Beiträge von Helga

    Bei den Kapitalerträgen, die nicht dem inländischen Steuerabzug unterliegen, setzt meine ausländische Bank bei den enthaltenen Verlusten immer ein Minuszeichen vor die Zahl. Ich gebe die Spekulationsgeschäfte immer einzeln in das Wiso-Programm ein und das Wiso-Programm berechnet die Verluste in der Anlage KAP ohne Minuszeichen. Im letzten Jahr war das auch schon so. Es gab zwar keine Probleme, aber auf dem Steuerbescheid stand der Hinweis, dass Schreib-/Rechenfehler berichtigt wurden. Damals habe ich nicht nachgefragt, was gemeint war. Aber nun möchte ich doch gerne wissen, was die richtige Schreibweise ist.

    Da mir hier niemand weiterhelfen konnte, habe ich Kontakt mit der technischen Hotline aufgenommen. Zunächste telefonisch und dann musste ich meine Steuerdatei beim Kundencenter von Buhl einreichen (https://kundencenter.buhl.de). Dort kann man unter "Ticket einreichen" sein Problem beschreiben und die Steuerdatei als Anlage hinzufügen.


    Ich habe dann als Antwort bekommen, dass es richtig ist, dass mein verbleibender Verlustvortrag aus Aktienveräußerungen vom Vorjahr vorgetragen werden muss. Nach nochmaligem Telefonkontakt mit der Hotline wurde dann festgestellt, mein Problem ist ein Darstellungsfehler der Wiso-Software, der in Kürze durch ein Update behoben wird. Ich soll sogar für meine Mithilfe bei der Verbesserung der Wiso-Steuersoftware die nächste Version kostenlos bekommen. Den Support von Wiso finde ich prima !!!

    Da ich Veräußerungsgewinne noch immer mit Altverlusten verrechne, hatte ich zum 31.12.2010 einen verbleibenden Verlustvortrag aus Aktienveräußerungen von 1852 Euro. Im Jahr 2011 sind mir verbleibende Verluste aus Aktienveräußerungen von 7308 Euro entstanden.


    Den verbleibenden Verlustvortrag aus Aktienveräußerungen zum 31.12. 2010 habe ich korrekt in das Wiso-Programm eingegeben. Auf Seite 1 der "Einkünfte aus Kapitalvermögen" (Berechnung durch das Wiso-Programm) wird der Verlustvortrag korrekt aufgeführt unter der Zeile "Verbleibende Verluste aus Aktienveräußerungen".


    Trotzdem berechnet das Wiso-Programm auf der Seite "Verlustausgleich / Verbleibende Verlustvorträge" der Steuerberechnung als verbleibenden Verlustvortrag aus Aktienveräußerungen nur den Betrag von 7308 Euro aus dem Jahr 2011.


    Hier liegt doch wohl ein Fehler des Wiso-Programms vor, denn der Verlustvortrag aus dem Jahr 2010 von 1852 Euro müsste doch hinzuaddiert werden, so dass dann der verbleibende Verlustvortag aus Aktienveräußerungn 9160 Euro betragen müsste ???

    Ich habe ein Depot bei einer Schweizer Bank. Die Erträge gebe ich in der Anlage KAP an unter "Kapitalerträge, die nicht dem inländischen Steuerabzug unterlegen haben". Für diese Erträge errechnet das WISO-Programm nun einen "verbleibenden Verlustvortrag für Einkünfte aus Veräußerungen von Aktien" in Höhe von 1.852 Euro. Dies hat mich erstaunt, da die Gewinne aus Veräußerungen von Aktien im Jahr 2010 in diesem Depot höher waren als die Verluste. Aber die Gewinne aus Aktienveräußerungen werden zuerst mit Altverlusten verrechnet. Für die Altverluste lasse ich jedes Jahr den verbleibenden Verlustvortrag zur Einkommensteuer feststellen. Ich habe daher auch im Mantelbogen auf Seite 1 "Erklärung zur Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags" angekreuzt.


    Erhalte ich nun automatisch vom Finanzamt einen Bescheid über den verbleibenden Verlustvortrag für Einkünfte aus Veräußerungen von Aktien? Steht dieser Verlustvortrag auf dem gleichen Bescheid wie der verbleibende Verlustvortrag für die Altverluste? Ich nehme an, dass der verbleibende Verlustvortrag für Einkünfte aus Veräußerungen von Aktien dann in Anspruch genommen wird, wenn die Altverluste aufgebraucht sind.

    Die Gebühren der Vermögensverwaltung sind bei meiner Bank in Beratungsvergütung und Transaktionskostenpauschale aufgeteilt. Die Berechnung erfolgt quartalsweise als Prozentsatz vom Depotwert. Jetzt kann ich die Beratungsvergütung noch als Werbungskosten zu den Einnahmen aus Kapitalvermögen geltend machen. Dies soll ja im nächsten Jahr wegfallen. Die Transaktionskostenpauschale habe ich bisher nicht geltend gemacht. Eigentlich wäre es jedoch steuerlich gerecht, diese geltend zu machen, da durch die Transaktionskostenpauschalen fast keine weiteren Transaktionskosten mehr anfallen und so Spekulationsgewinne deutlich höher ausfallen. Daher habe ich mir überlegt, die Transaktionskostenpauschalen bei "Sonstige Einkünfte" unter "Sonstige Kosten" anzusetzen. Im Wiso-Programm ist das so möglich. Ich würde die Transaktionskostenpauschalen anteilsmäßig auf die Gewinne/Verluste Halbeinkünfteverfahren und die Gewinne/Verluste aus den sonstigen Wertpapieren (Zertifikate, Fonds) aufteilen und bei der Aufteilung die Absolutbeträge zugrunde legen. Im Jahr 2007 hatte ich nur im Halbeinkünfteverfahren Gewinne und bei den anderen Geschäften Verluste.

    Bei den Werbungskosten zu den Einkünften aus Kapitalvermögen nennen Sie die Reisekosten für die Teilnahme an Hauptversammlungen. Nun würde ich gerne wissen, ob auch die Reisekosten für den Besuch von anderen Veranstaltungen (Investmentseminare, Unternehmenspräsentationen) steuerlich absetzbar sind und ob hier ebenfalls Übernachtungskosten, Verpflegungsmehraufwendungen und Seminargebühren (bei Investmentseminaren) geltend gemacht werden können.

    Ich habe im Wiso-Programm nochmal nachgeschaut und festgestellt, dass sich die zumutbaren außergewöhnlichen Belastungen bei meinem Mann verringern, wenn meine Einkünfte sinken. Das Wiso-Programm hatte getrennte Veranlagung empfohlen und die außergewöhnlichen Belastungen zu 100% meinem Mann zuzurechnen. Die zumutbaren außergewöhnlichen Belastungen sind bei uns 6% von den Gesamteinkünften. So verringert sich das zu besteuernde Einkommen meines Mannes, wenn meine Einkünfte sinken. Die Steuererklärung meines Mannes ist also nicht unabhängig von meiner Steuererklärung.

    Mein Mann und ich wechseln zwischen gemeinsamer und getrennter Veranlagung, je nachdem was im jeweiligen Jahr günstiger ist. Für das Jahr 2005 sind bei mir versehentlich Einnahmen aus Spekulationsgeschäften hinzugerechnet worden, obwohl ich noch einen hohen Verlustvortrag aus Vorjahren habe. Das Finanzamt hat mir mehr als 8.000 Euro zuviel an Gesamteinkünften berechnet.


    Für dieses Jahr haben wir die getrennte Veranlagung gewählt. Mein Finanzbeamter behauptet, die Steuererklärung von meinem Mann hat eine separate Steuernummer und hat nichts mit meiner zu tun. Daher würde sich die Steuerhöhe bei meinem Mann durch die Verringerung meiner Einkünfte nicht verändern. Ich glaube ihm das aber nicht. Durch Experimentieren mit dem Wiso Sparbuch habe ich festgestellt, wenn ich Einkünfte bei mir lösche, verringert sich auch die Steuerbelastung bei meinem Mann.


    Mein Finanzbeamter möchte jedoch, dass ich ihm das beweise. Kann ich von irgendwoher Steuertabellen bekommen?


    In meinem Wiso-Programm bin ich als Ehemann und mein Mann als Ehefrau eingetragen, damit ich meine Daten aus Vorjahren übernehmen konnte. Macht das bei der Besteuerung einen Unterschied?

    Die anteiligen Rücklagen müssen gar nicht im WISO Sparbuch eingetragen werden, da sie Teil des Vermögens sind und nicht zu den Einnahmen gehören.


    Es ist so wie bei einem Sparbuch: Man muss nur die jährlichen Zinsen versteuern, nicht den Kontostand des Sparbuchs.


    Die angefallenen Zinsen und Kapitalertragsteuern werden bei den Einkünften aus Kapitalvermögen, Sparguthaben und Einlagen eingetragen.


    Die "Rücklage Ölbestand" muss die Hausverwaltung dem Unternehmen angeben, das die jährliche Heiz- und Warmwasserkostenabrechnung erstellt. So kann der Ölverbrauch ermittelt werden.


    Ich habe eine vermietete Eigentumswohnung in einem Objekt mit 4 Wohneinheiten und habe jahrelang die Hausverwaltung gemacht. Da war es allerdings einfacher, weil mit Erdgas geheizt wird und es dafür keine Rücklage gibt.


    Vermutlich werden nur die Kosten des tatsächlich verbrauchten Öls bei den Heiz- und Warmwasserkosten berücksichtigt. Diese Kosten müssten in der Heiz- und Warmwasserkostenabrechnung zu erkennen sein. Das nicht verbrauchte Öl steht ja noch zum Heizen zur Verfügung und ist somit tatsächlich eine Rücklage!

    Von meiner Mutter habe ich ein Haus geerbt, das meine Großeltern gebaut haben. Aus alten Unterlagen habe ich entnommen, dass der Bauantrag am 11.03.1954 gestellt wurde. Das Haus wurde vermutlich im Jahr 1954 zum Jahresende fertiggestellt. Als Datum der Fertigstellung habe ich den 31.12.1954 in meine Steuererklärung eingetragen.


    Die jährliche Abschreibung von 2% habe ich alten Steuererklärungen meiner Mutter entnommen und so übernommen.


    Nun meine Frage: Es ist doch richtig, dass die Abschreibung im Jahr 2004 zum letzten Mal geltend gemacht werden konnte, ich also dieses Jahr nichts mehr abschreiben kann? Das Haus wurde erst nach dem Tod meiner Großmutter im Jahr 1975 vermietet. Vorher wurden gar keine Abschreibungen geltend gemacht.