Beiträge von Napoleon

    Junior : § 24c wurde mit Einführung der Abgeltungsteuer aufgehoben.


    @TE: Es ist nicht unüblich, dass in der Jahressteuerbescheinigung die Werte für ausländische Thesaurierungsfonds als noch nicht bekannt ausgewiesen werden. In dem Fall musst du entweder selbst recherchieren oder die Bank fragen. Manchmal kommt die Ertragsmitteilung von der Bank auch erst Mitte des Folgejahres.

    @ LEV: Wann gedenkst du eigentlich damit aufzuhören, dich hier im besten Anwaltsdeutsch an etwas aufzugeilen, was außer dir schon lange keinen mehr interessiert?
    Ich glaube nicht, dass die Aussage von häschen in Beitrag # 3, die dir so sauer aufstößt, darauf abzielte, die Rechtslage 100 %-ig exakt wiederzugeben, sondern einfach darauf, dem TE schnell und unbürokratisch zu helfen. Wenn du das nicht begreifst, hast du den Sinn dieses Forums nicht verstanden.

    Die StBesch ist schon richtig, da beim Verkauf des Fonds der Betrag Z vom damals bestehenden Verlusttopf abgezogen wurde

    Wie häschen schon schrieb: Das ist nicht eben nicht richtig. Der Verlusttopf kann nur Veräußerungsverluste enthalten. Das, was beim Fondsverkauf aber nachversteuert wird, ist laufender Kapitalertrag und damit strikt von Veräußerungsvorgängen zu trennen. Die laufenden Kapitalerträge können den Verlusttopf nicht mindern.

    Ich halte die Steuerbescheinigung für falsch. In der Zeile Kapitalerträge müsste nämlich der Betrag Z enthalten sein. Deswegen steht in solchen Fällen unter Z: "Diese Summe ist in der bescheinigten Höhe der Kapitalerträge enthalten und in der Anlage KAP von der Höhe der Kapitalerträge abzuziehen."

    Pensionen aus dem EU-Raum fielen nicht unter den Progressionsvorbehaltvorbehalt

    Keine Ahnung, wie die darauf kommen. Grundsätzlich unterliegen gem. § 32b Abs. 1 Nr. 3 EStG alle nach DBA steuerfreien Einkünfte dem Progressionsvorbehalt. Ab 2008 sind einige Einkünfte aus EU-Staaten davon ausgenommen. Diese sind in § 32b Abs. 1 Satz 2 EStG abschließend aufgezählt. Renten und Pensionen gehören offensichtlich nicht dazu.

    In 2011 hatte ich für ein Depot negative Kapitalerträge, im Sinne von: 100€ Erlöse (Zeile 7 oder 8 Anlage KAP), aber Transaktionskosten von 200€, d.h. -100€. In der Anlage KAP sind für solche Korrekturen Felder vorgesehen (Feld 20 bzw. 21). Diese können in der Software aktiviert werden, in dem man bei der Erfassung der Kapitalerträge die Option "Die Werte der Steuerbescheinigung sollen ... korrigiert werden". Allerdings lässt dieses Feld nur positive Beträge zu. Nach meiner Meinung ein Fehler.

    Also entweder es sind doch Veräußerungsverluste oder die 200 € Transaktionskosten sind nicht abziehbare Werbungskosten. Dass nur positive Beträge zugelassen werden, ist mitnichten ein Fehler.

    Die Telefonkosten haben nichts mit § 4 Abs. 7 EStG zu schaffen. Mein Beitrag # 22 bezog sich natürlich auf die Bewirtungskosten. Das hätte man bei aufmerksamer Lektüre leicht merken können.

    Der Prüfer würde Dir aber erzählen, das die unentgeltlichen Wertabgaben bzw. die nicht abziehbaren Teile im jeweiligen Voranmeldungszeitraum abzugrenzen sind und nicht erst am Jahresende in der USt-Jahreserklärung.

    Wieso? Wir sprechen doch hier von Korrekturen, die nur einkommensteuerlich, aber nicht umsatzsteuerlich eine Rolle spielen.

    Entschuldigung, aber das war jetzt ein höchst überflüssiger Hinweis. Zufällig hatte ich gerade beruflich mit der Regelung des § 4 Abs. 7 EStG zu tun und kann dir sagen, dass der Pflicht zur getrennten Aufzeichnung selbstverständlich auch dann genüge getan ist, wenn es für Aufwendungen, die grundsätzlich unter § 4 Abs. 5 EStG fallen, separate Konten gibt. Das ist bei der von mir vorgeschlagenen Vorgehensweise überhaupt kein Problem. Dem Prüfer, der das nicht anerkennen wollte, würde ich was erzählen.

    Ich denke so ist es richtig!!!

    Ich nicht. Die Umsatzsteuer auf Bewirtungskosten bleibt (unter den allgemeinen Voraussetzungen) zu 100 % abzugsfähig. Am bestern das Jahr über nur das Konto # 4650 bebuchen und am Jahresende 30 % vom Nettobetrag ohne Steuerschlüssel auf # 4654 umbuchen.

    Ist das falsch???

    Unentgeltliche Wertabgabe (dann mit Umsatzsteuer) würdest du nehmen, wenn zuvor 100 % der Kosten als betrieblich gebucht worden wären. Da du aber nur 50 % genommen hast, buchst du für die privaten 50 % einfach auf Entnahme (Konto # 1800).