Beiträge von morpheuss

    Hallo zusammen,


    ich 2017 habe ich einen IAB i.H.v. 5000€ gebildet. Allerdings nicht bezogen auf 40 % der geplanten Anschaffungskosten, sondern es waren 21 %.


    Frage 1: Wird die geplante Investitionssumme/Prozentsatz Bildung IAB irgendwie an die Behörden übermittelt? In den Daten zur Steuer 2017 finde ich nur die Übermittlung der 5000€ als gewinnerhöhend.


    Das beabsichtigte Wirtschaftsgut wurde nicht angeschafft. Um den IAB aber nicht rückgängig machen zu müssen würde ich ihn gern für andere Wirtschaftsgüter, die ich in 2020 angeschafft habe, benutzen. Über diese würde ich Hinzurechnungen bilden, bis ich auf die 5000€ komme.


    Frage 2: Muss der prozentuale Anteil Hinzurechnung ggü. Anschaffungskosten den 21 %, die Grundlage für die Bildung des IAB waren, entsprechen?


    Frage 3: Da der IAB nun auf mehrere Wirtschaftsgüter verteilt wird, muss der prozentuale Anteil Hinzurechnung ggü. Anschaffungskosten für alle Wirtschaftsgüter gleich sein?


    Im Gesetzestext finde ich stets nur die Angabe "bis zu 40 %" und auch keine Korrelation zwischen Prozentsatz Bildung IAB und Prozentsatz Hinzurechnung ggü. Anschaffungskosten. Steuerberater ist leider überfragt "wir machen alles mit 40%"... Hilfe :)


    Beste Grüße

    Christian

    Hallo. Den Privatanteil der Kfz-Kosten ermittle ich durch Aufstellung aller Kfz-relevanten Kosten, Unterscheidung in Kosten mit und ohne Vorsteuer. Anschließend Split-Buchung 8921/8924 an 1880(1776).

    Das einzige Problem, das ich nun noch habe ist, dass die Entschädigung auf der Seite "Kosten ohne Vorsteuer" einen Negativbetrag erzeugt. Damit funktioniert meine Split-Buchung nicht mehr... :)

    Guten Morgen! Nun, die Fahrzeugkosten als Betriebsausgabe sind um den per Fahrtenbuchmethode ermittelten Privatanteil zu kürzen. Dies gilt ebenso für eine auf das Fahrzeug bezogene Versicherungsentschädigung als Betriebseinnahme. Diese ist ebenso um den ermittelten Privatabteil zu kürzen, was einer Reduzierung der Gewinnerhöhung gleichkommt.


    Beste Grüße!

    Hallo,


    und danke für die Antworten!


    Ich halte fest:


    1.) Die Entschädigung geht in voller Höhe auf Konto 2742 (EKR03). Ok.


    Problem jedoch:


    Für die Ermittlung des Privatanteils habe ich die jährliche Aufstellung meiner Kfz-Kosten. Die Erstattung wandert als Negativbetrag in die Rubrik "Kosten ohne Vorsteuer", sorgt dann hier jedoch für eine negative Endsumme. So kann ich den Privatanteil Kfz-Nutzung jedoch nicht verbuchen. Hat jemand einen Tip? :)


    Danke & Gruß!

    Guten Abend,


    ich besitze ein Kfz, das sich im Betriebsvermögen befindet (>80% betriebliche Nutzung). Der Privatanteil wird per Fahrtenbuch ermittelt und die Kosten jeweils am Ende des Veranlagungszeitraums (Quartal) entsprechend gekürzt.


    -> Frage nebenbei: ist die Herausrechnung des Privatanteils per Quartal statthaft oder muss dies zwingend am Jahresende erfolgen? Die Frage geht mir manchmal durch den Kopf...


    Jedenfalls, ich hatte mit dem Fahrzeug einen Unfall im Ausland. Gegnerische Versicherung (Ausland) erstattete die Kosten. Nun lese ich, dass hier der Privatanteil herausgerechnet werden darf, was plausibel erscheint. Ist dem so? Wie kann dies am besten gebucht werden?


    1a.) Buchung der Erstattung in voller Höhe als "Einnahme" auf 4520 (Kfz-Versicherungen)?

    1b.) Kürzung um den Privatanteil als "Ausgabe", sprich 8924 an 1880 (SKR03)?


    Oder gleich:


    2.) Buchung der um den Privatanteil gekürzten Erstattung als "Einnahme" auf 4520 (Kfz-Versicherungen)?


    Mir erscheint 1a/1b plausibler.


    Welchen privaten Nutzungsanteil nehme ich her? Sicherlich den aus jenem Quartal ermittelten, in dem die Erstattung auf meinem Konto eintraf? Oder aus dem Quartal, in dem der Unfall stattfand?


    Ich freue mich über Meinungen.


    Beste Grüße

    Chris

    Hi. Danke für die produktive Antwort. Die im Link zu findende Lösung kommt ja einer Stornobuchung des bei Vorliegen von Lieferung und Rechnung vorgenommenen Vorsteuerabzugs am Tag der Zahlung gleich. Erscheint mir "richtiger" als das von mir vorgeschlagene direkte Ansprechen von 3200?


    Unabhängig davon werde ich aber auch weiterhin so vorgehen, die Vorsteuer bei Zahlung zu erfassen. Jedenfalls innerhalb eines Veranlagungszeitraumes.

    Hallo! Vielen Dank an alle Beteiligten. Zusammenfassend:


    - Konto 1718 möchte ich nicht benutzen, da so erstmal ohne Gewinnauswirkung; Erhaltene Anzahlung bei EÜR ist aber als Einnahme zu sehen

    - Konto 1718 hätte man modifizieren können, wollte ich aber nicht

    - Personenkonten nutze ich als EÜR'ler nicht

    - Warum die Anzahlung nicht gleich auf Erlöskonto 8400? Weil ich bisher mit Auftragsbestätigungen arbeitete, auf die sich die Anzahlung bzw. Bitte um 100% Vorkasse bezog. Bei Lieferung habe ich dann die finale Rechnung erstellt. Da die Anzahlung 100% betrug, gab es so keine Möglichkeit, die Rechnung noch in der Buchhhaltung zu erwähnen (100% des Umsatzes wären ja schon durch die Buchung der Anzahlung berücksichtigt worden).


    Lösung war nun:

    - Konto 8400 habe ich dupliziert und 8420 "Erhaltene Anzahlungen 19% USt." genannt

    - Buchung der Anzahlung auf 8420 -> Korrekt als Erlös inkl. Umsatzsteuer erfasst

    - Bei Lieferung und Rechnungsstellung Umbuchung von 8420 auf 8400 -> in puncto Gewinnermittlung und Vorsteuer neutral


    Und somit habe ich auch meine Rechnung in der Buchführung.


    Beste Grüße

    Ch. Engel

    Hallo miteinander,


    Anmerkung: EÜR und IST-Versteuerung.


    Ich habe das Problem, dass bei manchen Betriebsausgaben Konstellationen entstehen, bei denen das Datum des Vorsteuerabzugs nicht gleich dem Zahlungsdatum sind. Das ist ja nicht ganz uninteressant, wenn Vorsteuerabzug und Zahlung in unterschiedliche Veranlagungszeiträume fallen. Beispiel:


    1.) Bezahlung (Wareneingang) per Vorkasse, 119€ brutto:

    - Zahlung erfolgt am 30.03. per Vorkasse, Rechnung und Lieferung liegen noch nicht vor -> Aufwand ist es am 30.03.

    - Rechnung kommt am 05.04. -> Vorsteuerabzug am 05.04.


    2.) Kauf auf Rechnung (Wareneingang), 119€ brutto:

    - Rechnung und Lieferung liegen am 29.03. vor -> Vorsteuerabzug am 29.03.

    - Zahlung am 06.04. -> Aufwand ist es am 06.04.


    Mein Vorschlag zu 1.)

    - 30.03. : 3200 Wareneingang 119€ an 1200 Bank 119€ -> Aufwand erfasst

    - 05.04.: 1576 Vorsteuer 19% 19€ an 3200 Wareneingang 19€ -> Vorsteuerabzug erfasst


    Mein Vorschlag zu 2.)

    - 29.03.: 1576 Vorsteuer 19%“ 19€ an 3200 Wareneingang 19€ -> Buchung ist gewinnneutral, Vorsteuerabzug aber im 1. Quartal erfasst

    - 06.04.: 3200 Wareneingang 119€ an 1200 Bank 119€ -> Erfassung der Betriebsausgabe ohne nochmaligen Vorsteuerabzug


    Natürlich müssen ggf. Steuerautomatiken entsprechend im Auge behalten werden. Es hat sich ja scheinbar eingebürgert, dass bei EÜR der Vorsteuerabzug am Tag der Zahlung vorgenommen wird. Unterjährig mag das gehen, aber zum Jahreswechsel kann es doch doof werden?


    Sind die vorgeschlagenen Lösungen zu "russisch"? Die Möglichkeiten mit dem Sparbuch und dem EKR03 sind ja begrenzt.


    Beste Grüße

    Ch. Engel

    Danke maulwurf23. Also ganz ehrlich bin ich auch etwas baff, was mir hier für Antworten entgegen schwappen. Sorry, wenn das an mir liegen sollte, aber ich verstehe nicht, was hier für Punkte angesprochen werden. Fortlaufende Rechnungsnummer, Personen- bzw. Kundenkonten bei EÜR... Puh. Alles eigentlich gar nicht Thema...


    Viel spannender ist aber die Tatsache, dass ich Konto 1718 so gar nicht verwenden kann. Denn es ist in WISO EÜR/Kasse überhaupt nicht der Einahme-Überschuss-Rechnung zugeordnet. Das heißt, dass die Buchung über 1718 am Tag der Zahlung so gar keinen Gewinn bewirkt - was es aber bei mir als EÜR'ler müsste.

    Hey. Danke für die Antwort. Wie gesagt, ich bin EÜR. Ich nutze keine Debitoren und Kreditoren und arbeite auch nicht mit Forderungen und Verbindlichkeiten. Im Endeffekt sprechen wir doch aber vom selben Ergebnis. 1718 ist genullt und ich haben am Ende einen Erlös? Auch ohne über ein Kundenkonto gehen zu müssen.


    Umsatzsteuer ist abzuführen, sobald ich einen Teil einer an sich umsatzsteuerpflichten Zahlung erhalte.


    Ich hatte dem BUHL Support das Problem mit der fehlerhaften Werteübernahme gemeldet. Keine Reaktion. Daher meine "Beschwerde".

    Hallo miteinander,


    ich als EÜR'ler erhalte immer mal wieder Anzahlungen (in Höhe von 100% des Auftragwertes) von Kunden im Rahmen größerer Aufträge. Diese buche ich bei Zahlungserhalt auf 1718. Schreibe ich dann bei Lieferung der Ware die Rechnung, so würde ich gern den Nettobetrag von 1718 auf 8400 umbuchen. Folgende Beispielbuchungssätze:


    Buchung der Anzahlung: 1200 Bank 119€ an 1718 Erhaltene Anzahlungen 100€ und 1776 USt. 19% 19€


    Umbuchung bei Rechnungsstellung: 1718 Erhaltene Anzahlungen 100€ an 8400 Erlöse 100€


    Soweit so gut. Schaue ich nun in die Kontenübersicht für 1718, so ist der Endsaldo wie erwartet bei 0€.

    USt-Voranmeldung mit Datenübernahme aus den Buchungen ergibt 19€ Umsatzsteuerschuld.

    Umsatzsteuererklärung mit Datenübernahme aus den Buchungen ergibt... 57€ Umsatzsteuerschuld. Siehe da, Konto 1718 wird hier mit 200€ angegeben. Nicht mit 0€, wie erwartet. Wie denn das? Übersehe ich etwas oder ist das ein Programmfehler? Vielleicht kann das ja mal jemand nachstellen...


    Danke & Gruß

    Ch. Engel