Beiträge von VerwalterMist

    Warum befremdet Dich mein Nick?


    Erklärung:
    Wir haben die Wohnung im letzten Jahr gekauft, er war gleichzeitig Makler und Verwalter. Der Notar klärte uns dann später auf, daß er keine Provision verlangen durfte, weil er die Zustimmung zu dem Kauf geben mußte. Das tat er aber doch und es dauerte noch Wochen, bis er den Interessenkonflikt einsah. Er verzichtete dann "aus Kulanzgründen" auf seine Provision. Seit diesem Tag ist er äußerst unfreundlich, wenn er mit uns spricht.
    Wir haben bislang einige Bücher zum WEG durchgearbeitet und meinen, jetzt besser Bescheid zu wissen.
    Jetzt sprachen wir ihn in der Versammlung höflich darauf an, wie das mit den Reparaturen so sei. Sofort wurden wir von ihm übel beschimpft, als "notorischer Verwalterschreck" beschimpft usw... So kam ich dann auf den so befremdlichen Nick!
    Kurze Frage: Du bist nicht zufällig unser Verwalter? Ich will es nicht hoffen.


    Zum Fall:
    Im Wirtschaftsplan gibt es keine Position "laufende Instandhaltung / Reparaturen". Die "Zuweisung zur Instandhaltungsrücklage" liegt bei 7€/m² und Jahr. Das laufende Konto ist z. Zt. mit 3.600,- € im Minus, in der IHRL liegen 23.402,-€. Der Fehlbetrag auf dem lfd. Konto wird nun durch erhöhte Wohngeldzahlungen ausgeglichen. Aber das wird dann noch bis Ende des Jahres dauern, bis das Konto restlos ausgeglichen sein wird. Ich halte das einfach nur für "ungeschickt" und für die Eigentümer nicht als wirtschaftlich effizient verwaltet.


    Wenn's so richtig ist, dann soll es so sein. Aber ich glaube es einfach nicht so ganz.

    Statuten? Falls das gemeint ist: Teilungserklärung und Gemeinschaftsordnung sagen dazu nichts, Beschlüsse in dieser Hinsicht gab es auch nicht.
    Und wenn wir im Internet fahnden, dann sagen da alle: Solange nichts anderes beschlossen ist und genug in der Rücklage liegt, soll er es aus der Rücklage nehmen. Tut er aber nicht.
    Das Kuriose ist halt, wie will man sowas denn beschließen? Pünktlich vor einer Versammlung geht das Wenigste kaputt! Hier geht es übrigens um zwei Dachgauben, die durchgefault waren.
    Jahresetat der WEG liegt bei 45.000€, Rücklagen haben wir so 20.000€, Reparaturkosten lagen bei 2 mal 2.000€. Haus ist 10 Jahre alt.
    Wie sieht es jetzt aus?

    Sind Wohnungseigentümer und haben schon letztes Jahr festgestellt, daß der Verwalter die Rücklagen grundsätzlich nicht anrührt. Ist ja eigentlich löblich, aber: Wenn er ALLES vom laufenden Konto zahlt (auch größere Reparaturen), das dadurch dann ins Minus rutscht, kann es nicht mehr richtig sein. Er sagt, er kann nur vom Rücklagenkonto abbuchen, wenn er einen so lautenden Beschluss hat. Das kann doch nicht richtig sein, oder? Wer weiß was???