Beiträge von Steuerwahnsinniger

    Hallo,
    ich habe im Jahr 2007 aus privaten Veräußerungsgeschäften mit Aktien innerhalb der Spekulationsfrist unter dem Strich einen Verlust erwirtschaftet. Wird dieser Verlust nun mit Abgabe der Steuererklärung automatisch vom Finanzamt festgestellt und als Verlustvortrag (Stichtag ist hier wohl der 30.12.2007) berücksichtigt oder muss ich da etwas "beantragen"?


    Wenn ich das richtig verstehe, könnte ich dann evtl. Aktien-Gewinne im Jahr 2008, sofern sie steuerlich relevant über der Freigrenze von 512 € liegen mit den Verlusten aus 2007 verrechnen, um die Steuerlast für private Veräußerungsgeschäfte im Steuerjahr 2008 zu drücken?


    Da ich im Jahr 2006 nur kleine Gewinne unterhalb 512 € hatte lohnt ein Verlustrücktrag doch wohl nicht? Im neuen WISO Steuerprogramm 2008 habe ich jedenfalls mal das entsprechende Kreuzchen gesetzt und den Verlustrücktrag auf 0€ begrenzt. Oder denke ich da völlig falsch?

    Hallo liebe Kommentatoren meine Beitrages,


    wenn die Steuerverwaltung will, gehen (echte) Fehler auch zu beseitigen. Mit dem neuen Elsterupdate ist mein anfangs geschildertes Problem (s. oben) beseitigt worden. Meine Intervention hat sich somit gelohnt.
    Auch wenn es in meinem speziellen Fall keine (negativen) Auswirkungen auf die Steuererstattung hätte, muss eine Software das korrekt verarbeiten, was in die Steuererklärung einzutragen ist.
    Ich kann nicht einfach etwas weglassen, was in einer Bescheinigung aufgeführt ist, die mit der Steuererklärung einzureichen ist.


    Was würde wohl der Finanzbeamte dazu sagen?

    Hallo, danke für die Info.


    Klar könnte ich die Fonds ohne ordentliche Erträge, aber mit ausl. Steuern weglassen, da diese keinerlei Auswirkungen auf die Steuererstattung haben :)


    Aber mir gehts nicht nur um das Prinzip - was im realen Leben vorkommt, müssen die Programme auch leisten :!:


    Das Problem ist von mir weiter gemeldet an Elster wie auch Buhl Data für die WISO Software, die ich als Programm nutze - mal sehen, ob was dabei heraus kommt :D

    Iin meiner Steuererklärung für 2006 habe ich in der Anlage AUS auch mehrere Fonds eingetragen, wo keine Einnahmen (=also mit 0,00 €) eingetragen sind, jedoch in geringem Maße ausl. Steuern angefallen sind, die entweder angerechnet oder abgezogen werden können.

    Nach Angaben der Fondsgesellschaft ist dies für die Fonds so korrekt bescheinigt und kann nicht geändert werden. Jeder Fond ist in der Steuererklärung einzeln zu erfassen.

    Mein Probem mit dem Elsterprogramm ist nun, dass bei der Plausibilitätsprüfung genau diese Fonds mit Einnahmen 0,00 € angezeigt werden mit dem Hinweis zur Anlage AUS: "Anzurechnende ausländ. Steuer angegeben, aber weder Einnahmen aus Kapitalvermögen noch Einkünfte aus anderen Einkunftsarten erklärt (Stpfl./Ehemann)."

    Eine Abgabe der Steuererklärung ist elektronisch somit nicht möglich. Hier liegt m.E. ein Fehler im Programm vor, wenn in der Realität o.g. Fall eintreten kann, dass Programm aber dies nicht durchgehen lässt.

    Meine Frage daher: Wie wird dieses Problem gelöst? :roll: