Beiträge von sowi_alsauch

    Ok - vielen Dank für die Erklärung, Günter! Das habe ich nicht gewußt!
    Dann verstehe ich jetzt wieder mal, wie wenig ich von all dem verstehe.
    Daß 1590 hier Quatsch ist wäre natürlich auch schon weiter oben im Thread eine wertvolle Information gewesen.
    Dann jedenfalls nochmal danke für Eure Bemühungen!

    Hallo miwe4! Das war jetzt echt eine hilfreiche Antwort - und das um diese Zeit! Vielen Dank!!
    Den Passus des Mietvertrages hab ich nicht für irgendwelche schlauen Ausreden erfunden, sondern den haben wir so zusammen ausgehandelt. Und da höre ich jetzt auch auf mir Sorgen zu machen (wie gesagt - ich merk´s mir für die Zukunft, geteilte Miete wird immer wieder mal vorkommen).
    Meine letzte kleine Unklarheit:
    --> wäre eine Buchung meiner 'Mieteinkünfte' als 1590 also keine ausreichende "Erfassung als Betriebseinnahme"? Was sonst wäre ein durchlaufender Posten?

    Hallo g.horn,
    ich bin - wie zu Beginn geschrieben - kein Gewerbetreibender sondern Freiberufler.
    Als mein Vermieter den oben erwähnten Passus in den Mietvertrag setzte, wußte er auch, daß das auf alle seine Mieter zutrifft.


    Auf meine anfängliche Frage wage ich jetzt schon gar nicht mehr zurück zu kommen - die Wahl des richtigen Buchungskontos...
    Aber daß Ihr meine vorgeschlagene Konto-Splittung noch nicht selbst auf´s Korn genommen habt, nehm ich mal als Hinweis, daß ich meine eigene Fragestellung ausreichend gut selbst beantwortet habe.

    Hallo miwe4 und g.horn,


    vielen Dank für Eure Antworten! Ja, ich hätte das gleich dazu schreiben sollen, daß die Umsatzsteuer hier kein Problem ist: weil die meisten der Mieter Künstler sind und von der Umsatzsteuer befreit sind, hatte die Hausverwaltung netterweise auf die Erhebung derselben verzichtet, und das steht auch so im Mietvertrag: "Die Miete wird ohne Mehrwertsteuer erhoben".


    Ist unter diesem Aspekt die vorgeschlagene Buchungstrennung in 4210 und 1590 dann also ok?


    Ich werd´s mir aber für die Zukunft merken, daß man von indirekter Mietzahlungen eher die Finger lassen sollte - ehrlich gesagt schockiert es mich etwas, daß man selbst in Fällen, die so nachvollziehbar nichts mit Geschäft und Gewinn zu tun haben anscheinend nicht argumentieren kann...!

    Hallo Forum -
    mein Buchungsproblem finde ich hier leider nirgens beschrieben, obwohl es ein sicher sehr verbeiteter Sachverhalt ist:


    Ich teile mein Atelier/Büro mit zwei Kollegen, jeder von uns ist Freiberufler, jeder hat einen Raum.
    Als Hauptmieter überweise ich monatlich den Gesamt-Mietzins an die Hausverwaltung, während meine Kollegen ihren Anteil an mich überweisen.


    Ist es für die Buchung der Ein- und Ausgänge auf meinem Konto das beste, wenn ich meine Zahlung der Miete splitte in
    1. - meinen Mietanteil als 4210=Miete
    2. - den Mietanteil der anderen als 1590=durchlaufender Posten
    und entsprechend die Eingänge der anderen ebenfalls als 1590 Eingang verbuche?


    Oder gibt es noch eine andere Lösung ohne Splitten? Dann wäre meine Zahlung insgesamt 4210 - aber als was würdet ihr die Eingänge verbuchen?
    Danke!

    Ich mache Mediendesign und Kunst - ersteres als Dienstleistung mit 19%, letzteres als Verkäufe freier Arbeiten mit 7% UsSt..
    Kleinunternehmer trifft wohl zu, weil es einen Firmennamen und eine USt-ID gibt, Gewerbetreibender bin ich aber nicht.
    Letztes Jahr hatte ich Verluste und sparte mir den Steuerberater - drum hab ich mich so gut es ging in Buchungskonten, Abschreibungen und sogar Investitionsabzugsbeträge vorgetastet, indem ich versuchte, die von meiner Steuerberaterin bearbeiteten Jahre nachzuvollziehen. Mein 'Wissen' ist also eher eine pragmatische Nachahmung von Details als daß ich die großen Zusammenhänge wirklich verstehen würde.


    Deine Zeilen interpretiere ich nun so:
    Kriterium für die Entscheidung zwischen den EÜR- und EkSt.-Bereichen ist, daß der EkSt. Bereich erstmal nur für Privates ist und z.B. nur Telefonkosten, die EIN BIßCHEN beruflich genutzt werden, darin zum Tragen kommen - eine berufliche Nutzung also UNTER 50% liegt? Die Kosten eines solchen Anschlusses würde ich dann in der EÜR wohl mit '1800=privat' verbuchen.
    Ist das so richtig gedacht?

    Hallo Forenmitglieder,


    ich bin Freiberufler und mache erst zum 2. mal selbst die EkSt. + UsSt... und zwar mit 'Wiso Sparbuch'


    Ich verstehe nicht, wie sich genau die EÜR zum allgemeinen Bereich der EkSt. verhält - konkret:
    wenn ich alle Kontobewegungen in der EÜR buche um Einkommen/Verlust zu ermitteln, gibt es eben manche Punkt "nochmal" im allgemeinen EkSt. Bereich der Software, ich könnte z.B. Fahrzeugkosten und Kosten eines häuslichen Arbeitszimmers auch in diesem Teil Buchen.


    Wann sollte man das in der EÜR machen, wann im EkSt. Bereich?
    Sollen im EkSt. Bereich eher nur die Sachen gebucht werden, die in der EÜR als '1800'= 'privat' gebucht wurden?


    Und noch konkreter:
    weil man als Freiberufler Telekommunikationskosten ja anscheinend nicht zu 100% buchen sollte, wäre eine Eingabe im EkSt. Bereich viel einfacher, wo man nach der Aufsummierung die Kosten eines Anschlußes insgesamt z.B. zu 80% als freiberuflich wirksam machen kann - wohingegen es bei einer Buchung im EÜR Bereich offenbar nötig ist, den prozentualen Wert jeweils einzeln zu ermitteln und zu buchen.


    Weiß irgend jemand etwas zu diesem Thema?
    Wäre sehr froh um Erfahrungen & Ratschläge! ?(