Beiträge von chris808

    Moin!


    Schön, dass Du Dich da nochmal selber schlau gemacht hast ....

    Du hast ja schon richtig angefangen.

    Einnahmen als Ü-Leiter - ja Hast Du schon richtig angekreuzt

    Art der Tätigkeit - künstlerische Betätigung - Musiker

    Höhe der Einnahmen als Ü-Leiter musst Du halt noch eintragen, dann wird Dir die Möglichkeit gegeben, welcher Teil davon steuerfrei ist. In Deinem Fall logischerweise der ganze Betrag.

    Die Erstellung einer EÜR ist dann nicht mehr notwendig.


    Gruß

    Chris

    Moin Steffen,


    da ich keine EÜR mache, habe ich mich mal kurz im Netz umgeschaut. Leider hast Du bei Deinem Zitat den vollständigen § immer abgeschnitten ;)

    Wenn Du schreibst, dass der Eintrag in diesen Zeilen gewinnerhöhend ist, vergiss meinen Kommentar, dass es nur informativ ist. Dann trägst Du da für 2018 nichts ein!


    Wenn ich mir das hier mal durchlese, komme ich zu dem Schluss, dass Du in diesen Zeilen nur die Hinzurechnung von dem IAB aus 2017 einträgst, und zwar nur die Höhe, die Du 2019 auch in Anspruch genommen hast.

    Die anderen Zeilen außer 2017 lässt Du also frei.

    Das ist also ein Eintrag ins Formular, der zeigt, in welchem Jahr Du einen IAB eingestellt hast, den Du 2019 in Anspruch genommen hast.


    Gruß

    Chris

    Moin!


    So scheint es zu passen. Der IAB aus 2017 ist damit "verbraucht"


    Da, wo Du jeweils die IABs für die 3 Vorjahre einträgst, kannst Du auch nochmal den korrekten in Anspruch genommenen IAB für 2018 eintragen.

    Das Ganze dürfte aber eigentlich nicht gewinnerhöhend wirken, sondern sollte nur rein informativ sein. Das FA will ja sehen, wie die 1.000,- € eingestellter IAB aus 2017 irgendwann in den 3 Folgejahren in Anspruch genommen werden.
    Genauso machst Du es im nächsten Jahr und in den Folgejahren, Du gibst den jeweils in den letzten 3 Jahren in Anspruch genommenen IAB ein.

    Eigentlich müsstest Du im Formular gleich sehen können, ob sich das gewinnerhöhend auswirkt. Das sollte aber nicht so sein.
    Ich selber bilanziere, kann das also nicht 1:1 nachstellen.


    Gruß

    Chris

    Hallo huhu77 ,(Ich nehme hier nur Deinen Alias, damit Du automatisch benachrichtigt wirst ;))


    Hallo Steffen,

    ein bisschen bin ich aber jetzt auch durcheinander gekommen mit Deinen Zahlen und muss mich berichtigen!


    Du hast 2018 einen IAB von 652,24 € in Anspruch genommen, im Jahr 2019 einen IAB von 250,65 €. Das sind insgesamt 902,89 €.

    Insgesamt hattest Du 2017 aber 1.000 € als IAB eingestellt, den Du in den darauffolgenden 3 Jahren in Anspruch nehmen musst.

    Also müsstest Du den "Rest" von Deinem eingestellten IAB von 97,11 € noch im Jahr 2020 in Anspruch nehmen.

    Also müsstest Du noch irgendein Wirtschaftsgut im Wert von mindestens 242,78 € anschaffen. (Wovon dann die restlichen 97,11 € die besagten 40% sind)

    Dann erst hast Du den gesamten eingestellten IAB auch "verbraucht".

    Sonst müsstest Du ihn wieder gewinnerhöhend auflösen - und das ist umständlich und beinhaltet eine Neuberechnung von 2017.


    Gruß

    Chris

    Moin!


    Wo Dein Hauptwohnsitz ist, erschliesst sich daraus, wo Du gemeldet bist. Wenn Du Dich immer umgemeldet hast und Deine Meldebescheinigungen hast, musst Du das eigentlich niemandem erklären.

    Die Wegstrecke zur Arbeit wird nur einfach gerechnet = Entfernungskilometer. (nicht hin und zurück!) Die Tage des Homeoffice dürfen da nicht eingerechnet werden.


    Ich kenne eine Anerkennung der doppelten HH-Führung nur für den Grund, dass die Zweitwohnung den Arbeitsweg erheblich verkürzt und eben deswegen existiert.


    Gruß

    Chris

    Schließe mich hier Lition an.

    Sieht bei mir genauso aus.


    Buche den Wareneingang allerdings auch nicht im Hauptbuch, sondern wegen der Lagerhaltung über die Vorgänge.


    cdfcool , Du könntest doch unter Buchführungshelfer editieren (Screenshot von Lition) die Gültigkeit händisch eingeben oder korrigieren. Dann müsste es "funzen"



    Gruß

    Chris

    ein IAB kann für geringwertige Wirtschaftsgüter nicht gebildet werden,

    Ein IAB kann gebildet werden, damit eine Anschaffung zu einem GWG wird und in der Folge sofort abgeschrieben werden kann.


    Hallo huhu77


    Ja, für 2019 kannst Du eine Korrektur einreichen. Der zu hoch angerechnete aufgelöste IAB beeinflusst ja die Berechnung Deiner GewSt und Deiner Einkommensteuer. In Deinem Fall hast Du also zuviel berechnet. Interessant wäre es, ob Dein FA vielleicht korrekt und damit anders als Du gerechnet hat, oder ob es Deine Zahlen stur übernommen hat.


    Ja, Grundsätzlich hast Du es verstanden und ich verstehe jetzt auch Deine Rechnung - sorry.

    Für 2018 kann ich jetzt alles nachvollziehen: Du hast also Wirtschaftsgüter im Wert von 1.630,60 € angeschafft, davon 40% als IAB herabgesetzt, das sind 652,24 €, die "restlichen" 60% sind 978,37 € (oder bei mir 978,36 €, aber auf den Cent soll es jetzt nicht ankommen)


    Nur für 2019 komme ich auf andere Beträge.

    Du hast 250,65 € als IAB herabgesetzt.

    Wenn Du wieder mit 40% für den IAB gerechnet hast, komme ich auf eine Gesamt-Anschaffungssumme von 626,63 €.

    Die "restlichen" 60% sind daher bei mir 375,98 €. Wie kommst Du auf 625,47 €? :/


    Nach meiner Rechnung hast Du also insgesamt Güter im Wert von insgesamt von 1.630,60 € (2018) plus 626,63 € (2019) angeschafft. Also ist nix mehr offen von Deinem zurückgestellten IAB.

    Sorry, dass ich Dich dabei auf die falsche Spur gebracht habe.


    Aber für 2019 würde ich die Beträge nochmal prüfen. Und schon allein wegen der zu hohen Hinzurechnung des IAB noch eine korrigierte Version ans FA übermitteln.


    Gruß

    Chris

    Ich habe eine Lösung gefunden, die ein Weiterarbeiten auch ohne Downgrade möglich macht.


    Beim Verbuchen der Zahlung im Hauptbuch wird ja durch das System dem Debitorenkonto automatisch der Steuerschlüssel vorangestellt, in diesem Falle nun die 5 (MwSt 16%), sobald man die bezogene Belegnummer eingibt. (Die habe ich mir rechts auf dem Bildschirm immer sichtbar unter Details - offene Posten hinterlegt)

    Wenn man diesen vorangestellten Steuerschlüssel nun händisch rauslöscht, ihn aber in der Zeile darunter stehenlässt, verschwindet komischweise die Fehlermeldung und die Zahlung kann korrekt verbucht werden. Auch die MwSt wird korrekt von nicht fällig 16% auf fällig 16% verbucht.

    Dabei muss man natürlich darauf achten, dass das Skonto-Konto das richtige bleibt (16%) und auch die berechnete Steuer sich rein monetär nicht verändert.


    Etwas mühsam, aber wenigstens ein Weg um weiterarbeiten zu können.


    Gruß

    Chris

    Moin,


    bislang hatte ich mich zurückgehalten, das Update 6341 aufzuspielen. Zum Glück!


    Nach Installation des Updates 6341 ist es nun nicht mehr möglich, bei IST-Versteuerung eine Kundenzahlung zu verbuchen.

    Bei der Verbuchung im Hauptbuch - und gemäß IST-Versteuerung mit dem Steurschlüssel 5 (MwSt 16%) - bekommt man folgende Fehlermeldung:


    Beim Gegenkonto XYZ (Kunde) wurde ein Steuerschlüssel hinterlegt, der sich von dem im Buchungssatz unterscheidet.


    Aber selbstverständlich unterscheidet sich der Steuerschlüssel nicht, denn natürlich wurde auch die Rechnung mit dem Steuerschlüssel 5 (MwSt 16%) verbucht.


    Bis vor dem Update 6341 ging das alles noch problemlos, wie ich auch im Buchungsarchiv sehen kann.

    Ausgangsrechnungen und Zahlungen sind mit dem neuen Steuerschlüssel 5 (16 %) entprechend IST-Versteuerung verbucht.


    Hat noch jemand dieses Problem und konnte es lösen?

    Ansonsten bleibt mir nur die Wahl, wieder auf 6337 zu downgraden.


    Es ist doch unglaublich, was durch Updates unnötigerweise immer wieder zerschossen wird! :cursing:


    Entnervten Gruß,

    Chris

    Nun ja, wenn der TE im nächsten Jahr mal wieder Musik machen will und dafür ein kleines Honorar bekommt, wird er mit diesen Darstellungen leider auf die falsche Spur gebracht.

    Er sollte wissen, wie er Honorareinnahmen bis zu 2.400,- € für künstlerische Tätigkeit bei gemeinnützigen oder öffentlich-rechtlichen Auftraggebern steuerfrei angeben kann. (Ganz egal, ob die Kirche im selben Dorf, im Dorf nebenan oder 3 Dörfer weiter liegt - und ganz egal, ob er einmal oder öfter auftritt)


    Gruß

    Chris

    Wenn Du also automatisch davon ausgehst, dass Miwe Recht hat, dann kannst Du ja gerne dafür nachträglich eine EÜR anlegen.


    Schade für Dich, denn genau dafür hat der Gesetzgeber diese Steuererleichterung geschaffen.

    Völlig unabhängig übrigens, ob es eine einmalige Sache ist oder nicht.


    Es ist keine Tätigkeit in diesem Sinne, sondern eine ganz normale unternehmerische Leistung dieser Band gegenüber deren Auftraggeber, für die sie eine Gegenleistung erhalten. Anders wäre das, wenn die eigene Kirchengemeinde ihnen für die Tätigkeit in der Gruppe eine Aufwandsentschädigung zukommen lassen würde.


    Sorry - aber es ist doch völlig egal, welche Kirche ihnen Geld gibt! Wo soll denn da der Unterschied liegen! Ist völlig egal, ob es "seine" oder eine fremde Kirche ist. Wichtig ist, dass es eine Kirche ist.

    Die Übungsleiterpauschale ist ganz genau für solche "unternehmerischen Leistungen" gedacht. Wichtig ist eben der entsprechende Auftraggeber, gemeinützig oder öffentlich rechtlich und die Gesamthöhe des Honorars auf's Jahr gesehen.

    Ihr könnt das sehen, wie Ihr wollt, aber ich habe schon seit zig Jahren Erfahrung mit solchen Honorarkräften.

    Und es tut mir leid für den TE, wenn er sich jetzt dadurch das Leben so schwer macht.


    Gute Nacht!

    Chris

    Na dann habe ich das wohl falsch verstanden.


    Habe gar nichts davon gelesen, dass der TE eine Rechnung geschrieben hat, um irgendeine Paralelle zum gesetzten Link zu sehen.


    Und das Auftreten der Kirche als "normaler Veranstalter" hat ja m.E. nichts mit der Einkunftsart zu tun.


    Warum sollte die Übungsleiterpauschale hier plötzlich nicht gelten?

    Künstlerische Tätigkeit für gemeinnützige Einrichtung oder K.d.ö.R (welche Kirche das auch immer ist).... :/

    Moin!


    Die Frage verstehe ich nicht ganz. Du meinst, dass sich von Mai zu Juni die Zahlen nicht verändert haben?


    Oder meinst Du von Juni auf Juli?
    Die werden erst aufaddiert, wenn Du die Erfassung für Juli auch schon gemacht hast.


    Gruß

    Chris

    Moin!


    Das sind steierfreie Nebeneinkünfte nach § 3 Nr. 26 EStG, da für Kirche (gemeinnützig) tätig.

    Wo Du sie einträgst, ist abhängig davon, ob Du selbständig bist = steuerfreie Aufwandsentschädigungen oder Einnahmen in der Anlage S


    oder Arbeitnehmer = steuerfreie Aufwandsentschädigungen oder Einnahmen bis zu 2.400 Euro in der Anlage N.


    Gruß

    Chris

    Moin!


    Bezahle keine Mwst

    Du meinst sicher, dass Du keine Umsatzsteuer ans FA abführst.
    MwSt zahlst Du sicher, wenn Du Käufe tätigst.

    Man kann darauf schliessen, dass Du von Deiner persönlichen Einkommenssteuer sprichst, die Du in 2020 vorauszahlen musst.
    Die hat nichts in Deiner EUR zu suchen und wird gar nicht gebucht.


    Gruß

    Chris