Beiträge von ThePhantom79

    Hallo,

    ich bin ein relativer Laie was Steuern angeht, habe dies aber mit Wiso Steuer-Sparbuch die letzten Jahre ganz gut hinbekommen.


    Für das Steuerjahr 2018 habe ich allerdings alles an einen Steuerberater gegeben, aus verschiedensten Gründen (u.a. Änderung der familiären Verhätlnisse, Änderung vermietetes Objekt etc).

    Ich habe dennoch mit Wiso versucht alles vorab zu erstellen (ohne es abzuschicken) und nachdem ich die Unterlagen vom SB bekommen habe, verglichen und korrigiert (u.a. damit ich es nun selbst machen kann).

    Leider ist zw. Berechnung SB und WISO ein großer Unterschied in der Steuerberechnung zu sehen.

    Ich kann alle eingegebenen (!) Daten vom SB (ich vergleiche anhand des Original Steuerformulares) nachvollziehen und in WISO abbilden (und nach vielen Stunden rechnen und grübeln auch tatsächlich nachvollziehen und verstehen.)

    ABER - die Steuernachzahlung hat eine Differenz von 1700€ - das ist extrem viel. Dabei zeigt mir WISO eine geringere Nachzahlung.


    Nach einigen Recherchen sehe ich, dass das Programm vom Steuerberater die Höchstbetragsrechnung der Vorsorgeaufwendungen anders berechnet.

    Der Höchstbetrag für die Vorsorgeaufwendungen, aus dem nun weitere Werte ermittelt werden, stimmt überein: Sagen wir das wäre Wert A (wie auch immer der zu stande kommt)


    SB sagt nun, dassdavon ein fiktiver Gesamtbeitrag zur Rentenversicherung abezogen wird (Wert B - auch hier weiß ich nicht, woher der komtmt mal 18,6%) = C

    A minus C ergibt nun einen gekürzten Höchstbetrag D.

    D wird nun nochmal anteilig mit 86% berechnet und es wird der AG-Anteil abgezogen - so dass ein anzusetzender Vorsorgeaufwendund E heraus kommt.


    WISO hingegen lässt einfach einen Schritt aus, und berechnet NICHT den fiktiven Gesamtbeitrag zur Rentenversicherung.

    Bedeuetet Wert A wird gemindert durch Rechnung 84% und Arbeitgeberanteil um zu Wert E1 zu kommen.

    Aber E und E1 unterschieden sich dadurch bei mir um ca. 3500€ - das ist zu viel um darüber hinwegzusehen!! Das hat zur Folge, dass meine anszusetzende Einkommensteuer wie beschrieben sich um 1700€ unterscheidet.


    Daher: Hat WISO hier etwas vergessen? Hat der SB einen Fehler gemacht?

    Das FA hat überigens natürlich einfach die Daten des SB übernommen und ich seinen errechneten Wert nachzahlen.


    Wer kann mir hier vlt. trotzdem des komplizierten Erklärens helfen?


    Gruß

    ThePhantom

    Hallo,


    erst mal schon mal sorry - ich bein rein steuerrechtlich nicht wirklich bewandert. Daher kann es sein, dass ich hier Begriffe durcheinander werfe.


    Ich fahre seit vielen Jahren einen Firmenwagen, welcher von meinem Arbeitgeber pauschal mit der 0,03% Regelung pro km auf der Gehaltsabrechnung versteuert wird. Ich bin viel im Außendienst und es wird ebenfalls geduldet, dass ich von zu Hause Arbeite (daher jedoch kein steuerlich geltendes Büro). Nun habe ich des Öfteren gelesen, dass ich auch "nachträglich" mit der Steuererklärung von der pauschalen Versteuerung zur Einzelbewertung wechseln kann. D.h. nach meinem Verständnis, dass ich nach der Notierung aller tatsächlichen Fahrten über das Jahr gesehen ins Büro die Fahrten einzeln mit 0,002% versteuern kann - und dafür die pauschale Versteuerung vom AG sozusagen zurück bekomme. Da ich nur ca. 40 mal pro Jahr wirklich im Büro bin, ist diese Regelung interessant für mich. Dazu nun ein paar Fragen:


    1) Stimmt das, wie ich es geschrieben habe?
    2) Ich brauche nach den verschiedenen Webseiten, auf denen ich das gelesen habe, KEINE weitere Bescheinigung von meinem Arbeitgeber - außer dem Gehaltsnachweis, auf welchem die Versteuerung für den Firmenwagen pro Monat explizit aufgeführt ist, Korrekt?
    3) Ich kann dann natürlich nur in den Werbungskosten nur DIE Fahrten angeben, die ich auch tatsächlich gemacht habe - um die Pendlerpauschale zu bekommen. Korrekt? Also bekomme ich für meine 50 Fahrten trotzdem die 30cent / km wieder?
    4) Das wichtigste aber nun: Wie stelle ich das in Wiso Steuer (2012) dar? Ich hatte mal irgendwo gelesen, dass das Wiso automatisch macht - wüsste aber nicht, wo sich da was umstellt. Wie gehe ich vor, damit ich die zu viel bezahlte Steuer zurückbekomme, und nur noch für die Tage versteuere, in denen ich wirklich im Büro war?


    Vielen Dank für sachdienliche Hinweise :)


    Gruß
    ThePhantom

    Hallo,
    ich möchte für meine Frau im Rahmen des Lehramtstudiums ein Arbeitszimmer absetzen (ich weiß, dass es strittig ist - jedoch will ich es probieren und bei Ablehnung mich auf ein laufendes Gerichtsverfahren berufen).
    Meine Frage ist jedoch, wie ich das dem Wiso Programm klar machen kann. Es gibt unter Sonderausgaben --> Ausbildungskosten den Punkte "Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer", es fehlt jedoch die Editierbarkeit. Das Zahlenfeld ist ausgegraut und es feht auch das Rechtspfeil für einen weiteren Screen wie zB bei den Fahrtkosten.
    Ich möchte das NICHT als Werbungskosten geltend machen - sondern wirklich als Sonderausgaben.
    Wer kann hier helfen ?


    Gruß
    ThePhantom