Beiträge von FrankJ2

    Das ist eine gute Argumentation -- aber ein anderer Sachverhalt. Es geht hier ja nicht darum, die Einnahme von Mehrwertsteuer oder die Abfuhr von Umsatzsteuer zu vermeiden, sondern eine wirtschaftlich vernünftige Lösung für eine Übergangsphase zu finden.


    Auf die zweite Idee bin ich auch nur wegen der Aussage eines Finanzamtsmitarbeiters gekommen, der mir wegen der nachträglich zu berechnenden Mehrwertsteuer gesagt hatte, dass man das über eine Ist-Versteuerung regeln könne. Und er erklärte mir genau in diesem Zusammenhang, dass ich die Umsatzsteuer erst abführen müsse, wenn diese bezahlt sei.


    Da könnte man auf die Idee kommen, dass eine nachträgliche Rechnung über die bisher nicht in der Rechnung ausgewiesenen 19 % Mehrwertsteuer auch genau als das gesehen werden kann (=vorher wurde von Kunden keine Mehrwertsteuer bezahlt, der Betrag der nachgeschobenen Rechnung enthält 100 % Mehrwertsteuer).


    Egal, wie das nun rechtlich aussieht: Ich habe einfach von jedem Eingang 19 % Umsatzsteuer abgeführt, um die Sache vom Tische zu haben.


    -Frank

    Zitat von "Opa"

    Sie werden sich wundern. Nach aktuellen Studien/Umfragen scheitert die Steuervereinfachung nicht an den StB usw., sondern hauptsächlich an den Steuerpfl. ansich. ...


    Es wäre interessant, etwas über den Hintergrund solcher Studien zu erfahren. Ich habe den Verdacht, dass die durchaus gesteuert sein könnten, denn die "echten" Interessen, die mächtigen Interessierten findet man doch in der Regel dort, wo mit etwas Geld verdient wird. So halte ich es für vorstellbar, dass "die üblichen Verdächtigen" mit gezielten Umfragen die Massen gewinnen wollen.


    Zudem kann ich mir nicht vorstellen, dass die Steuerpflichtigen hier überhaupt etwas verhindern können. Die Erhöhung der Mehrwertsteuer war in dieser Gruppe wahrlich nicht beliebt -- und sie kam trotzdem.


    Der Einwand eines Steuerpflichtigen gegen die Abschaffung einer einzelnen Steuerregelung, von der man profitiert, dürfte nicht zu einer kompletten Ablehungshaltung in Bezug auf eine Steuerreform führen. Schliesslich kennt ja niemand die tatsächliche Belastung, die nach einer solchen Reform auf ihn oder sie zukäme, oder?


    Ich glaube vielmehr, dass, setzte man 100 Steuerbürger in einen Raum und liesse sie über ein Steuerpflichtmodell abstimmen, das jeden in die Lage versetzte, eine Steuerklärung ohne Steuerberater, komplexe Software und hohen Zeitaufwand abzugeben, dann wäre ein sehr hoher Prozentsatz für eine solche Regelung. So hoch, dass selbst die CSU in Bayern blass würde ...


    -Frank

    Buhl kann wohl helfen: Abgesehen davon, dass man ob der Möglichkeiten der Software (Erstellung der verspäteten Umsatzsteuervoranmeldung für 2007) überrascht war, bemühte sich der Support sichtlich um eine Lösung (welch ein Unterschied zum Lexware-Support!)


    Mir wurde die Übersendung der 2007er-Version zugesagt, mit der die Elster-Übertragung der besagten Daten funktionieren sollte.


    Der Grund, warum diese Übertragung in der 2008er-Version nicht funktioniert, ist wohl der, dass die Elster-Schnittstelle momentan noch nicht genutzt werden sollte (Sparbuch 2008 ist darauf ausgerichtet, die Umsatzsteuer-Voranmeldung für 2008 zu machen, und nicht für 2007 -- obwohl es das Programm grundsätzlich kann).


    -Frank


    PS. Wenn unser Steuerrecht in 238 Jahren endlich mal vereinfacht wird -- was passiert dann mit all diesen Arbeitsplätzen und dem dann nutzlosen Fachwissen? Und liege ich richtig, wenn ich vermute, dass sich die Lobby gegen eine Steuervereinfachung nicht nur aus Steuerberatern, sondern auch aus Softwareherstellern zusammensetzt?

    Diese Fehlermeldung erhalte ich, wenn ich ELSTER aus WISO Sparbuch 2008 (V15.00, laut Programm sind ELSTER-Modul und Programm up to date) heraus nutzen möchte:


    "Die Datei bdsinet.dll konnte nicht gefunden werden. Installieren Sie das WISO Updatemodul neu."


    Die bdsinet.dll kann ich ebenfalls nicht auf dem Rechner finden.


    In Bezug auf den Lösungsvorschlag habe ich keine Idee, wie das gehen soll, denn auch die Hilfe kennt kein "WISO Updatemodul". Wie soll ich das also installieren? Der Telefon-Support ist überlastet ...


    -Frank

    Naja, die Antwort "zum Steuerberater gehen" trifft sicher für jeden Fall zu. Manchmal geht es aber schlicht darum, einen Sachverhalt verstehen zu wollen. Auch das Steuerrecht ist nicht in allen Bereichen Hexerei.


    Der Vorschlag, im TP-Forum nachzuschauen war da schon billiger. Danke.


    In Bezug auf Altrechnungen für Privatkunden ohne angesetzte Mehrwertsteuer und die Umsatzsteuerbelastung konnte ich im TP-Forum lernen, dass dann aus dem Rechnungsbetrag die Umsatzsteuer ans Finanzamt herausgerechnet und abgeführt werden muss (und sich so der Gewinn verringert). Dafür habe ich also keinen Steuerberater benötigt.


    So ist lediglich noch die Frage nach den nachträglich gestellten Rechnungen an Unternehmen über die bisher nicht in Rechnung gestelte Mehrwertsteuer offen. Zwei Antworten halte ich für denkbar:


    1. Rechnung A über 100 Euro wird am Zahltag mit 19 % Umsatzsteuer verbucht. Die später erstellte Rechnung B über die nachträglich in Rechnung gestellten 19 Euro Mehrwertsteuer wird am Zahltag ebenso behandelt.


    2. Rechnung A über 100 Euro wird am Zahltag ohne 19 % Umsatzsteuer verbucht. Die später erstellte Rechnung B über die nachträglich in Rechnung gestellten 19 Euro Mehrwertsteuer wird am Zahltag komplett auf das Konto für Umsatzsteuer verbucht.


    Vom Verständnis her tendiere ich zu Lösung 1. Wenn Lösung 2 allerdings auch nicht falsch wäre, dann komme ich wieder auf die Frage der Verbuchung. Das kann so schwierig nicht sein, oder?


    -Frank

    Was passiert eigentlich, wenn jemand nach §19 von der Umsatzsteuer befreit ist, das Finanzamt dann aber feststellt, dass die Umsätze zu hoch werden (und §19 nicht mehr anwendbar ist)?


    Bereits ausgestellte Rechnungen (ohne Mehrwertsteuer) müssten dann erneut mit Mehrwertsteuer gestellt werden? Was ist, wenn die Kunden selber keine Vorsteuern geltend machen können (und so die zusätzliche Belastung durch die Mehrwertsteuer für einen Kunden kein durchlaufender Posten ist), und sich der Kunde weigert, die nachträglich in Rechnung gestellte Mehrwertsteuer zu zahlen?


    Und wie müssten die Umsatzsteuervorauszahlungen aussehen, wenn man die Ist-Versteuerung nutzen kann? Kann eine bereits gestellte und bezahlte Rechnung über 100 Euro als Einnahme ohne Umsatzsteuer deklariert werden und die spätere Zahlung des Kunden (über den ausstehenden Umsatzsteuerbetrag von 19 Euro) dann komplett als Umsatzsteuer verbucht werden? Und wenn ja -- auf welches Konto?


    Fragen über Fragen von


    Frank

    In meiner Anlagevermögenliste habe ich einen Testeintrag gemacht. Nachdem ich abgebrochen habe, war ich überrascht, dass er trotzdem als 62. Eintrag in der Liste auftauchte. Nun wollte ich diesen Eintrag löschen, klickte auf den entsprechenden Button -- und die Liste war leer.


    Unter "Extras" --> "Einstellungen" sind bei den Sicherheitsabfragen keine Häkchen gesetzt bei:


    - Beim Löschen in der Eingabemaske oder Übersichtsliste keine Bestätigung einholen
    - Beim Löschen eines ausgewählten Eintrages in der Übersichtsliste keine Bestätigung einholen


    Ich meine, dass weder eine Löschung der gesamten Tabelle, noch, dass eine Löschung ohne Sicherheitsabfrage hätte stattfinden dürfen. Zwei Fragen dazu:


    1. Wo liegt da Problem (um das in Zukunft zu vermeiden)?
    2. Gibt es eine Möglichkeit, die verlorenen Einträge wieder zurückzuholen?


    -Frank


    ------------
    WISO Sparbuch 2008 (Version 15, Build 5907)
    Windows XP home, SP2

    Hallo Forumsmitglieder,


    nach zwei Jahren bin ich (völlig genervt) von Lexware QuickSteuer Deluxe (was für ein furchtbares Programm!) auf WISO Sparbuch umgestiegen. Das neue Programm kommt durchaus bedienerfreundlicher daher als das lieblos zusammengestrckte Lexware-Produkt ...


    Was allerdings bei WISO Sparbuch 2008 nicht problemlos klappte, das war das Anlegen einiger neuer Konten im Kontenrahmen. Ich habe die Konten 411 bis 413 angelegt (410 kopiert, kleine Änderungen eingetragen, gespeichert). Danach liess sich Konto 411 nicht mehr editieren (ich hatte einen Schreibfehler gemacht).


    Also habe ich es gelöscht und versucht, es neu anzulegen. Das hat nicht geklappt. Trotz kopieren/speichern erschien der Eintrag nicht in der Liste der Konten. Auch das testweise angelegte Konto 415 erschien nicht.


    Rechner gebootet, das gleiche Problem. Gestern abend dann den Rechner zugeklappt, heute morgen aufgeklappt -- und siehe da: Ich kann wieder Konten anlegen und sie werden ordnungsgemäss angezeigt.


    Das Problem ist zwar erstmal gelöst, aber seltsam ist es trotzdem. Ist es ein bekannter Fehler?


    -Frank
    ------------
    WISO Sparbuch 2008 (Version 15, Build 5907)
    Windows XP home, SP2