Beiträge von diplerbs

    Hallo und moin moin,


    für Abschlüsse ab 2012 wird verpflichtend die elektronische Einreichung von Jahresabschlüssen eingeführt (ohne jetzt auf Einzelheiten einzugehen). Da es wohl nicht jedem gelingen wird, die Härtefallregelung für sich in Anspruch nehmen zu können, sollte man sich bezeiten Gedanken machen. In der HGB-Taxonomie wird detailliert beschrieben, wie die Abschlüsse zukünftig auszusehen haben. Dazu gehören auch Änderungen des Kontenplanes und ggf. Anpassung der Buchungstaktiken (auch hier ohne auf Einzelheiten wie Bilanzierung oder EÜ einzugehen).


    Datev hat dieses z. B. schon für Mitte des Jahres angekündigt. Meine Frage: Ist für den Wiso-Kaufmann bereits ähnliches in Planung und wenn ja, steht bereits ein Zeitplan für die Einführung bzw. ein Update? Wer weiß genaueres darüber?


    Grüße


    diplerbs


    Ps: Da ich denke, dass dieses Thema für etliche User von Interesse ist, habe ich nicht den Support angemorst, sondern dieses Forum gewählt.

    Moin, moin,


    aller guten Dinge sind drei :) Auch hier wieder habe ich trotz Suche in Forum und Hilfe keine Lösung gefunden.


    Als Beispiel dienen mir die Artikelstammdaten. Kann ich hier die angezeigten Spalten ändern? Ich möchte die Spalte "Lieferant" ersetzen durch die Spalte "Bezeichnung 1". Die Anzeige der Bezeichnung auf der rechten Seite ist für mich nicht ganz so brauchbar, da hier nur der markierte Artikel angezeigt wird. Ich möchte aber alles untereinander sehen können. Analog dazu möchte ich auch nicht gebrauchte Spalten ausblenden können.


    Gibt es dafür eine Lösung? Vielen Dank und


    MfG


    diplerbs

    Moin zusammen,


    diesmal beziehe ich mich auf einen Post vom 02.03.2009 bezüglich der Anzeige von Kontensalden beim Buchen.


    Bislang ist es scheinbar nicht möglich, den aktuellen Kontensaldo, der durch einen Buchungssatz entstehen würde, bereits bei der Erfassung zu sehen. Über Kontrollstreifen bearbeiten ist umständlich und auch nur für jeweils ein Konto möglich. Noch dazu muss der Startsaldo manuell eingegeben werden. Das kostet m. E. unnötig viel Zeit und ist unübersichtlich.


    Besser wäre eine aktualisierte Anzeige des Kontos, in dessen Feld man sich während der Erfassung befindet. Meine Frage:


    Weiß jemand, ob es entweder die Möglichkeit bereits gibt (laut Hilfe gibt es die nicht) oder die Entwickler diese Option bereits in Planung haben?


    MfG


    diplerbs

    Moin, moin,


    trotz Suche habe ich zu folgender Frage keine Lösung gefunden:


    Wie kann ich den Speicherpfad der Option "schnelle Datensicherung..." ändern? Für den Menüpunkt "Bereitstellen..." bleibt meine Änderung (Laufwerk G: )dauerhaft hinterlegt, nur die schnelle Datensicherung wird nach wie vor auf C: abgelegt. Lässt sich das ändern und wie oder ist diese Einstellung nicht editierbar? Nur für den Fall der Fälle: Ja, ich sichere grundsätzlich auf externen Laufwerken ;)


    MfG


    diplerbs

    Hallo Franco,


    vielen Dank für deine schnelle Hilfe.


    Den Kunden habe ich mit dem Assistenten angelegt, also nicht direkt im Kontenplan. Das kann ja logischerweise nicht funktionieren, da sich die Kontokorrentkonten im Nebenbuch tummeln.


    Dem Debitoren habe ich, wie allgemein üblich, eine 10000er-Nummer gegeben. Ich habe unter Kennzeichen das Feld "Vorgabe für Fibukonto" falsch interpretiert. In den Fibuprogrammen, mit denen ich beruflich zu tun hatte und habe bedeutet die Option, sinngemäß ebenso getextet, üblicherweise das GuV-Konto, da dort die Adressnummer automatisch das Verbuchungskonto im Kontokorrentbereich ist und nicht in einem Extrafeld belegt wird.


    Das war also ein klassisches Missverständnis. Deine Lösung hat mir die Reparatur ermöglicht und ich konnte nun die AR richtig verbuchen.


    Gruß


    diplerbs

    Hallo,


    ich habe eine Ausgangsrechnung erstellt und gedruckt. Nun habe ich den Auftrag in das Hauptbuch eingelesen und sehe hier nun als Sollkonto 4410 und als Habenkonto 4400 (SKR 04).


    Vorgehensweise:


    Debitor angelegt
    Erlöskonto 4410 hinterlegt
    geändert auf 4400
    Rechnung geschrieben, gedruckt
    Auftrag eingelesen


    In der OP-Liste ist der Posten ausgewiesen. Im Forum habe ich nichts dazu gefunden. Was könnte die Ursache sein?


    Grüße


    diplerbs

    Hi Sascha,


    ich finde auch, doppeltes einbuchen ist verbrannte Zeit. Ok, wenn beide Kassen auch noch räumlich getrennt sind, ist mein Vorschlag natürlich nicht brauchbar. Ich weiß aber, dass im Kaufmann insgesamt drei Fibu-konten (1 für Hauptkasse, 2 Nebenkassen) vorgesehen sind. Und eine Importfunktion gibt es auch. Die befindet sich hinter der "Plus"-Schaltfäche. Da ich aber erst seit kurzem mit Wiso Kaufmann arbeite, kann ich dir an dieser Stelle leider nicht weiterhelfen. ;( Ich weiß nur, dass in der Hilfe die Kasse unter Kaufmann Mittelstand erklärt wird.


    schönes Wochenende


    diplerbs

    Hi Sascha,


    wie wäre es, wenn du die Verwaltung der beiden Kassen über Kostenstellen steuerst? Du könntest dann die Kasse aus Kaufmann benutzen und die Ausgaben über Auswertungen aufteilen. Oder sollen das auch physisch (2 Fibukonten für die Kasse) getrennte Kassen sein?


    Grüße


    diplerbs

    Moin Oli,


    deine Schilderung grenzt leider das Problem nicht ein. Allein aus der Beschreibung kann man nicht so ohne Weiteres auf die Fehlerquelle schließen.


    Meine Vorschläge:


    1. sieh dir erstmal die Kontoeinstellungen an. Ist hier kein Steuerschlüssel hinterlegt, ist das die Ursache.
    2. Sieh dir das Buchungsjournal/-protokoll an. Dann siehst du auf jeden Fall, ob überhaupt eine Steuerbuchung erfolgt ist.


    Vielleicht bist du ja auch nur beim Buchen, in der Annahme eines mit dem Konto verknüpften Schlüssels, über das Steuerfeld hinweg gegangen ohne es zu registrieren. Eigentlich sind das die häufigsten Fehler, die passieren können. Programmfehler schließe ich einfach erstmal aus.


    Grüße


    diplerbs

    Moin Manfred,


    Ich gebe g.horn Recht. Sachkonten können nicht in Personenkonten und umgekehrt geändert werden. U. a., weil es unterschiedliche Nummerkreise sind. Wenn es um die Salden geht, musst du neue Kontokorrentkonten (Deb, Kred) anlegen und die Salden umbuchen. Geht es dir um die Kontonummer, richte ein neues Personenkonto ein. Auf jeden Fall musst du neu anlegen, egal, was du mit dem Verschieben bezweckt hast. Nur dann ist auch die Buchung auf 1600 möglich.


    Grüße


    diplerbs

    Hallo Manfredo,


    nur keine Panik. Ihr werdet nicht gleich die Steuerfahnung bekommen. Es ist ein ganz normaler Vorgang, dass man vom FA angeschrieben wird, wenn man wegen höherer Umsätze in die Umsatzsteuerpflicht kommt. Und ich finde deine Fragen auch nicht naiv. Es gibt verschiedene Wege, auf denen das FA von deiner Rechnung erfährt. Die wahrscheinlichste ist, dass euer Rechnungsempfänger eine Betriebsprüfung hatte und das dortige Finanzamt eine Kontrollmitteilung an das deinige geschickt hat oder dass die Voranmeldungen abgeglichen wurden. Daher die genauen Kenntnisse über diese Rechnung. Wenn du Dauerfristverlängerung hast oder bislang ohnehin Quartals- oder Jahresmelder warst, ist es auch keine Steuerhinterziehung.Du bist zwar verpflichtet, selbst darauf zu achten, wann du die USt anmelden musst. Aber wie du siehst, macht dich das FA auch darauf aufmerksam.


    Wann du Vorsteuer abziehen kannst, hängt auch wieder von anderen Faktoren ab. Ich setze voraus, dass es bei dir keine außergewöhnliche Konstellation gibt. Dann kannst du die Vorsteuer abziehen, wenn du a) umsatzsteuerpflichtig bist, b) die Umsatzsteuer als Extrabetrag mit Steuersatz auf der Rechnung steht und c) dein Lieferant ebenfalls umsatzsteuerpflichtig ist. Die Anforderungen an eine Rechnung lasse ich mal außen vor. Dass die Ausgaben (Metro, Lidl und Co.) betriebliche sein müssen, weißt du ja.


    Nachlesen kannst du im Umsatzsteuergesetz und den dazugehörigen Richtlinien. Ich gebe dir mal einen Link des Justizministeriums. Da kannst du dir alle Gesetze die du haben willst herunterladen:


    http://bundesrecht.juris.de/Teilliste_E.html


    Grüße


    diplerbs

    Moin Ulla,


    zu Frage 1): Ich nehme an, dass dein damaliges Posting noch vorhanden ist. Dann würde ich es mal mit der Suchfunktion versuchen. Gib ein oder mehr Stichworte aus deiner Frage ein und dann müsstest du diese mit den Antworten wiederfinden.


    zu Frage 2): Da die USt richtig berechnet, erklärt und vom FA so akzeptiert wurde, ist das eine wahrscheinlich kleine Differenz. Wir buchen solche Beträge in die sonstigen Erlöse/Aufwendungen. Solche Buchungen werden von unseren Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern auch nicht bemängelt, da daraus auch keine Verbindlichkeiten/Forderungen gegenüber dem Finanzamt mehr entstehen. In unserer Buchhaltung können daraus durchaus schon mal niedrige einstellige Eurobeträge werden.


    zu Frage 3): Wenn das Programm der Datevlogik folgt, gibt es für solche Fälle einen Stornoschlüssel (Generalumkehr). Dann wird der stornierte Buchungssatz gekennzeichnet. Allerdings benutze ich Wiso Kaufmann erst seit kurzem und bin in die Feinheiten noch nicht eingedrungen. Alternativ kannst du den Buchungssatz umdrehen oder besser mit umgekehrtem Vorzeichen wiederholen (lässt sich beim Kontenabstimmen besser wiederfinden) und im Buchungstext ein "STO" voranstellen. Ist aber aus verschiedenen Gründen die zweitbeste Lösung.


    Ich hoffe, dir geholfen zu haben und wünsche dir ein schönes Wochenende.


    Grüße


    diplerbs

    Moin nhenning, moin maulwurf23,


    maulwurf23 : Die Abgrenzungsfragen zum Jahresabschluss laden geradezu zu Diskussionen ein. Ich gebe dir Recht, es ist manchmal verwirrend und ich habe meine Antwort auch nur in groben Zügen gegeben. Es sind hier auch mindestens 3 Gesetzestexte die mitspielen. ;) Ich versuche mal, es möglichst kurz zu erklären:


    nhenning und maulwurf23 :


    Bezüglich der Umsatzsteuer lasse ich die Unterscheidung von Lieferung einerseits und sonstige Leistung andererseits weg.


    Zunächst EÜ-Rechner:


    Zuflussprinzip: Zahlungszeitpunkt = Aufwandszeitpunkt


    Hier ist egal, wann die Rechnung ankam. Die Vorsteuer kann erst abgezogen werden, wenn die Rechnung vorliegt und die Zahlung erfolgt ist, wenn die Zahlung (hier der Beitrag) vor Ausführung der Leistung (hier Mitgliedschaft) erfolgte. Der Aufwand wird dann auch in voller Höhe ins neue Jahr gebucht.


    Bilanzierung, egal ob freiwillig oder verpflichtend:


    Stichtagsprinzip:


    Rechnung und Zahlung im alten Jahr: Vorsteuer im alten Jahr abziehbar, Aufwand aufgeteilt in Aufwand und aktive Abgrenzung.


    Rechnung im alten Jahr und Zahlung im neuen Jahr: Vorsteuer im neuen Jahr abziehbar, da erst dann beide Voraussetzungen (Rechnungen + Zahlung) vorliegen. Der Aufwand wird anteilig für 2 Tage an Verbindlichkeiten gebucht und sonst nichts. Im neuen Jahr wird dann der Betrag für die restlichen 88 Tage Aufwand an Verbindlichkeiten gebucht, da ja auch erst im neuen Jahr die Ausgabe (Zahlung) erfolgte. In der Praxis wird es so gemacht, dass von der Rechnung eine Kopie für Dezember kontiert und gebucht wird mit dem anteiligen Betrag und im neuen Jahr das Original mit dem Restbetrag. Zur besseren Klarheit stehen dann beide Buchungssätze mit Buchungszeitraum auf beiden Exemplaren. Dann kann die Aufteilung jederzeit nachvollzogen werden (Stichwort: GoB).


    Da die Vorsteuer strenggenommen erst im neuen Jahr abgezogen werden kann und der Anteil des Vorjahres von untergeordneter Bedeutung ist, würde ich in deinem Fall, nhenning, die Rechnung in voller Höhe ins neue Jahr buchen. Das ist am einfachsten. Man muss nicht unbedingt taggenau aufteilen. Es kommt darauf an, wie genau du sein willst. Es wird auch kein Betriebsprüfer vom Finanzamt bei solch geringen Beträgen die Buchung bemängeln.


    Zum Abschluss habe ich noch zwei Auszüge aus Gesetzestexten. Zunächst die Umsatzsteuer (Vorsteuer dient nur der Unterscheidung, hat sonst keine Auswirkung):


    § 15 Vorsteuerabzug


    (1) Der Unternehmer kann die folgenden Vorsteuerbeträge abziehen:
    1. die gesetzlich geschuldete Steuer für Lieferungen und sonstige Leistungen, die von
    einem anderen Unternehmer für sein Unternehmen ausgeführt worden sind. Die Ausübung
    des Vorsteuerabzugs setzt voraus, dass der Unternehmer eine nach den §§ 14, 14a
    ausgestellte Rechnung besitzt. Soweit der gesondert ausgewiesene Steuerbetrag auf
    eine Zahlung vor Ausführung dieser Umsätze entfällt, ist er bereits abziehbar, wenn
    die Rechnung vorliegt und die Zahlung geleistet worden ist;


    Und hier zur Abgrenzung aus dem HGB; Ausgabe = Zahlung:


    § 250 Rechnungsabgrenzungsposten
    (1) Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem
    Abschlußstichtag auszuweisen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem
    Tag darstellen.
    (2) Auf der Passivseite sind als Rechnungsabgrenzungsposten Einnahmen vor dem
    Abschlußstichtag auszuweisen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag
    darstellen.


    Deine Ausgaben liegen nach dem Stichtag.


    Nun ist es leider doch länger geworden als ich wollte. Ich hoffe aber, mich verständlich ausgedrückt zu haben. Im Übrigen empfehle ich, für verbindliche Auskünfte einen Steuerberater zu fragen. Nach Steuerberatungsgesetz darf nur er verbindliche Auskünfte in steuerlichen Dingen geben.


    So, nachdem ich den offiziellen Disclaimer auch los geworden bin, wünsche ich euch ein schönes Wochenende.


    Viele Grüße


    diplerbs

    Hallo nhenning,


    was die Umsatzsteuer betrifft, ist die Antwort von maulwurf23 korrekt. Nur wird der Betrag nicht im alten Jahr abgegrenzt, sondern ganz normal Aufwand an Verbindlichkeit gebucht unter Abzug der Vorsteuer, da die Rechnung bereits im alten Jahr vorlag; andernfalls müsste die Vorsteuer auf Vorsteuer Folgejahr gebucht und im neuen Jahr vorangemeldet werden. Abgrenzt wird nur, wenn im alten Jahr Geld für einen Aufwand im Folgejahr geflossen ist. Wichtig ist der Zeitpunkt des Zahlungsausganges (hier: Lastschrift). Das gilt auch für passive Abgrenzung.



    Grüße


    diplerbs

    Hallo,


    das Vorjahr ist abgeschlossen und ich habe versucht, mir Auswertungen des Vorjahres aufzurufen. SuSa z. B. geht über das entsprechende Optionsfeld "Zeitraum frei festlegen". Nur für Bilanz und GuV habe ich diese Möglichkeit nicht gefunden. Weiß jemand, ob es diese Möglichkeit in Wiso Kaufmann überhaupt gibt?


    Dann habe ich in einem Beitrag aus 2007 gelesen, dass jemand nach den Vorjahresvergleichswerten in Bilanz und GuV gefragt hat. Damals gab es das noch nicht. Ist das inzwischen implementiert? In der Hilfe und hier im Forum konnte ich nichts dazu finden.


    Grüße


    diplerbs