Beiträge von Qwerty

    Eine Privatentnahmen an ein Geldkonto?
    Das vermag ich mit nicht mal sachlich vorzustellen...


    In WISO-Sparbuch Programmteil EÜR muss zu jeder Buchung ein passendes Sachkonto und ein passendes Geldkonto angegeben werden, siehe Anhang. Auch im Fall von Privatentnahmen. Deswegen habe ich hier vom Geldkonto gesprochen. Es kann schon sein, dass im Falle von Privatentnahmen das Gegenkonto eigentlich anders heißen soll, aber in WISO EÜR heißt es nun mal Geldkonto.


    Ansonsten habe ich mich eben an das gehalten, was mir der zusändige FA-Mitarbeiter gesagt hat.

    Nur der Vollständigkeit halber, falls es jemand brauchen sollte: die Überführung ins Privatvermögen wird auf das Sachkonto 8820 / Geldkonto 1800 gebucht. Damit erscheint der Entnahmewert in der Zeile 16 der EÜR und die Umsatzsteuer in der Zeile 33 der USt-Erklärung. So wurde mir das vom FA bestätigt.

    Hm, scheint kein einfaches Thema zu sein...


    Am logischsten erscheint mir folgendes: ich erzeuge eine Buchung mit dem (geschätzten) Restwert des Laptops auf das Konto 8910: "Entnahme durch den Unternehmer für Zwecke außerhalb des Unternehmens (Waren)" und buche das als Einnahme (mit 19% MwSt). Nur welches Gegenkonto nehme ich hier? Evtl. 1880: "Unentgeltliche Wertabgaben"? Liege ich damit einigermassen richtig oder völlig falsch?

    Was man so eigentlich nicht stehen lassen kann. Dann hoffe ich mal für Dich, dass sich der zuständige Bearbeiter nicht geändert hat und er sich noch an seine Worte erinnern kann.

    Na ja, die anderen Gegenstände sind nun wirklich so gut nichts mehr wert: ein paar leere Druckerpatronen, das längst verbrauchte Büromaterial, viel mehr war es nicht. Höchstens der damals gekaufte externer Datenträger ist im besten Fall noch ein paar Euros wert.


    Mal unabhängig davon, WAS ich ins Privatvermögen überführe, könnte mir bitte jemand kurz erklären, WIE ich das buchungstechnisch mache? Also auf welches Konto/Gegenkonto ich buchen soll?


    Mal angenommen, mein Laptop hat vor 3 Jahren 500 EUR + USt gekostet und wird über 5 Jahre abgeschrieben. Die ersten 2 Jahre wurden ganz normal jeweils 100 EUR abgeschrieben, Restbuchungswert Anfang 2011 wären also 300 EUR. Kann ich nun auch für 2011 die vollen 100 EUR abschreiben obwohl meine freiberufliche Tätigkeit nicht das ganze Jahr bestanden hat? Oder nur anteilig? Wie verbuche ich den Restwert?

    Ich möchte das Thema nochmals aufgreifen, da ich gerade dabei bin meine EÜR und USt-Erklärung für 2011 zu erstellen. Ich habe damals mit dem zuständigen Bearbeiter vom Finanzamt gesprochen und er hat mir mitgeteilt, dass ich auf dem zugesandten Formular nur die noch nicht vollständig abgeschriebenen Gegenstände aus dem Betriebsvermögen angeben soll (in meinem Fall also nur den Restwert des Laptops). Das habe ich damals auch gemacht. Die Frist für die Abgabe des USt-Erklärung wurde mir bis zum 31.05.2012 verlängert.


    Die USt-Erklärung habe ich bis jetzt immer automatisch im WISO-Programmteil EÜR erstellen lassen, wenn alles richtig gebucht ist, funktioniert das ja auf Knopfdruck. Muss ich nun für den Restwert des Laptops eine Buchung in der EÜR erzeugen? Wenn ja, auf welches Konto wird gebucht?

    Ok, ich habe jetzt mit dem zuständigen Finanzamt selbst telefoniert und folgendes rausgefunden:


    - den Lohn in Schweizer Franken muss ich nach dem Umrechnungskurs 1 CHF = 0,72 EUR umrechnen. (Wo kommt denn die Zahl her?)
    - den Brutto-Lohn muss ich in die Zeile "von dem kein inländischer Steuerabzug vorgenommen worden ist" eintragen.
    - die abgezogenen schweizerischen Steuern sowie Sozialversicherungsbeiträge muss ich in der deutschen Steuererklärung nicht angeben. Wichtig ist nur, dass ich irgendwie nachweise, dass meine Einkünfte in der Schweiz auch besteuert worden sind.

    Hallo,


    wie ich in diesem Thread bereits geschrieben habe, bin ich in letzten Jahr von Deutschland in die Schweiz gezogen. Nun muss ich in der deutschen Steuererklärung den schweizerischen Lohn auch angeben. Dank der Hilfe aus dem anderen Thread weiss ich nun, wo ich das machen muss. Allerdings komme ich dort in der Eingabemaske "Tätigkeit und Arbeitslohn im Ausland" -> "Angaben zum Arbeitslohn" nicht richtig weiter, denn folgende Punkte sind mir noch unklar:


    - nach welchem Umrechnungskurs muss ich meinen schweizerischen Lohn umrechnen? Muss ich dafür den Rechner für die Umsatzsteuer-Umrechnungskurse verwenden? Wenn ja, den Kurs von welchem Monat muss ich nehmen?


    - muss ich den gesamten schweizerischen Lohn in die Zeile "von dem kein inländischer Steuerabzug vorgenommen worden ist" eintragen? Die Zeilen "lt. Zeile 6 der Anlage N" sowie "lt. Nr. 16 der Lohnsteuerbescheinigung" bleiben dann leer (warum sind die beiden Zeilen überhaupt da, es geht doch um den ausländischen(!) Lohn?)?


    - von meinem Brutto-Lohn hat der schweizerische Arbeitgeber die schweizerische Quellensteuer sowie die obligatorischen Sozialversicherungsbeiträge abgezogen. Die Abzüge sind auf dem sogenannten Lohnausweis (ähnlich der deutschen Lohnsteuerbescheinigung) ausgewiesen. Muss/kann ich diese Abzüge irgendwo berücksichtigen oder interessiert sich das deutsche Finanzamt hier nur für den Brutto-Arbeitslohn?

    Danke häschen, das hilft mir schon mal weiter.


    Allerdings hätte ich zur Eingabemaske "Angaben zum Bruttoarbeitslohn" gleich die nächsten Fragen:
    - nach welchem Umrechnungskurs muss ich meinen schweizerischen Lohn umrechnen? Muss ich dafür den Rechner für die Umsatzsteuer-Umrechnungskurse verwenden? Wenn ja, den Kurs von welchem Monat muss ich nehmen?
    - muss ich den gesamten schweizerischen Lohn in die Zeile "von dem kein inländischer Steuerabzug vorgenommen worden ist" eintragen? Die Zeilen "lt. Zeile 6 der Anlage N" sowie "lt. Nr. 16 der Lohnsteuerbescheinigung" bleiben dann leer?
    - von meinem Brutto-Lohn hat der schweizerische Arbeitgeber die schweizerische Quellensteuer sowie die obligatorischen Sozialversicherungsbeiträge abgezogen. Muss/kann ich diese Abzüge irgendwo berücksichtigen oder interessiert sich das deutsche Finanzamt hier nur für den Brutto-Arbeitslohn?

    Löhne, Gehälter, Pensionen,... >> sonstige Angaben zum Arbeitslohn >> steuerfreier Arbeitslohn nach DBA, ATE, ...


    Den Punkt habe ich schon gesehen, ich dachte aber, dass er in meiner Situation nicht zutrifft. Denn der Lohn ist natürlich nicht steuerfrei gewesen (die schweizerische Quellensteuer wurde abgezogen). Aber gut, wahrscheinlich bezieht sich hier "steuerfrei" auf die deutschen Steuern. Sehe ich es richtig, dass in der Eingabemaske dort "Arbeitslohn nach DBA" auswählen muss?

    Hallo,


    ich bin Mitte 2011 von Deutschland in die Schweiz gezogen. Bis zum Umzug war ich in Deutschland freiberuflich tätig, seit dem Umzug bin ich in der Schweiz angestellt. Für die Steuererklärung 2011 in Deutschland muss ich neben den Einkünften aus Deutschland auch die Einkünfte aus der Schweiz angeben (Progressionsvorbehalt). Wo mache ich das in WISO Steuer-Sparbuch 2012? Ich habe nur die Stelle gefunden, wo ich die Einkünfte als Grenzgänger angeben kann, sowie ein paar andere Spezialfälle, die auf mich alle nicht zutreffen. Aber wo gebe ich die ganz normalen ausländischen Einkünfte aus nichtselbständigen Arbeit an?

    Normale Erklärungsfristen gelten.

    In dem Link wird auf §18 Abs. 3 Satz 2 UStG verwiesen, nach dem "die Steueranmeldung binnen einem Monat nach Ablauf des kürzeren Besteuerungszeitraums zu übermitteln ist". Was ist hier mit der Steueranmeldung gemeint? Die USt-Erklärung? Für 2011 wird es wohl noch keine Möglichkeit geben die USt-Erklärung abzugeben...


    Ergänzend ist zu sagen, dass offene Umsatzsteuerbeträge gegenüber dem FA als Forderung bzw. Verbindlichkeit in die Ermittlung des Übergangsgewinnes oder in die Aufgabebilanz gehören. Ist nichts für Anfänger, bei größeren Beträgen lieber vom Steuerberater machen lassen.

    Es geht um recht kleine Beträge. Ich wäre für Hinweise dankbar, was zu beachten ist.

    Ich war bis vor kurzem freiberuflich tätig und möchte diese Tätigkeit nun aufgeben. Habe bereits die entsprechende Mitteilung ans Finanzamt gemacht und einen Fragebogen bekommen, wo ich angeben soll, was mit dem Betriebsvermögen passiert.


    Was passiert genau mit dem Betriebsvermögen bzw. welche Möglichkeiten habe ich? Von größeren Sachen habe ich eigentlich nur einen Laptop im Betriebsvermögen, den ich vor 2 Jahren gekauft habe und der über 5 Jahre abgeschrieben wird. Alle anderen Gegenstände, die ich mir im Rahmen der Ausübung der freiberuflichen Tätigkeit angeschafft habe, waren meistens Kleinigkeiten (Bürobedarf etc.), die ich als GWG sofort abschreiben konnte.


    Muss ich den Laptop nun ins Privatvermögen überführen oder wie funktioniert das?


    Was ist sonst noch zu beachten? Muss ich die Umsatzsteuererklärung und die Einkommenssteuererklärung ganz normal bis Ende Mai 2012 abgeben oder schon früher?

    Danke! Dann wird dieser Hinweis in der 2011-er Version neu sein. In meiner 2010-er Version ist er in der Form nicht enthalten.


    Dem Hinweis entnehme ich auch, dass es anscheinend doch nicht üblich ist, die im Januar erfolgte USt-Vorauszahlung (je nach dem ob die Dauerfristverlängerung benutzt wird, ist es entweder die November- oder die Dezember-Vorauszahlung) in der EÜR im vergangenen Jahr zu berücksichtigen.

    Nein, habe ich oben bereits geschrieben. Deine Zahlung vom 13.01.2011 für November 2010 gehört einkommensteuerlich (EÜR) ins Jahr 2011. Da greift § 11 EStG voll.

    Hm, du hast doch selbst die Auffassung der Oberfinanzdirektion (OFD) Rheinland zitiert, nach der die Zahlung bereits zur Zeitpunkt der Fälligkeit als abgeflossen gilt (in dem Fall der 10. Januar 2011) und somit ins Jahr 2010 gehört. Oder gibt es inzwischen andere Auffassungen zu diesem Thema?


    Mit der umsatzsteuerlichen Anrechnung der Zahlungen im Rahmen der Steuerabrechnung zur Umsatzsteuererklärung 2010 hat das nichts zu tun. Da gehört angerechnet, was bis zum Tag der Erstellung der Steuerabrechnung USt 2010 an das Finanzamtinsgesamt tatsächlich gezahlt worden ist.

    Ja, diesen Unterschied habe ich verstanden. Meine Frage ist nur, wie ich die Dezember- (und evtl. auch die November-) Vorauszahlung in WISO richtig verbuche, damit sie richtig zugeordnet wird und damit die USt-Erklärung einfach durch die Übernahme der Zahlen aus der EÜR korrekt erstellt werden kann. Oder führt kein Weg dran vorbei das Vorauszahlungssoll manuell zu korrigieren?

    Ich habe versucht nach deiner Anleitung zu buchen, habe aber ein paar Probleme:


    - 1704 gibt es in meinem Kontenrahmen EKR03 gar nicht. Was wäre das für ein Konto? Die Vorauszahlung für November (abgebucht im Januar) gehört doch sowohl im Sinne der Einkommenssteuer (regelmässig wiederkehrende Ausgabe und 10-Tage Regel) als auch im Sinne der Umsatzsteuer ins 2010. Also ganz normal per Bank an 1780?


    - ich sehe keinen Unterschied zwischen 1780 und 1789. Beide Konten werden bei mir genau gleich zugeordnet, sowohl in der EÜR als auch in der USt-Erklärung. Das sieht man auch in der Kontenverwaltung. Ein Umbuchen von einem Konto auf das andere bringt also nichts. Oder muss ich die Zuordnung bei 1789 manuell ändern?

    Es ist schwierig, dir die richtige Antwort zu geben, wenn du immer noch nicht sauber zwischen Umsatzsteuer und Einkommensteuer trennst.
    Dein Eröffnungsbeitrag handelt eigentlich nur von Umsatzsteuer, und die hat mit regelmäßig wiederkehrenden Ausgaben nichts zu tun! Das ist ein rein einkommensteuerliches Problem.
    Wie gesagt: In der USt-Erklärung muss der Jahresvorauszahlungsbetrag auch die Dezember-Anmeldung umfassen. Auch wenn sie meinetwegen erst im März gezahlt wird.


    Genau das ist mir komisch vorgekommen und genau deswegen habe ich hier nachgefragt.


    Wenn das so ist, dann kann ich mit WISO Sparbuch 2010 keine USt-Erklärung automatisch erstellen, da die Datenübernahme aus der EÜR 2010 nicht ausreichend ist. Also muss ich die Vorauszahlung für Dezember noch "manuell" nachtragen, richtig? Oder gibt es einen anderen Weg? Das "Problem" werden doch alle haben, die die Dauerfristverlängerung nutzen. Bietet WISO keine automatisierte Lösung dazu?

    Zitat von »Qwerty«
    Seit Anfang 2010 nutze ich die Dauerfristverlängerung bei der Abgabe der monatlichen USt-Voranmeldungen. D.h. im Jahr 2010 habe ich die Umsatzsteuer in den Monaten Januar-Dezember eingenommen, aber nur für die Monate Januar-November (zzgl. der Sondervorauszahlung) ans Finanzamt abgeführt
    Und was mit der Umsatzsteuer-Voranmeldung Dezember 2010?


    Die ist im Februar 2011 abgebucht worden.


    Zitat von »Qwerty«
    die Vorauszahlung für November 2010, die bei mir am 13.01.2011 abgebucht wurde, habe ich als regelmäßig wiederkehrende Ausgabe noch dem Jahr 2010 zugeordnet)
    Und Du musst sicher, dass dieses richtig ist?


    Habe diesbezüglich vor einem Jahr mit dem Finanzamt telefoniert und damals ist mir bestätigt worden, dass die ich das so machen muss(!). Hat sich inzwischen etwas geändert?


    Zitat von »Qwerty«
    Ist mein Gedankengang soweit richtig? Irgendwie wäre das ganze viel einfacher, wenn die USt-Vorauszahlung für Dezember 2010 immer dem Jahr 2010 zugeordnet werden würde (auch wenn sie im Februar 2011 erfolgt), dann würde die USt-Erklärung immer bei +- 0 rauskommen...
    Du verwechselt, so meine ich, die Abrechnung zur Umsatzsteuererklärung 2010 und die Einnahmenüberschussrechnung (EÜR) 2010. Dann sind zwei komplett verschiedene Dinge.


    Mir ist durchaus bewusst, dass das zwei verschiedene Dinge sind. Habe aber angenommen, dass ich die Daten aus der EÜR 2010 in WISO Sparbuch einfach in die USt-Erklärung übernehmen kann. Im letzten Jahr (2009) war das überhaupt kein Probem, da ich damals noch keine Dauerfristverlängerung benutzt habe. In diesem Jahr komme ich eben wegen der "fehlenden" Dezember-Vorauszahlung auf eine Nachzahlung und wollte gerne wissen, ob mein Gedankengang soweit ok ist.