Beiträge von miwe4

    ich habe meinen Steuerbescheid per Post erhalten. Das hatte ich bei der elektronischen Abgabe auch so eingestellt.

    Ist es möglich nachträglich noch einen elektronischen Bescheid anzufordern?

    Nein, deshalb klickt man es ja mit der Abgabe entsprechend an. Da hilft nur die manuelle Eingabe. Wurde aber auch schon diverse Male im Forum erläutert und ist über die erweiterte Forumssuche sicherlich auffindbar sowie nachlesbar.

    Anstatt Panik zu machen, solltest Du einfach einmal lesen, was wir verlinkt haben. Die Banken bekommen es selber aktuell nicht hin, zumindest nicht fristgemäß. Also einfach mal abwarten bis 2020.

    Der PC-Bildschirm ist ein Wirtschaftsgut, das nicht selbstständig nutzbar ist. ... Für ein als Ersatz angeschafftes Gerät besteht aber die Wahlfreiheit, es kann entweder einzeln oder zusammen mit dem genutzten PC als Set betrachtet und aktiviert werden.

    wieder einmal Haufe



    Aber Haufe sagt doch auch nichts anderes, wobei ihr beide witziger Weise auf denselben Artikel verlinkt:

    Ich glaube, ich muss den Monitor separat buchen (also nicht zum Notebook) u. abschreiben, laut https://www.haufe.de/finance/b…hfuehrung_186_343678.html

    Somit ist der nicht selbständig nutzbare Monitor zu aktivieren und auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zu verteilen. Er wird nur zufälliger Weise zusammen mit dem Notebook genutzt, weil es eben geht.


    Die Nutzung wird wohl überwiegend beruflich erfolgen.

    Nicht zufällig auch als TV-Ersatz? ?(

    System Rechnet 19% obwohl Kontobezeichnung zeigt Wareneinkauf 16% Vorsteuer und Steuerschlüssel immer noch auf VSt 15% steht.

    Ich nutze das Programm selber nicht und bin hier meist nur lesend dabei. Es gab diesen Fall meiner Erinnerung nach erst kürzlich und da hat der TE darauf hingewiesen, dass es laut Support wohl ein Programmfehler sei, der dann beseitigt werden muss. Du müsstest einmal insoweit die erweiterte Forumssuche nutzen.

    ich hatte immer einen Steuerberater für mein Einzelunternehmen, jedoch sind wir nicht im "guten" auseinander gegangen. Das Einzelunternehmen ist mittlerweile abgemeldet (seit August 2018) und ich will die letzte Steuererklärung für das Unternehmen selber machen,

    Dir ist aber schon klar, dass im Falle einer Betriebsaufgabe noch weitere Besonderheiten bzw. Fallstricke des Steuerrechts auf Dich warten, oder?


    Einfach mal mittels der erweiterten Forumssuche nachlesen und dann überlegen, ob Du Dir das dann wirklich selber zutraust.


    https://www.buhl.de/wiso-softw…search/&q=betriebsaufgabe

    Einfach die nicht gewünschten Daten löschen. Oder gleich die ganze Datei löschen, was ich aber nicht anraten würde. Vielleicht ist ja nicht alles falsch. Oder einfach eine neue Datei unter anderer Dateibezeichnung anlegen. Also die üblichen PC-Regeln. Die Daten kann man beim FA abrufen so oft man möchte.


    Und bitte ändere Deine gewählte Themenüberschrift in eine Sinnvolle, die auch etwas über den Inhalt der Frage aussagt. Wie soll ansonsten die erweiterte Forumssuche übersichtlich bleiben?

    Ich habe (leider dumm von mir) bereits meine Einkommensteuererklärung vor einiger Zeit abgegeben.

    Die Reihenfolge der Abgabe der Erklärungen spielt in dem ganzen Verfahren keinerlei Rolle. Vielleicht auch einfach einmal die erweiterte Forumssuche nutzen.


    Am 13.06.2019 habe ich den Steuerbescheid zu 2018 erhalten und die Einspruchsfrist war am 17.07.2019 und ist somit beendet.

    Ebenfalls absolut irrelevant, da der § 10d EStG in seinem Absatz 2 eine eigenständige Berichtigungsvorschrift beinhaltet. Du solltest einmal einen Blick in diese gesetzliche Vorschrift werfen.


    Am 30.06.19 habe ich die Einkommensteuererklärung der vergangenen Jahre gemacht.


    Heute habe ich für das Jahr 2015 einen Bescheid über die gesonderte Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags zur Einkommensteuer zum 31.12.2015 in Höhe von 540€ erhalten.

    Dann sind nur noch die Veranlagungen für die Jahre 2016 und 2017 abzuwickeln bzw. abzugeben, damit ein etwaig verbleibender Verlustvortrag auf den 31.12.2017 gesondert festgestellt werden kann. Das Prozedere ergibt sich auch aus dem § 10d EStG und wurde von uns schon oft erläutert.

    Ich habe jetzt alle Eingaben getätigt und die Vorauszahlung hat keinen Einfluss auf das Ergebnis in meiner Anwendung "buhl.de/steuer-web". Im Punkt weitere Ausgaben-> Steuervorrauszahlungen soll ich Daten anhand meines Vorauszahlungs-Bescheids eintragen.

    Bitte einmal genau lesen:


    Die Lohnsteuer mit ihren monatlichen Lohnsteuertabellen ist nur eine Erhebungsform der Einkommensteuer und im Prinzip eine Art Vorauszahlung auf Deine voraussichtliche Jahressteuerschuld.

    Beim Arbeitnehmer ist das die Lohnsteuer, bei anderen Einkunftsarten ggf. durch Vorauszahlungsbescheid festgesetzte Vorauszahlungen zur ESt. Hat man beides, kann auch beides gegeben sein. Bei Dir sollte aber nur die Lohnsteuer laut Lohnsteuerbescheinigung gegeben sein, deren Sinn ich Dir mit den hier noch einmal zitierten Worten erläutern wollte.

    Leider hilft mir Deine Antwort nicht weiter, die Punkte hatte ich auch selbst schon geprüft. Wie auch schon in den beiden letzten Jahren wird der Arbeitnehmer-Pauschbetrag von EURO 1.000,00 als auch der Altersentlastungsbetrag vom Finanzamt nicht anerkannt (was auch richtig ist), da ich ja Vollpensionär bin.

    Auch ein (Voll)pensionär kann Nachzahlungen für frühere Jahre aus diversen Gründen bekommen. Da gibt es diverse Gründe.


    WISO schließt vermutlich aufgrund der Tatsache, dass der Bruttoarbeitslohn in Zeile 3 deutlich höher ist als die Versorgungsbezüge in Zeile 8 der LSt-Bescheinigung auf ein aktives Arbeitsverhältnis.

    Natürlich tut es das. Was soll es denn auch anderes sein? Was soll denn der Differenzbetrag Deiner Meinung nach anderes darstellen?


    Das Land NRW weißt es, aus welchen Gründen auch immer, jedoch so aus.

    Und mit welcher Begründung? Also noch einmal, worin liegt der Differenzbetrag begründet?


    Wenn der Betrag laut Ziffer 8 der Lohnsteuerbescheinigung kleiner ist als der Betrag laut Ziffer 3 der Lohnsteuerbescheinigung kann das Programm gar nicht anders rechnen, da nur so zutreffend. Für womöglich unzutreffende Angaben auf einer Lohnsteuerbescheinigung kann kein Steuerprogramm etwas. Also stellt sich nach wie vor die Frage, worauf dieser Mehrbetrag begründet ist.


    Mit Zeile 29 der Lohnsteuerbescheinigung hat das LBV NRW in der Tat ein Problem und weißt seit einer Programmumstellung vor ein paar Jahren teilweise falsche Beträge aus. Diese wirken sich aber in 99,99% der Fälle nicht aus und spielen ja auch bei Deinem Problem keine Rolle.

    Wer sagt das und was sollte ansonsten der Grund dafür sein, wenn der Unternehmer derselbe ist? ?(


    Das Finanzamt?! ;)

    Zwei Steuernummern in demselben Jahr für einen Unternehmer sind keinerlei Grund für zwei Umsatzsteuererklärungen, wenn tatsächlich Unternehmeridentität besteht. Ggf. sind die Sollstellungen aus dem einen Konto in das andere Konto umzubuchen und unter diesem vollständigen Erhebungskonto ist dann auch die Veranlagung zur Umsatzsteuer mit Sollstellung des Gesamtjahres durchzuführen. Ich vermute einmal, die wollen sich die Umbuchungen ersparen. Das ist aber der falsche weg. Und meines Wissens nach bekommt man aus keiner EÜR zwei USt-Erklärungen hin. Und das aus gutem Grund, da rechtlich gar nicht zulässig.


    Wie gesagt, bei allem unterstellt, dass Unternehmeridentität gegeben ist.


    Warum wurde denn die neue Steuernummer zugeteilt?

    Die Daten sind nicht bekannt, werden später, evtl. nach Bestandskraft erst bekannt, dann gibt es die Möglichkeit nach §173(1) AO wegen: "Aufhebung oder Änderung von Steuerbescheiden wegen neuer Tatsachen oder Beweismittel" zu beantragen.

    Der hier in dem Thread beschriebene Sachverhalt ist alles, aber kein Fall für den § 173 AO.


    Natürlich werden jetzt die Einwände kommen, im Absatz 1 Nr. 2 darf der Steuerpflichtige nicht Schuldhaft an den neuen Tatsachen sein. Dies trifft aber nicht zu, die Tatsache ist nur insoweit bekannt, dass man weiß da kommt eine Abrechnung.

    Schuldhaft oder nicht spielt gar keine Rolle, da es in diesem Fall überhaupt nicht um eine neue Tatsache geht.


    Ich habe es bei mir so gehandhabt, das Finanzamt bekam ein kurzes Schreiben, mit dem Hinweis auf §173 und kurze Erklärung.

    Womit Du selber auch noch bestätigst, dass es sich eben gerade um keine neue Tatsache handelt.


    Immer Vorsicht mit solchen durch nichts rechtlich abgedeckten "Tipps".