Beiträge von bogimaus

    Einen schönen guten Abend,


    ich habe nur eine kurze Frage und vielleicht weiß jemand die Antwort, wäre toll: Mein Sohn ist seit dem letzten Schuljahr auf einer Gemeinschaftsschule, hat 3x die Woche Mensaessen und diese Essen sind verpflichtend, ich kann ihn also nicht dort rausnehmen. Kann man diese dann von der Steuer absetzen und falls ja, wie?


    Viele Grüße,
    bogimaus

    Ich wunder mich nicht, das glaub ich Dir gern aufs Wort. Und wenn jemand da ist der fördert und Möglichkeiten zur Qualifikation bietet umso besser, so sollte es eigentlich auch sein. Leider gibt es das eben nicht überall und es gibt halt auch Menschen, die sind nicht grad für jede Art von Posten geeignet.Für mich wäre ein Job im Finanzamt nicht unbedingt was, mein Interesse geht in andere Bereiche.

    Ich denke, den Fehler im vierten Screenshot ausfindig gemacht zu haben.
    Einerseits kreuzt Du die Beantragung des vollen Betreuungsfreibetrag an, weil das Kind nicht beim zweiten Elternteil gemeldet ist, so gehe ich von getrennten Hausständen aus.

    Ok....


    Unter Hilfe folgendes:
    Wenn nur die Übertragung des Freibetrags für Betreuungs-, Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf beantragt wird, weil nicht bei dem anderen Elternteil gemeldet war, erhält der beantragende Elternteil diesen Freibetrag anteilig für den Zeitraum, in dem in seinem Haushalt gemeldet war. Der Kinderfreibetrag wird in diesem Fall nicht mit übertragen.
    Mach ich das Kreuz raus, verringert sich mein Freibetrag um über 1300 Euro. Das Ausrufezeichen verschwindet nicht, es ist immer noch da nachdem ich alles bestätigt habe. :)

    Ich bin auch kein Briefträger :D


    Ich mach mich auch nicht klein.


    Zitat

    Deshalb kann man einen Beamten ja auch, entsprechend seiner Besoldungsgruppe, in irgendeiner Tätigkeit einsetzen. Er muss in der Lage sich in jedes Rechtsgebiet einzuarbeiten.

    Da hast Du halbwegs recht. Man kann aber eben von z.B. einem Briefträger nicht verlangen - wenn es nicht nötig ist, er also nicht dorthin versetzt oder abgeordnet wird - das er sich auf jeden Fall vorher ein Grundwissen im Steuerrecht, um mal hier zu bleiben, anzueignen und man kann auch nicht von ihm verlangen dazu in der Lage sein zu müssen. Verstehst Du wie ich das meine?

    Zitat von »mArk78«


    Wenn die Eltern des Kindes getrennte Hausstände habe, kann es doch keinen gemeinsamen Familienwohnsitz, oder verstehe ich das falsch!?

    Nee, da hast Du eigentlich recht.


    In der Hilfe unter "gehört zum Haushalt" heißt es:
    Unter bestimmten Voraussetzungen können Kinderbetreuungskosten angesetzt oder ein Entlastungsbetrag für Alleinerziehende beantragt werden. Dies ist aber nur dann der Fall, wenn das Kind zum Haushalt gehörte bzw. in der gemeinsamen Wohnung gemeldet war. Das Kind gehörte auch dann zum Haushalt, wenn es vorübergehend auswärtig untergebracht war oder wenn der Steuerpflichtige mit dem Kind z. B. bei den Eltern oder Schwiegereltern lebt.


    In der Hilfe unter "..war in der gemeinsamen Familienwohnung gemeldet" heißt es:
    Diese Angabe ist wichtig, wenn der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende berücksichtigt werden soll. Hierfür ist ein gemeinsamer Haushalt mit dem Kind eine der wesentlichen Voraussetzungen. Gehörte das Kind dem Haushalt an, ist es normalerweise in der gemeinsamen Familienwohnung angemeldet. Ist das Kind im Haushalt des Steuerpflichtigen gemeldet, wird die Zugehörigkeit zum Haushalt ohne weiteren Nachweis vom Finanzamt angenommen. Sollte das Kind beim Steuerpflichtigen jedoch nicht gemeldet sein, trägt dieser die Beweislast für das Vorliegen der Haushaltszugehörigkeit. Dies ist auch der Fall, wenn das Kind bei mehreren Steuerpflichtigen gemeldet ist. In diesen Fällen steht der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende der steuerpflichtigen Person zu, deren Haushalt das Kind tatsächlich angehört. Diese ist im Zweifelsfall die Person, der das Kindergeld ausgezahlt wird.
    Das Kreuz hab ich schon immer so gemacht und bisher wurde es vom Programm noch nie beanstandet. Also daran liegt es glaub ich weniger.

    Und von einer beamteten Person darf ich schon ein gewisses Grundverständnis von Gesetzen im Allgemeinen erwarten.

    Autsch, das tut weh! ;(
    Man nehme einen Sack, werfe sämtliche Beamte hinein, schüttele ordentlich durch und plötzlich hat jeder das "gewisse Grundverständnis von Gesetzen im Allgemeinen" ?


    Du kannst einen Finanzbeamten nicht mit einem beamteten Briefträger, Richter, Soldat, Telekommunikationsbeamten etc. vergleichen. Nur weil ich Beamtin bin heißt das lange nicht, das ich Beamtendeutsch verstehe oder verpflichtet bin es zu verstehen und ich muß auch Gesetze, die nicht in meinen Tätigkeitsbereich fallen, verstehen können oder überhaupt Grundkenntnisse darin haben. Nicht jeder kann perfekt sein. :whistling:
    Immerhin weiß ich ja das ich meine Anträge ausfüllen muß und krieg das meist auch fertig, und wenn ich Fragen habe frag ich, egal wie dumm sie für Euch klingen mögen.


    Hinzu kommt für mich, dass es doch ein Abwasch ist, wenn man zum Abschluss der neuen Versicherung gleich die Aufteilung abfragt, oder nicht?

    Ja, wenn man dran denkt daß es in die Steuererklärung muß, sicher. :P

    noch eine Frage zur Bedienung des Antrags auf Lohnsteuerermäßigung 2012:
    Du solltest hier vielleicht mal bekanntgeben, welches Programm Du eigentlich nutzt.

    WISO-Lohnsteuerermäßigung 2012



    Ich denke, den Fehler im vierten Screenshot ausfindig gemacht zu haben.
    Einerseits kreuzt Du die Beantragung des vollen Betreuungsfreibetrag an, weil das Kind nicht beim zweiten Elternteil gemeldet ist, so gehe ich von getrennten Hausständen aus. Andererseit nimmst Du nicht das Kreuz bei "in gemeinsamer Familienwohnung gemeldet" raus.
    Klar, dass das Programm meckert, oder?

    Getrennter Hausstand: ja
    Wenn ich das Kreuz aus "in gemeinsamer Familienwohnung gemeldet" rausnehme werden die Daten unten gelöscht, anders gesagt der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende wird dann nicht mehr gewährt, also muß es drin bleiben.



    Zitat


    D.h., wenn man durch Klick auf das Ausrufezeichen weitere Hinweise bekommt, würde ich einfach mal alle Eingabemaskenfelder mit übernommenen Daten durchklicken.

    Beim Klick auf das Ausrufezeichen kommt auch die Meldung, kein Fehler gefunden.

    Und bei Eingaben prüfen kommt "Alles in Ordnung, es wurden keine Unstimmigkeiten gefunden."

    Da man im Steuerrecht, auch bei anteiligen Beträgen, immer von den tatsächlich gezahlten Beträgen ausgeht und nicht vom Soll, erklärt sich dies eigentlich von selber. ?(

    Dankeschön.
    Wenn ich mich im Steuerrecht auch nur halbwegs auskennen würde, würde ich solche Fragen hier dann stellen? ?(
    Nicht umsonst steht direkt unter meinem Nickname "Anfänger", ich kenne mich darin nicht aus und werde es wohl auch kaum lernen. Ich bin zwar Beamtin aber nicht bei den Finanzbehörden sonst würd ich gar nicht erst hierher kommen.

    Zitat

    Undda Du Deine genauen Beiträge 2012 (Beitragserhöhungen, Beitragsrückvergütungen, etc.) noch gar nicht kennst, musst Du so oder so alles noch einmal rauskramen.

    Meine Beiträge für die oben genannten Versicherungen die ab 2012 neu sind kenne ich, die stehen im niegelnagelneuen Versicherungsschein, also gibt es für das kommende Jahr weder Beitragserhöhungen noch -rückvergütungen und wenn ich das jetzt schon eintragen kann muß ich es eben nicht mehr rauskramen sondern kann es gleich abheften.

    Die Aufteilungen auf die verschiedenen Bereiche kann doch regelmäßig nur die Versicherung beurteilen. Bist Du Dir sicher, dies im Rahmen des Lohnsteuer-Ermäßigungsverfahrens zwingend berücksichtigt wissen zu wollen?

    Zwingend nicht, aber gut wäre es wenn es schon die Möglichkeit gibt, dies einzutragen, dann brauch ich das später nicht alles wieder rauskramen.

    Zitat


     [Blockierte Grafik: http://www.wiso-software.de/forum/wcf/icon/quoteS.pngZitat von »mArk78«


    Man wechselt ja auch wegen dem Service, oder?

    Deswegen hab ich den Service sicher nicht gewechselt.


    Im Übrigen wäre es ja möglich gewesen mir kann jemand - zumindest zu meiner 2. Frage - eine Antwort geben? Hat hier anscheinend noch keiner gehabt?

    Hallo,


    noch eine Frage zur Bedienung des Antrags auf Lohnsteuerermäßigung 2012:


    Unter Persönliches-Kinder wird ständig ein Ausrufezeichen angezeigt, das soll ja bedeuten man soll die Eingaben überprüfen. Die sind aber alle korrekt und wenn ich es bestätige verschwindet das Ausrufezeichen trotzdem nicht. Beim Klick auf das Ausrufezeichen kommt auch die Meldung, kein Fehler gefunden.
    Was kann das sein, Softwarefehler?


    Viele Grüße,
    Bogi

    Hallo,


    ich habe eine Frage zu den Versicherungsbeiträgen.


    Für 2012 habe ich mehrere Versicherungen gewechselt, unter anderem die Haftpflicht und Rechtsschutz.
    Aus den Versicherungsscheinen kann ich nun leider nicht entnehmen, wie hoch bei beiden Versicherungen der berufliche Anteil ist, wie kriege ich das raus? Oder gebe ich den vollen Beitrag ein?
    Daraus erschließt sich die nächste Frage, ich habe jetzt monatliche Zahlungsweise gewählt und daher ist der Jahresbeitrag summiert natürlich höher als im Versicherungsschein angegeben. Gilt für die Steuerberechnung mein tatsächlich ausgegebener Betrag - also inklusive der 5% Mehrkosten - oder der im Schein angegebene Jahresbeitrag?


    Es wäre nett wenn mir das jemand beantworten könnte.


    Viele Grüße,
    Bogi

    Nun ist mir grad ein neues Problem untergekommen und ich stehe total auf dem Schlauch, vielleicht könnt Ihr mir da auch bitte helfen?


    Also: Ich bin jetzt 41, arbeite Teilzeit, Beamtin, ein Kind, alleinerziehend, privat versichert.
    Ich habe jetzt die Krankenkassenbeiträge (inkl. Zusatzversicherungen) von 2010 ausgerechnet die ich tatsächlich bezahlt habe, das heißt für Januar und Februar waren es noch etwas weniger, da ich im März 40 wurde hat man die Beiträge erhöht und ich komme auf einen Jahresgesamtbetrag von 2556 Euro plus Pflegeversicherung von 130 Euro.
    Mein Kind ist bei mir mitversichert, für ihn zahlte ich 0 Euro Grundversicherung, für die Zusatzversicherungen 46,08 Euro.


    Nun fängt es schon damit an, Angaben zur Art der Krankenversicherungen.
    Da steht in der Hilfe "bei Personen die Anspruch auf steuerfreie Zuschüsse, Arbeitgeberbeiträge oder Beihilfen zur Krankenversicherung oder Krankheitskosten haben, ist der niedrigere Betrag von 1900 Euro anzusetzen. Zu diesem Personenkreis gehören...Beamte bei denen in der Regel Anspruch auf Beihilfe zu Krankheitskosten besteht.....".
    Woher weiß ich, das meine Beihilfe steuerfrei ist? Ich sehe nur in den Leistungsabrechnungen der Krankenkasse das ein Teil von der Beihilfe und ein Teil von der Kasse bezahlt wurde.


    Von der Krankenkasse habe ich eine Beitragsinformation 2010 erhalten, darin steht nun:
    Für die Mitgliedschaft meinerseits unter Steuer-ID und ggf. für die Mitversicherung von Angehörigen folgende steuerlich abzugsfähige Beiträge für die Basisabsicherung entrichtet: 1930 Euro. Darüber hinaus wurden folgende Beiträge für den Krankenversicherungsschutz entrichtet, der über die Basisabsicherung hinausgeht: 671 Euro.
    In der Summe ist das weniger als ich tatsächlich an die Kasse bezahlt habe und nun weiß ich nicht, wo ich da was eingeben soll.


    Zudem habe ich Ende 2009 von meiner privaten Krankenkasse und von der Pflegeversicherung eine Bescheinigung nach § 10 Abs. 1 Nr. 3 EStG zur Vorlage beim Arbeitgeber/Dienstherrn zur Berücksichtigung im Lohnsteuerabzugsverfahren erhalten. Nach einigem Hin- und Her hieß es, man dürfe diese Bescheinigungen nicht an den Arbeitgeber schicken, der Arbeitgeber könne nichts damit anfangen.
    Da steht dann auch ein monatlicher Beitrag zur Krankenversicherung in Höhe von xxx ist zum 01.01.2010 als Vorsorgeaufwendung berücksichtungsfähig.
    Was soll ich damit anfangen, muß das auch irgendwo rein? Vor lauter verschiedenen Beträgen hab ich keinen Schimmer wie, was und wo. :-(


    LG, bogimaus

    Danke!
    Das heißt also, es würde gehen, wenn auch nicht viel dabei rum kommt (sofern überhaupt, aber ein Versuch ist es ja wert, nicht wahr?).


    Kann ich auch eine Nebenhöhlen-OP aus 2009 noch reinbringen? Die war auch notwendig wegen chronischer Entzündungen, das hab ich stationär machen lassen und hab davon mehrere Rechnungen der verschiedenen Ärzte welche auch alle nicht voll übernommen wurden.


    LG, bogimaus

    Hallo,


    ich hab im WISO-Programm den Bereich "Krankheitskosten" gefunden. Soweit ich das verstanden habe kann man dort Kosten für Heilung bzw. Erträglichermachen einer Krankheit ansetzen.
    In meinem Fall ist es so, ich bin privat versichert, hatte im Oktober 2010 eine OP am linken Ohr (rechtes war dieses Jahr dran) wegen einer Knochennekrose/Gehörgangscholesteatom. Die OP war notwendig da die Gefahr der Taubheit bestand. Ich habe das ambulant operieren lassen.
    Die Rechnung erhielt ich Anfang diesen Jahres in Höhe von 758 Euro, davon übernahm die Krankenkasse knapp über 700 Euro, den Rest mußte ich selbst zahlen weil wohl einige GOÄ-Ziffern nicht zusammen passten bzw. bei einigen Punkten der Satz von 1,9 überschritten wurde.
    Kann ich das absetzen oder geht das nicht?


    LG, bogimaus