Beiträge von miwe4

    Kennt jemand das Verhalten bzw. weiß, warum die SW diese Höchstgrenzen nicht anwendet?

    Die Software macht genau das, was man ihr eben durch seine Eingaben "sagt".


    Die freiwillige gesetzliche KV/PV nach Überschreiten der Einkommensgrenzen der gesetzlichen KV ist einkommensteuerlich nicht anders zu behandeln als alle anderen gesetzlichen KV/PV auch.


    Ansonsten vielleicht auch einmal die Angaben zu Zeile 51ff der Anlage Vorsorgeaufwand prüfen, in der nach dem Anspruch auf steuerfreie Zuschüsse zu KV/PV etc. gefragt wird.

    Das Fahrzeug ist selbstverständlich allen Unternehmen mit ihren jeweiligen Nutzungsanteilen und den daraus resultierenden steuerlichen Konsequenzen, auch umsatzsteuerlicher Art, zuzuordnen. Eine etwaige Privatnutzung ist nach den allgemeinen Regeln abzugrenzen.


    Ein Blick in den § 15a UStG sollte in diesem Zusammenhang dienlich sein.


    Ansonsten ist dem Forum eine Steuerberatung aufgrund des Steuerberatungsgesetztes nicht gestattet und ich schließe den Thread.


    Du solltest Dich ggf. voran an einen Angehörigen der steuerberatenden Berufe wenden.

    Das Finanzamt hat dies nun abgelehnt und meinte es geht nur eine Variante im Jahr.

    Das Finanzamt hat nur den Mix abgelehnt und möchte über das gesamte Jahr entweder die Pauschale oder das HO abrechnen.

    Und welche rechtliche Begründung hat Dir das FA dazu genannt?


    Voraussetzungen sind alle da, es wurde nur nicht beruflich genutzt davor.

    Verstehe ich nicht. Ein AZ ist ein nahezu ausschließlich zu beruflichen Zwecken genutzter Raum. Und genau einen solchen hast Du vorher nicht dazu genutzt? Dann war es auch kein Arbeitszimmer. Und was hat sich an der Einrichtung und Nutzung von Februar auf Dezember geändert?


    Wahrscheinlich nehme ich einfach das HO, da müsste ich besser rauskommen.

    Mit maximal 600€ im Kalenderjahr kommst Du besser weg als mit einem "echten" Arbeitszimmer?

    Deshalb verstehen die "Nur"-Sparbuch-Nutzer auch nicht, warum Ihr immer wieder meint, die EÜR in das Sparbuch übernehmen zu wollen/müssen und nicht alles mit Mein Büro abwickelt, das ja nun wirklich alles kann.

    Na weil MB eben doch nicht alles kann, es unabhängig von meiner Buchhaltung funktioniert, private Belange wie Kinder ect enthält und eine Vorschau ausgibt mit wieviel Nachzahlung oder Rückzahlung ich zu rechnen habe, kann MB auch nicht

    Das bezog sich ausdrücklich nur auf die betrieblichen Belange und Erklärungspflichten. Für alles andere reicht im Sparbuch die Eingabe des Ergebnisses der EÜR.

    Die von Dir in Rechnung gestellten und vereinnahmten Beträge für Spesen sind ganz normale Betriebseinnahmen zum Regelsteuersatz. Deine insoweit vereinnahmten Beträge haben mit den abziehbaren Betriebsausgaben (!) so nichts zu tun.

    Ich stehe total auf dem Schlauch. Ich hab mir das eben nochmal genau angesehen und mein Kopf raucht. Unter Betriebsausgaben - Bewirtungsaufwendung - Reisekosten - Pauschalen für Verpflegung - Selbst ermittelte Pauschalen für Verpflegung.... darf ich nicht meine veranschlagten Verpflegungspauschale eintragen? Ebenso nicht, für den Fall, dass ich auswärtig tätig war und mir der Auftraggeber die 14€ nicht bezahlt hat?

    Habe ich doch nicht gesagt:

    In den Betriebsausgaben sind die nach Maßgabe des Gesetzes abziehbaren Verpflegungsmehraufwendungen ansetzbar.


    Ich habe nur gesagt, dass diese nach Maßgabe des EStG zu ermittelnden abziehbaren Beträge rein gar nichts mit den von Dir Deinen Kunden in Rechnung gestellten Beträgen zu tun hat. Alles von Dir Deinen Kunden gesondert in Rechnung gestellte und vereinnahmte stellt eine Betriebseinnahme zum Regelsteuersatz dar.

    Mein Problem, ich bin Selbständig und habe viele Arbeitgeber, die Spesen in meiner Rechnung unterschiedlich behandelt haben wollen.

    DU meinst Deine Auftraggeber bzw. Kunden. Wie Du Deine Rechnungen aufbaust, das bleibt doch Dir überlassen. Sie müssen/sollten halt den bekannten Rechnungsvoraussetzungen entsprechen.


    Unter dem Reiter "Selbständige" ( Wiso Steuer Sparbuch 2020) finde ich nur eine Maske Betriebskosten-Verpflegungspauschale.

    In den Betriebsausgaben sind die nach Maßgabe des Gesetzes abziehbaren Verpflegungsmehraufwendungen ansetzbar.


    Sind die Spesensätze für alle meine drei aufgeführten Abrechnungsarten dort einzutragen oder welche Buchungs-Möglichkeit (Werbungskosten kann ich nichts finden) gibt es für mich noch?

    Die von Dir in Rechnung gestellten und vereinnahmten Beträge für Spesen sind ganz normale Betriebseinnahmen zum Regelsteuersatz. Deine insoweit vereinnahmten Beträge haben mit den abziehbaren Betriebsausgaben (!) so nichts zu tun.


    Du bist Dir aber sicher, dass Du nicht das gesonderte EÜR-Modul nutzen möchtest, um damit ggf. auch programmunterstützt die USt-Anmeldung/-erklärung erstellen zu können?

    Das Steuerrecht kennt keine Minderjährigen, sondern nur Steuerpflichtige/Steuerbürger. Und da gelten für alle Steuerbürger dieselben Regelungen des EStG.


    Bei der Zuordnung stellt sich die Frage, wer wann und wie über das Geld verfügen kann. Für die Einrichtung entsprechender Konten sollte man sich eigentlich vorher steuerlichen Rat holen. Ggf. ist auch ein Ergänzungspfleger erforderlich.


    Ich glaube nun kaum, dass Neugeborenes bzw. eine 10-jährige frei über ihr Geld verfügen kann. Über die Zuordnung werde zumindest ich daher keine Aussage zu treffen wagen.

    Wie man dort was auf ein anders Konto umbucht, keine Ahnung.

    Das meinst Du jetzt aber nicht ernst, oder? Das ist ja nun im EÜR-Modul des Sparbuchs wirklich so etwas von einfach und schnell erledigt.


    ich arbeite nicht imt Buchungskonten im Sparbuch,

    In der vereinfachten EÜR des ESt-Moduls geht das selbstverständlich nicht. Da braucht es ein Umbuchen auch nicht, weil man ja dort seine "vereinfachte" EÜR so mit den Hilfen des ESt-Moduls erledigt. Dieses vereinfachte Modul kennt eben nicht alle Konten, weil es gar keine Konten hat und deshalb geht einiges für umfangreiche EÜRs nach dem Import auch nicht bzw. nicht ohne erhebliche Nacharbeit. Und bei evtl. selbst erstellten Konten kann es dann schon gar nicht automatisiert funktionieren.


    Es ging auch so, ich arbeite nicht imt Buchungskonten im Sparbuch, nur in Mein Büro.

    Deshalb verstehen die "Nur"-Sparbuch-Nutzer auch nicht, warum Ihr immer wieder meint, die EÜR in das Sparbuch übernehmen zu wollen/müssen und nicht alles mit Mein Büro abwickelt, das ja nun wirklich alles kann.


    Wie schon gesagt, es war lediglich ein Hinweis auf eine evtl. mögliche Umbuchung im Sparbuch 2743 auf 2753, nicht mehr und nicht weniger. Von daher doch müßig, so etwas zu kritisieren. Wer es braucht, der probiert es. Wer es nicht braucht, der ignoriert es.

    Was soll mir das jetzt bringen, der verlinkte Beitrag enthält Null Information. Mein Büro hat kein Konto 2753 ...

    Euch ging es um das Prozedere nach dem Import in WISO steuer:Sparbuch. Und da dann eben der nett gemeinte Hinweis, dass sich etwaige Probleme evtl. mit einer einfachen Umbuchung auf das dort mittlerweile integrierte Konto 2753 lösen lässt. Es war ein freundlich gemeinter Hinweis, auf den man doch auch freundlich reagieren kann, oder? Auch geht es hier doch um den Thread von @DerPetzi und seine Problemstellung, wo das eben im Sparbuch m.E. für ihn eine Lösung darstellen könnte.

    Wenn man dann den Rentenfreibetrag als Ausgaben interpretiert, ist die Schlußfolgerung korrekt.

    Schon das Gesetz spricht von Einkünften: § 22 Einkommensteuergesetz (EStG) - Arten der sonstigen Einkünfte


    Zitat

    Sonstige Einkünfte sind

    1.Einkünfte aus wiederkehrenden Bezügen, soweit sie nicht zu den in § 2 Absatz 1 Nummer 1 bis 6 bezeichneten Einkunftsarten gehören; § 15b ist sinngemäß anzuwenden. 2Werden die Bezüge freiwillig oder auf Grund einer freiwillig begründeten Rechtspflicht oder einer gesetzlich unterhaltsberechtigten Person gewährt, so sind sie nicht dem Empfänger zuzurechnen; dem Empfänger sind dagegen zuzurechnena)Bezüge, die von einer Körperschaft, Personenvereinigung oder Vermögensmasse außerhalb der Erfüllung steuerbegünstigter Zwecke im Sinne der §§ 52 bis 54 der Abgabenordnung gewährt werden, und
    b)Bezüge im Sinne des § 1 der Verordnung über die Steuerbegünstigung von Stiftungen, die an die Stelle von Familienfideikommissen getreten sind, in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 611-4-3, veröffentlichten bereinigten Fassung.
    3Zu den in Satz 1 bezeichneten Einkünften gehören auch

    a)Leibrenten und andere Leistungen,

    aa)die aus den gesetzlichen Rentenversicherungen, der landwirtschaftlichen Alterskasse, den berufsständischen Versorgungseinrichtungen und aus Rentenversicherungen im Sinne des § 10 Absatz 1 Nummer 2 Buchstabe b erbracht werden, soweit sie jeweils der Besteuerung unterliegen. 2Bemessungsgrundlage für den der Besteuerung unterliegenden Anteil ist der Jahresbetrag der Rente. 3Der der Besteuerung unterliegende Anteil ist nach dem Jahr des Rentenbeginns und dem in diesem Jahr maßgebenden Prozentsatz aus der nachstehenden Tabelle zu entnehmen:

    Und das von Dir genutzte Programm spricht ebenfalls von Einkünften.


    Probiere die Rentenberechnung doch einfach einmal mit einer Dateikopie bzw. einer fiktiven Datei und den richtigen Daten. Das Ergebnis brauchst Du nur einzutragen und die Anlage mit den Zahlen zur Berechnung kannst Du als Beleg ausdrucken/speichern und im Bedarfsfall an das FA leiten.