Beiträge von entejens

    Hallo nesciens,

    vielen Dank für Deine Antwort, die mir zeigte, daß nicht alles immer klar verständlich formuliert wird, obwohl man denkt, es getan zu haben. ;)

    BAB = Berufsausbildungsbeihilfe

    Mein Sohn lebt mit seinem Kind und der Kindsmutter unverheiratet zusammen, letztere ist in Berufsausbildung. Deshalb der Antrag (und letztlich auch die Bewilligung) der BAB wie oben beschrieben.

    Zu 3. noch der Hinweis, daß die BAB komplett auf das Konto meines Sohnes überwiesen wird, die darin enthaltenen 150 € Kinderbetreuungskosten werden also letztlich nur durchgereicht.

    Hallo zusammen,


    folgende Konstellation:

    - Kind ab September 2020 in Kita

    - aufgrund des Erhalts des Kinderzuschlags gab es eine Befreiung von den Kita-Gebühren

    - Antrag auf BAB der Kindsmutter wurde durch einen internen Fehler bei der Arbeitsagentur erst im Januar 2021 bearbeitet - BAB wurde gewährt inkl. Kinderbetreuungskosten in Höhe von 150 € gem. § 64 Abs. 3 S. 1 SGB III); Nachzahlung für die Monate September bis Dezember 2020 erfolgte im Februar 2021 (4*150 € = 600 €)

    - Bescheid der Kommune für 2020 wurde im Februar 2021 rückwirkend geändert ("Bundesmittel sind vorrangig einzusetzen"), so daß monatlich Kita-Gebühren in Höhe von 150 € entstanden, diese wurden im März 2021 abgebucht (4*150 € = 600 €)

    - insgesamt also ein Nullsummenspiel


    Dazu meine Fragen:

    1. Da es im Jahr 2020 keine Zahlungen gab (weder von der AA noch an die Kommune), sind doch für 2020 keine Kinderbetreuungskosten einzutragen - richtig?

    2. Wenn das stimmt, sind die Zahlungen für 2020 also in die Steuererklärung für 2021 einzutragen (einschließlich der tatsächlich erfolgten Zahlungen für 2021)- richtig?

    3. Spielt es eine Rolle, daß die Kindsmutter die Beträge von der AA erhält, die Zahlungen an die Kommune aber vom Konto des Kindsvaters (mein Sohn) abgehen? Meines Erachtens nicht, oder?


    Danke

    Hallo zusammen,


    folgende Konstellation besteht:

    - Kind (meine Enkelin) im Dezember 2019 geboren

    - gemeinsamer Haushalt ab 7. Januar 2020 bis 31.12.2020 (und darüber hinaus)

    - Mutterschutz bis 7. Februar 2020, danach Elternzeit bis 31.07.2020, ab 1. August 2020 Fortsetzung der Lehre

    - für die Kindsmutter bestand Anspruch auf Kindergeld bis 7. Februar 2020 und ab 1. August 2020


    Jetzt meine Frage: Welcher Zeitraum ist einzutragen?


    Wenn ich für die Monate ab August 2020 einen separaten Eintrag erstelle und mit allen Angaben zum Einkommen usw. befülle, dann bekomme ich die folgende Meldung:


    Nun bin ich mir nicht sicher, ob die Monate ohne Anspruch bei der Angabe des Zeitraums ausgeklammert werden können/sollen/müssen.


    Ebenso unklar ist mir, ob die Zeit mit Anspruch auf Kindergeld für die Mutter des gemeinsamen Kindes überhaupt für Unterhaltsleistungen für diese gewählt werden kann, da sie ja eigentlich gegenüber der eigenen Mutter unterhaltsberechtigt ist. Die ist jedoch aufgrund der eigenen Einkommenssituation nicht zahlungspflichtig (Kindergeld für die Kindsmutter geht an selbige, zum Vater der Kindsmutter gibt es keinerlei Kontakt und auch keine Kenntnis über dessen Aufenthaltsort).


    Letztlich stehen meiner Meinung nach ja nur folgende Möglichkeiten an:

    07.01. - 31.07.2020 (Zeitraum gemeinsame Wohnung exkl. Lehrzeit)

    07.01. - 31.12.2020 (Zeitraum gemeinsame Wohnung)

    08.02. - 31.07.2020 (Zeitraum gemeinsame Wohnung exkl. Lehrzeit und exkl. Anspruch Kindergeld für Kindsmutter)

    08.02. - 31.12.2020 (Zeitraum gemeinsame Wohnung exkl. Anspruch Kindergeld für Kindsmutter)


    Bei jeder Variante werden vom aktuellen Steuersparbuch unterschiedliche zu berücksichtigende Unterhaltsleistungen berechnet.


    Vielen Dank schon mal.


    Nachtrag: Einen Umzug gab es auch noch, ab 1. Oktober 2020 gibt es also eine neue Adresse. Ist das beim Eintragen zu beachten oder kann ich, sofern ein Zeitraum bis 31.12.2020 einzutragen ist, das innerhalb eines Eintrags vornehmen? Wenn ja, welche Adresse ist einzutragen - die letzte?

    Vielleicht ist der Arbeitgeber ja für den Wasserschaden verantwortlich und hat der TE vermutet jetzt, dass der Arbeitgeber als neuer Eigentümer ihm kündigt. Dann könnte man mit einigem guten Willen eine berufliche Veranlassung konstruieren,

    Also das kann ich nicht aus dem Angaben des TE nicht herauslesen.

    Und selbst wenn, das Arbeitsverhältnis hat wohl nur in seltenen Fällen was mit dem Mietverhältnis zu tun, also auch kaum Möglichkeiten, eine berufliche Veranlassung zu konstruieren.

    Nun, zumindest das Ergebnis ergibt Null - sieht also plausibel aus

    Sehe ich auch so.

    Wichtig ist wirklich, daß die Dienstreisen angegeben sind. Ein größerer Erstattungsbetrag als der Betrag, der sich aus den Pauschalen für den VMA ergibt, wird dem zu versteuernden Einkommen zugerechnet (sofern nicht pauschal versteuert - das wird meines Wissens für jede Auswärtstätigkeit getrennt betrachtet, bin mir aber nicht ganz sicher).

    Die Regel ist aber, dass ein umsichtig arbeitender Bearbeiter im FA den Erbschein anzufordern hat, bevor er eine Erstattung leistet. Geht diese nämlich nicht an den Gesamtrechtsnachfolger oder den von den Erben genannten berechtigten ...

    Dann ist es aber nicht "i.d.R." so, sondern eigentlich immer ("i.d.R." läßt ja auch Ausnahmen zu).

    Dann hatte ich wohl einfach nur "Glück" (wenn man es so nennen kann). Oder es lag an anderen Gründen, die ich nicht kenne - jedenfalls mußte ich keinen Erbschein oder einen anderen Nachweis, daß der Ehemann meiner Mutter, für die ich die Steuererklärung (auch in den 2 Jahren vor dem Tod meines Vaters) gemacht hatte, verstorben war, vorlegen (haben wir nirgends gebraucht).

    eine Steuererstattung oder Nachzahlung im fünf- oder sechsstelligen Bereich

    Das ist aber nun wirklich nicht die Regel ... :)



    Was soll das denn damit zu tun haben? Ein Empfänger der Hinterbliebenenrente muss doch nicht gleichzeitig Gesamtrechtsnachfolger sein.

    Vielleicht nicht generell, aber im Fall der TE ja wohl schon. Und genau darauf bezog sich mein Satz.

    da i.d.R. ja auch ein Erbschein vorgelegt werden sollte/muss

    Sicher heißt "i.d.R." nicht, daß es immer so ist - aber diese Erfahrung habe ich bei meinen Eltern nicht gemacht.

    Ergibt sich ja eigentlich auch aus dem Fakt der Hinterbliebenenrente ...

    Aber: du teilst das Schicksal aller Eltern, die stillschweigend das Dauerstudium der Kinder akzeptieren. ... Andere Kinder sind mit dem Studium früher fertig.

    Ich denke, man sollte nicht davon ausgehen, daß grundsätzlich mit 18/19 Jahren ein Studium begonnen wird (Abitur mit über 20 oder "Dritter Bildungsweg", okay, hier fällt dann das Thema "Erstausbildung" weg). Wehrdienst/Bufdi und andere Dinge können auch einen deutlich späteren Studienbeginn bedingen und damit auch ein "normales" Studienende deutlich jenseits der Vollendung des 25. Lebensjahres. Und ein Medizinstudium hat eine Regelstudienzeit von 12 Semestern, da ist man mit z. B. 14 Semestern auch kein Dauerstudent ... :)

    Ich habe noch nicht mit den Interviews gearbeitet, kann dazu also nichts sagen.


    Aber die Werbungskosten bei nichtselbständiger Arbeit werden doch seit jeher für jeden einzeln erfaßt, sie werden ja auch getrennt für jeden betrachtet.


    Genauso ist es doch bei vielen anderen Dingen auch, daß sie jeweils einem der beiden Ehepartner zugeordnet werden (also z. B. bei Kapitalerträgen, wenn nur einer der Kontoinhaber ist).

    Das ist ja auch sehr sinnvoll, da es ja auch darum geht, die günstigste Veranlagungsart zu ermitteln, was bei zusammengefaßten Angaben eher schlecht bis nicht möglich ist. Die Art der Veranlagung kannst Du auch so einstellen, daß vom Programm die günstigste gewählt wird (gibt es auch schon ne ganze Weile).

    aber vorher müssen Dritte Dir die Berechtigung erteilen, für sie rechtsgültige Erklärungen abgeben zu dürfen.

    Also ich habe gerade am Wochenende die Steuererklärung für meine Schwiegermutter abgegeben, zwei Wochen vorher die für meine Mutter (der elektronische Bescheid war erstaunlicherweise schon 10 Tage später da) - und ich bin mir sicher, daß ich weder in diesem Jahr noch in einem der vorherigen Jahre eine Berechtigung dafür irgendwie im Programm eingeben mußte.

    Die Berechtigung/Ermächtigung hat meine Schwiegermutter mir vor Jahren mit einem entsprechenden Schreiben an das FA (Vollmacht gemäß § 80 AO) gegeben.

    Aber meines Wissens nach geht es hier um den Belegabruf.

    Ja, dafür mußte ich eine Berechtigung eintragen.

    Hm, bist Du jetzt auch ganz schnell raus oder warum verräts Du uns nicht, was der Support Dir gesagt hat?

    So sind sie halt, die Gekränkten ...

    Es handelt sich um tatsächliche Kosten aus 2018. Anschaffung eines Aktenvernichters und Bürostuhls, Literatur und Verbrauchsgüter fürs Büro.

    Hast Du die Anschaffungen bar bezahlt? -> Kontoauszüge

    Weißt Du noch, wo Du die Anschaffungen getätigt hast? -> Händler nach Belegkopien fragen (evtl. helfen mit Glück auch Mails mit Auftragsbestätigungen bei Onlinekäufen)

    Wahrscheinlich in meinem eigenen Chaos untergegangen.

    Keine gute Grundlage, aber das weißt Du ja jetzt selbst ... ;)