Beiträge von Neuer100

    Danke, hat sich wohl erledigt. Will meinen Rechner neu aufsetzen und habe alle Dateien gesichert. Die Programme kann ich mir dann bei Buhl für die letzten Jahre wieder herunterladen.

    Hallo, habe eine Frage zur Aufbewahrungspflicht der Gewinn- und Verlustrechnung. Muss ich diese 10 Jahre auch als EDV aufbewahren. Das öffnen geht doch nur mit dem Programm des zuständigen Jahres. Muss ich also auch die Programme (Apps) der Jahre behalten. Und lassen diese sich überhaupt nach 9 Jahren noch starten?:rolleyes:

    Danke für die Antwort.

    Hallo Bautroika,


    genau dies hatte ich gestern gemacht: Kein Problem, kann ohne weiteres fortgeführt werden. Musste nur das Gewerbe rückwirkend zum 31.12.18 abmelden und somit entfällt dann die IHK-Kosten und Gewerbesteuer.


    Damit danke und es hat sich alles erledigt.

    Hallo, evtl. kennt sich jemand mit folgendem Problem aus: Ist sicher außergewöhnlich und damit nicht für Alle interessant.


    Ich habe im Jahr 2016 ein Gewerbe angemeldet und mache die Buchungen über EÜR & Kasse. Im letzten Jahr bin ich als Bautechniker auf die Idee gekommen, beim Finanzamt mal nachzufragen, ob ich als freiberuflich eingestuft werden kann (bin Hochbautechniker, vergleichbar mit BauIng. ohne Studium). Das Finanzamt hat mir schriftlich die Freiberuflichkeit bestätigt.Hat zur Folge, dass ich für 2017 keine Gewerbesteuer und IHK-Beitrag zahlen muss (hab ziemlich gut verdient letztes Jahr). Heute kam ein Anruf vom Finanzamt, dass ich jetzt aber mein Gewerbe abmelden muss. Dies werde ich jetzt machen.

    Jetzt stehe ich vor der Frage: Kann ich einfach meine EÜR weiter fortführen mit dem Firmenauto usw. Eigentlich ist da ja kein Unterschied.


    DAnke für die Antwort (auch wenn die lautet: Frag einen Steuerberater)


    Neuer100

    Jetzt habe ich mir die Mühe gemacht den § 11 zu lesen und genau wegen dem Text habe ich die Frage gestellt. Da steht "Einnahmen und Ausgaben, die innerhalb kurzer Zeit nach Beendigung des Kalenderjahres..........". Aus dem Internet, nicht aus dem Text geht hervor, dass diese kurze Zeit mit 10 Tagen zu bemessen ist. Bei einer Istbesteuerung werden dies Erträge und Kosten nach dem Zufluss- und Abflussprinzip geregelt. Was ist mit Kosten also, die zwar zum alten Jahr gehören, die Rechnung aber erst am 31.1. (z.B. eine Mietrechnung für Dez) eingeht. Diese Rechnung muss dem neuen Jahr zugerechnet werden, da die "kurze Zeit" vorüber ist. Ausnahme hier also die Umsatzsteuererklärung für das 4. Q. Hier ist es entscheidend, dass die Abgabe der Steuererklärung vor dem 10.1. beim Finanzamt elektronisch eingegangen ist. Die Abbuchung kann dann auch erst am 21.1. erfolgen und wird auf das alte Jahr gebucht.

    All dieses Wissen habe ich mir aus dem Internet geholt, bei netten Moderatoren, die mein Wissen in diesem Bereich gerne bereichert haben. Hier im Forum wollte ich dies nur bestätigt haben. Nur mit dem Lesen des § 11 hätte ich dies nie gewußt. Und gerne schaue ich im Forum nach, ob genau dieses Thema so schon behandelt wurde, nur finde ich da nichts. Vielleicht muss ich suchen lernen???? Oder einen netten Moderator treffen, die nicht belehrend, sondern hilfreich ist.


    Die Nutzungsbestimmungen habe ich auch noch mal gelesen. Na und? Was habe ich mit meiner Frage falsch gemacht?

    Hallo Miwe4, hier mein letzter Kommentar zu meiner eigentlich einfachen Frage, die dich so beschäftigt: Dies ist ein Forum, dass von Buhl Data Service errichtet wurde. Ich bin schon seit vielen Jahren mit vielen Programmen bei Buhl. Ich finde es Klasse, wenn. "Unabhängige Moderatoren" den User empfehlen, sich mit der Gesetzgebung auseinander zu setzen, und wenn sie dazu keine Lust haben, die Hilfe eines Steuerfachmannes zu Hilfe nehmen sollen. Dann werde ich dies mal tun, mein Abo für das Programm bei Buhl kündigen und die Arbeit von einem Steuerfachmann machen lassen. Prima Empfehlung, wird sich Buhl ja freuen.:thumbsup: Wieder ein Kunde weg.


    Außerdem muss sich man sich mal die Fragen in den Foren hier anschauen. Da sind wesentlich "einfachere" Fragen dabei, ohne Kommentar eines "Unabhängigen Moderators"


    Alles macht es alles so weiter. Ich gebe meine Erfahrung mit dem Buhl-Forum mal weiter.


    Gruss

    Neuer100

    Liebe Nesciens,


    besten Dank für die Antwort. Jetzt ist mir bewußt, dass das, was ich gelesen habe, auch stimmt.


    Nicht so toll finde ich den Hinweis, ich soll mich mit dem § 11 EStG befassen. Wenn ich Steuerfachmann wäre und alles nachlesen könnte, brauche ich das Forum nicht. Die § sind so toll formuliert, dass man studiert haben muss, um dies zu verstehen. Und manchmal verstehen dies auch die Studierenden nicht mehr.


    So ist es doch viel besser, wenn Fachfrauen wie du, uns Laien ein wenig helfen. Nochmal danke.


    Gruss aus Niederbayern

    Hallo, betrifft 'EÜR und Kasse:


    1. Frage:

    Laut einem Steuerberater kann die Umsatzsteuerbelastung, betreffend dem alten Jahr, auch in das alte Jahr gebucht werden, sofern die Umsatzsteuererklärung vor dem 10.Jan. des Folgejahres beim Finanzamt eingegangen ist. Die Abbuchung erfolgte erst am 16. Jan. Die Buchung erfolgt dann im alten Jahr über das Konto Forderungen (war keine Rückerstattung) und reduziert damit den Gewinn. Dies war mir neu. Stimmt dies?


    2. Frage:

    Kann ich eine Eingangsrechnung aus dem Jahr 2018, gezahlt auch im Jahr 2018, auch im Jahr 2019 steuerlich geltend machen? Dem Staat geht ja nichts verloren.


    Danke für die Info.


    Gruss

    Moin, moin, ich buche ja alles immer ganz gut, hier bin ich einfach blöde. Bitte nochmal:


    Ich mache eine Splittbuchung (?): 500 € auf 4190, die splitte ich mit 420 € an Bank und mit 80 € an ein Verbindlichkeitskonto (welches?) Am Jahresende, wenn das FA dann die Lohnsteuer abbucht, löse ich das Verbindlichkeitskonto auf. Bin ich jetzt auf dem richtigen Weg?


    Mann der Schlauch muss dick sein, auf dem ich hier sitze. Ein Vorteil hat es wenigstens. Ich beschummele niemand, bei der EüR müssen ja vor allem die Einnahmen und Ausgaben stimmen. Dies ist ja der Fall.


    Gruss vom Unwissenden

    Hallo Maulwurf 23 (oder andere Forummitglieder) habe noch einmal eine Frage zu dem Thema:


    Die von dir angesprochene 4190 ist doch das Konto für Aushilfslöhne. Da hat doch die Lohnsteuer nichts zu suchen oder? Meine kurzfristig Beschäftige bekommt jeden Monat ihren Lohn netto von mir überwiesen und dies verbuche ich unter 4100 (Löhne) und Bank. Evtl. müßte hier 4190 an Bank gebucht werden, ist aber sicher nicht schlimm. Die Knappschaft bucht ab, dies verbuche ich dann entsprechend als Aufwand. Die monatliche Lohnsteuer (steht ja auf der Monatsabrechnung des Abrechnungsbüros) habe ich bis jetzt gar nicht verbucht, da ich erst am Jahresende eine Lohnsteueranmeldung machen muss. Dachte, da schreibe ich alle einbehaltene Beträge rein und die FA bucht die dann einfach ab. Muss ich die auch irgendwie dann verbuchen? Einfach nach der FA-Abbuchung über 1590 (durchlaufender Posten) Darf ja meinen Gewinn nicht schmälern, hab die Beträge ja nur einbehalten.

    Hallo, ich habe noch einmal eine Frage:

    Die Lohnabrechnung für den kurzfristig Beschäftigten wird über ein Lohnbüro gemacht. Ich bekomme die Abrechnung dann immer geschickt. Ich überweise dann den Nettolohn, die Umlagen an die Knappschaft werden abgebucht. Lohn und Umlagen verbuche ich in der EÜR. Was ist mit der Lohnsteuer. Ich muss erst am Jahresende ein Meldung an das Finanzamt machen. Ich buche die Lohnsteuer im Augenblick nicht, sondern wollte diese einfach Kostenneutral (ist ja kein betrieblicher Aufwand) am Jahresende abbuchen lassen (Finanzamt bucht ja ab). In der EÜR wird dann der Gesamtbetrag einfach auch kostenneutral gebucht.Ist dies so richtig? Oder muss ich eine Verbindlichkeitsbuchung jeden Monat machen?

    Danke für die Info.

    Bezüglich der Intervalle der Abführung hast Du vollkommen recht, ich war da gedanklich wohl bei der Einbehaltung vom Lohn... also aufgrund der genannten Zahlen dann wohl eher jährlich :) .. wobei aber die Grenze zum Minijob doch dann überschritten ist ?


    Da bei der EÜR ja für die Gewinnermittlung der Zahlungszeitpunkt relevant ist, würde ich die Jährliche Lohnsteuer dann auch (wie Deine monatlichen Lohnzahlungen) auf das Konto 4190 buchen.

    waren gerade ein paar Tage an der Nordsee, unheimliche nette Menschen),

    Find' ich auch; wenn auch mitunter etwas wortkarg, das muss man mögen ...:whistling: :thumbup:

    Alles klar, danke für die Antworten.

    Moin, moin (waren gerade ein paar Tage an der Nordsee, unheimliche nette Menschen), zurück zum Thema:

    Nach m.E. muss die Lohnsteuer monatlich, vierteljährlich oder jährlich gemeldet werden. Dies ist abhängig von der Lohnsteuer, die in letzten Jahr gezahlt wurde (bei mir 0,00€, daher jährlich). Und ich dachte, Lohnsteuer ist das Problem des AN, abgeführt wird es jedoch vom AG. Angenommen: 500,00€brutto, davon rund 8,00€ Sozialabgaben und 80 € Einkommensteuer. Die 8 € buche ich wie beschrieben auf 4130/1200, die 420,00€ gehen auf das Konto meiner Frau 4190/1200. Und die 80 € Steuern (die ich ja erst am Jahresende fällig werden) wohin damit? Oder buche ich die 500€ als Betriebsausgabe und splitte ich? Müßte ein Konto für Verbindlichkeiten geben, gibt es aber im SKR03 nicht.

    Gruß Neuer100

    Hallo, habe folgende Frage:

    Beschäftigt ist meine Frau als kurzfristig Beschäftigte ohne pauschalierte Steuer. Die Lohnabrechnung wird extern gemacht. Verbuchen muss ich. Das Gehalt buche ich auf 4190 und die ges.Sozialabgaben (werden ja abgebucht) über 4130. Was mache ich mit der Lohnsteuer, die ich ja erst jährlich (letztes Jahr noch Alleinunterhalter) zahlen muss, aber keine Betriebsausgaben sind. Wie verbuche ich die? Monatlich? Jährlich? :wacko:

    Danke für die Antwort.

    Hier das Ergebnis der unverbindlichen Berechnung

    Lohn pro Monat: 450,00 Euro
    Arbeitgeber: Gewerblicher Arbeitgeber (z.B. eine Firma)



    A. Information für den ArbeitnehmerDer Arbeitnehmer erhält monatlich 450,00 Euro Lohn, auch Arbeitsentgelt genannt, ausbezahlt. Es gibt keine Abzüge.



    B. Information für den Arbeitgeber


    1. Lohn pro Monat
    450,00 €




    2. Zwangsabgaben pro Monat
    Der Arbeitgeber muss zusätzlich zu den Lohnkosten (Arbeitsentgelt) noch folgende staatliche Zwangsabgaben ("Pauschalabgaben") pro Monat entrichten:
    13,00% Krankenversicherung 13,00% von 450,00 € = 58,50 €
    15,00% Rentenversicherung 15,00% von 450,00 € = 67,50 €
    2,00% Pauschalsteuer 2,00% von 450,00 € = 9,00 €
    0,70% Umlage 1 0,70% von 450,00 € = 3,15 €
    0,24% Umlage 2 0,24% von 450,00 € = 1,08 €
    30,94% Zwangsabgaben pro Monat 30,94% von 450,00 € = 139,23 €




    3. Unfallversicherung
    circa 60,00 Euro pro Jahr, also circa 5,00 Euro pro Monat. Die Kosten für die Unfallversicherung unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland, deshalb nur die ungefähre Angabe.



    Dies führt zu folgenden Gesamtkosten pro Monat




    Gesamtkosten für den Arbeitgeber pro Monat
    1. Lohn pro Monat 450,00 €
    2. Zwangsabgaben pro Monat 139,23 €
    3. Unfallversicherung circa 5,00 €
    Gesamtkosten für den Arbeitgeber pro Monat 594,23 €

    Hallo Babuschka, sicher ist dies ein schwieriger Weg. Aber: Da die Abgabe bei 450€ Job als Geringverdiener im einfachen Verfahren etwa 139€ Kosten verursachen. Dies sind 30,94%. Nur wenn der individueller (Jahres) Steuersatz darüber liegt, ist dies rentabel. Die 450€ bleiben ja in der Familie. Oder denke ich falsch?


    Gruss