Beiträge von Blaubart

    Hallo Micha68,

    ich kann Dir nur sagen wie ich es gemacht habe. Ich habe die ausländische Quellensteuer nicht in der Anlage KAP sondern zum ersten Mal in der Anlage AUS (Zeile 7) angegeben. Dort wurde Sie zu mindestens schon einmal vom WISO-Steuersparbuch-Programm berücksichtigt. In der Anlage KAP wurde die Quellensteuer nicht einmal vom WISO-Steuersparbuch-Programm berücksichtigt.

    (Früher wurde mir die ausländische Quellensteuer vom FA erstattet, obwohl ich sie in der Anlage KAP eingetragen hatte).

    Wie das Finanzamt nun neu reagiert, kann ich noch nicht sagen, da ich meine Steuererklärung noch nicht abgegeben habe.

    Zur weiteren Information, auch wenn ich nicht jede Einzelheiten des Abkommens kenne.

    Mit Frankreich hat Deutschland ein Doppeltsteuerabkommen abgeschlossen. Hierbei werden Steuern gegenseitig berücksichtigt. Sprich, Du Wohnst in D, arbeitest aber in F (z.B. Grenzgänger). Deine Lohnsteuer wird von F von Deinem Lohn einbehalten. Als Bürger von D machst Du aber Deine Steuererklärung in D. Auch wenn Du nun in D keine Steuern bezahlt hast, werden Sie erstattet, wenn Du, z.B. auf Grund Deiner Werbungskosten, zu viel gezahlt hast.

    Das gilt meiner Ansicht nach auch für die Quellensteuer.

    Du musst nun schauen ob mit dem Land in dem die Quellensteuer Deiner Mutter angefallen ist, ebenfalls ein Doppeltsteuerabkommen abgeschlossen wurde.

    Wenn das der Fall ist, würde ich die Quellensteuer einfach nun in der Anlage AUS angeben, neu ans Finanzamt senden, und schriftlich einen "Antrag auf Änderung des Steuerbescheids" ans Finanzamt senden.

    MfG

    P.S. halte uns einmal auf dem Laufenden.

    Da du aber nicht gewillt zu sein scheinst, dieses Problem, auch im Interesse anderer User, aufzuklären,

    Wer entscheidet eigentlich was im Interesse der Community ist? Anscheinend Du. Und wer sind denn diese anderen User? Bis auf Dich hat kein weiterer Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Absetzbarkeit der Quellensteuer geäußert.


    So wie es aussieht bist Du verärgert, dazu hast Du aber keinen Grund. Wen aber einer einen Grund hat verärgert zu sein, dann bin wohl eher ich das.


    Du hast hinterfragt, ob die Absetzbarkeit rechtmäßig ist. Das ist legitime. Du bist aber weiter gegangen, Du hast versucht meine Frage "wo muss ich das eintragen?" zu übernehmen und zu Deiner Frage "ist das rechtmäßig?" zu machen.

    Richtig wäre gewesen, Du hättest einen eigenen Thread mit Deiner Frage aufgemacht.


    Nun, ich denke, in diesem Thema werden wir keine Einigkeit erzielen. Das kommt öfter im Leben vor und ist kein Beinbruch. Zu meiner Aussage, dass Du sehr engagiert bist stehe ich immer noch. Ebenfalls ist mir bewusst, dass Du viel Zeit für mich investiert hast. Ich für mich schließe dieses Thema ab, und freue mich auf ein neues Thema.

    Wenn Du Dir dieses Thema nochmals durchliest, dann wirst Du merken, dass die Richtigkeit der Absetzbarkeit (von der ich überzeugt bin) der von mir gezahlten Kapitalertragssteuer von meiner Steuerschuld für mich nie eine Frage war. Ich wollte nur wissen wo ich sie eintragen kann. Zweifel an der Richtigkeit hast nur Du und nesciens. Wenn Ihr also Eure Zweifel beseitigen wollt, dann müsst Ihr Euch erkundigen.

    Nichts desto trotz, vielen Dank für Euer Engagement.

    Ich habe die Beträge in der Anlage AUS eingetragen (siehe Anhang), meine Steuerschuld hat sich verringert.


    Wie oben schon geschrieben, belaufen sich meine gesamten Kapitalerträge (In- und Ausland) innerhalb des Freibetrages. Da ich nichts versteuern muss, kann ich auch keine falsche Angaben machen.


    Meine inländischen Kapitalerträge, die nur einen geringen Teil meiner gesamten Kapitaleinkünfte ausmachen, habe ich nicht angegeben, das FA bekommt diese Information direkt von den Banken. Wichtig ist, das die von mir angegebenen Kapitalerträge und die von den Banken gemeldete Kapitalerträge unterhalb des Freibetrages liegen.


    Ich Danke allen die sich an der Lösung meines Problems beteiligt haben oder es versucht haben. Der Austausch mit Euch war sehr fruchtbar, auch wenn er nicht auf Anhieb zum Ziel geführt hat. Letztendlich hat er zum Erfolg geführt. Ich warte noch einige Tage bis ich dieses Thema schließe, evtl. gibt es noch den einen oder anderen Eintrag.


    Mit freundlichen Grüßen

    Blaubart

    @babuschka BINGO, Deinen Tipp mit der Anlage AUS sieht sehr gut aus. Die Anlage AUS hatte ich ausgeblendet. Was ich jetzt aber dort gelesen habe, ist es genau das richtige:

    "Die ausländische Quellensteuer, die auf ausländische Einkünfte vom Herkunftsland erhoben wurden, kann unter bestimmten Bedingungen auf die deutsche Einkommenssteuer angerechnet werden".

    Tatsächlich erfolgt nach Eingabe der Quellensteuer auch eine Neuberechnung mit einer verminderten Steuerschuld.


    Unschlüssig bin ich noch was ich in Zeile 5 & 6 der Anlage AUS eintragen muss.

    Für Zeile 5 habe ich mich entschieden "Dividende "und das Unternehmen das die Dividende ausgibt einzutragen.

    Für Zeile 6 habe ich "KAP 33" ausgewählt.


    Hast jemand einen Tipp für mich was ich in Zeile 5 & 6 der Anlage AUS eintragen muss?

    Wie geschrieben handelt es sich um ausländische Kapitalertragsteuer. Hierfür kann ich auch keinen Freistellungsauftrag für Kapitalerträge bei der französischen Bank stellen. D.h. die französische Bank zieht von meinen Kapitalerträgen auf alle Fälle 25 % Kapitalertragssteuer ein. Nach dem deutsch-französischen Doppeltsteuerabkommen kann ich diese Kapitalertragsteuer in meinem Jahressteuerlohnausgleich geltend machen (und bekam sie auch die letzten Jahre erstattet), wenn ich die Freibetragsgrenze nicht überschreite.

    Die ganzen Jahre war das auch kein Problem, ich konnte sie im WISO-Steuersparbuchprogramm eintragen (siehe Thread #1) und es kam zu einer Steuererleichterung, die auch vom Steuerprogramm berechnet und entsprechend ausgewiesen wurde.

    Im neuen WISO-Steuersparbuchprogramm 2018 ist die Möglichkeit diese Quellensteuer einzutragen nicht mehr vorhanden, jedenfalls nicht an der Stelle wo man sie die letzten Jahre eintragen konnte.

    Meine Frage, wo kann ich die Quellensteuer eintragen, so dass sie sich wie in den letzten Jahren steuerlich auswirkt.


    P.S. @Administrator: Auf der Übersichtseite "Einkommenssteuer" des Forums wird der Beitrag nicht nach oben geschoben nach einem neuen Thread. Auch wird die Anzahl der Antworten mit 3 angegeben, inzwischen sind es aber schon 7 Antworten.

    Dann schaue Dir insoweit aber bitte auch einmal die neue bzw. geänderte Anlage KAP für das Kalenderjahr 2017 an.

    Wenn ich alles so eintrage wie nesciens es vorgeschlagen hat, dann steht der Betrag der Quellensteuer natürlich in der Zeile 52 der Anlage KAP. Meine Steuerschuld ändert sich aber nicht.

    Auch enthält die Sonderberechnung des Programms nach § 32d EStG nicht die Quellensteuer (siehe Anlagen)..

    Ich halte ausländische Aktien meiner Firma auf einem Konto in Frankreich und zahle dort auf die Dividende Quellensteuer. Meine gesamten Kapitalerträge zusammengenommen, In- und Ausland, liegen unterhalb des Freibetrages.

    Im alten WISO-Sparbuch 2017 konnte ich die ausländischen Kapitalertragssteuern (Quellensteuer) eingeben unter:

    .

    "Zinsen, Kapitalerträge und Veräußerungsgeschäfte/Zinsen und andere Kapitalerträge/übrige Kapitalerträge/ Anzurechnende Quellensteuer nach Zinsinformationsverordnung ZIV "

    .

    (siehe auch Dateianhang) und sie wurden mir erstattet (nach Doppeltsteuerabkommen Deutschland-Frankreich).

    Im neuen WISO-Sparbuch 2018 kann man keine anzurechnenden ausländischen Kapitalertragssteuern (Quellensteuer) mehr eingeben, das Feld zum Eintragen

    .

    (Anzurechnende Quellensteuer nach Zinsinformationsverordnung ZIV)

    .

    ist nicht mehr vorhanden

    Weiß jemand wie ich nun vorgehen muss.

    Am 27.11. diesen Jahres habe ich eine Handwerkerrechnung bekommen mit einem Lohnanteil von über 7.000€. Der Steuerfreibetrag für Handwerkslohn liegt, wie Ihr alle wisst, bei 6.000€/a. Wenn ich den Betrag splitte und einen Teil in diesen Jahr (2014) und einen Teil Anfang nächsten Jahres (2015) zahle, erkennt das Finanzamt dass an und meine Steuerschuld wird für 2015 ebenfalls gesenkt?

    Meine Tochter (Studentin) hat bei ihren letzten zwei Steuerklärungen (2010 und 2011)einen Vorwegabzug beantragt und bekommen. Der Vorwegabzug beträgt zurzeit ca. 6.000 €. In 2012 hat sie neben ihrem Studium einen Job gehabt und ca. 400 € Steuern gezahlt. Nun möchte sie für 2012 keine Steuererklärung abgeben. Ihr Vorwegabzug würde auf ca. 3.000 € schrumpfen, ihr Steuervorteil beträgt aber nur ca. 400 €.


    Frage: Was passiert mit ihrem Vorwegabzug von ca. 6.000 € wenn sie für2012 keine Steuererklärung abgibt sondern erst wieder für 2013. Ab 01.01.2013 ist sie berufstätig. Kann sie den Vorwegabzug von ca. 6.000 € für 2013 geltend machen?

    Meine Tochter hat für sich ihre Lösung gefunden.


    Statt unter "Allgemeine Ausgaben/Ausbildungskosten" macht sie nun ihre Aufwendungen für ihr Studium unter "Löhne, Gehälter…/Ausgaben zu Löhnen und Gehälter/Fortbildungskosten" geltend. Nun handelt es sich um Werbungskosten und nicht mehr um Sonderausgaben, der Haken ist nun gesetzt.


    Gruß Bb