Beiträge von Sven

    Wenn keine Buchung auswählbar ist, dann wähle einfach nur das Konto aus. Dort wird dann die Gegenbuchung direkt erstellt. Im Fall eines online geführten Kontos wird eine erwartete Buchung erzeugt. Diese weist du dann entweder manuell oder mit dem Zuweisungsassistenten der eigentlichen Bankbuchung zu, sofern dies nicht bereits automatisch geschehen ist.

    Wie installiere ich ein Prerelease

    In dem die die oben von mir verlinkte Datei herunterlädst und installierst.

    was ist ein Screenparser?

    Ein Programm welches automatisiert eine Internetseite ausliest. Dieses wird in diesem Fall verwendet, da kein standardisierter Zugang vorhanden ist. Wenn die Internetseite geändert wird, muss auch dieses angepasst werden, was jetzt auch gemacht wurde.

    Allerdings habe ich auch im Browser auf der Advanzia-Webseite keine aktuellen Umsätze gefunden. Die Auflistung fehlt dort offenbar noch vollständig. Hier muss wohl Advanzia erst einmal die Umsätze bereit stellen. Bisher wird nur der aktuelle Saldo angezeigt, der aber von MG nicht korrekt ausgelesen wird.

    Da wirst du dich dran gewöhnen müssen. Bei der Advanzia gibt es immer ein paar Probleme um den Abrechnungstag herum. Auch Abweichungen zwischen die Umsätzen und dem Gesamtsaldo sind möglich. Versuche es später einfach noch einmal. Gestern Abend hatte ich noch gar keine Umsätze, heute Morgen standen sie dann zur Verfügung. Momentan stimmt es bei mir wieder.

    Das Problem liegt meiner Meinung darin, dass man nicht zweimal umbuchen kann. Die Umbuchung auf das Sparkonto ist eigentlich die richtigere. Die Ursache liegt darin, dass man sich entscheiden muss, ob es das eigene Geld ist oder nicht. Würde man davon ausgehen, dass es Geld eines Externen ist, dann hätte man das Sparbuch nicht als Konto hinterlegt und ein Forderungskonto würde problemlos funktionieren. Ist das Sparbuch in derselben Datenbank, so ist es im Grunde genommen das eigene Geld und ich buche nur zwischen meinen eigenen Konten um und habe dann auch keine Forderung.

    Er meint das Captcha.


    Der Loginbereich der Advanzia wurde komplett geändert. Für die Anmeldung ist kein Captcha mehr erforderlich. Der Screenparser muss angepasst werden.

    MG hat eine Reihe von Importmöglichkeiten, u. a. auch für die SEPA.xml. Wenn dir diese Datei vom Steuerberater zur Verfügung gestellt werden könnte, dann könntest du diese in MG importieren und die Aufträge komplett selbst ausführen, ohne zusätzliches Papier. Hier müsstet ihr euch nur auf einen sicheren Übertragungsweg verständigen. Die Überweisungsdaten unverschlüsselt per Mail zu versenden, kann ich nicht empfehlen.

    Mir ist der aktuelle Ablauf nicht wirklich klar. Wie kommen die Überweisungsdaten zur Zeit zur Bank? Sind diese auch Bestandteil der Mail? Werden diese vom Steuerberater an die Bank geschickt und du schickst den Bestätigungszettel zur Bank? Welches Format hat die Datei - sofern diese existiert - zur Zeit?

    Bei der sepa.xml gibt es verschiedene Versionen. Seit November letzten Jahres ist 3.1 aktuell, die 3.0 wird vorübergehend noch bis November dieses Jahres zumindest von der Bundesbank akzeptiert. Ab 19.11.2018 gilt Version 3.2. Je nach Bank kann es aber unterschiedliche Übergangsfristen für alte Versionen geben. Es könnte hier z. B. sein, dass das Lohnbuchhaltungsprogramm bereits eine Datei nach der Spezifikation 3.1 erstellt, diese aber von MG (noch) nicht unterstützt wird.

    Es behauptet ja auch keiner, dass es eine Beschränkung gibt. Letztendlich kann jeder machen was er will. Die einzige Vorgabe ist, dass die Rechnung von öffentlichen Auftraggebern elektronisch entgegengenommen werden muss und ab 2020 eine Verpflichtung besteht diese zu übermitteln. Alles andere ist "kann".


    Allein das XRechnungsformat wird viele Firmen vor eine Herausforderung stellen, da dies nicht so einfach wie eine PDF-Datei aus einem Wordokument zu erstellen ist.


    Und glaube mir, ich bin näher an diesem Thema dran, als du dir vorstellen kannst. Aber wie immer musst du das letzt Wort haben. Ich bin jetzt raus.

    Es ist ein großer Unterschied zwischen Eingangs- und Ausgangsrechnungen, denn es geht nicht so schnell und bringt erst einmal für die Verwaltung keinen Vorteil. Zunächst geht es darum die gesetzliche Vorgabe zu erfüllen alles andere ist Nebensache. Der Rechnungseingang lässt sich dank des ZRE mit geringem Aufwand realisieren. Bei den Systemen, die Rechnungen, Bescheide o. ä erstellen handelt es sich meist um spezielle Fachanwendungen, die alle angepasst werden müssen, ohne das dazu eine gesetzliche Verpflichtung besteht. Damit spart man auch erst einmal nur Porto und Papier. Hierzu muss erst einmal die Wirtschaftlichkeit betrachtet werden. Es wird auf jeden Fall dauern.

    Das aktuell verwendete ZUGFeRD 1.0 Format ist nicht konform zur EU-Verordnung, da es ein PDF-Dokument mit eingebetteter XML ist. Es wird jedoch ein Format gefordert beim dem die Daten nicht in ein anderes Format eingebettet sind. Daher gibt es aktuell zwei Formate, ZUGFeRD 2.0 und das XRechnungsformat. Das letztere Format wird aktuell in der Bundesverwaltung implementiert. Ab November 2018 müssen die obersten/unmittelbaren Bundesbehörden dieses Format empfangen und verarbeiten können. Ab November 2019 kommen die mittelbaren/nachgeordneten Behörden dazu. Ab November 2020 ist es dann verpflichtend, dass wenn man mit der Bundesverwaltung zusammenarbeit, man Rechnungen im XRechnungsformat erstellen muss. Eine Verpflichtung seitens der Bundesverwaltung ebenfalls dieses Format für Ausgangsrechnungen zu verwenden, gibt es nicht. Daher gehe ich auch nicht von einer Verbreitung im privaten Bereich aus. Ob die Wirtschaft zukünftig auf XRechnung oder ZUGFeRD 2.0 setzt, ist ebenso unklar.