Beiträge von Chrgiga


    Grundsätzlich käme ein Abzug als sog. Kinderbetreuungskosten in Betracht.
    Der Themenkomplex "Kinderbetreuungskosten" ist recht kompliziert, weil es
    hier viele Varianten gibt (abhängig z.B. von Erwerbstätigkeit der Eltern, Alter des Kindes)
    Es kommt je nach Situation ein Abzug als Betriebsausgaben/Werbungskosten oder Sonderausgaben in Betracht.
    Einfach in einer Suchmaschine mal "Kinderbetreuungskosten" eingeben, da gibt es Seiten mit übersichtlichen
    Grafiken, aus denen Du das Ergebnis für Deine Situation ermitteln kannst.
    mfg
    Chrgiga

    Der Arbeitgeber kann dem Arbeitnehmer zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn
    einen Zuschuss zum Kindergartenbeitrag leisten (§ 3 Nr. 33 EStG). Dieser Zuschuss ist dann steuer- und sozialversicherungsfrei.
    Für den Arbeitgeber handelt es sich um Betriebsausgaben. Der Arbeitnehmer kann diese Kosten dann natürlich nicht
    mehr als Kinderbetreuungskosten in seiner Steuererklärung ansetzen.
    mfg
    Chrgiga

    Du darfst nicht nur, Du musst sogar.
    Die Kinderbetreuungskosten sind in dem Jahr anzusetzen, in dem sie bezahlt wurden.
    Die Nachzahlung für 2008 ist also mit den Beiträgen 2009 zusammenzurechnen und in
    das Steuerformular entsprechend einzutragen.
    mfg
    Chrgiga

    Beim Betreiben einer Fotovoltaikanlage handelt es sich um eine gewerbliche
    Tätigkeit, so dass das Formular S nicht verwendet werden darf.
    Ausserdem gibt es in der Anlage EÜR durchaus die Möglichkeit Abschreibungen
    einzugeben (Zeilen 24-34).
    Ich würde Dir dringend anraten, zumindest zur Erstellung der ersten Steuererklärung
    einen Steuerberater aufzusuchen, erst recht, wenn eine Umsatzsteuererklärung erstellt
    werden muss.
    mfg
    Chrgiga

    Das macht mich auch stutzig.


    Unter Punkt 8 soll ja eingetragen, wie hoch der Anteil an Versorgungsbzügen am
    Bruttolohn ist. Insofern kann dieser Wert nicht höher die Bezugsgröße sein.


    Ich habe hierfür keine Erklärung. Vielleicht hilft die Rücksprache mit dem
    ehem. Arbeitgeber, der die Lohnsteuerbescheinigung ausgestellt hat?

    Das Finanzamt wird sich auf die Verfügungen der OFD Münster und OFD Rheinland
    berufen (S 2353), nach denen eine regelmäßige Arbeitsstätte schon dann
    vorliegt, wenn mindestens durchschnittlich 1x pro Woche die Einrichtung aufgesucht wird.

    Hier passt etwas nicht.


    Wenn Deine Frau 450 Euro pro Monat verdient, kann sie nicht mehr geringfügig
    beschäftigt sein. Weiterhin muss sie dann dem Arbeitgeber eine Lohnsteuerkarte vorlegen.
    Bei der Lohnsteuerklasse 5 fällt im übrigen bei 450 Euro Lohnsteuer an. Wenn das wirklich
    so stimmt hat der Arbeitgeber eine deutliche Pflichtverletzung begangen.

    Zitat von "Opa"


    Nein


    Richtig. Woher soll das FA sonst von dem Zinsabschlag wissen?


    Aber nicht vergessen, die Original-Steuerbescheinigung über die einbehaltene
    Steuer beizufügen.

    Da bin ich mir nicht so ganz sicher.


    Kosten für die Schule sind ja nicht als Kinderbetreuungskosten
    abzugsfähig, da nicht die Betreuung, sondern die Vermittlung von
    Fähigkeiten im Vordergrund steht.


    M. E. gehört die Vorschule auch dazu.