Beiträge von otto1234

    Klar, deswegen kann ich bis heute ja auch kein häusliches Arbeitszimmer geltend machen.


    Dort wird aber nichts davon erwähnt, dass die Home-Office-Pauschale deswegen auch flach fällt, bzw. unter welchen Bedingungen diese geltend gemacht werden kann. Bin selbst am suchen, habe aber noch nichts gefunden.


    Gerade wenn man wegen der nicht vorhandenen Abtrennung kein häusliches Arbeitszimmer absetzen kann sollte die HOP greifen und als (Solo)Selbstständiger zählt doch jede Arbeit (Auftragssuche, Rechnungen schreiben, Buchführung erstellen, Fahrtenbuch, UstVA, Corona-Anträge vorbereiten und erstellen -auch wenn sich dann im Nachhinein kein Anspruch herausstellt -, Einsätze planen, etc.) am Schreibtisch die mit dem Unternehmen zu tun hat als betriebliche Nutzung.

    Abgetrennt würde es doch auch vom FA anstandslos anerkannt, obwohl man mit Kundenbesuchen das Geld verdient.

    „....... Was hat sich denn für Dich geändert?......“


    Ich bin leider kein Außendienstler, die sind in meinem Bereich übrigens mehrheitlich in Festeinstellung und bekommen zur Zeit Kurzarbeitergeld und dies vom AG bezahlt. Diese fahren auch im Moment nicht in die Geschäfte, somit also nur noch telefonisch oder via Online Meeting.
    Ok, bei mir sieht’s ganz anders aus. Da die Geschäfte seit fast 2 Monaten zu sind in denen ich normalerweise bin, ich kein abgetrenntes Arbeitszimmer und ich geringe Betriebskosten habe (nur einen schon lange abgeschriebenen Firmenwagen), habe ich weder Einnahmen und wenig zum Abschreiben. Also ich würde lieber auf das Abschreiben verzichten und dafür Kurzarbeitergeld nehmen. Dann könnte ich damit wenigsten meine laufenden Kosten abdecken und muss somit nicht komplett von meinen mühsam Ersparten leben. Das gibt es für Soloselbstständige aber leider nicht.....
    Da haben viele ein falsches Bild von denen.

    Das Schulungen nun Online stattfinden, man Tage, sogar Wochen mit Corona Anträgen, Änderungen, neuen Berechnungen, Stundungen von laufenden Kosten, nach eigentlich vollen Auftragsbüchern nun zig noch so kleine Job versucht an Land zu ziehen, sind alles Aufwendungen die ich vorher nicht hatte..... Da hat sich doch einiges geändert.


    So geht es den meisten Soloselbstständigen und die Angestellten die die Homeoffice-Pauschale gebrauchen könnten haben auch nix davon, weil sie mit der 1000€ Pauschale verpufft.
    Vielleicht versteht man mehr, warum man nach was sucht, wo der Soloselbstständige nicht immer durch das Raster der Corona-Förderungen fällt......;)

    Zitat

    M.E. nein. Du hast ja Deine Kundenbesuche getätigt. Für Dich hat sich dann doch insoweit durch den Lockdown rein gar nichts geändert.

    Das heißt also, nur die „Online Meetings“ die vorher noch nicht online waren können also die Home-Office-Pauschale erhalten.
    Wo steht es denn gesetzlich geschrieben, dass man keine, bzw. wann man die Pauschale bekommt?

    um mal auf meine Fragen zurückzukommen........

    Sicher nicht Arbeitszimmer, weil du keines hast. Ich würde das eher in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sehen, wenn ansetzbar.

    was meinst Du mit „wenn ansetzbar“?


    Die Corona- Home-Office Pauschale 2020/2021 sollte doch auch für Büroarbeiten wie Auftragssuche, EÜR, Fahrtenbuch, Coronahilfen erkunden und ausrechnen, Planungen, Onlinemeetings mit Auftraggebern, als Aufwendungen ansetzbar sein, wenn kein separates Arbeitszimmer angesetzt werden kann, oder?
    Auch wenn die ganzen Jahre ein Kellerraum als Lager angesetzt wird?


    Wenn man nur eine Ecke der Mietwohnung mit Schreibtisch hat, kann man ja kein häusliches Arbeitszimmer geltend machen. Ein Kellerraum (der genauso groß ist) als Lager mit Werbeartikel, Firmenwagenreifen, etc. aber anteilig der Miete ohne die strengen Arbeitszimmer-Bedingungen.
    Kann man denn für 2020 & 2021 die Corona-Home-Office Pauschale (5€/Tag, max. 600€/Jahr), mit oben genannten Arbeiten am Schreibtisch inkl. außerhalb vom Lockdown anfallende Nacharbeiten nach Kundenbesuch geltend machen?

    Sicher nicht Arbeitszimmer, weil du keines hast. Ich würde das eher in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sehen, wenn ansetzbar.

    was meinst Du mit „wenn ansetzbar“?


    Die Corona- Home-Office Pauschale 2020/2021 sollte doch auch für Büroarbeiten wie Auftragssuche, EÜR, Fahrtenbuch, Coronahilfen erkunden und ausrechnen, Planungen, Onlinemeetings mit Auftraggebern, als Aufwendungen ansetzbar sein, wenn kein separates Arbeitszimmer angesetzt werden kann, oder?
    Auch wenn die ganzen Jahre ein Kellerraum als Lager angesetzt wird?

    das ist mir generell bewusst und so handhabe ich das auch. Was ich aber meine ist, dass man dieses Jahr bis 11.01. die UstVA abgeben kann. Somit wäre der „Zeitpunkt der Fälligkeit“ der 11.01. der also nicht mehr in den 10 Tagen ist, aber laut BFH X R 44/16 es zwar nicht relevant sein soll, dass der 10. ein Sa. oder So. ist, aber genau die Situation wird in „RE: USt-Voranmeldung Zahlung 10 Tages-Regelung richtig buchen“aber nicht explizit erwähnt. Demnach würde ich es so verstehen, dass an einem verlängerten Fälligkeitstag wegen Wochenende 1 oder 2 Tage später es nicht mehr innerhalb der 10 Tage ist, sodass es gar nicht gilt oder nur wenn man die UstVA bis zum 10.01. abgegeben hat.

    Zitat

    Fälligkeitstag

    i.d.R. ist doch der 10.01. der Fälligkeitstag. Nur heute ist ein Sonntag, somit ist die Fälligkeit doch erst morgen (11.01.) und eigentlich nicht mehr innerhalb der 10 Tage.

    Laut BFH X R 44/16 solle, falls der 10.01. ein Samstag oder Sonntag ist, die Ust. noch zum alten Jahr, also der 10 Tagesregel gelten. Es wird aber irgendwie anders gedeutet oder ich verstehe dies falsch.


    Sofern also heute noch die Usterklärung abgegeben wird, dann gilt letztes Jahr und wenn es morgen (trotz Fristeinhaltung) dann nicht mehr gelte oder spielt das bei Einzugsermächtigung auch keine Rolle?

    Noch ein kurzer Nachtrag - gerade heute in einer Fachzeitschrift gelesen. Es gibt ein Verfahren vor dem BFH X R 44/16, da das FG Thüringen die Fälligkeit an einem Samstag oder Sonntag anerkannt hat, Urteil vom 27.1.2016 3 K 791/15). Nach diesem Urteil gehören Zahlungen bis zum 10.1. zum "alten" Jahr, auch wenn der 10.1. auf einen Samstag oder Sonntag fällt.

    Da in diesem Jahr der 10.01. ein Sonntag ist, also es wieder aktuell ist, mal eine Frage: Ist das BFH Urteil nun für die jetzige Ust-VA des letzten Quartals nun bindend? Habe keine DFV und eine Einzugsermächtigung erteilt.


    Trotz des Urteils schreiben einige Steuerberater noch:

    Zitat

    10-Tage-Regel zur Umsatzsteuer 2020/2021

    Da der 10.1.2021 auf einen Sonntag fällt, verschiebt sich die Fälligkeit auf den 11.1.2021. Die 10-Tage-Regel ist dadurch in diesem Kontext grundsätzlich nicht anwendbar. Urteile der Finanzgerichte in den letzten Jahren haben dies wiederholt in Frage gestellt. Eine Entscheidung des BFH (Az VIII R 1/20) steht dazu noch aus.


    Die o.g. ausstehende BFH Entscheidung bezieht sich aber auf die monatliche VA mit DFV, also auf die Ust. vom vorherigen November die am 10.01. bzw. dieses Jahr am 11.01. fällig ist.


    ich finde auch kein aktuelleres Urteil. Gilt das nur in Thüringen oder deutschlandweit??

    Für alles gibt es Nachweise, also eine Auflistung von Einsatztagen für die VP, auch der Privatanteil des Pkw (Fahrtenbuch), NK Abrechnung und Abschlagszahlungen. Wobei die letzten beiden zwar Differenzen haben, aber nur (10-30€) im Jahr. Ich denke, wenn ich zu viel gebucht habe, gehts zu Lasten des FA und bei einer Prüfung muss ich ein paar € nachzahlen. Umgekehrt hab ich dann mehr Steuern gezahlt. Ich denke nicht, dass man die gesamten Raumkosten streicht.


    Ich hatte mich mit dem pauschal wohl etwas undeutlich ausgedrückt. Ich meinte die Pauschale x das Entsprechende.... also z.B. 200 Tage x 12€ (ab dieses Jahr ja 14€)

    D.h. das die 12 privaten Abschlagszahlungen von 2019 und die Nachzahlung von 2018 anzurechnen sind (natürlich nur 10 % davon) und das selbe mit den Stromkosten.


    Ich hatte diese Kosten immer am 31.12. pauschal gebucht, so wie die Private Pkw Nutzung, Wäschereinigung (zu Hause), Verpflegungspauschale, etc. Und vor Abgabe die Nachzahlung korrigiert. Nun ist die Abgabeverlängerung ja gestrichen.

    Da es ja bei den Beträgen nicht so große Differenzen gibt, wird man mir das wohl nicht so übel nehmen und in Zukunft dann die NK Nachzahlung vom Jahr davor übernehmen. Am Ende kommt dann eh ein ähnlicher Betrag raus.

    Gibt es da irgendwo mal ein Urteil, etc.?

    Ich habe hier schon vieles über die privaten Mietnebenkosten (Ekst.-Erklärung) gelesen, aber noch nichts über die geschäftlichen Bedingungen (EÜR) nach folgendem Fall:


    Ein Abstellraum wird als ausschließlich als geschäftliches Lager verwendet der 10% von der Gesamtgröße ausmacht. Somit also 10% der Gesamtmiete anzurechnen sind.
    Da die NK Abrechnung immer 10-12 Monate später kommen und mir mein Finanzamt nun keine Abgabenverlängerung mehr genehmigt (angeblich von „Oben“ so seit letztem Jahr vorgegeben) muss ich die Steuererklärung inkl. EÜR vor dem Erhalt der NK Abrechnung abgeben. Laut Recherche hier im Forum (und Steuernsparen) für private NK hieß es, dass man vereinfacht am besten immer den endgültig feststehenden Betrag von der vorletzten NK Abrechnung zu nehmen. Was dann bedeutet, dass in der jetzt abzugebenden EÜR für 2019 die NK von 2018 angegeben wird. Meine Info ist, dass ich aber doch nur das buchen kann, was auch aus 2019 ist. Außer diese 10 Tagesregel, aber der Jahreswechsel ist ja schon ewig vorbei. Leider finde ich darüber keine Urteile, Gesetztestexte, etc. Es wird alles immer nur auf privat, also die Ekst.-Erklärung bezogen.

    Hat einer die selbe Situation und/oder weitere Infos was richtig ist und wo es steht?


    Danke im Voraus.


    Otto1234

    Ich habe bei einem Reiseveranstalter ein Hotelzimmer m. Fr. und mit Bahnanreise in Berlin gebucht. Nun wollte ich mir die Mwst. ausweisen lassen, da ja schließlich das Hotel und auch die Bahnfahrt Leistungen sind, die der Mwst. unterliegen. Hat in den letzten 2 Jahren mit einem anderen Veranstalter und dem selben Hotel ohne Probleme geklappt. Nun waren bei dem Veranstalter aber keine Kontingente mehr frei gewesen, sodass ich einen anderen wählen musste. Der sagt nun, da er der Margenbesteuerung unterliege, könne er keine Mwst. ausweisen. Sonst würde er Verluste machen. Irgendwie komisch, den die anderen Buchungen Unterlagen auch der Margenbesteuerung und da ging es. Habe auch mal 2-3 Veranstalter angerufen und die können auch trotz Margenbesteuerung natürlich die Mwst. ausweisen. Will mich der Veranstalter an der Nase herum führen???? Wie hat man eine Chance daran zu kommen? Hat jemand schon mal Erfahrungen mit sowas gemacht und was hast Du dagegen machen?

    Hallo,


    ich muss hier noch was ergänzen. Ich wollte heute eine Freie Buchung tätigen. Es ging um eine Privatentnahme aber auch bei der Privateinlage ging es nicht. Normalerweise wird bei jeder Buchung immer die nächste Belegnummer automatisch eingefügt. Nun wäre bei dieser freien Buchung nun 00013 fällig, aber das Feld blieb leer. Habe die Nummer (00013) dann von Hand eingegeben und in der nächsten Buchung sollte ja eigentlich die 00014 folgen. Es kommt aber wieder die 00013. Habe die Vorlage auch gelöscht und wieder eingetragen, hat aber nichts gebracht.

    Besteht hier die Möglichkeit diesen Fehler zur Korrektur an Buhl weiterzuleiten?

    So, nun ist es soweit. :thumbsup:

    Ich habe eben das neue Update installiert und erst mal fügte er keine Belegnummer mehr ein. Dann bin ich auf Einstellungen gegangen, habe nachgeschaut was da drin stand. Da ich schon bis Belegnummer 7 gebucht hatte und es in den Einstellungen letztes Mal auch schon so eingegeben hatte, stand natürlich auch noch Beleg 7 drin. Dann drückte ich OK und die Einstellungen schlossen sich. Danach nahm er beim Buchen die 8...…. Warum es nicht direkt ging, kann ich nicht sagen. Ich bin nur froh, das es nun wieder wie gewohnt funktioniert.:thumbup:  

    Habe eben mit der Hotline telefoniert. Dauert zwar bis man durchkommt, aber nach 10 Versuchen wurde ich in die Warteschleife durchgestellt und ein paar Minuten später hatte ich eine nette Dame am anderen Ende. Dort hieß es der Fehler sei bekannt und werde mit dem nächsten Update wohl hoffentlich beseitigt. Und ich dachte schon ich hätte etwas falsch gemacht. Was mich nur wundert, dass hier noch niemand das Problem hatte........

    ja, denn danach werden die Belege ja auch abgeheftet und sind so auch schnell aufzufinden. Wenn es bei Dir funktioniert, muss irgendwas nicht in Ordnung sein. Habe schon eine neue EÜR aufgemacht, mit und ohne Übernahme der Vorjahresdaten und zurücksetzen der Vorlage bei den Einstellungen. Hat aber immer noch den Fehler. Werde morgen mal die Hotline anrufen.


    Danke für Deine Bemühungen.