Beiträge von c0cllc

    Ich habe per Post gleichzeitig den geänderten Steuerbescheid für 2017 und den Bescheid für 2019 bekommen. Online konnte ich mit der 2018er Version diesen geänderten Bescheid nicht herunterladen.


    Das Einzige, was ich im geänderten 2017er als Hinweis für die Verrechnung sehe, steht unter "Erläuterungen zur Festsetzung":

    "Es wurden Zuschüsse/Erstattungen der gesetzlichen Rentenversicherung laut Übermittlung für 2017 mit 1919,46€ angesetzt.

    Der Zufluss fand 2019 statt."


    Als Ergebnis werden mit die beiden Summen aus meinem Screenshot (526 und 28,93) als zu wenig entrichtet aufgeführt und im 2019er Bescheid angerechnet...

    Dann werde ich mal etwas konkreter. Da ich jetzt bei der Architektenversorgung bin, habe ich mir alle meine bisherigen Rentenversicherungsbeiträge (an die DRV) auszahlen lassen (das geht, wenn man weniger als 60 Monate eingezahlt hat).


    Das Finanzamt hat nun das Jahr 2017 bei mir nochmal herangezogen (das einzige Jahr in jüngster Vergangenheit, bei dem ich RV-Beiträge abgeführt habe - davor ist es schon 12 Jahre her) und die Steuerlast neu berechnet sowie den Zufluss der Gesamtsumme im Jahr 2019 berücksichtigt.


    Entsprechend ist mir ein Nachteil entstanden und ich bin nicht der Einzige - es gab bereits im Jahr 2018 eine Entscheidung des FG Düsseldorf mit Urteil vom 22.11.2018 (Az: 14 K 1629/18 E), welche dem Kläger recht hab. Jetzt ist das Ganze aber noch beim BFH (Aktenzeichen X R 35/18) und eine Entscheidung ist noch nicht gefallen.


    Ich hatte nun gedacht, dass ich Einspruch einreiche und zwar wie folgt:


    ...

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    gegen den oben genannten Bescheid vom [DATUM] lege ich hiermit Einspruch ein.


    Mein Einspruch richtet sich gegen die Berücksichtigung der Erstattung von Rentenversicherungsbeiträgen als negative Sonderausgabe. Vielmehr liegt insoweit eine steuerbare Einnahme im Rahmen der sonstigen Einkünfte vor, die jedoch nach § 3 Nummer 3b EStG steuerfrei ist.

    Dieser Meinung ist auch das FG Düsseldorf mit Urteil vom 22.11.2018 (Az: 14 K 1629/18 E).

    Aktuell prüft der BFH unter dem Aktenzeichen X R 35/18 die Rechtslage.

    Bis zur höchstrichterlichen Entscheidung wird daher die eigene Verfahrensruhe beantragt.

    ...


    Das wollte ich halt mit dem Programm erledigen.

    Danke für die schnelle Antwort!

    Trotzdem möchte ich über die Software Einspruch einlegen, denn die vorgenommenen Verrechnungen sind anfechtbar (dazu habe ich recherchiert).


    Das geht jetzt jedoch nicht, da die Software in diesem Fall keine Möglichkeit zum Einspruch bietet - ist das so korrekt? Ich würde es bevorzugen, einen Einspruch über die Software auch manuell einlegen zu können, wenn, wie in diesem Fall, das Programm anscheinend keinen Nachteil erkennt. Geht das?

    Hallo,

    der Steuerbescheid ist da und es gibt Abweichungen - die auch angezeigt werden. Allerdings ganz ohne Hinweis, ohne den üblichen "Smiley" -

    und vor Allem, ohne die Möglichkeit, die Abweichung anzuklicken, um Einspruch einzulegen (bzw. ihn vorzumerken).


    Anbei ein Screenshot zum Nachvollziehen. Ist das ein Programm-Bug oder gibt es vielleicht einen anderen Grund..?


    Besten Dank.

    Hallo nesciens - und dankeschön. Die Hilfe hatte ich mir bereits angeschaut und ich verstehe auch inetwa das Prinzip. Mir geht es hier um die reine Programmbedienung - die Erfassung des Investitionsabzugsbetrags ist eindeutig im Programm vorgesehen und die entsprechenden Masken des Programms für Einkommensteuererklärung 2013 habe ich dafür ja genutzt.


    Was mir nicht klar ist, welche Masken ich nun für die Hinzurechnung benutzen sollte. Ich finde einfach keine Maske, die dafür vorgesehen ist...

    Hallo,


    im Jahr 2013 habe ich in meiner Einkommensteuererklärung (ich bin Freiberufler) unter "Gewinnermittlung-Abzüglich Investitionsabzugsbeträge" einige Güter erfasst, welche ich in den nächsten Jahren beschaffen wollte. Ich habe diese Güter nur in der Einkommensteuererklärung erfasst - also nicht auch noch in der EÜR. Soweit ich weiss, war das so auch richtig.


    Nun habe ich ein Teil dieser Güter beschaffen - diese erfasse ich ja ganz normal in der laufenden EÜR. Jedoch wo verbuche ich nun, dass diese Güter dem Investitionsabzugsbetrag aus 2013 zugeordnet werden sollen?


    Ich bedanke mich für Eure Hilfe und wünsche schöne Tage zwischen den Jahren!

    Habe seit wenigen Tagen dasselbe Problem (Wiso Steuer-Sparbuch 2015, EÜR), bei mir ist es ein Konto bei der Postbank. Das Problem hatte ich bisher noch nie.
    Fehlermeldung wie folgt: "Das Abholen der Umsätze ist fehlgeschlagen". Wenn ich testweise "Konto für das Online-Banking neu einrichten" wähle, erscheint "Das Online-Banking steht zurzeit nicht zur Vefügung, da keine Verbindung zum Server hergestellt werden konnte."


    Diese Fehler treten bei mir seit Freitag auf - davor habe ich die Funktion zuletzt am 05 Juni erfolgreich genutzt.

    Danke für die schnelle Antwort! Das werde ich dann so machen. Nur wie sieht es aus, wenn dieser Rechenschlüssel dazu führt, dass quasi fast 100% meiner Stromkosten geschäftlich sind? Denn ein Netzteil von 750W ist zwar in jedem meiner Rechner verbaut, genutzt werden aber meiner Meinung nach nur ca. 500-600W, da die Bauteile bei Vollast nicht mehr verbrauchen.


    Muss am Ende rechnerisch eine ÜBLICHE KWh Zahl für den Privatverbrauch eines X-Personen Haushalts übrigbreleiben, so dass das Finanzamt sich nicht wundert? Wobei das auch nicht ganz fair wäre, denn Vieles, was in einem rein privaten Haushalt in den üblichen Stromverbrauch p.P. einfließt, bei mir ja zu Geschäftszeiten anfällt (selbst am Wochenende). Gibt es einen Schüssel, auf den ich achten muss, dass dieses Stromvolumen immer als Privatanteil abgezogen werden muss?

    Hallo,


    könnte mir jemand dabei helfen, wie ich den geschäftlich genutzten Stromkostenanteil nachweisen/ermitteln kann? Damit ich auch die Mehrwertsteuer für Strom anteilig zurückfordern kann.


    Ich bin Freiberufler und momentan sind 13 Hochleistungs-PCs bei mir im Arbeitszimmerbereich mit der Berechnung von Grafiken tatgtäglich beschäftigt. Das macht den größten Teil meiner sehr hohen Stromkosten aus. Nun ist mein Arbeitszimmerbereich nicht sehr groß (12qm) und meine Rechner können auch nicht alle an einer 16A-Leitung hängen, somit sind einige davon auch an Stromkreisen aus anderen Räumen angeschlossen, damit bei mir die Sicherungen nicht rausfliegen.


    In diesem Zuge sehe ich es nicht ein, dass der prozentuale Anteil der Fläche meines Arbeitszimerbereichs zur Ermittlung der geschäftlichen Stromkosten herangezogen wird. Relevant ist schließlich der tatsächliche Stromverbrauch. Kann ich das anhand eines Energiekostenmessgeräts machen? Wobei ja damit auch nicht zu 100% nachgewiesen wird, dass tatsächlich nur meine PCs daran angeschlossen wurden...Bin etwas ratlos und danke für jede Hilfe!

    Hallo,


    ich habe meine Steuererklärung für 2012 Ende Januar abgegeben und warte noch auf den Bescheid. Nun ist mir aufgefallen, dass ich einge kleinere Fehler drin habe, die sich zwar kaum auswirken, aber es sollte ja Alles seine Richtigkeit haben. Kann ich die Erklärung mit der Software einfach nochmal abgeben (solange kein Bescheid da ist) und die Daten werden im FA überschrieben? Oder was wäre der richtige Weg? Verlängert sich meine Wartezeit auf den bescheid so erheblich?


    Danke vorab!

    Ich habe jetzt die Szenarien geprüft und es sieht folgendermaßen aus:


    Sofern ich unter "Verwaltung > Häusliches Arbeitszimmer (gemischt genutzt) > Verteilung der Aufwendungen" meine 100% ins Feld "davon berufliche Zwecke" setze, wirkt sich das auf meine Nachzahlung aus. Ich bin jedoch kein Angestellter, kann hier somit ja Nichts eintragen. Sofern ich aber den Eintrag unter "davon freiberufliche/selbstständige Tätigkeiten" mache, wo er auch hingehört, passiert Nichts.


    Helfen diese Angaben zur Problemklärung?

    Du hast sicher Recht so vorzugehen. Dennoch kommt es sehr vorwurfsvoll rüber. Vielleicht ja nicht beabsichtigt, aber ungewohnt.


    Sagen wir es mal so- ohne diesen Raum kann man meine Tätigkeit komplett einstellen. Es wäre so, als ob ein z.B. Cloud-Dienst seine Kosten für Räume für die hundeten und tausenden Systeme nicht absetzen könnte. Obwohl diese erst den Dienst ermöglichen. Da gehört enorm viel Wartung, Pflege und Konfiguration dazu. Und bei mir ist gleichzeitig auch der Arbeitsplatz dort eingerichtet. Auch wenn ich, aufs Kalenderjahr bezogen, nur jeden 2ten Tag dort vor Ort voll im Einsatz bin und sonst auswärts. Ich bin dauerhaft über VNC mit den Systemen verbunden und arbeite in diese Fällen quasi über Fernsteuerung.