Beiträge von NautilusIII

    Ich versteh nicht wie Du auf 1468,56 EUR Betriebsausgaben kommst?
    Ich versteh auch nicht wie Du auf die 122,38 EUR kommst?


    Die jährlichen Betriebsausgaben liegen ja bei 5454,96 EUR Leasingkosten, 1230,56 EUR Steuern und Versicherungen und 3900 EUR für Sprit usw.
    Der private Anteil schlägt mit 6600 EUR (mit USt.) zu buche.


    Ich habe das ganze ja nun zur Validierung in WISO eingetragen und auf 1% umgestellt; das Ergebnis passt zu dem was ich erwartet hätte.
    Die Steuerschuld sinkt um etwa 1200 EUR, was etwas weniger ist als nach meiner Schätzung oben, aber nicht far off und deswegen nannte ich es ja Schätzung...

    Also, ich hab mich mal auf den Hosenboden gesetzt und meine Rechnung selbst validiert.


    Die o.g. Rechnung scheint - wenngleich vllt. nicht formell richtig "niedergeschrieben - "richtig".
    Ich habe meine Steuererklörung 2015 genommen und einfach mal so getan als hätte ich vom 1.1.-31.12. bereits obiges Leasingfahrzeug besessen.
    Meine Steuerschuld sank danach um 1204,81 EUR - die Abweichung dürfte am geschätzen Steuersatz liegen etc.


    Für eine Schätzung war das also wohl gar nicht sooo schlecht :)


    Danke.


    Vlg,

    Hallo NautilusIII,
    so geht das sowieso nicht - die 1%-Regelung (vorausgesetzt, die von maxi_floor gezeigte Grenze von 50% ist überschritten) müssen als Umsatz gelegt werden (mit Ausweis Umsatzsteuer). Eine Kürzung der Kosten geht nicht.
    Darüber hinaus: wenn die 50% nicht erreicht sind, muss der tatsächliche Prozentsatz der Privatnutzung als Umsatz gelegt werden. Bringt zwar per Saldo immer noch mehr Aufwand als Ertrag - aber als Vergleichsrechnung sollte unbedingt auch gerechnet werden, was die 30-Cent-pro-Kilometer für betriebliche Fahrten ergeben. Nicht immer ist die 1%-Regelung bzw. die prozentuale Abrechnung günstiger als die Pauschale.


    Danke.
    Die Vergleichsrechnung wurde gemacht und die 1% Regel als besser befunden.


    Den ersten Satz verstehe ich leider nicht ganz; ich habe der Einfachheit wegen einfach mal überall inkl. der 19% Umsatzsteuer gerechnet ohne diese nun explizit auszuweisen; es sollte keine exakte Rechnung werden sondern nur das Prinzip veranschaulichen - stimmt denn bereits das Prinzip nicht?

    Hallo,


    ich lege mir gerade einen Firmenwagen über ein Leasingprogramm zu und (Spielregeln sind bekannt) versuche meine Steuerersparnis zu bestimmen.
    Vielleicht kann mir jemand bestätigen, dass die folgende Rechnung unter Anwendung der 1% Regelung grob stimmt:


    Leasingrate: 454,58 EUR
    Wartungskosten: 0 EUR (Flottenmanagement)
    Spritkosten: 245,00 EUR (bei 20k km p.a. und 9,5L/100km Verbrauch)
    Versicherung: 92,88 EUR (1114,56 EUR p.a.)
    Steuer: 9,67 EUR (116,00 EUR p.a.)
    Garage: 80,00 EUR
    Zwischensumme: 882,13 EUR


    Steuerersparnis: 882,13 EUR
    abzgl. Kürzung um 1% von 55.085 EUR = 550,85 EUR
    = 331,28 EUR


    = 132,51 EUR (effektive Ersparnis ; ang. Steuersatz 40%))


    Resultiert in einer effektiven Steuerersparnis iHv 132,51 EUR (angenommener Steuersatz 40%)


    Stimmt das so?


    Danke.


    Vlg,

    Nein, ist sie nicht, denn sie bezieht sich konkret auf die Fehlermeldung, die man bei Nutzung des Programms in Zusammenhang mit der Einrichtung des Abrufes erhält, wenn man im Rahmen dessen den Zugang freischalten möchte (aus dem Programm heraus).

    Meinetwegen.
    Gibt ein Problem, sollte die Grundfrage aber doch sein wie man dem Problem Herr werden kann - was über den Workaround, der hier bislang nicht beschrieben wurde, wunderbar funktioniert.
    Ein Workaround ist mE eine valider Hinweis wie man das Problem zunächst einmal um gehen kann und damit für alle die das Problem haben sicher ein hilfreicher und valider Tipp.


    Zitat

    Sicher, da ist ja auch nicht das Programm im Spiel.

    Und dennoch muss man auf den Umweg ja erstmal kommen; macht diesen folglich nicht weniger nützlich.


    Zitat

    Natürlich, es geht ja auch um die Freischaltung des Abrufs (im Rahmen der Einrichtung des Belegabrufs), wie man aus dem Startposting entnehmen kann.

    Es geht v.a. darum wie man einem Problem Herr werden kann.
    Ich hatte das Problem ja selbst; hätte ich die Lösung hier gefunden wäre ich "happy" gewesen - so wirds nun hoffentlich auch anderen gehen denen damit geholfen werden kann, denn beschrieben war der Workaround zumindets in diesem Thread bislang nicht.


    Zitat

    Weil das kein Workaround für das hier diskutierte Problem ist.

    Seltsam, mir hats geholfen und mein Problem gelöst, insofern besteht zumindest die Möglichkeit dass dies auch anderen helfen vermag.
    Aber wie gesagt, wenn Tipps hier nicht erwünscht sind, behalte ich sie eben für mich... seltsamer Umgang hier; in anderen Foren bedankt man sich für nützliche Hinweise statt die Leute "anzumachen".


    Ein schönes Wochenende noch!

    Sehr freundlich Reaktion; muss ich mich hier jetzt entschuldigen dass ich eine Lösung mit anderen teile/dass ich helfen wollte?
    Ich dachte dafür seien Foren da?


    Denn:
    - Mit dem Support von Buhl meinte ich den Telefonsuppot.
    - Die Freischaltung darf auch nicht über Elster Online versucht werden, sondern wirklich, über das Webportal von Buhl da die Fehlermeldung beim Belegabruf "ohne" Elster (im Sparbuch als sog. Steuerabrufservice (zweite Option neben Elster) bezeichnet) auftritt.


    In Zukunft behalte ich dann gefundene Lösungen eben für mich; dann wird man schonmal nicht doof angemacht.

    Die Aussage oben, dass man auf das Update warten soll/muss ist m.E. falsch.
    Zwar erhält man aus dem Sparbuch heraus o.g. Fehlermeldung; versucht man die Freischaltung jedoch über das Webportal funktioniert diese einwandfrei.
    Im Anschluss funktioniert der Belegabruf dann auch aus dem Sparbuch heraus.


    Ich frage mich wieso einem der Support den simplen Workaround nicht kommuniziert :)


    Anyway, hoffe diese Info hilft auch anderen, welche dieses Problem haben.

    Achso, um noch zu meinen zwei Ausgangsfrage zurück zu kommen.


    1)
    Damit trage ich alle Einnahmen (allesamt ausnahmslos umsatzsteuerbefreit nach § 4 Nr. 11 UStG sowie der besagte echte Schadensersatz) nicht mehr wie zuvor ein unter:
    Betriebe -> Gewerbetreibende -> Laufende Einkünfte 1.Gewerbebetrieb -> EÜR 1.Gewerbebetrieb -> Betriebseinnahmen unter Betriebseinnahmen als umsatzsteuerlicher Kleinunternehmer eintragen.


    Sondern:
    Betriebe -> Gewerbetreibende -> Laufende Einkünfte 1.Gewerbebetrieb -> EÜR 1.Gewerbebetrieb -> Betriebseinnahmen - umsatzsteuerfrei, nicht steuerbar oder § 13b Umsätze


    Das ist das einzige was sich dieses Jahr ändert, korrekt?


    2)
    Für mich als jemand der nach § 4 Nr. 11 UStG nur umsatzsteuerbefreite Umsätze zu verbuchen hat, ist es vermutlich auch völlig irrelevant dass ich nun in 2016 nicht mehr unter die Kleinunternehmerregelung falle, oder?
    Ich stelle keine Rechnungen; ich erhalte keine Rechnungen - nur Courtagen die eben umsatzsteuerbefreit sind.
    Ich mache weiterhin meine EÜR (da ich die 50k EUR nicht sprengen werde).


    Korrekt?


    Hallo nesciens,


    vielen Dank für Deinen Beitrag - das hilft.


    Mein "Denkfehler" man dürfte von den Umsätzen womöglich nicht steuerbare Umsätze abziehen liegt an der Formulierung hier:


    Um den Gesamtumsatz zu ermitteln, auf den das Gesetz abstellt, müssen von den steuerbaren Umsätzen
    - steuerfreie Umsätze nach § 4 Nr. 8 Buchstabe i, Nr. 9 Buchstabe b, Nr. 11 - 28 UStG, soweit es sich hierbei um Grundgeschäfte handelt, und
    - steuerfreie Umsätze nach § 4 Nr. 8 Buchstabe a - h, Nr. 9 Buchstabe a, Nr. 10 UStG, soweit es sich hierbei um Hilfsgeschäfte handelt, und
    - Umsätze aus der Veräußerung von Anlagevermögen
    abgezogen werden.


    Aber in der Tat scheint die Entschädigung hier wohl eher nicht drunter zu fallen.


    Eigentlich ist es für mich aber gar nicht so wichtig ob ich Kleinunternehmer bleibe oder nicht, da ich sowieso umsatzsteuerbefreit aufgrund meiner Tätigkeit bleibe.
    Nur über die 50k möchte ich wegen dann einsetzender Bilanzpflicht nicht geraten - aber das ist ein anderes Thema.


    Diese Regelung bezügl. echtem und unechtem Schadensersatz hatte ich heute Morgen sogar schon gelesen.


    In meinem Fall gab es keinen Leistungsaustausch.
    Es war also nicht etwa so dass ich etwas an die Gegenpartei geleistet hätte (oder die Gegenpartei an mich) woraus dann ein Schaden entstanden wäre.
    Vielmehr war es so, dass es zu einer markenrechtlichen Auseinandersetzung ohne Leistungsaustausch kam welche ich zunächst wegen nicht schnell genug gelöschten Einträgen im Registergericht erstinstanzlich verlor.
    Kurz vorm Obsiegen kam es dann aber zum Vergleich so dass mir die entstandenen Schäden aus dieser Auseinandersetzung erstattet wurden.


    Mit Bezug auf die UStVA:
    Es fehlt also mE an einem Leistungsaustausch (Satz 1 der Verordung).
    Die Gegenseite hat also nach Gesetz (hier eher nach Einigungsvertrag) für den Schaden zu leisten (Satz 2 der Verordung).
    Es geht also um echte Schadensbeseitigung (Gerichtskosten der Vorinstanzen etc.) durch den Schädiger (Satz 3 der Verordung).
    Die Leistung hat rein gar nichts mit irgendeiner Lieferung oder sontige Leistung der Parteien zu tun(Satz 4 der Verordnung).


    Gute Beispiele dass solche gerichtlichen Entschädigungen echten Schadensersatz darstellen zeigen die Absätze 6 und 9 wenngleich in meinem Fall irrelevant.
    Die restlichen Absätze sind ebenfalls in meinem Fall irrelevant.


    Ich würde daher auf echten Schadensersatz tippen.


    Klingt das korrekt?

    Hallo,


    ich bin generell nach § 4 UStG umsatzsteuerbefreit.


    Nachdem ich die Jahre zuvor in den Vorinstanzen im Rahmen eines Rechtsstreites unterlegen war, bahnte sich im Jahre 2015 ein Sieg in der letzten Instanz an.
    Zu einem Urteil kam es jedoch letztlich nicht mehr, da mir die Gegenseite einen Vergleich anbot.
    Im Rahmen dessen hat man mich für alle Unannehmlichkeiten (Gerichtskosten etc.) entschädigt (m.E. eine Art Schadensersatz).
    Das entsprechende Abkommen zum Vertrag regelte, dass mir eine Summe x EUR (mit x = 20k EUR) überwiesen werde - was dann auch geschah - womit alle gegenseitigen Forderungen beglichen sein sollten; Ziel war es dass ich mit 0 EUR "Kosten" etc. aus dem Gesamtverfahren entlassen werden sollte.


    Frage:
    Ich gehe nun davon aus, dass diese Entschädigung nicht steuerbar ist oder irgendeine Art von Umsatzsteuer o.ä. darauf anfällt (genauso wie die zuvor angefallenen Gereichtskosten ohne Umsatzsteuer waren), richtig?
    Dementsprechend würde ich das im WISO Sparbuch 2016 unter Betriebe -> Gewerbetreibende -> Laufende Einkünfte 1.Gewerbebetrieb -> EÜR 1.Gewerbebetrieb -> Betriebseinnahmen unter Betriebseinnahmen als umsatzsteuerlicher Kleinunternehmer eintragen.


    Wäre das korrekt?


    Meine "üblichen" Einnahmen sind seit jeher nach § 4 UStG umsatzsteuerbefreit und zählen somit nicht für die 17500 EUR Grenze, richtig?
    Wenn auch diese Entschädigungen nicht steuerbar sind würden sie auch nicht für die 17500 EUR Grenze zählen, richtig?
    Damit würde ich dann Kleinunternehmen bleiben.


    Soweit alles korrekt?


    Danke.

    Hallo,


    ich übe eine nebenberufliche Tätigkeit als Einzelunternehmer aus (neben meiner Tätigkeit als Angestellter).


    Angenommen ich hätte im Jahr 2015 einen Gewinn von 30000 EUR erwirtschaftet.
    Damit läge ich ja über dem Gewerbesteuerfreibetrag von 24500 EUR und müsste Gewerbesteuer zahlen.


    Nun habe ich gelesen, dass ich diese auf die Einkommensteuer anrechnen kann um diese zu mindern.
    Dazu müsste ich wohl schlichtweg Anlage G ausfüllen.
    Oder müsste ich noch mehr tun?


    Wie ist das nun genau:
    Wenn ich im Jahr 2015 nun Anlage G ausfülle, wird dann sofort/zeitgleich die von WISO berechnete - zu zahlende - Einkommensteuer gemindert?
    Ist WISO so schlau?


    Und wirkt sich die zu zahlende Gewerbesteuer für das Jahr 2015 sofort auf die zu zahlende Einkommensteuer für das Jahr 2015 aus?


    Oder, da die zu zahlende Gewerbesteuer ja erst in 2016 gezahlt werden würde (dann wenn die Steuererklärung für 2015 gemacht wird), wirkt sich die zu zahlende Gewerbesteuer für das Jahr 2015 erst auf die zu zahlende Einkommensteuer für das Jahr 2016 aus?


    Danke.

    Hi!


    Ich habe letztes Jahr für den Unterricht mit meinen Studenten einiges an Elektronikequipment gekauft.
    Ich bin nebenberuflich als Dozent tätig.


    zB eine Lötstation, Netzteile, Breadboards, etc.
    Aber auch Zeugs das eher Kleinkram ist, wie Kabel, Elkos, Sensoren, etc.


    Wie setzt man das ab?
    Wo trägt man das in Wiso Sparbuch ein?


    Danke!

    Ja, Danke, ich bitte darum :)
    Deine Art missfällt ja nicht nur mir - zieht sich ja quer durchs Forum und gute Hilfe bekommt man auch von genügend anderen Usern welche einen freundlicheren Umgang an den Tag legen.


    Seis drum, meine Zeit ist mir def. zu Schade für Dich.

    Hi!


    Als Dozent an einer staatlichen Hochschule kann ich die Vergütung für meine Lehrtätigkeit bis zur Höhe von 2100 EUR steuerfrei geltend machen.
    Dies wird auch seit Jahren so anerkannt.
    Dies trage ich im Sparbuch stets hier ein:


    [Blockierte Grafik: https://dl.dropbox.com/u/5183850/steuer1.jpg]



    Das lustige ist dass das Sparbuch "scheinbar" die Differenz zwischen den 5077,90 EUR und 2100,00 EUR völlig unberücksichtigt lässt.
    Das Finanzamt hat diese Differenz dann entgegen des Sparbuchs als Einkunft der Art "freiberufliche Tätigkeit" angesetzt:


    [Blockierte Grafik: https://dl.dropbox.com/u/5183850/steuer2.jpg]



    Mach ich was falsch? Muss ich das selbst von Hand dann noch irgendwo eintragen? Wieso macht das Sparbuch das dann aber nicht selbst da es ja offensichtlich ist?
    Macht das Sparbuch was falsch?
    Macht das Finanzamt was falsch?


    Danke.


    Vlg