Beiträge von Deichgraf75

    Naja... wenn ich bei MG doppelklicke, startet das Programm. Beim Klicken auf das X schließt sich die Anwendung.


    Dafür sorgt Windows. Hätte Buhl das ändern können, hätten sie es wohl auch getan.


    Zum Virenscanner... stimmt... die Kommandozeilenoption ist spätestens mit Vista ein bisschen eingeschlafen. Ich nutze Antivir und dort gibt es ein kleines Zusatztool für Menschen, die noch mit Perl aufgewachsen sind und die Tastatur nicht ausschließlich für Briefe und EMails benutzen. ;) http://dl.antivir.de/down/windows/antivir_avcls_de.zip


    Danke für den Hinweis. Sollte ich mal auf AntiVir wechseln, werde ich es bedenken :)
    Ich nutze NOD32 und das kann noch per Kommandozeile aufgerufen werden (Läuft dann allerdings trotzdem grafisch, was auch nicht immer gewünscht ist).

    Quicken habe ich mir jetzt mal angesehen...
    Das ist ganz offensichtlich dieselbe Soße wie MG2008, sogar die vorhandenen HBCI-Kontakte eilen mir nach.


    Einziger Vorteil von Quicken:
    Statt nur "Parameterfehler" zeigt es mir an, was es falsch gemacht hat und das ist haarsträubend!
    Ich gebe Konto-Nr. 12345678021 ein, beim Synchronisieren erscheint als Fehlermeldung (zurecht), daß Kto.-Nr. 12345678022 nicht im Bestand ist!
    Danach steht im HBCI die Konto-Nr. 12345678022 und die kann ich auch 20x in 12345678021 ändern, dieses DDBAC macht da immer wieder 12345678022 draus.

    Ich weiß nicht, welches Auto du fährst,


    Volkswagen Passat, BJ 1991 8:)
    Mit einem Schlüsselsatz 10,13,17, einem Hammer und einer Damenstrumpfhose läßt sich da schon noch einiges machen :)



    Das ist sicherlich richtig, hat aber mit der Bedienung recht wenig zu tun. Die Software-Entwicklung geht aber denselben Weg. Ich kenne noch Zeiten, in denen wurde Software hauptsächlich mit Konfigurationsdateien im Klartext konfiguriert. Heute muß die Konfiguration irgendwo in der Registry gesucht werden.
    Was mich besonders nervt: Virenscanner, die nicht mehr über Kommandozeile aufgerufen werden können, geschweige denn, daß sie auch die Möglichkeit hätten, komplett im Textmodus zu laufen.
    Es gibt genug Fälle, in denen man einen Virenscanner aus einem anderen Programm heraus aufrufen möchte, dazu aber auch wirklich nur die Möglichkeit hat, eine Aufrufzeile mit Parametern einzugeben.
    Und da sind wir dann beim selben Stand, wie beim Auto: Sicher, die Heuristik mag besser geworden sein, auch die Bedienung des Programms für den Laien, aber ein paar Profi-Features fallen der Tatsache zum Opfer, daß der Anteil der Benutzer, die Computer auch vor der Zeit von GUIs kennen, immer weiter schrumpft.


    [quote='Joniper',index.php?page=Thread&postID=96615#post96615][quote='Deichgraf75',index.php?page=Thread&postID=96590#post96590]Die Autoindustrie ist sicherlich in ihrem Automatisierungsgrad der Softwareindustrie überlegen. Was die Bedienungsfreundlichkeit angeht und das Wartungsverhalten sehe ich hier nicht wirklich einen Vorsprung.


    Bei der Wartung gebe ich Dir durchaus Recht. Mein VW/Audi-Schrauber hat für die ganz alten Autos ein Multimeter, für die etwas neueren ein kompaktes Diagnosegerät und für die aktuellen ein Notebook plus einen Schrank voller Kabel.
    Er kann auch bei mir Frontschürze, Zylinderkopfdeckeldichtung, Zahnriemen, Wischermotor und Auspuff ab inkl. Krümmer (Mit abgerissenen und daher auszubohrenden Schrauben) in der Zeit austauschen, in der bei einem Audi A6 der Zahnriemenwechsel erfolgt.
    Bei der Bedienung muß ich Dir widersprechen. Lenke ich nach links, fährt auch der A6 nach links. Rechts genauso. Der Fahrtrichtungsanzeiger funktioniert ebenfalls wie erwartet. Und weil beim DSG viele Fahrer nicht mit der wirklich stufenlosen Schaltweise klar kamen, wurden kleine Stufen reinprogrammiert, damit die Fahrer wieder sicher sein können, daß geschaltet wird. Auch hat noch kein Audi den Fahrer vor der Abfahrt gefragt, aus welchem Material der Straßenbelag ist.

    [ALF-BanCo]

    Hallo,
    das ist eine echte Wissenslücke. Schau mal ins Internet, Du kannst das Programm 60 Tage kostenlos testen. Ich denke mal, das Programm braucht sich nicht zu verstecken.


    Ich habe es mir mal auf der Website angesehen.
    So wie ich das verstehe, ist es sehr "back to the roots", kann also irgendwie wirklich nur Konten und davon anscheinend auch nur Girokonten. Wie gut es das jetzt kann, weiß ich nicht. Vor einem Jahr hätte mir das vermutlich wohl auch gereicht, denn auch in MG konnte ich die Kreditkarte nur offline per CSV bebuchen. Nachdem es aber nun einmal online geht, würde ich diesen Stand auch gerne halten.
    Wie gesagt, über die Qualität des Programms an sich erlaube ich mir kein Urteil, da ich es nicht selber getestet habe.


    Mir ist aufgefallen, daß auch relativ wenig Institute unterstützt werden, nämlich zuerst einmal die gängigen:
    - Volks- und Raiffeisenbanken
    - weitere Genossenschaftsbanken (Sparda, PSD, ApoBank, BBB,....)
    - Sparkassen
    - Postbank
    - Deutsche
    - Dresdner
    - HypoVereins
    - u.ä.
    Dafür fehlen ein paar Direktbanken und auch Punktekonten und ähnlicher Kram sind (noch?) gar nicht drin.
    Wenn ALF-BanCo noch relativ neu ist, ist das aber durchaus der richtige Weg.
    Besser als bei WISO, wo Volks- und Raibas nicht komplett funktionieren, dafür aber o2, Payback, u.ä. "Punkte Konten" (Die Deppenleerstelle hat mich immer genervt, es heißt "Punktekonten oder Punkte-Konten")... naja, die o2-Bonuswelt hat auch nie wirklich funktioniert.
    Also lieber erstmal die wichtigen Banken richtig und dann ausbauen, als alles nur teilweise zu können.
    Da ich jetzt aber einmal meine Kreditkarte online am Laufen habe, bleibe ich auch erstmal auf dem Stand.

    "Für jeden anderen Anwendungszweck hatte ich bisher genug Auswahl, um zumindest eine befriedigende Lösung zu finden, wenn nicht gar eine gute oder sehr gute. Nur beim Homebanking kann ich lediglich zwischen ungenügend und gerade noch ausreichend wählen."


    Mich würde noch interessieren, wo Du Quicken und Alf-Banco einsortieren würdest, um nur zwei weitere Produkte anzusprechen. Oder hast Du etwa dafür noch kein Urteil parat ?


    Bei Quicken bin ich bisher davon ausgegangen, daß es mehr oder minder eingestellt ist, ähnlich MS Money. Hab mich wohl getäuscht.
    Jetzt muß ich mir das natürlich mal ansehen, irgendwie mit gemischten Gefühlen.
    Sollte das was taugen, hätte ich die 50 EUR für StarMoney rausgeschmissen, andererseits wäre eine wirklich brauchbare Software auch was wert...
    Alf-Banco höre ich heute das allererste Mal.
    Hat das was mit Melmac zu tun? ;)

    Wenn MG so untauglich ist wie du schreibst, dann wundere ich mich doch, dass so viele User es problemlos einsetzen können.


    Offensichtlich haben einige User noch geringere Ansprüche als ich, ein guter Teil wird auch ein Szenario ohne die geschilderten zusätzlichen Kundennummern haben (Ich habe nie gesagt, daß das ein für jeden gültiges Szenario ist, sondern nur, daß es nicht abwegig ist) und dann ist es ja so, daß es mit ein paar der Konten auch mal lief, nämlich bei der Erstinstallation. Nach einer Neuinstallation mit den alten Datenbanken und Tresoren fehlen aber immer noch die HBCI-Kontake und in denen duldet MG die richtigen Angaben offensichtlich nur, wenn es sie bei einer Kontoinstallation selber einträgt, aber nicht, wenn man sie passend zu Datenbank und Tresor nachträglich wiederherstellen will.
    Und jetzt komm nicht mit MG2009. Es hat von 2006 bis 2008 nicht funktioniert und nur weil der Fehler jetzt mit einem kostenpflichtigen Upgrade behoben sein soll, ist er damit aus der schon bezahlten Software nicht aus dem Weg.



    Mein Schwager hat mehrere Konten und ein Darlehn bei der Volksbank - er kann es ohne Probleme abrufen ...


    Unter einer Kundennummer? Auch nach einer Neuinstallation der Software, z.B. nach Windows-Neuinstallation? Oder nur mit der noch ersten Installation?




    Wie gesagt: Wenn du es besser weißt: leg los ... und wenn du keine UI programmieren kannst, dann mach es doch einfach ohne:
    http://www.aquamaniac.de/sites/aqbanking/index.php


    Wie gesagt: Homebanking-Software is none of my businesses. Trotzdem erdreiste ich mich, die Benutzbarkeit der Software zu beurteilen und zwar aus der Sicht eines reinen Anwenders.




    PS: Es ist bei einigen Banken durchaus üblich (HVB, Dresdner Bank), dass Konto und Depot die selbe Kontonummer haben - was spricht dagegen, außer dass du es merkwürdig findest?


    Es erschwert die Zuordnung.
    Offensichtlich sehen das die meisten Banken genauso und handhaben es genau umgekehrt: Es gibt für jeden Mist eine eigene Nummer.
    Nicht einmal mein Genossenschaftsanteil hat die gleiche Nummer wie irgendeines meiner Konten und intern gibt es für meine Kreditkarte sogar zwei Nummern, nämlich einmal die Kontonummer über alles und einmal die (fast identische) Kartennummer, die genau diese eine Karte spezifiziert. Hätte ich noch eine Partnerkarte dazu läufen, hätte diese dann entsprechend eine dritte Nummer.
    Aber von mir aus, wenn es machbar und zulässig ist, wieso nicht?
    Ich habe nirgends behauptet, daß StarMoney perfekt sei und niemand dieses Feature braucht (Du brauchst es ja offensichtlich).


    Wie ich schon zart andeutete, es wundert mich eher, wie sich zwei so unzulängliche Programme den sicherlich nicht unerheblichen Homebanking-Markt unter sich aufteilen können.
    Für jeden anderen Anwendungszweck hatte ich bisher genug Auswahl, um zumindest eine befriedigende Lösung zu finden, wenn nicht gar eine gute oder sehr gute. Nur beim Homebanking kann ich lediglich zwischen ungenügend und gerade noch ausreichend wählen.

    PS: Wenn man es ganz genau nimmt, finde ich StarMoney auch sch... Obwohl ich das Programm bezahlt habe, tickert unten Werbung durch. Kontextmenüs kennt das Programm auch nicht. Wenn man ein eBay-Konto eingerichtet hat, obwohl man eBay nicht ständig nutzt, nervt StarMoney bei jedem Abgleich, daß es weder abgeschlossene Käufe noch Verkäufe gibt. Beim QIF-Import gibt es Ärger, wenn die Buchungen im QIF nicht chronologisch sortiert sind (Und MG exportiert alle Buchungen durcheinander, ein Schelm, wer Böses dabei denkt).


    Wenn ich also extra ein Perl-Script schreibe, das ein QIF sortiert, damit es trotz defektem Import in StarMoney importiert werden kann und auch mit den anderen Fehlern und Mängeln lebe, nur weil überhaupt irgendwas funktioniert, kannst Du Dir vorstellen, daß mich MG an den Rand der Tränen gebracht haben muß... und so nah bin ich dann doch nicht am Wasser gebaut.


    Also bei Online-Banking-Software lebt offensichtlich jeder Anbieter von der Unfähigkeit des anderen: 2,1 Millionen MasterCards haben Volks- und Raiffeisenbanken ausgegeben und weder MG noch StarMoney kommen damit klar. Hallo?
    Da fragt man sich doch wirklich, ob sowohl Buhl als auch StarFinanz nur dann einen Programmierer bei einer Leiharbeitsfirma anheuern, wenn der Konkurrent aus Unachtsamkeit irgendetwas ans Laufen gebracht hat. Daß sich einer der beiden positiv abheben möchte kann ich hier nicht erkennen.


    Leidtragender ist der Kunde, der nur zwischen Verstopfung und Flitz.... wählen kann. Eigentlich ein Wunder, daß sich in einer Marktwirtschaft kein neuer Mitbewerber findet. So einfach wie StarFinanz und Buhl kann er in keiner anderen Software-Sparte die Konkurrenz vom Markt blasen, wenn er sich nur etwas Mühe gibt.


    Tja, dann sind wir mal auf die erste HBCI-Software aus deiner Feder gespannt.


    Das liegt jenseits meiner Fähigkeiten, ganz einfach, weil ich jenseits von GUIs programmiere.
    Meine Soft kommuniziert mit Maschinen, nicht mit Menschen.


    Interessanterweise kommen aber recht ähnliche Kommentare aus der Ecke der Linux-Freaks, wenn man ihnen erklärt, wieso der Kram auf dem Desktop niemals Erfolg haben kann. Man wird als Kritiker abqualifiziert, da man es selber ja nicht besser machen kann (Was bei Linux schon deshalb nicht geht, weil es dann kein Linux mehr wäre, es gibt einfach Traditionen, die die Linux-Welt nicht ablegen will oder auch kann).
    Dabei wird vergessen, daß sich ein Auto mit enorm schlechtem Fahrverhalten auch schlechter verkaufen läßt, auch wenn die Kritiker nur "Blödmänner" sind, die selber kein Dipl.-Ing. Maschinenbau, spezialisiert auf Fahrwerkstechnik, sind.


    Glücklicherweise sind Ingenieure meistens nicht so arrogant und bauen Autos auch für Nicht-Ingenieure.


    In der IT-Branche müssen wohl noch ein paar mehr ehemalige Marktführer verrecken, wie Digital Research, MicroPro, Ashton-Tate, WordPerfect, u.v.m. zuvor, bis sich Programmierer bewußt werden, daß 98% ihrer Kunden keine Programmierer sind und trotzdem berechtigte Kritik äußern können, die Idioten bezahlen den Programmierern nämlich ihre Jobs... oder eben nicht.


    Kann es sein, dass du etwas sehr von dir selbst überzeugt bist?


    Ich bin davon überzeugt, daß WISO Mein Geld aus Anwendersicht eine Katastrophe ist. Es mag sogar sein, daß ein Diplom-Kaufmann, der das Programm von einem Diplom-Informatiker eingerichtet bekommt, mit WISO Mein Geld mehr Freude hat als mit StarMoney. DATEV-Software ist ja auch kein Müll, nur weil ich als Nicht-Kaufmann nix damit anzufangen weiß.
    Allerdings ist WISO Mein Geld nicht DATEV und damit irgendwie an der Zielgruppe vorbeientwickelt, die sich von der Werbung auf der Website angesprochen fühlen dürfte.
    90% dürften einfach nur Anwender sein, die zentral einen Überblick über ihre Konten haben möchten, vielleicht noch einem Darlehen beim getilgt werden zusehen wollen, usw.
    Und auch den 10% der Anwendern, denen nicht mehr bewußt ist, daß "Geschäftsvorfall", "Kostenstelle", usw. nicht aus der Umgangssprache stammen, nutzt es nicht viel, wenn sie zwar theoretisch Steuerkategorien etc. pp. zuweisen könnten, es aber praktisch nicht können, weil sie neben der Führung ihres Gewerbes o.ä. nicht genug Zeit finden, auszuknobeln, wie sie MG beibringen können, daß ihr geschäftliches Girokonto über dieselbe Anmeldung läuft wie das private.
    Und bevor Du auf den 10% rumhackst: Dabei ist es völlig wumpe, ob es vielleicht sogar 50% sind, die die Profifunktionen gebrauchen könnten, da sie zu einem nicht unerheblichen Teil eh nicht bis dahin kommen.


    Aber ich kann ja gerne mal WISO Mein Geld 2009 auf dem PC meines Vaters installieren. Der ist Kaufmann und kann mit den ganzen Sachen bestimmt was anfangen. Der hat auch mehrere Kreditkarten, Depots, Fonds und ähnliches. Mal sehen, ob er es schafft, mehr als nur das Girokonto einzurichten oder ob sogar das schon zum Problem wird.
    Und jetzt sag mir nicht, daß eine Software mit dem Namen "Mein Geld" (Mmmmmmh.... mein RTL) für Firmenkunden geschaffen wurde, die Software per Wartungsvertrag eingerichtet bekommen.



    Die Bedienungsfreundlichkeit an einer Volksbank festzumachen ist etwas arg kurzsichtig


    Also es stand nirgendwo in der Produktbeschreibung, daß WISO Mein Geld nur für die "FÜRSTLICH CASTELL’SCHE BANK CREDIT-CASSE AG" richtig ausgetestet wurde und der Pöbel mit Konto bei einer Genossenschaftsbank evtl. nicht alle (Also fast gar keine) Funktionen des Programms nutzen kann.


    Findest Du es nicht im Gegenteil etwas kurzsichtig, wenn ausgerechnet die Banken/Bankengruppen mit den meisten Kunden (Sparkassen, VR-Banken, ...) schon so viel Ärger machen?


    Ich frage mich, wo Volkswagen heute wäre, wenn sie Beschwerden der Art "Der neue Golf zieht auf der Autobahn grundsätzlich stark nach links" in der Art abtun würde: "Das Fahrverhalten unserer Fahrzeuge an Autobahnfahrten festzumachen ist etwas arg kurzsichtig"...


    Schaffst Du es eigentlich, Deine "Argumente" selber ernst zu nehmen?


    Wenn man auf einem Sitzklo wegen der Spikes auf der Brille nicht sch... kann, taugt das Klo nix, auch wenn man prima gleichzeitig zu zweit reinsch.ff.. kann.



    Hauptsache die und selbst das was du beschreibst stellt nur ein Szenario der Volksbanken dar. Ich hatte z.B. mal ein Volksbankkonto nur per HBCI eingebunden - ohne InternetBanking Zugang. Und schon klappt dein Vorschlag so nicht mehr ...


    Aber sicher. Ich habe in StarMoney
    - 5 Girokonten bei zwei Banken
    - 2 Sparkonten bei einer Bank
    - 2 Genossenschaftsanteile bei zwei Banken
    - 2 Darlehen bei einer Bank
    eingebunden, alle per HBCI. Und ich bin kein einziges Mal irgendetwas gefragt worden, was ich als einfacher Kunde nicht wissen kann, außer der Kundennummer und das ist dann doch noch eine Information, die einem die Bankangestellten geben können.
    Mein Geld hingegen hat mich die benötigten Angaben nicht machen lassen bzw. sich selber falsche ausgedacht, obwohl die richtigen schon im Programm vorlagen.
    Fakt ist, StarMoney hat sich mit Kundennummer, Konto-Nummer, BLZ und PIN begnügt. Welche Daten davon es tatsächlich für den Zugriff via HBCI benutzt hat, weiß ich nicht. Interessiert mich als Anwender eigentlich auch gar nicht. Ich kenne auch die chemische Zusammensetzung meines Kühlerfrostschutzes nicht, ich nehme einfach die, die der Autohersteller empfiehlt, Hauptsache die Soße wirkt.
    WISO Mein Geld hatte dieselbe Chance. Es kannte Kundennummer, Kontonummer, BLZ und PIN. Das ganze in dreifacher Ausfertigung. Wenn es mit diesen Angaben weder Umsätze noch Saldo holen kann: StarMoney kann es, also stimmen die Angaben, auch wenn MG mir was von einem Parameterfehler erzählt.
    Und: In meinem "perfekten" Szenario kommt der Screenparser nur zum Einsatz, um auch die Konditionen auslesen zu können.



    Achja, als ich mir Starmoney mal angeschaut habe, war es nicht in der Lage mit Banken umzugehen, bei der Konto und Depot die selbe Nummer haben. In MG war das kein Problem. ´


    Wie gesagt, StarMoney ist weit davon entfernt, perfekt zu sein.
    Ich habe bisher nichts finden können, was es nicht kann, aber MG konnte. Dafür aber jede Menge, was StarMoney kann, aber MG nicht, z.B. nicht nur den Saldo meines Genossenschaftsanteils, sondern auch die Umsätze, also die Dividendenzuteilungen, holen.
    Oder die Kreditkartenabrechnungen der Landesbank Berlin (Jaja, die Christstollenbank, ich weiß, die zählt nicht, weil zu kurzsichtig und sie auch der kleinste Herausgeber von Kreditkarten in Deutschland ist) zusätzlich im PDF-Format herunterzuladen und im Programm zu archivieren.
    Oder eben mit o.g. Konten umzugehen, obwohl wir so dreist sind, über Fremdkonten verfügungsberechtigt zu sein und auch bei jeder Bank Konten unter jeweils zwei Kundennummern zu unterhalten.
    Was es genausowenig kann wie MG:
    - Kreditkarten von VR-Banken (Ob o2- oder HappyDigits-Punkte wirklich wichtiger sind?)
    Und mit Sicherheit finden sich auch Sachen, die MG kann, aber StarMoney nicht.


    Allerdings wirst Du mich nur schwerlich davon überzeugen können, daß es mehr Kunden mit Depot und Girokonto unter derselben Kontonummer gibt (Auch wenn ich von Buchhaltung nicht viel Ahnung habe, halte ich das schon für arg seltsam) als solche mit mehreren Konten bei VR-Banken.


    Letzteres ergibt sich nämlich z.B. aus folgenden Umständen:
    - (Ehe-)Partner mit eigenen und gemeinsamen Konten (Bei meiner Bank laufen mein Konto und das Gemeinschaftskonto, unter einem Zugang; bei der Bank meiner Frau ihr Konto, ein gemeinsamer Kredit und das dazugehörige Baukonto, irgendwie kein exotisches Szenario, das Buhl sich leisten kann zu ignorieren)
    - Verfügungsberechtigungen (Meine Frau kann über alle Konten ihrer Mutter verfügen. Vertrauensvoll, aber auch kein exotischer Sonderfall)
    - Selbständige mit Privat- und Geschäftskonto bei derselben Bank (Die natürliche Person des Kunden und die juristische seiner Firma sind unterschiedliche Kunden -> unterschiedliche Kundennummern)


    StarMoney ist übrigens sogar von selbst darauf gekommen, daß für alle Konten, die unter einem gemeinsamen Zugang laufen, auch derselbe TAN-Block gilt... wenn man ihn denn, entgegen der Programmempfehlung, füllt.

    Scrollt doch einfach mal nach oben.
    Was steht da?


    WISO Software für Anwender (Also könnte man daraus schließen, daß sie keine IT-Profi-Kenntnisse voraussetzt)


    Darunter:
    Einfach, genial und immer aktuell


    Wenn es schon nicht möglich ist, bei Volks- und Raiffeisenbanken (Wo wohl Millionen in Deutschland ihre Konten haben) Konten mit unterschiedlichem Rumpf-Kundennummern (Also unterschiedlichem Anfang) mit den Daten einzurichten, die dem normalen Anwender zur Verfügung stehen, als da wären Kontonummer, BLZ, Ort der Bank, PIN oder Chip und ggf. TANs, dann weiß ich nicht, was Buhl unter "einfach" versteht.


    Ich weiß, daß der Anfang meiner Kontonummer die Kundennummer ist und daß ich für alle Konten die Kundennummer verwenden muß, auf die das Online-Banking freigeschaltet ist, auch wenn die Konten andere Kundennummern haben, z.B. weil es später hinzugekommene Gemeinschaftskonten oder Fremdkonten, für die man "nur" verfügungsberechtigt ist, sind.
    Mein Vater wüsste schon ersteres vermutlich nicht. Sein Standpunkt zu Anwendersoftware ist, daß sie funktionieren muß.
    Und letzteres weiß anscheinend auch Buhl selber nicht, denn es ist nicht möglich, ein solches Konto ohne Verrenkungen einzurichten.
    Übrigens habe ich die Erfahrung gemacht, daß selbst die Mitarbeiter der Banken vor Ort nicht mit den Daten dienen können, die MG teilweise von Tante Gerda oder Onkel Karl am PC erfragt.


    Es gibt Software, da gibt es für jeden Dreck einen Assistenten, in Word wahrscheinlich inzwischen sogar einen Assistenten zum Einfügen eines Zeilenvorschubs. In MG dafür aber nicht einmal für das Einrichten einer komplexen Bankverbindung.


    Auch StarMoney ist nicht perfekt, aber das o.g. Szenario ist zu bewältigen:


    BLZ eingeben -> StarMoney sucht in Frage kommende Banken und Standorte
    ggf. Standort anpassen
    Kundennummer eingeben (Wie gesagt, auch StarMoney ist nicht perfekt und sollte stattdessen mit der Direkteingabe einer Kontonummer klarkommen)
    [Manuell] anklicken -> Es kann eine komplette Kontonummer eingegeben werden, diese darf dann auch von der Kundennummer abweichen
    Und fertig ist der Lack.


    Ich als Programmierer bin der Ansicht, daß es eigentlich noch einfacher gehen muß, aber es funktioniert immerhin.


    Noch einfacher wäre:


    Neue Bankverbindung -> Abfrage der BLZ
    Die Software weiß nun, wenn es sich um eine Volks- oder Raiffeisenbank handelt und da funktioniert das eben wie oben beschrieben. Daher sollte jetzt der Hinweis kommen:
    Bei mehreren Konten bei dieser Bank richten Sie bitte zuerst den Zugang zu dem Konto ein, für das das Online-Banking ursprünglich angemeldet wurde, i.d.R. ist das Ihr Haupt-Girokonto.
    Abfrage Kontonummer -> Die Software müsste wissen, daß Kontonummern bei Volks- und Raiffeisenbanken aus der Kundennummer, gefolgt von der dreistelligen eigentlichen Kontonummer bestehen. Die Abfrage der Kundennummer ist also überflüssig. Um auch bei Ausnahmen von der Regel noch flexibel zu bleiben, kann der Benutzer auf diesen Sachverhalt hingewiesen und ein Feld, das mit der wahrscheinlichen Kundennummer vorbelegt ist, eingeblendet werden.
    Mehr Informationen sind nicht wirklich nötig und müssen (dürfen eigentlich) nicht abgefragt werden, weil der Benutzer sie i.d.R. auch gar nicht kennt.
    Da es nur zwei Rechenzentren für alle Volks- und Raiffeisenbanken gibt und sich das Aussehen des Internet-Bankings sich zumindest bei der GAD in zig Jahren nicht geändert hat, wäre es übrigens auch keine programmiertechnische Meisterleistung, für beide einen Screenparser zu schreiben, der sich die Konditionen (Zins eingeräumte Überziehung, Zins geduldete Überziehung, etc. pp.) selber holt. Das wäre dann etwas, was für Anwender "genial" wirken würde. Das gilt analog für Kreditkarten bei VR-Banken.


    Wird jetzt ein weiteres Konto eingerichtet, fragt der Assistent ja zu Beginn wieder nach der BLZ...
    Und dann müsste er eigentlich wissen, daß die Wahrscheinlichkeit groß ist, daß dieses neue Konto über denselben Zugang wie das zuvor eingerichtete läuft.
    Genau DAS hat ein Assistant dann den Benutzer zu fragen:
    "Ist dieses Konto im Internet-Banking Ihrem bestehenden Zugang zu Konto xxxxxxx zugeordnet?"
    Ja-> Abfrage Kontonummer, FERTIG


    Ich weiß nicht, wieso ich erst kommen muß, den Programmierern das zu sagen. Beschäftigen Software-Firmen heutzutage niemanden mehr, der die sogenannte Benutzbarkeit bzw. Bedienerfreundlichkeit überwacht?


    Im Zweifelsfall muß es halt der Hausmeister oder eine Telefonistin ausprobieren und zwar ohne daß denen ein Programmierer erklärt, wie man seinen wirren Gedankengängen während der Entwicklungsphase beim Bedienen folgt.


    Weil du nicht MG2009 einsetzt? Mit MG2009 gibt es die alte DDBAC nicht mehr und das was du schreibst:


    Ist hinfällig.


    Zu spät. Jetzt habe ich schon StarMoney gekauft.
    Das o.g. Chaos kann schon als Bug angesehen werden, somit hätte die Behebung auch als kostenloser Bugfix und nicht als noch eine neue Version erfolgen dürfen.
    Die Verwaltung von Konten, für die man bei einer Volks- oder Raiffeisenbank Bevollmächtiger ist, ist mit WISO Mein Geld - zumindest bis 2008 - eine Zumutung.
    Es IST nun einmal so, daß die Anmeldekundenummer trotzdem die eigene ist und die Kontonummer somit nicht teildeckungsgleich ist, ob das MG2008 schmeckt oder nicht.


    Will heißen: Habe ich aus Jugendjahren das Konto 23456789019 und das Sparbuch 23456789025, dann ist 23456789 meine Kundennummer und auch alle anderen Konten von mir fangen dann mit 23456789 an. Soweit ist das mit viel Gefummel noch in MG2008 reinzukriegen.
    Kommt dann aber ein Gemeinschaftskonto mit dem Partner hinzu, kann das z.B. die Kto.Nr. 25634176024 (Weil es auf beide Inhaber läuft und die haben gemeinsam eine eigene Kundennummer) haben und wird trotzdem im Onlinebanking durch die Kundennummer 23456789 geöffnet.
    Bin ich dazu auch noch Berechtigter für die Konten anderer, z.B. meiner Eltern, ist es Arbeit für mehrere Tage, das MG2008 beizubringen.
    Wenn es überhaupt gelingt.


    In diesem Fall ist es mir nicht gelungen, alle bisher funktionierenden Konten wieder aktiv zu kriegen, während es in StarMoney keine Stunde gedauert hat, all jene Konten und noch die, die in MG2008 nie funktioniert haben, ans Laufen zu kriegen.
    Da sich dieser Fehler seit mindestens MG2006 durch alle Versionen schleppt, wäre es definitiv an der Zeit gewesen, ihn durch ein kostenloses Update aus der Welt zu schaffen, statt durch ein kostenpflichtiges Upgrade. Immerhin ist StarMoney 6 auch nicht mehr taufrisch.


    Und, ja, ich betrachte es als Fehlfunktion, wenn eine Online-Banking-Software nicht in der Lage ist, mit den korrekten Angaben auf ein Onlinebanking-fähiges Konto zuzugreifen.



    PS:

    Also ich bin eigentlich ganz froh, dass meine PIN und TAN verschlüsselt in einm Tresor abgelegt sind ...


    Es geht nicht um die Begrifflichkeit.
    Es geht darum, daß dieselben Daten an mehreren Stellen gleichzeitig abgelegt werden und bei einer Neuinstallation trotz Weiternutzung von vorhandener Datenbank und Tresor wieder synchronisiert werden müssen. Solange ich Datenbank, Tresor und deren Passwörter noch habe, muß eigentlich alles ohne Änderungen so laufen wie zuvor. Alles andere ist ein Fehler und ... aber das hatten wir schon.


    Auch StarMoney legt die Daten nicht im Klartext ab. Und ob die Daten in der dritten MG-Datenbank sicherer sind als in der einen von StarMoney, nur weil diese bei MG "Datentresor" heißt, wage ich jetzt mal zu bezweifeln.
    Im Zweifelsfall bietet es sich eher an, einen wechselbaren Datenträger zu verwenden, diesen mit professioneller Software zu verschlüsseln und bei Nichtbenutzung abzuziehen.
    Nichts schützt besser gegen Hacker als Daten, die gar nicht vom Rechner aus erreichbar sind und mir ist noch keine Sicherheitslücke in Windows bekannt, die den PC einen Stick selbstätig einstecken läßt.
    Die Verschlüsselung dient dann hauptsächlich noch als Schutz gegen Einbruchdiebstahl. Aber ob die Kombination Einbrecher+Hacker so häufig ist, ist auch eher fraglich.

    Ich habe mich bei jedem Update und jeder Rechner-Installation bisher darüber geärgert, daß trotz Übernahme der alten Datenbanken wieder alle Konten neu eingerichtet werden mussten.
    Obwohl ich auch vorher nicht verstehen konnte, wieso alle Daten an drei Orten (Kontenverwaltung, HBCI-Übersicht, Datentresor) gepflegt werden müssen, dachte ich, das müsse halt so sein.
    Auch bei technischen Details wie HBCI 2.2, 2.1, 08/15 etc. habe ich da so hingenommen. Aber nachdem sich WISO Mein Geld 2008 hartnäckig weigert, mit den richtigen Daten zu arbeiten, musste ich notgedrungen irgendeinen Weg finden, wieder einigermaßen komfortabel mit online zu banken.


    Dann habe ich StarMoney entdeckt.
    BLZ, Kontonummer, Kundennummer, PIN, fertig.
    Es funktioniert einfach.
    Kein Datentresor, keine kaputte HBCI-Verwaltung, die immer ungefragt auf FinTS umstellt obwohl das nicht funktioniert, einfach nur die BENÖTIGTEN Daten eingeben.


    Wieso schafft Buhl das nicht?