Beiträge von leuchtturm35

    Moin leuchtturm35,


    mit der genannten Bankbuchung steht die USt dann aber im Soll :/?

    Was definitiv falsch ist, die Lösung (Buchung der nicht abzugsfähigen Vorsteuer an USt i. g. Erwerb) stand schon an den ersten Beiträgen ... und wird auch durch die x-te Wiederholung nicht besser :censored:

    Hallo,

    ich hatte gehofft zu #29 gibt nach einer anderer Nutzer seine Meinung ab.


    Bei einer Auszahlung steht im WISO Sparbuch bei der EÜR nun mal das hinter 1200 "H" und hinter dem Sachkonto ein "S"


    Sind wir uns denn nun mit der Methode "Freien Buchung" und dem Koto 1774 für nicht abzugsfähige Vorsteuer schon mal einig? So ist das Koto nun mal im SKR03 angelegt.

    Gruß aus dem Norden

    danke schonmal;


    - es geht um steuer:Sparbuch. Konnte den Beitrag im nachhinein nicht löschen oder verschieben.

    - es handelt sich um einen über 85-jährigen Elternteil. Von daher hatte ich das juristische Thema nicht auf dem Schirm

    - ich hoffe, dass ich mit der Steuernummer und der ID-Nummer des Steuerpflichtigen nun in Elster (oder im Sparbuch ?) den Datenabruf beantragen kann und zwar mit meiner .pfx datei.

    Hallo ,

    natürlich darf man seinen nahen Angehörigen bei der Erstellung der Steuererklärung Unterstützung leisten. Nur nicht z.B. dem Kollegen oder Freund, da liegt der Verdacht der verbotenen geschäftsmäßigen Tätigkeit sehr nahe. Siehe auch sehr schön: https://www.buhl.de/steuernspa…te-hilfe-in-steuersachen/

    Mit der Software von BUHL hat man deshalb auch die Möglichkeit mit der einfachen Lizenz bis zu 5 Steuererklärung zu erstellen.

    Einfach Software starten und 1. den Reiter "Einkommensteuererklärung" wählen. 2. "neu" auswählen und schon geht es los.


    Leichter ist es, wenn schon ein Elster Zugang eingerichtet und auch der Abruf eingerichtet ist. Dies ist nach meiner Erinnerung immer zuerst vom Steuerpflichtigen zu erledigen.

    In einem zweiten Schritt könnte dieser eine Vollmacht erteilen. So haben es meine Kinder und meinen Frau auch gehandhabt.

    Im Übrigen geht ja immer noch der (Formular)ausdruck mit Unterschrift - aber schade ums Papier und die Zeit.

    Beste Grüße aus dem Norden

    Mich überrascht es, dass hier im Forum manchmal gerne noch erst neue Probleme dazugepackt werden, die gar nicht zur Debatte stehen um nur irgendwie eine Meinung dazuzugeben. Dies wird sicher nett gemeint:) sein, ist aber eher fakultaiv und deshalb an 2. Stelle.

    Nun, du hast dich auch daran beteiligt, indem du völlig losgelöst das Konto 1780 ins Spiel gebracht hast. Dieses Konto ist nur für die Zahlungen, die aufgrund einer Umsatztsteuervoranmeldung an das Finanzamt geleistet werden oder von dort als Erstattung gebucht werden.

    Für Zahlungen an Lieferanten sind für die Vorsteuern die übrigen Konten im Bereich 17xx zu bebuchen! Und die bleiben dort auch stehen bis zum Jahresabschluss. Sonst kann keine "gescheite" Umsatzsteuerjahreserklärung gemacht werden.

    Ja richtig, ganz meine Meinung!

    Dennoch sehr bedauerlich, weil der "erleuchtete" nesicies das Konto 1780 ins Spiel gebracht. Leider wenig hilfreich. Ich bleibe bei 1779. Leider findet sich im Netzt oft der Hinweis Konto 1774 im Zusammenhang für Kleinunternehmer. So auch der Ansatz von AnaAn.

    Diesen Buchungshinweis hat Sie offensichtlich bei kleinunternehmer.de gefunden.

    "Zitat von nesciens

    Beträge, die vom Finanzamt per Lastschrift abgebucht werden, gehören aber auf 1780! Da ist das Konto 1779 völlig falsch. Sieh dir einmal die einzelnen Konten zur Umsatzsteuer und Vorsteuer im Kontenplan an - du scheinst hier noch einige Konten nicht zu kennen."

    Moin leuchtturm35,


    mit der genannten Bankbuchung steht die USt dann aber im Soll :/?

    OK, wenn das so ist, muss ich passen. Ggf. kann hier noch jemand mal seine fachkundige Meinung zu sagen. Siehe mein Bild vom Buchungssatz oben #19.


    Es ist nur so, nach meiner Buchung stimmt der Kontostand zum Konto 1200 mit dem Bankauszug überein. Hätte ich Soll und Haben vertauscht, wäre dem wohl nicht so. Im Übrigen entspricht dies der Buchung einer Auszahlung im WISO Sparbuch für die E&Ü vom Bankkonto, die es ja tatsächlich auch ist.


    Der "Trick" ist nur, dass AnaAn das Konto nicht zur Verfügung hatte, weil Sie, wie von WISO Sparbuch vorgeschlagen, eine klassische "Ausgabe" buchen wollte, nun lediglich als "Freie Buchung" anlegt und damit auf das Konto 1779 buchen kann.

    Nur diesen Hinweis wollte ich für alle interessierten Kleinunternehmer geben, die ab 2019 bei i.g.E. vor dem gleichen Problem stehen!

    [miwe4] - AnaAn mag ja durchaus noch mitlesen oder wird dies tun, wenn der Jahresabschluss noch offen ist, weil bisher die Frage bisher nicht zufriedenstellend klärbar.

    Mich überrascht es, dass hier im Forum manchmal gerne noch erst neue Probleme dazugepackt werden, die gar nicht zur Debatte stehen um nur irgendwie eine Meinung dazuzugeben. Dies wird sicher nett gemeint:) sein, ist aber eher fakultaiv und deshalb an 2. Stelle.

    Also keine Buchung ohne Zahlung (mal abgesehen von Abschreibungen etc.), mit der Folge das i.d.R. das Quartal abzuschießen ist und für alle betreffenden Rechnungen die Vorauszahlungserklärung zur Ust (UStVA) zu erfolgen hat (etwas untechnisch gesprochen). Erst mit der Kontobewegung, also beim Einzug durch das FA (alternativ eben nach der eigenen Überweisung) wird folglich die Buchung erzeugt.

    Nur eine kurze Anmerkung hierzu:

    Die Auszahlung erfolgt aber mit der Überweisung des Kaufbetrages, damit wird die Vorsteuer bezahlt! Dies ist bei einer Ausgangsrechnung genauso, wenn der Kunde zahlt, wird die Umsatzsteuer vereinnahmt. Für diese Zwecke gibt es doch die Konten für die Vorsteuern und die Umsatzsteuer. Aus diesen Konten wird dann die Umsatzsteuervoranmeldung bzw. Umsatzsteuererklärung erstellt und die Zahlung/Rückzahlung, die hieraus resultiert, wird dann auf 1780 oder für Vorjahre auf 1790 gebucht. Nur so wird ordnungsgemäß gebucht.

    Die Auszahlung erfolgt eben nicht mit der Bezahlung der Rechnung, sondern ab 2019 im zeitlichen Zusammenhang mit der UStVA an das Finanzamt. Der ausländische Unternehmer stellt ja bei einem i.g.E keine USt des Lieferlandes in Rechnung. Dies ist das Thema.

    leuchtturm35


    Du überweist die USt schon beim Buchen der Eingangsrechnung (siehe auch Beitag von nesciens)8|?


    Na dann frohes Buchen und Leuchten ;)

    Ein Kleinunternehmer der sich für E&Ü entscheidet, wohl der Regelfall, bucht man die Ein- und Auszahlungen und nicht den Ertrag und Aufwand. Also keine Buchung ohne Zahlung (mal abgesehen von Abschreibungen etc.), mit der Folge das i.d.R. das Quartal abzuschießen ist und für alle betreffenden Rechnungen die Vorauszahlungserklärung zur Ust (UStVA) zu erfolgen hat (etwas untechnisch gesprochen). Erst mit der Kontobewegung, also beim Einzug durch das FA (alternativ eben nach der eigenen Überweisung) wird folglich die Buchung erzeugt. Auch diese Buchung sehe ich im Abruf der Kontobewegungen meist verzögert am Folgetag.

    Bis 2018 erfolgte dies bei EU Umsätzen (i.g.E.) bis 12.500 EUR (aktuelle Grenze für die Erwerbsbesteuerung) regelmäßig erst im Folgejahr. Die Buchung war dann auf Grund des Einzuges nach der USt Erklärung ganz normal aus Ausgabe im Konto 1790 zu buchen. Unterjährig wurden bis 2018 im Übrigen sogar freiwillige Vorsteuererklärungen einfach vom FA ignoriert. Dies hat sich ab 2019 leider geändert. Deshalb hatte AnaAn im Jahr 2019 auch das Problem.

    Beträge, die vom Finanzamt per Lastschrift abgebucht werden, gehören aber auf 1780! Da ist das Konto 1779 völlig falsch. Sieh dir einmal die einzelnen Konten zur Umsatzsteuer und Vorsteuer im Kontenplan an - du scheinst hier noch einige Konten nicht zu kennen.

    Ups, da hat jemand vergessen, dass es hier doch um eine Kleinunternehmerin AnaAn ging. Da kann nur das Konto 1779 Umsatzsteuer i.g.E. ohne Vorsteuer genutzt werden. Noch Einwände? So findet es sich auch bei Haufe und anderen Buchungsportalen zum SKR03. Das Konto 1780 wird für Kleinunternehmer nicht angeboten.

    Buchen Sie die Umsatzsteuer nicht als "Ausgabe" sondern als "Freie Buchung" an 1779 (Soll). Dann wird das Konto 1779 auch problemlos angesprochen.

    Spätestens bei der UStVA/UStE fällst du damit auf die sprichwörtliche "Schnauze", weil du keine Bemessungsgurndlage hast. Und diese wird nur in die Formulare übertragen, wenn man die entsprechenen Konten der Klasse 3 bebucht.

    Der Kauf i.g.E. wird ja über Konto 3550 (Netto) ausgewiesen. Konto 1779 brauchen wir für den Einzug der USt nach USt Voranmeldung. Genau hier hat richtigerweise AnaAn angesetzt.

    19 EUR an 1774 Umsatzsteuer aus innergemeinschaftlichem Erwerb 19%

    Hallo,

    da die Frage offensichtlich noch nicht erledigt ist, weil sich die Kollegen zunächst um anderen Kram gekümmert haben, hier die Lösung:

    Buchen Sie die Umsatzsteuer nicht als "Ausgabe" sondern als "Freie Buchung" an 1779 (Soll). Dann wird das Konto 1779 auch problemlos angesprochen.

    Im Übrigen schließe ich mich meinen Kollegen an, dass der Wareneingang immer über die 3er Konten, hier also 3550 sonst 3200 (bzw 3000 für Roh u. Hilfsstoffe) gebucht werden muss und dies auch den Abgleich mit dem Wareneingangsbuch deutlich erleichtert.

    Aber dies nur am Rande.

    Gruß LE

    Es geht nun über Öffnen im Programm, dazu muss zunächst natürlich in den Unterpunkt Einnahmen Überschussrechnung gewechselt werden. Die Grundeinstellung verleitet im Punkt Einkommensteuererklärung zu bleiben. Über Öffnen tut sich da nichts. Die Datei ist nicht zu finden. So ist es auch richtig programmiert. Problem sitzt vor dem Rechner. Dies war eine Hürde.
    Nun aber nochmals zur Fehlerbeschreibung. Ich hatte die Datei direkt aus dem Dateimanager öffnen wollen (hatte sich jedenfalls so ergeben), wie oben mit Antwort miwe4 im Übrigen auch beschrieben. Dabei öffnet sich immer die Datenübernahme! Da sollte eine "Weiche" mit der Frage erscheinen >ob die Daten 2015 bearbeitet werden sollen oder 2016 neu angelegt wird< - sicher fakultativ...
    Der Beitrag von babuschka hat mich ermuntert, dass ich damit nicht allein der Dumme bin.


    Naja, Problem gelöst. Vielen vielen Dank.

    So hat es alle Jahre auch immer funktioniert. Nur leider geht dies mit der Version 2016 nicht. Ich habe es soeben sicherheitshalber nochmals probiert. Es öffnet sich bei diesem vorgeschlagenen Weg immer zuerst das Fenster mit der PW Abfrage und danach das Fenster "Daten übernehmen". Frage: hast Du den vorgeschlagenen Weg ausprobiert (Windows-Version 23.03)?
    Ein Fall für den Support?

    In Vorjahren hab ich mit der neuen Version, also aktuell mit 2016, die im Vorjahr bereits geführte EÜR bearbeitet und dann für die Übernahme der Daten in die Einkommensteuererklärung und Gewerbesteuererklärung fertig gemacht (also die üblichen Abschlussbuchungen und Abstimmungen).


    Aktuell will mein WISO Steuer Sparbuch 2016 aus der Vorversion nur eine neue EÜR 2016 anlegen. Dies ist zwar auch wichtig, ich würde nur gern auch meine Steuererklärung 2015 vorbereiten wollen. Welchen Schalter habe ich übersehen?

    Problem gelöst - Danke für Ihre Aufmerksamkeit! - Direkt unter dem Feld zur Wahl der Veranlagung gibt es die Frage, ob bei einer Einzelveranlagung dennoch beide Ehepartner im Programm erfasst werden sollen. Diese Frage ist als Standard auf "ja" eingestellt. Alternativ akzeptiert das Programm auch, wenn die Anrede einfach leer bleibt ;-) - Wozu ist dann dieses Feld überhaupt erforderlich?


    Habe ich übersehen - es tut mir Leid.
    Mich überrascht die hartnäckige Nachfragerei nach Steuersachverhalten in diesem Forum. Es geht um ein technisches Problem. In meinem Fall ist der Steuersachverhalt irrelevant. Mag sein, dass es für manch einen wichtig ist, die Frage der getrennten Veranlagung (bis 2012) von der Einzelveranlagung (2013) zu unterscheiden, meine Fragestellung berührt dies m.E. jedoch nicht.

    Mag vielleicht daran liegen, dass sich ab 01.01.2013 hinsichtlich der Ehegattenveranlagung ein bisschen etwas geändert hat und die getrennte Veranlagung Geschichte ist. Nicht umsonst nennt es das gesetz ja jetzt Einzelveranlagung von Ehegatten.

    getrennte Veranlagung nun Einzelveranlagung -- Ups- hatte ich noch mit mitbekommen. Danke für den netten Hinweis. Für Spanien macht meine Steuererklärung ein Steuerberater. In D wird anerkanntermaßen nur meine Frau - dann nun im Rahmen der Einzelveranlagung - zur Steuer veranlagt. Da hat BUHL wohl bei der Umstellung seine Probleme. Dies erklärt auch, warum es im letzten Jahr keine Probleme mit dem Programm gab. Ich habe nun ein Ticket bei BUHL ausgelöst. Wie ich beim Elsterforum nachgelesen habe hatten die Finanzämter mit der Umstellung ja auch ernsthafte Probleme mit der Programmierung.

    Hallo,


    bei der Eingabe der Daten meiner Frau in WISO scheitere ich schon bei der Anrede, weil wir in der getrennten Veranlagung unsere Steuererklärungen erstellen müssen. Ich bin nicht in Deutschald steuerpflichtig und hinterlge also auch keine Daten. WISO (und nicht Elster) verlagt, dass der Steuerpflichtige bei verheirateten auch bei getrennter Veranlagung immer der Ehemann ist.


    Wie absurt ist das denn. Hat da jemad einen Tipp oder ist dies eine Sache für den Support?


    Gruß M.

    So ein Unsinn!
    Natürlich kann das Anschreiben geändert werden. Menüpunkt Abgeben/Anschreiben an das Finanzamt "Eigener Text, der bei der Abgabe ..." "Bearbeiten"
    Alles ganz leicht.