Beiträge von Sven

    War eigentlich auch nicht anders zu erwarten. Die Userzahl, die die Schnittstelle nutzen dürfte bekannt gewesen sein - von den 9 Millionen Kunden sicherlich ein Bruchteil. Der Deutsche tut sich im Allgemeinen schwer mit einem Bankwechsel, was auch noch einkalkuliert sein dürfte. Ich kann mir jetzt auch nicht vorstellen, dass mehr als 100.000 Kunden das zum Anlass nehmen die Bank zu wechseln. Die sind gegenüber den Kosten für die Anpassung und der Firmenpolitik scheinbar verschmerzbar. In ein paar Monaten kräht kein Hahn mehr danach.


    Wenigstens bleibt die Schnittstelle an sich bestehen. Es hätte also auch schlimmer kommen können. Ich selbst nutzte es nur noch als Durchgangskonto, für mein Tagesgeld und mein Depot. Daher tangiert mich die Entscheidung nicht so stark.

    Wie muss ich eine erwartete/prognostizierte Zahlung anlegen damit diese dann später mit einer erfolgten Buchung abgeglichen werden kann? (z.B. bei regelmäßigen Lastschriften oder Zahlungseingängen)

    Im Zahlungsverkehr bei einem online geführten Konto als Buchungsstandort "Offline im Konto anlegen" auswählen.

    Wie wird dann beim Abgleich der erwarteten/prognostizierten Zahlung mit der Buchung umgegangen wenn es Abweichungen bei den Buchungsdaten (Zeitpunkt, Betrag, Empfänger, ...) gibt? (z.B. Lastschrift oder Zahlungseingang weichen im Betrag ab)

    Es erfolgt keine automatische Zuweisung. Durch Klick mit der rechten Maustaste auf die erwartete Buchung kann der Zuweisungsassistent aufgerufen oder eine manuelle Zuweisung vorgenommen werden.

    Wie überführe ich einen regelmäßigen erwarteten/prognostizierten Zahlungausgang zum jeweils zutreffenden Zeitpunkt in eine Einzelüberweisung? (ohne daraus einen regelmäßigen Lastschrifteinzug oder einen Dauerauftrag zu erzeugen)

    Als Buchungsstandort "In der Zahlungsverwaltung hinterlegen" auswählen. Die Buchung wird beim Erreichen des Zeitpunktes in eine Überweisung umgewandelt.

    Was ist der praktische Unterschied zwischen einer Prognosebuchung und einer erwarteten Zahlung? (Auswirkungen im Programm)

    Erwartete Buchungen liegen in der Buchungsliste. Sie werden durch eine "Offline im Konto anlegen" Buchung erstellt. Eine Prognosebuchung ist für die Finanzprognose. Beim Erreichen des Datums verschwindet diese, ohne weitere Auswirkungen.

    Meine Software hat aber keine Laufzeitbegrenzung und sollte immer auf dem neuesten Stand sein .

    Das ist ein Unterschied. Du kannst die Software ja unbegrenzt nutzen, nur die Updates sind auf zwei Jahre begrenzt.

    Wie soll sich denn deiner Meinung nach eine Firma finanzieren, wenn du auf Dauer kostenlos Updates erhalten würdest?

    Hatte jetzt das Problem auch zum ersten Mal. Nach langer Zeit mal wieder mit Shell SmartPay bezahlt. Da wird der maximale Betrag vorautorisiert - in diesem Fall 100 Euro. Anschließend wird der tatsächliche Betrag gebucht und auch der Kreditkarte belastet. Im unteren Teil wird dann durch MG die Ausgleichsbuchung vorgenommen.


    Normal negativ, wenn ich die Umsatzabfrage nutze. Die Saldoabfrage habe ich nicht im Gebrauch. Ach so, vor dem erneuten Onlinestellen des Kontos muss noch einmal die komplette Kartennummer eingetragen werden, anstatt der Nummer mit xxxx.

    Ich dachte auch, dass Amex nicht funktioniert und habe mich schon gewundert, dass es hierfür kein Update gab. Jedoch funktioniert es.

    Ich musste nur mehr oder weniger alles löschen. Ich habe das Konto auf offline gestellt und anschließend den HBCI-Kontakt gelöscht und zusätzlich auch noch den Eintrag im Datentresor. Anschließend habe ich das Konto wieder eingerichtet und seit dem funktioniert es. Die gleiche Prozesdur war noch einmal erforderlich, als die Kartennummer geändert wurde.

    Abgesehen davon, dass nicht Viele ihre Drohung umsetzen, frage ich mich dennoch, ob man alle Funktionen von MG jemals wirklich genutzt hat, wenn man mal einfach so wechseln kann, ohne das man etwas vermisst. Für mich ist MG nicht nur ein Programm zum Abruf der Umsätze.

    Automatische Gegenbuchungen funktinieren m. E. nur dann, wenn mit der Buchung auch die Daten des Gegenkontos geliefert werden. Wird dieses dann in MG geführt, dann erfolgt automatisch eine Buchung. Diese Informationen werden in der Paypalbuchung nicht enthalten sein. Somit kannst du nur Versuchen anhand des Empfängers oder des Verwendungszwecks, sofern da eine Gemeinsamkeit zu erkennen ist, eine Regel zu stricken, die beim Paypalkonto beim Auftreten eines bestimmten VWZ eine Gegenbuchung auf Konto X macht. Funktioniert das nicht?


    Ich selbst buche manuell um, sobald die Habenbuchung auf dem Paypalkonto auftaucht. Rechte Maustauste -> Umbuchen. Mit Glück wird dann die generierte erwartete Buchung der Bankbuchung auf dem Girokonto eigenständig zugewiesen.

    Für die ING versucht das schon jemand:


    https://www.change.org/p/ing-d…king-nach-psd2-umstellung


    Ich bin kein Freund von nationalen Lösungen. Das sieht man schon an der girocard. Wenn, dann sollte man auf EU-Ebene PSD2 so erweitern, dass nicht nur Finanzdienstleister davon profitieren, sondern auch Lösungen für genau unseren Fall, den direkten Zugriff mit Finanzverwaltungsoftwareprodukten, zur Verfügung gestellt werden müssen.

    P.S. Auch von Buhl-Seite konnte ich nicht gerade viel Engagement bei der Lösung des Problems wahrnehmen

    Was sollen sie denn machen? Die Bank streicht Funktionen und bietet sie nicht mehr an. Momentan ist noch nicht mal entschieden, ob die Funktionalität wieder kommt oder nicht. Im letzteren Fall sind wir wieder bei Screenparsern mit ihrem bekannten Problemen.

    Alles haben wollen und das für kein Geld dürfte nicht funktionieren. Man muss immer Kompromisse eingehen. Für Depots und Kreditkarten gibt es Alternativen. Es muss ja nicht alles bei einer Bank sein. Jetzt wo alle Banken ihre Webseiten angepasst haben, ist hoffentlich mit den Screenparsern erst einmal etwas Ruhe.