Beiträge von Christian99

    Wir haben ESt-Erklärungen von StB übernommen, in denen abweichende Abschreibungszeiträume in einem Steuerjahr erklärt und letztlich auch veranlagt wurden.

    Und wie Du selbst auch schreibst, können "kleinere" Erhaltungsaufwendungen zu 100% zu den Werbungskosten genommen sowie "größere" im gleichen Steuerjahr auf 2-5 Jahre verteilt werden.

    Wir erstellen jährlich über 1.200 Einkommensteuererklärungen und ich kenne nicht einen Fall, in dem diese Vorgehensweise vom Finanzamt moniert wurde.


    Auch Frotscher/Geurts schreibt zu § 82b EStDV in Rz. 189:

    "Wird bei einer einheitlichen Baumaßnahme der Aufwand in verschiedenen Teilbeträgen gezahlt, kann für jeden Teilbetrag ein gesonderter Verteilungszeitraum gebildet werden."

    In § 82b EstDV steht in Satz 1:

    "

    1Der Steuerpflichtige kann größere Aufwendungen für die Erhaltung von Gebäuden, die im Zeitpunkt der Leistung des Erhaltungsaufwands nicht zu einem Betriebsvermögen gehören und überwiegend Wohnzwecken dienen, abweichend von § 11 Abs. 2 des Gesetzes auf zwei bis fünf Jahre gleichmäßig verteilen"


    Das Wort "einheitlich" kommt hier überhaupt nicht vor!

    Hallo Fragesteller,
    Du wirst das Problem sicher bereits gelöst haben, aber für andere Mitlesende vielleicht auch interessant.


    Diese Meldung resultiert aus dem Elster-Telemodul und bedeutet, dass unter der Rubrik Reisekosten - Detaillierte Erfassung ein Eintrag gemacht worden ist, in dem mehr als drei Fahrtkosteneinträge angelegt wurden.
    Elster kann aber hier max. drei Einträge übergeben.
    Lösung: einen weiteren Eintrag erfassen und dort wiederum maximal drei Fahrtkosteneinträge anlegen oder alternativ mit der Schnellerfassung arbeiten, was ich bevorzuge.

    Zitat

    Mir jedenfalls nicht und ich habe auch keine Lust mehr, mir Deine Tiraden durchzulesen!

    habe ich auch nicht!


    Aber dass Dein Mod-Kollege miwe4 Foristen wie mir Beihilfe zur Steuerhinterziehung ohne fundierte Kenntnisse des Vorgangs vorwirft, das liest Du Dir natürlich gerne durch.


    Nicht wenige Postings von miwe4, nicht nur mich betreffend sondern auch anderen Foristen gegenüber, sind im Ton anmaßend und überheblich.
    Das magst Du als Kollege anders sehen, ändert aber nichts an dem Vehalten des besagten Mods in diesem Forum.

    Da miwe4 den Thread geschlossen hat, hier die Neueröffnung.

    Das hat mir Buhl heute morgen geantwortet, das Problem der Steuerbescheidabholung ist also noch offen.

    derartige, durch nichts zu begründende, Unterstellungen zu posten und dann vom Schutz der Anonymität des Forums zu schwadronieren, das läßt tief auf eine böswillige Gesinnung blicken.


    Ist es für Euch eigentlich berauschend, sich so gegenüber anderen Foristen zu ereifern?

    Zitat

    Soweit ich weiß, war die Nutzungsaufteilung des PC´s hier nicht das Thema.

    Es geht um genau das Gleiche, nämlich einen Aufteilungsmaßstab zu finden. Und dies ist im Steuerrecht von jeher ein praktisches Problem, was hiermit veranschaulicht werden sollte.
    Aber ich erwarte keine Antwort von Dir zu der Frage dienstlicher/privater PC, da ich nicht sicher sein kann, ob diese tatsächlich aufrichtig von Dir beantwortet würde.

    Zitat

    Und wenn Buhl in seinem Newsletter darauf hinweist, dass die Fahrten die
    Lohnersatzleistungen mindern und keine vorweggenommenen WK sind, warum
    nimmst Du mit Deinem unendlichen Fachwissen nicht Stift und Zettel zur
    Hand, um der kleinen Software-Schmiede mal zu zeigen, wo der Hammer
    hängt!?

    Warum sollte ich das machen?


    Ich verabschiede mich jetzt aus der nicht gerade sinnstiftenden Konversation mit Euch Moderatoren, da ich mich wieder um "Steuerhinterziehungen" kümmern muss.

    Zitat

    Schön, dass Eure Kunden auf Kosten der ehrlichen anderen Steuerzahler so gut leben

    Mir kommen gerade die Tränen.


    Zitat

    Wo ist es denn legaler Gestaltungsspielraum, wenn ich für die
    Veranlassung der Fahrten einen anderen als den tatsächlichen Zwecke
    angebe? Dann ist es nichts anderes als eine vorsätzlich falsche Angabe
    und somit Steuerhinterziehung.

    So ein Blödsinn.
    Es gibt in dem Fall gar keinen Aufteilungsmaßstab, weil mir der Steuerpflichtige i.d.R. gar nicht mehr zuverlässig sagen kann, was er vor einem Jahr bei einem der ARGE-Besuche genau getan hat. War er am Terminal und hat sich nach offenen Stellen umgesehen? Hat er sich mit anderen Betroffenen ausgetauscht? Hat er sich Info-Brüschüren mitgenommen bzw. durchgelesen? War er nur aus Langeweile dort und hat nichts Produktives unternommen?


    Aber man sieht, dass Ihr reine Theoretiker seid und von der Praxis eines Lohnsteuerhilfevereines keine Ahnung habt.

    Zitat

    Nein, er wäre prädestiniert dafür, weil er nicht a la Konz das Steuerrecht beugt...

    Den Konz habe ich nie gelesen und werde es auch nicht tun.


    Wo hast Du denn den Begriff der Beugung des Steuerrechts her?
    Vielleicht meinst Du Gestaltungsmißbrauch? Wie willst Du den hier begründen?
    Wie willst Du ermessen, welcher Anteil der Fahrten zur ARGE den Lohnersatzleistungen zuzurechnen ist und welcher den Werbungskosten? Hierfür gibt es keinen Aufteilungsmaßstab.
    Oder führst Du das ganze Jahr über Aufzeichnungen wieviele Stunden ein als Arbeitsmittel erklärter PC jeweils beruflich bzw. privat genutzt wurde?


    Liebe Moderatoren, warum beschränkt Ihr Euch nicht auf die Beratung zur Anwendung des WISO Sparbuchs und wollt unbedingt noch Eure, offenkundig unbefriedigenden, Steuerkenntnisse an den Mann oder die Frau bringen?

    Zitat

    Dies stimmt so nicht. Es kommt auf die Veranlassung der Fahrten an.

    Wer will entscheiden, welche Veranlassung der Fahrt zugrunde gelegen hatte?
    Überall da, wo legaler Gestaltungsspielraum meinen Mitgliedern einen
    steuerlichen Vorteil gewährt, nutze ich diesen natürlich.



    miwe4, Du solltest wirklich keinen Lonsteuerhilfeverein führen, da Du offenkundig gegen die Interessen der Mitglieder arbeiten würdest.

    Hallo GaAcik,
    Du kannst z.B. die Business Version des WISO-Sparbuchs bestellen. Damit können unbeschränkt viele Steuerpröjekte bearbeitet werden.


    Antworten der Moderatoren auf derartige oder ähnliche Fragen, insbesondere von miwe4, kannst Du gestrost ignorieren, da weder Bezug auf die Frage genommen wird noch anderweitige Hilfestellung geleistet wird.



    miwe4:
    lass doch einfach deine unqualifizierten Stellungnahmen zu Themen, zu denen Du nicht Stellung nehmen kannst oder willst.
    Was hat Dich die Intention des Fragestellers zu interessieren, solange hier nicht gegen Forumsregeln o.ä. verstoßen wird?
    Wenn man Deine Kommentare hier mitliest, hat man den Eindruck, Du benutzt Deine Stellung als Moderator, um gegenüber den "doofen" Usern unangemessene und z.T. unhöfliche Postings abzulassen.


    Und wenn Du wirklich sicher bist, hier erfolgt unerlaubte Beratung in Steuersachen, steht es Dr frei, den Vorgang der Steuerberaterkammer zu melden.

    Zitat

    Wenn es danach geht, könnten wir den Thread ja zumachen und alle insoweit an den offiziellen Support verweisen.

    Nein, das sollten wir nicht, da ich die Interessierten hier gerne darauf aufmerksam mache, wenn ein entsprechendes Update für das Problem eingestellt wird.

    Zitat

    Oft genug verweise ich übrigens auch an die Angehörigen der
    steuerberatenden Berufe. Wohlweislich vermeide ich, wenn möglich und
    zulässig die Formulierung Steuerberater.

    Was hat diese Aussage hier im Thread zu suchen?


    Nimm Dich doch mal einfach zurück, wenn Du zum Thema nichts Sachliches beizutragen hast.

    Hallo Zebra12,
    selbstverständlch kannst Du Fahrten zur ARGE als z.B. Bewerbungskosten in einem plausiblen Rahmen angeben (Hin- und Rückfahrt x 0,30 €). Einen Rechtsanspruch hierauf hast du allerdings nicht, aber das war ja auch nicht Deine Frage.


    Diese Aufwendungen mindern auch nicht, wie Moderator miwe4 geschrieben hatte, Deine Lohnersatzleistungen, sondern sind vorweggenommene Werbungskosten in Bezug auf eine spätere Beschäftigung.

    Zitat

    Also ein bisschen mehr Ruhe in der Angelegenheit. Zumal wir nicht wissen, wer oder was an dem Problem schuld ist.

    Ich bin ruhig.
    Und ich habe auch nicht von Schuld gesprochen, lediglich davon, dass Funktionen durch Buhl offenbar nicht sauber getestet wurden.


    Zitat

    Da für die Berechnung der Fristen sowieso ausschließlich die
    Zugangsdaten der Papierbescheide maßgeblich sind, spielen die
    ELSTER-Bescheide insoweit überhaupt keine Rolle.


    Ob die Ergebnisse des FA un des Programmes übereinstimmen, sieht man ebenfalls auf einen Blick.


    Die Papierbescheide liegen uns aber nicht vor sondern gehen direkt zu den Mitgliedern. Ansonsten würde ich auch nicht so einen Druck auf Buhl ausüben.

    Zitat

    Und im Steuer-Sparbuch lassen sich problemlos alle Daten auch manuell
    eingeben. Dann kann man alles vergleichen und sogar schon das
    Einspruchschreiben anstoßen.

    Wir betreuen 400 Mitglieder, da erübrigt sich ein manuelles Erfassen jedes Bescheides.



    Und Miwe4, ich würde es begrüßen, wenn hier nur Kommentare abgegeben werden, die zu dem Problem Stellung nehmen. Bislang hast Du als Moderator hier keinerlei effektive Hilfestellung geleistet, mal davon abgesehen, den Usern irgendwelche angeblichen Unzulänglichkeiten vorzuhalten.

    Hallo in die Runde,
    am Freitag kam ein Update von Buhl für das beschriebene Problem heraus, 19.06 Build 7378. Am Sonntag habe ich es installiert und die Rückübermittlung angestoßen.
    Geliefert wurden stolze 13 Bescheide, wohlgemerkt für ein einziges Steuerprojekt. Dass das Programm im Anschluss abstürzte sei nur am Rande vermerkt.
    Bei näherer Überprüfung stellten wir fest, dass die herunter geladenen Bescheide bis auf einen ganz andere Steuerprojekte betreffen. WISO hat also Probleme den Bescheid des aktuellen Steuerprojektes herunter zu laden, sonderrn holt stattdessen mehrere unterschiedliche Bescheide für ein einziges Projekt ab.


    Die Hotline wurde über das Problem informiert. Sobald hierzu nähere Informationen vorliegen, melde ich mich wieder.


    Problematisch wird langsam, dass die Einspruchsfristen ablaufen, ohne dass wir mit Sicherheit sagen können, die Bescheide sind in Ordnung oder eben nicht.
    Schade, dass Buhl hier offenbar Schnelligkeit vor Sorgfalt walten läßt.

    Zitat

    Und wer sagt Dir, dass diese Aussage nicht stimmt bzw. zu diesem Zeitpunkt zutreffend war?

    Wie ich schon geschrieben hatte, funktioniert das Abholen von Bescheiden aus früheren Jahren problemlos.
    Wie Du aus dem Thread auch ersehen kannst bin ich nicht der Einzige, der das Problem mit der Bescheidrückübermittlung von 2011er Bescheiden hat.


    Und zu guter Letzt gibt es momentan keine aktuellen Hinweise, dass speziell für das Veranlagungsjahr 2011 Probleme bei der Bescheidrückübermittlung existieren. Diese Infos erhalten wir üblicherweise von dem Dienstleister unserer kaufmännischen Buchhaltungssoftware Agenda oder auch von Buhl.


    Da sollte einem der gesunde Menschenverstand sagen, dass - vorsichtig ausgedrückt - ein Problem mit dem WISO-Soarbuch 2012 zumindest nicht abwegig erscheint.