerkategorie erstellen und dan dann einen neuen (auch zu erstellenden) Steuerschlüssel zuordnen. Dann noch im Formulardesigner den zu der neuen Kategorie passenden Textbaustein bei den Steuerhinweisen hinzufügen, das war es dann letztendlich.


    Die Vorgehensweise beim Erstellen der Rechnungen ist dann einfach, man kann dem Vorgang den neuen Steuerschlüssel zuweisen und die Rechnung wird dann korrekt erstellt und auch richtig gebucht.


    Heute beim Erstellen der UST-VA durfte ich dann feststellen, dass die ganzen Rechnungen der 16%-Periode mit einem falschen Skontokonto verrechnet wurden, jetzt suche ich einen Weg, dies zu reparieren, weil die Skonti steuertechnisch ins Nirvana gelaufen sind :(


    Ich kann es nachvollziehen, wenn man dieses Programm hinter sich läßt, aber seine Vorgänger ahtten auch ihre Ecken und Kanten, vermutlich wird kein Programm zu 100% fehlerfrei sein. Allerdings habe ich vor dem Einsatz dieses Programms hier sehr wenig Ahnung von Buchhaltung gehabt, erst hier musste man sich intensiver mit diesen Themen auseinandersetzen. Es kann natürlich auch sein, dass eben auch die Ansprüche gewachsen sind ;) In Gesprächen mit Kollegen aus allen möglichen Branchen zu den Themen höre ich von niemandem, dass er die eierlegende Wollmilchsau hat.

    Okay, jetzt ist klar, was da passiert ist.....


    Es wurden in der 16% UST-zeit die Skonti der Eingangsrechnungen mit 16% Vorsteuer auf das Konto 3735 gebucht, dem der Steuerschlüssel 69 Umsatzsteuerfrei Einkauf zugeordnet ist.


    Seit 1.1. wird hierfür wieder das Skontokonto 3736 mit 19% Vorsteuer angesprochen, was korrekt ist.


    Jetzt die Frage: Wenn ich den Steuerschlüssel im Konto ändere -hier natürlich die Frage, ob das erlaubt ist- gehen dann die Zahlen wieder in den richtigen Weg? oder sollte ich das manuell umbuchen, und wenn ja, wie?

    Hallo,


    ich habe in der UVA im Feld 60 einen Betrag stehen, von dem ich gerne wüßte wo der herkommt, um die Richtigkeit dieser Sache nachvollziehen zu können. Gibt es im Unternehmer irgendeine Möglichkeit, dies irgendwie nachzuverfolgen, ohne jetzt sämtliche Buchungen und die zugehörigen Konten zu durchforsten, wo dieser Eintrag entstanden ist?