Beiträge von entejens

    (16,5 km * 0,3 EUR * 250 Tage)

    Du meintest sicherlich 220 Tage, oder? Bei 250 Tagen und Wochenenden und Feiertagen würde fast nix für Urlaub übrig bleiben ... ;)

    Und so wenig wird Töchterchen im Jahr nun auch nicht verdienen, nicht mal als Friseur-Azubi.

    Das ist Ansichtssache, vor allem aber wohnortabhängig.

    In Hessen erhalten Azubis 500/600/700 €, in Rheinland-Pfalz 420/540/640 € und im Osten durchschnittlich 325/390/445 €. Und es geht auch noch geringer.

    Aber ob das für einen Verlustvortrag reicht, hängt wiederum von vielen anderen Dingen des Einzelfalls ab.

    Scheinbar wurde mein erster Post nicht richtig gelesen:

    Ich habe schon richtig gelesen, aber den Zusammenhang falsch hergestellt. ;)

    Ich wollte lediglich wissen ob ich die Reisekosten in die Entfernungspauschale (natürlich dann nur als einfacher Weg) umwandeln kann, sollte der BFH entscheiden, dass AÜ's doch eine erste Tätigkeitsstätte haben (und somit keine Reisekosten absetzen dürfen).

    Ich würde, falls Du noch die Möglichkeit hast, das Thema ins Einspruchverfahren mit reinbringen. Also wenn die Rechtsbehelfsstelle dem Einspruch nicht stattgibt, muß das FA meiner Meinung nach die Entfernungspauschale für die Monate April bis Dezember als Werbungskosten ansetzen, weil die Reisekosten ja mit der Begründung "1. Tätigkeitsstätte beim Entleiher" abgelehnt wurden.

    Ich denke, am fehlenden Nachweis der Fahrten hat es nicht gelegen, das FA geht ja gerade nicht von "Dienstfahrten" aus:

    Daher haben Sie ab dem ersten Tag der Tätigkeit auf Grund der arbeitsrechlichen Zuordnung des Arbeitgebers Ihre erste Tätigkeitsstätte bei der Firma xy (BMF-Schreiben vom 24.10.2014(BStBl I S. 1412-RZ 13).

    Aber, lieger Ittig - Du machst hier widersprüchliche Aussagen:

    Im Steuerbescheid wurde mir allerdings nur die Entfernungspauschale berechnet.

    und noch nicht einmal in die Entfernungspauschale umgewandelt wurden

    Prüf bitte den Steuerbescheid noch einmal dahingehend.

    Hi,

    daß Du den Einspruch nicht zurückziehst, mußt Du nicht extra schreiben, das ergibt sich ja aus Deiner Antwort, in der Du auf Deiner Position bestehst. Du kannst es natürlich schreiben, ist dann 100 %ig eindeutig.


    Die Aussetzung der Vollziehung hättest Du gleich mit dem Einspruch beantragen müssen. Jetzt, nachdem Du schon bezahlt hast, ist es dafür leider zu spät. :(


    Wenn der Einspruch abgelehnt wird und nachfolgend die Entscheidung der Rechtsbehelfstelle nicht zu Deinen Gunsten ausgeht, dann kannst Du mit (nochmaligem) Verweis auf die noch offene Entscheidung des BFH in dieser Frage den Antrag auf Aussetzung der Vollziehung stellen. Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, ob Du außerdem auch gegen die Entscheidung klagen müßtest, damit diese nicht rechtskräftig wird (hängt bestimmt davon ab, ob es zu diesem Punkt einen Vorläufigkeitsvermerk imi Bescheid gibt).

    Das birgt natürlich auch das Risiko auf Zinszahlung in Höhe von 0,5 % pro Monat, wenn der BFH der Revision stattgibt und die Entscheidung des FG Niedersachsen aufhebt.

    Wenn es soweit kommen sollte, dann kannst Du hinsichtlich der Zinsen auch Einspruch einlegen und einen Antrag auf Aussetzung der Vollziehung stellen, da auch diese auf dem Prüfstand stehen.

    Die Antwort widerspricht vollständig meiner Begründung (u.a. dem Gerichtsurteil ...

    Abgesehen davon, daß es in D keine Präjudiz gibt: Das Verfahren des FG Niedersachsen ist in Revision beim BFH anhängig und wird wohl dieses Jahr entschieden werden (VI R 6/17). Ich persönlich stimme der Entscheidung aus Niedersachsen zu, aber das ist ja unerheblich ... 8o

    Ansonsten kann ich miwe4 nur zustimmen - alle Argumente nochmals sauber auflisten und neu ausformulieren (vermeidet den Eindruck, daß nur das erste Schreiben kopiert wird). Vorsorglich auch auf die Revision beim BFH hinweisen mit der Bitte, die Entscheidung so lange ruhen zu lassen.

    Auf keinen Fall den Einspruch zurückziehen.


    wäre der Bearbeiter der Rechtsbehelfsstelle nicht an die Auffassung des Bearbeiters gebunden

    Das kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen.

    (und habe leider keine Ahnung von Steuern etc.).

    ...

    Aber aufgrund meines mangelnden bzw. nicht vorhandenen Wissens in dem Bereich hilft mir das nicht exakt genug weiter.

    Es ist sicherlich gut, wenn man sich auch mal an neue Dinge heranwagt, die wenigsten hier Helfenden dürften ihren Erfahrungsschatz beruflich erworben haben (vielleicht irre ich mich da aber auch).

    Neben der Forumssuche gibt es ja auch die Hilfe im Programm sowie zusätzlich noch Tante Google. ;)


    Ach ja:

    in der WISO Software eintragen

    Hm, welche nur ... :rolleyes:

    Da war ich kurz abgelenkt gewesen, sorry.

    es geht nicht um das Arbeitszimmer, sondern um Handwerkerleistungen bzw. haushaltsnahe Dienstleistungen. Und hier dürfen die Beträge nur einmal eingesetzt werden und nur die Löhne sowie möglicherweise Anfahrtkosten. Die sind aber aus der Abrechnung nicht zu entnehmen. So haut das Finanzamt den Ansatz aus dem Bescheid.

    Da der Ansatz hier für beide gilt, ist eine Aufteilung unnötig.

    Hm, wo sprach ich vom Arbeitszimmer?

    Meinst Du etwa

    Abweichend vom Thema;

    Die letzte sichtbare Position "Nebenkosten abrechnen" erscheint mir merkwürdig - das ist meines Erachtens Verwaltungsarbeit und somit nicht umlagefähig.

    Das war mehr als Hinweis bezüglich der NK-Abrechnung zu verstehen, daß dieser Posten in einer solchen meiner Meinung nach nichts zu suchen hat, weil nicht erlaubt.


    Und daß Beträge nur einmal eingesetzt werden dürfen, schrieb ich ja auch.

    Du trägst das ein, was Du 2018 bezahlt hast, der Abrechnungszeitraum ist nicht relevant. Theoretisch hättest Du ja 2018 auch zwei Abrechnungen erhalten können, eine z. B. im Januar (für 04/2016 - 03/2017) und die obige (Bewohnen der Wohnung in diesem Zeitraum jetzt mal vorausgesetzt).

    Wenn Du bzw. ihr das ganze Jahr 2018 in der Wohnung gewohnt habt, dann 1. Januar bis 31. Dezember eintragen.

    Es kann natürlich nicht jeder von euch beiden den vollen Betrag der Positionen eintragen, die für die Steuererklärung von Relevanz sein können (also z. B. Gärtner, den ich allerdings im Foto nicht finde), dann würde ja jeder Posten doppelt wirken.


    Zur Verteilung:

    Doch was gilt, wenn unverheiratete Paare zusammenleben? Auch dann ist entscheidend, wer die Miete und die Nebenkosten beglichen hat. Wenn sich das Paar die Kosten teilt und beide als Hauptmieter im Mietvertrag stehen, können auch beide steuerlich profitieren - dann teilen sie die Kosten durch zwei und geben jeweils die Hälfte des Betrages an. Insgesamt steht dann jedem aber auch nur die Hälfte des Höchstbetrags zu - also höchstens nur 2000 Euro pro Person.



    Abweichend vom Thema;

    Die letzte sichtbare Position "Nebenkosten abrechnen" erscheint mir merkwürdig - das ist meines Erachtens Verwaltungsarbeit und somit nicht umlagefähig.

    Es macht in dem Sinne nichts rückgängig.

    Ich finde, es macht es rückgängig. Wenn ich etwas bewußt auf "nicht abschließend bearbeitet" setze und dann gleich speichere, dann wird aus gelb wieder grün - also genau das, was ich gerade nicht haben wollte.

    Dann musst Du im nächsten Schritt halt wie Maske wieder als noch nicht abschließend bearbeitet kennzeichnen.

    Warum sollte ich etwas noch einmal machen, nur weil das Programm meine Einstellung "eigenmächtig" rückgängig macht? Und vor allem: Wenn man das nicht weiß und nach dem Speichern nicht noch einmal genau hinsieht (man geht einfach nicht davon aus, daß eine Software beim Speichern irgendwelche Eingaben ändert, das halte ich auch für höchst fragwürdig), dann wird was gespeichert, was ich so nicht beabsichtigt habe.

    Ich habe dazu ein Ticket aufgemacht, mal sehen, was passiert.


    Lesezeichen setze ich eh, aber diese als Platzhalter für "noch zu prüfen" zu verwenden ... naja, darüber hatten wir ja schon diskutiert. Das hatte Buhl schon mal besser gemacht (was freilich immer eine subjektive Einschätzung ist). Wieviele Benutzer damals "viele Benutzer" waren, die ausschließlich über den Navigationsbaum navigieren (siehe Aussage von Herrn Krieger), und wie diese Zahl ermittelt wurde - das wurde mir damals nicht mitgeteilt.

    Nur ein kleiner Hinweis: zieht in Eure Überlegungen auch das Faktorverfahren mit ein!

    Nach Aussage des TE scheidet das aber aus:


    Da wir keine Zusammenveranlagung nutzen (wg. Kirchersatzgeld)



    Dann ist doch die Steuerklassenwahl eh Pott wie Deckel. Die Lohnsteuer wird im Rahmen der ESt-Veranlagungen an-/abgerechnet und da interessiert bei der Einzelveranlagung von Eheleuten einzig und allein jeweils die Grundtabelle.

    Aber in der monatlichen Bilanz ist es halt ein Unterschied. Wir kennen leider die Beweggründe des TE nicht, die zu den Überlegungen des Steuerklassenwechels führen.

    Ich muß nochmal auf die Frage der Änderung von Statusmasken zurückkommen:

    Wenn ich eine Untermaske (beispielsweise Steuerbescheinigungen bei Kapitaleinkünften oder Einträge zur Entfernungspauschale) manuell von grün auf gelb gesetzt habe und anschließend speichere, wird die Untermaske, in der ich mich noch befinde, wieder ohne mein Zutun auf grün gesetzt.


    Könnt ihr das bei euch nachvollziehen? Ich habe das in der Steuererklärung für 2018 und in der Prognose für 2019 so gehabt und reproduzieren können.


    Ich finde, es darf nicht sein, daß das Programm eine gerade von mir durchgeführte Aktion rückgängig macht. SIcher, wenn man es weiß, dann kann man darauf achten, daß man erst in einen Hauptpunkt geht, aber man muß es ja erstmal wissen.


    Ich habe leider das Gefühl, daß mit der Änderung der Möglichkeit der manuellen Statusänderung mehr kaputtrepariert als verbessert wurde.

    Ich weiß ja nicht, wie groß die Unterschiede zwischen dem Gesamt- und dem steuerpflichtigen Brutto sind und worauf diese beruhen, aber für die Erwägung sollte das Steuerbrutto ausreichen.

    Zur Abgabe der Steuererklärung seid ihr mit 3/5 dann natürlich verpflichtet (Einzelveranlagung wegen des besonderen Kirchgeldes?), hier könnte es dann natürlich eine erhebliche Nachzahlung für den Partner mit Steuerklasse 3 geben. Auswirkungen hat die Wahl der Steuerklasse natürlich auch immer auf Ersatzleistungen wie Eltern-, Kranken-, Verletzten, Arbeitslosengeld.

    Am besten das Ganze im Planspielmodus (z. B. Steuer:Sparbuch) oder mehreren Steuerfällen durchrechnen.

    Die relevante Zeit, wenn ich es richtig verstehe, ist aber die Abwesenheitszeit von der eigenen Hausanschrift, sprich mit eingerechneter Fahrt ist sie 9h von zu Hause weg. Das würde (hingegen meiner ersten Annahme) bedeuten, dass sie an diesen Tagen quasi immer die Voraussetzungen für den Verpflegungs-Pauschbetrag von 12€ erfüllt.

    Richtig.

    Zum besseren bzw. klareren Verständnis aber auch nochmal diese Anmerkung:

    Da wird sicherlich etwas in der Art stehen, dass die Dauer der Abwesenheit von Wohnung und 1. Tätigkeitsstätte maßgeblich ist.

    Wenn man von zuhause wegfährt, dann gilt die Zeit der Abwesenheit von der Wohnung. Wenn man vorher zur 1. Tätigkeitsstätte fährt, gilt die Zeit der Abwesenheit von dieser.


    Falls sie vom Arbeitgeber steuerfreie Erstattungen erhalten hat, sind diese natürlich auch anzugeben (betrifft auch Verpflegungsmehraufwand).

    Wozu? Bei zwei parallelen Arbeitsverhältnissen mit der Kombination 1/6 ist eine Nachzahlung nicht wirklich selten. Genau deshalb eben Pflichtveranlagung. Mehr muss man nicht wissen.

    Der/die TE vertraut dem Wissen der Fachleute hier (sonst wäre ja die Frage nicht gestellt worden). Insofern denke ich, daß es ihm/ihr noch mehr einleuchtet, wenn neben den pauschalen Aussagen eventuell auch fallbezogene kommen. Er/sie muß es ja nicht machen, es war halt ein Vorschlag.

    Bexi - bleibt immer noch die Frage, die Billy gestellt hat:

    Hat er Dir auch gesagt, wie er zu dem Urteil kommt?

    Überschlagsweise kannst Du ja die drei Jahreseinkommen addieren und in eine Online-Berechnung eingeben, dann hast Du schon einmal einen Überschlag.


    ... gearbeitet in Steuerklasse 1. ... welche vom 01.02-30.06.2018 mit Steuerklasse 6 vermerkt war. Ab dem 01.07. bis Ende des Jahres dann aber wieder mit Steuerklasse 1.

    Die Steuerklassen sind für die Berechnung der Jahressteuer nicht von Belang, wie miwe4 schon schrieb:

    Die Lohnsteuer ist ja nur eine Art Vorauszahlung auf die festzusetzende ESt. Und die festzusetzende ESt ermittelt sich dann nach der maßgeblichen Steuertabelle.

    Vielleicht kannst Du ja bereinigte Screenshots einstellen, dann kann man sich ein besseres Bild machen.