Beiträge von kleinerfisch

    Danke für die Info.
    Ich würde allerdings den zitierten Teil genauso wieder schreiben. Im Wesentlichen ist mein Text eine Retoure auf Billys Bemerkung "Ein elektronisches Begleitschreiben wäre sowieso Unfug", die ja nichts anderes aussagt, als dass ich wohl bescheuert sein muß, eine solche Möglichkeit in meiner ursprünglichen Frage zu vermuten.


    Ich verwende WISO seit über zehn Jahren und mache mehrere Erklärungen im Jahr damit. Ich habe auch schon Steuererklärungen gemacht, bevor es dafür Programme gab, bin also steuerlich nicht ganz unkundig. Ich habe auch etliche Jahre als Softwareentwickler gearbeitet und bin von daher für die Wichtigkeit guter Benutzerführung sensibilisiert.


    Gefühlt spart mir WISO zwar Zeit ein (für mich der einzige Grund, es zu verwenden), allerdigs hauptsächlich die sich wiederholende Schreibarbeit in den Formularen (Namen, Kontonummern etc.). Die schlechte, oft umständliche Benutzerführung und die immer wieder auftretenden Programmfehler (mindestens drei hat Buhl mir bereits bestätigen müssen), bei denen man ja zuerst glaubt, es wären die eigenen, kosten immer wieder viel Zeit und verhindern leider eine höhere Effizienz.
    Ich bin mir unsicher, ob ich das für Schlamperei eines Marktführers, der es nicht mehr nötig hat, halten soll, oder für marketinggetriebene Absicht, um weniger kundigen Kunden vorzugaukeln, wie schwierig die Materie sei und dass sie unbedingt das Programm benötigen. Auf jeden Fall wären solche Unsinnigkeiten wie oben unter 3. und 4. ausgeführt, leicht zu vermeiden.


    Zurück zu meinem letzten Post.
    Ich habe als ehemaliger Admin eines anderen Forums volles Verständnis dafür, dass die ewig gleichen, ewig dummen Fragen irgendwann nerven. Aber wenn's einem zu viel wird, sollte man entweder aufhören oder ne Pause machen und nicht unprovoziert Fragesteller beleidigen.


    So, und jetzt wird entabonniert und damit bin ich dann wirklich weg.

    1. Ein elektronisches Begleitschreiben wäre überhaupt kein Unfug, genausowenig wie die Möglichkeit Anhänge, zB mit eigenen Berechnungen, über Elster abzugeben. Unfug ist vielmehr, dass ich über mehrere verschiedene Kommunikationswege gehen muß, auch wenn es nicht um Originalbelege geht (da geht natürlich nur physisch - ist klar). Letztlich ist Elster ja sowas wie eine standadisierte EMail, warum also keine Anhänge?


    2. Woher soll ich oder jede andere Normalnutzer wissen, ob die im Begleitschreiben enthaltenen Infos (eigentlich nur der eine Satz, alles andere wie Anschrift, Absender etc. ist ja bekannt), nicht im Hintergrund in ein Formularfeld übertragen wird?


    3. In einer Maske unter der Überschrift "Einstellungen für Elster" etwas anzuzeigen, dass mit Elster gar nicht versendet wird, ist zumindest erklärungsbedürftig. Eine Erklärung habe ich aber nicht gefunden.


    4. Das Begleitschreiben erst verschwinden zu lassen (nachdem man angeklickt hat, dass man es so nicht brauchen kann), um es in der nächsten Maske wieder erscheinen zu lassen, ist ebenfalls mindestens erklärungsbedürftig.


    5. Ich weiß auch nicht, wie das hier mit den "erledigt" Markierungen läuft (siehst Du die Anzahl meiner Beiträge?). Vielleicht muss das noch ein Moderator gegenzeichen? Ich versuchte höflich zu sein und kriege dafür ne blöde Bemerkung. Nicht schön.


    Deine Hilfe war Klasse (auch zu meiner anderen Frage), schnell und auf den Punkt. Deine Arroganz im letzten Post dagegen völlig unnötig.


    Das Thema wäre dann für mich erledigt. :D

    Danke, dann werde ich es mal ignorieren.


    Ich kann mir zwar weder vorstellen, dass ich Ende April der erste bin, der die Checkliste durchliest und sich meldet, noch dass es eine große Sache wäre, das mal zu beseitigen, aber Marktführerschaft macht halt leider gern mal schlampig.

    Hier ist ein Ausschnitt aus der Checkliste. Der omnöse Satz steht etwa am Ende des ersten Drittels.
    Und ein Ausschnitt aus der Maske Kind. Im vorletzten Kasten ist die Frage nach relevanten KV-Beiträgen mit Nein beantwortet. In der Folgemaske bei "übernommene Beiträge...", ist in der Folgemaske alles leer (wie auch zu erwarten und richtig so). Habe ich daher nicht extra abgeblíldet.


    Ich hoffe man kann das lesen.

    Kann ich irgendwie verhindern, dass das Begleitschreiben bei einer Elster-Abgabe mit Signatur mitgeschickt wird?
    Wenn ich unter Steuererklärung abgeben/Einstellungen für Elster anklicke, dass ich keine Unterlagen nachreichen möchte, verschwindet das Schreiben zwar aus der Voransicht. Im nächsten Schritt (Steuererklärung abgeben) ist es jedoch wieder da, mit identischem Text.


    Wird es überhaupt über Elster mitgeschickt? Ich kann keine Info darüber finden.
    Wenn nicht, hätte sich die erste Frage auch erledigt.

    Wenn ich bei bzw. kurz vor der Abgabe anklicke, dass keine Unterlagen per Post nachgereicht werden, werde ich gewarnt und auf die Checkliste verwiesen.
    Dort steht dann dort, wo sonst die nachzureichenden Belege aufgelistet sind dieser Satz:
    "Nachweis der Krankenversicherung fürs Kind über enthaltene Bonuszahlung"


    Es fehlt allerdings die in der Checkliste übliche Checkbox neben dem Satz.
    Es gibt ein Kind, für das jedoch keine KV-Beiträge übernommen wurden (ist in der Maske "Kind" auch so angeklickt.


    Ich verstehe weder den allgemeinen Sinn dieses Satzes (schlie0lich enthält weder ein Kind noch eine KV eine Bonuszahlung) noch was er in meinem speziellen Fall in der Checkliste zu suchen hat.


    Vielleicht weiß jemand mehr?

    Bei Deiner Art mit Leuten die Hilfestellung leisten umzugehen, wirst Du hier im Forum immer ein kleiner Fisch bleiben.

    Super Wortspiel :thumbsup:
    aber


    "Geh zum Steuerberater" (g.horn) ist keine Hilfestellung


    "Versteuerung der Kaltmieten" (miwe4) und " Man kann auch nur die Nettomiete angeben" (petz) sind keine Hilfestellung sondern widersprechen einem klaren Urteil des BFH (BFH-Urteil vom 14.12.1999 (IX R 69/98 ) BStBl. 2000 II S. 197:"Umlagen und Nebenentgelte, die der Vermieter für die Nebenkosten oder Betriebskosten erhebt, gehören zu den Einnahmen bei der Einkunftsart Vermietung und Verpachtung)".


    Dass hier die Praxis die Theorie (also geltendes Recht) schlägt, mag ja sein, wäre aber zumindest mal zu belegen (mit Darstellung eigener Erfahrungen, Qualifikationen etc.). Das Profil von miwe4 ist nicht öffentlich!



    "Es richtet sich nach den Umständen des Einzelfalles." (miwe4) aus meinem Thread zum anschaffungnahen Aufwand ist keine Hilfestellung sondern widerspricht dem Wortlaut des Gesetzes.
    Fragen nach der Quelle dieser Behauptung wurden mit beleidigter Kommunikationsverweigerung beantwortet. Das ist auch keine Hilfestellung. "Hab' ich aus 'nem Forum" macht sich nicht so gut beim Finanzamt!


    "ich würde also monatsgenau tippen" (petz) aus meinem Thread zum anschaffungnahen Aufwand ist keine Hilfestellung sondern reine Spekulation (immerhin als solche zu erkennen).


    Fazit: Ich kann bisher keinerlei Hilfestellung erkennen.
    Nur Fehlinformationen, Halbwissen und Kritikunfähigkeit, bestenfalls guten Willen.


    Und zum Ton:
    "Wenn du alles weißt, warum fragst du?" (g.horn) und "Aber Du weisst es ja eh besser, warum frage ich denn." (miwe4) sind Deiner Meinung nach der Gipfel der Nettiquette? Und eine angemessene Reaktion auf die Berichtigung einer falschen Antwort und den grandiosen "Geh zum Steuerberater"-Tipp?



    Ihr scheint hier ja als Platzhirsche (nach der Anzahl Postings) ein Forum von Halbwissenden für Ahnungslose zu betreiben, das ist sicher eine ehrenvolle Aufgabe (die Ahnungslosen merken's ja nicht so). Gute Reklame für die WISO Software!
    Ich suche eher ein Forum von Wissenden für Halbwissende. Von daher bin ich hier wohl falsch.
    Ich werde immer kleinerfisch bleiben aber nicht hier im Forum...


    An die Mods: Bitte untertänigst mich zu deregistrieren. :censored:

    Hast du an die Afa gedacht :?:

    Ja, spätestens als Du dies schriebst ;) :

    zumal du scheinbar gerade erst gekauft hast. (Afa) :?:

    Wenn du alles weißt, warum fragst du?

    Ich frage das, was ich nicht weiss. Dafür ist so ein Forum m.E. da.
    Und dich beschwere mich über Deine Antwort, die im Klartext heisst: "Ich weiss es auch nicht, frag doch mal woanders."
    Also in Umkehrung Deiner Frage: Wenn Du es nicht weisst, warum antwortest Du?

    Periodenabgrenzung?...bei Vermietung?... es zählt das Datum, wann bezahlt wird.

    Da hast Du recht, Periodenabgrenzung ist falsch. Zuflussprinzip ist richtig bei Vermietung, wie Du sagst das Datum, wann bezahlt wird.
    Das hilft hier aber nicht weiter, denn wann ich bezahle ist ja z.B. bei den Instandhaltungsrücklagen unerheblich.
    Im Fall meiner ursprünglichen Frage sind die Aufwendungen ja 2009 bezahlt worden (von der Hausverwaltung), werden von mir aber erst 2010 im Rahmen einer Nachzahlung beglichen. Andererseits sind die Aufwendungen vom Hauskonto beglichen worden (das nie ins Soll gerutscht ist ), welches ja von mir und den anderen Eigentümern in früheren Jahren gefüllt wurde. Also sind es irgenwie auch Entnahmen aus den Rücklagen aber nicht als solche in der Abrechnung deklariert (da steht Entnahmen = 0 EUR).


    Aus deiner Aufstellung kann man nicht entnehmen, was in den "Hausgeld"zahlungen enthalten sein soll.

    aus Wikipedia: Als Hausgeld werden umgangssprachlich die monatlichen Vorschüsse bezeichnet, die Wohnungseigentümer aufgrund eines beschlossenen Wirtschaftsplanes an den Verwalter von Wohnungseigentumsanlagen zu zahlen haben. Häufig werden diese Beiträge auch als Wohngeld bezeichnet, was aber zu Verwechselungen mit dem "Wohngeld für Mieter" nach dem Wohngeldgesetz führen kann.

    ie Nettomiete angeben, im Gegenzug aber die dazu gehörigen Warmkosten eben nicht.
    Das macht jedes Finanzamt mit.

    Das steht m.E.im Widerspruch zu § 11 Abs. 1 EStG. Es steht auch anders in der WISO-Hilfe ("[size=medium]Umlagen, die der Vermieter für die Neben- und Betriebskosten erhebt, sind ein Bestandteil der Mieteinnahmen.[/size]").
    Wenn laut BdStZ ein knappes Drittel aller Steuerbescheide falsch sind, können die Finanzbeamten so gut auch nicht sein.
    Soll kein Vorwurf sein, bei der Arbeitsbelastung und der Änderungsfrequenz ist das kein Wunder.


    Aber Du weisst es ja eh besser, warum frage ich denn.

    Das ist ein komisches Forum hier, wo einem vorgeworfen wird, dass man nicht völlig ahnungslos ist. Du bist schon der zweite!


    So bevor ich mich noch anfange aufzuregen, hier ist die Antwort aus einem anderen Forum, welches kompetent erscheint:


    Wohngeldzahlungen
    abzüglich Zuführung zur Instandhaltungsrücklage
    zuzügliche Zahlungen aus der Instandhaltungsrücklage
    = abziehbarer Betrag als Werbungskosten


    Das übliche Spielchen, das man nur die Nettomiete angibt und
    die Umlagefähige Kosten nicht, war zwar früher üblich, aber wie oben
    gesagt: BFH sagt: Nein!

    Hallo Günter,
    Deine Antwort ist nicht korrekt. Korrekt ist, alle Einnahmen, auch die Nebenkosten, als solche zu deklarieren und im Gegenzug auch alle Ausgaben.
    Dies ergibt sich schon aus der Periodenabgrenzung, z.B. wenn in einem Jahr mehr Nebenkosten anfallen als der Mieter (voraus)gezahlt hat, was sich erst im Folgejahr über die Nebenkostenabrechnung bzw. -nachzahlung wieder ausgleicht.


    Den Tipp mit dem Steuerberater kannst Du ja wohl auf jede Frage hier geben, der ist nicht hilfreich.


    mfg


    kleinerfisch

    Hallo Günter,
    erstens habe ich nicht geschrieben, dass ich nicht vermiete (mache ich), und zweitens wäre Deine Antwort auch im Fall der Eigennutzung falsch (anschaffungnaher Aufwand wird zu Anschaffungskosten, die werden wichtig bei Verkauf innerhalb der Spekulationsfrist).


    mfg


    kleinerfisch

    Hallo Forum,
    Nach dem Kauf einer Immobilie werden ja bestimmte Renovierungskosten innerhalb von drei Jahren zu sogenanntem anschaffungsnahem Aufwand, wenn sie insgesamt 15% der Anschaffungskosten des Gebäudeanteils überschreiten.
    Bemisst sich nun die Dreijahresfrist nach Kalenderjahren oder monats- oder gar taggenau?
    Wenn ich also am 15. August 2007 Eigentümer geworden bin, läuft die Frist bis Ende 2009, bis Ende Juli 2010 oder bis zum 14. August 2010?

    Hallo Forum,
    ich habe eine Frage bezüglich der anzusetzenden Werbungskosten bei Vermietung.
    Es geht um die Hausgeldabrechung der Verwaltung. Vorab mal die (gerundeten) Zahlen:


    Laufende Kosten gesamt: 1.500 EUR
    Davon Instandhaltung: 300 EUR
    + Zuführung Instandhaltungsrücklage: 400 EUR
    = Gesamtanteil für mich: 1.900 EUR
    Summe der Hausgeldzahlungen: 1.400 EUR


    Was kann ich nun eigentlich absetzen?
    Es könnten 1.000 EUR sein (Hausgeldzahlungen - Rücklagenzuführung).
    Es könnten aber auch 1.500 EUR sein, die ja vom Verwalter in meinem Namen ausgegeben wurden und von mir bzw. dem Vorbesitzer auch irgendwann einmal eingezahlt worden sind.


    Wenn es nicht die 1.500 EUR sind, stellt sich auch die Frage, wie ich die laufenden Instandhaltungskosten von den sonstigen Werbungskosten absetzen kann oder muss (wichtig wegen anschaffungsnahem Aufwand).