Beiträge von ex-koelner

    Ja, darüber denke ich auch noch nach...

    Gehen wir mal davon aus, dass Buchwert/Teilwert/Marktwert = 400 EUR, dann macht die Ust. 76 EUR aus.

    Dann muss ich in der EÜR einmal die 400 EUR als Entnahme von Anlagevermögen angeben, und in der Zeile vereinnahmte Umsatzsteuer noch 76 EUR draufschlagen, auch wenn faktisch keine Einnahme stattgefunden hat? Und entsprechend natürlich auch in der Umsatzsteuererklärung

    Liebes Forum,

    ich war mehrere Jahre als Freiberufler tätig, habe meine freiberuflicht Tätigkeit zum 31.12.2019 aufgegeben und bin ab 1.1.2020 fest angestellt. Sämtliche Rechnungen und Honorare habe ich komplett in 2019 abgewickelt, da ist nichts mehr offen. Beim Finanzamt habe ich die Beendigung der freiberuflichen Tätigkeit angezeigt, das wurde bestätigt und die Vorauszahlungen für 2020 auf Null gesetzt.

    Jetzt sitze ich an der Steuererklärung für 2019 und weiß nicht, wie ich mit einem Laptop umgehen soll, der noch im Anlagenverzeichnis steht und zum 31.12.2019 einen Buchwert von knapp 400 Euro hat. Mit Aufgabe der freiberuflichen Tätigkeit ist der Laptop ja in mein Privatvermögen übergegangen. Reicht es aus, in der EÜR unter "Veräußerung oder Entnahme von Anlagegütern" (Zeile 18) den Laptop mit einem realisitischen Wert anzusetzen? Oder ist hier eine Aufgabebilanz oder Überleitungsbilanz erforderlich? Das Finanzamt hat nichts entsprechendes angefordert.

    Ist denn bei Beendigung einer freiberuflichen Tätigkeit grundsätzlich ein Wechsel der Gewinnermittlungsart notwendig?

    Dazu findet man sehr unterschiedliche Informationen?(

    Besten Dank für sachdienliche Hinweise!


    Wenn Sie selbst Wirtschaftsingenieur sind, Sie also auf Grundlage Ihres Ingenieursstudiums beratend tätig sind, ist es Selbstständige Tätigkeit.
    => Anlage S, Beleg beifügen.

    das trifft es :)
    Ich wollte hier auch nichts verheimlichen oder so, sondern meine Frage nicht mit Details überfrachten, von denen ich annahm, dass sie nicht relevant sind.


    Aber dann weiß ich jetzt Bescheid und trage ich die Einkünfte in die Anlage S ein, lege eine Kopie meiner Honorarrechnung bei und dann soll sich das FA melden, wenn sie noch mehr haben/wissen wollen.

    Waren Sie selbstständig tätig oder gewerblich?


    Die Abgrenzung ist nicht unwichtig, ansonsten sollte die Honorarrechnung als Beleg ausreichend sein und JA, die Tätigkeit hätte angezeigt werden müssen entweder beim Finanzamt oder bei der Gemeinde.

    Es handelte sich um eine einmalige Tätigkeit und die 3000 EUR sind die einzigen Einkünfte, die ich aus freiberuflicher/selbstständiger/gewerblicher Tätigkeit hatte.
    Mir sind die Abgrenzungen hier ehrlich gesagt nicht geläufig... Wie gesagt, instinktiv würde ich es als freiberufliche (Neben-)Tätigkeit einschätzen. Falls dem nicht so ist, wäre ich für Aufklärung dankbar. Und da das Ganze wirklich nebenbei lief, schien (und scheint) mir eine Anzeige bei der Gemeinde eher nicht erforderlich...

    Hallo zusammen,


    ich war im Jahr 2011 neben meiner Angestelltentätigkeit für einen früheren Arbeitgeber beratend tätig. Hierfür habe ich eine Honorarrechnung über 3000 EUR gestellt - ohne Ausweisung der Umsatzsteuer, da dies die einzigen Einnahmen aus selbstständiger Tätigkeit waren.
    Auch wenn das nicht der Riesenbetrag ist, möchte ich ihn in der Steuererklärung nicht unerwähnt lassen. Instinktiv hätte ich dies jetzt in der Anlage S bei "Gewinn aus freiberuflicher Tätigkeit" angegeben. Hier meldet sich das ELSTER-Formular und sagt "Bei Angaben in diesem Feld sind Nachweise/Belege beim Finanzamt einzureichen". Was kann denn damit gemeint sein? Eine Kopie meiner Honorarrechnung? Eine EÜR? (Die Einnahmen sind gleich dem Gewinn) Oder hätte ich im Vorfeld irgendwo anmelden müssen, dass ich nebenbei (geringfügige) Einnahmen aus selbstständiger Tätigkeit haben werde?
    Oder gibt es eine andere (bessere) Möglichkeit, diese Einkünfte bei der Einkommensteuererklärung anzugeben?


    Besten Dank vorab für eure Gedanken hierzu!

    Als Angestellter im öffentlichen Dienst leiste ich Beiträge zur VBL (Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder). Diese habe ich in der Einkommensteuererklärung als "Vorsorgeaufwand zu eigenen kapitalgedeckten Rentenversicherungen mit Laufzeitbeginn nach 31.12.2004" angegeben.
    Im Einkommensteuerbescheid wurden diese Beiträge allerdings nicht als Altersvorsorgeaufwendungen behandelt, sondern als übrige Vorsorgeaufwendungen. Dies ist für die Steuerberechnung aber nachteilig, da hier (wenn ich das richtig verstanden habe) nur ein Pauschalbetrag anerkannt wird, der durch die Beiträge zur Krankenversicherung schon überschritten ist. Wenn die VBL-Beiträge als Altersvorsorgeaufwendungen behandelt werden, würden sie zumindest anteilig in die Berechnung einfließen und die Steuerhöhe senken.
    Die Frage ist jetzt, ob das ein allgemein übliches Vorgehen ist und so korrekt ist oder lohnt es sich, hiergegen Einspruch einzulegen und beim Finanzamt darauf hinzuwirken, dass die Beiträge als Altersvorsorge behandelt werden?