Beiträge von Homer/T

    Falk, mir ist das schon klar. Ich wollte mit meinen Ausführungen nur dem Threadstarter ein wenig auf die Sprünge helfen, warum das Wertstellungsdatum eigentlich wichtiger ist als das Buchungsdatum. ;)

    Die Dauer der Überweisung hat nur bedingt etwas mit der Differenz zwischen Buchungsdatum und Wertstellungsdatum zu tun. Wegen der 1-Tages-Frist bei SEPA-Überweisungen gibt es hier aber logischerweise eine maximale Abweichung von einem Tag, i. d. R. sind in diesem Fall die beiden Daten sogar identisch. Anders kann es aber bei Überweisungen außerhalb SEPA aussehen. Und noch größere Abweichungen können bei Lastschriften auftreten (auch SEPA-LS).


    Ich konstruiere mal ein Beispiel: Stellen wir uns vor, der Gläubiger reicht eine Lastschrift online bei der Bank am Freitag ein mit Fälligkeit am darauffolgenden Montag. Die Buchung seitens der Bank wird bereits am Freitag durchgeführt, das Wertstellungsdatum steht aber auf dem folgenden Montag. Hier haben wir eine Abweichung von 3...4 Tagen (je nach Ausführung der Buchung durch die Bank direkt oder im Stapelbetrieb bei Nacht). Führt der Kontoinhaber nun am Samstag oder Sonntag eine SEPA-Überweisung aus, kann das zum Minus auf dem Konto führen, wenn der Überweisungsbetrag wesentlich höher ist als der Lastschriftbetrag und das Konto sich vorher schon "nahe Null" bewegt hatte, da die Überweisung sofort verbucht und gleichsam auch wertgestellt wird.

    Weil es dem realen Geldfluss entspricht. Das Geld wandert nämlich buchungs- und zinstechnisch erst am Wertstellungstag. Und der kann durchaus manchmal um 2..3 oder im Einzelfall auch mehr Tage vom Buchungsdatum abweichen.

    Ok, auf einem PC mit AMD CPU sowie Windows 7 und 32-Bit habe ich es noch nicht getestet. Wenn du wirklich glaubst, dass es auf so einem System wie gewünscht laufen soll,...


    Das glaube ich nicht, das weiß ich. Es ist nämlich mein eigenes System.
    Was ich noch vergaß, dort zu schreiben: ca. 15.000 Buchungen in ca. 20 Konten, in den beiden Hauptkonten 10.000 und 2.900 Buchungen. Und alles läuft mit normalem Tempo, mit welchem man normal arbeiten kann.


    Davon abgesehen lehne ich mich nicht weit aus dem Fenster, sondern versuche sachlich als Nutzer mir Informationen einzuholen wie ich die Software bei mir doch noch vernünftig benutzen kann bevor ich vergrault wechseln muss.


    Genau die bekommt man, wenn man hier zunächst mal liest, bevor man postet. Auch wenn es paar Seiten mehr sind, als vielleicht gewohnt. Man kann auch diagonal lesen und bekommt so zumindest einen Überblick, was schon alles gepostet worden ist. Genau dieses immer wieder gebetsmühlenartige Klagen, dass die Software langsam ist - wobei ich entsprechend der vorherigen Beiträge weiß, dass sie es auf zahlreichen Systemen ist - hat doch dazu geführt, dass dieser Thread so lang geworden ist. Die tatsächlichen Fakten, auf welchen Systemen und unter welchem Betriebssystem, also bei welchen Permutationen aus Hard- und Software MG so langsam ist, gehen u. a. genau durch derartige Beiträge immer weiter in der Tiefe verloren. Deshalb auch für mich an dieser Stelle hierzu EOD.

    So, nun bin ich auch seit zwei Tagen Nutzer von MeinGeld 2015 und leide ebenfalls an den dramatischen Performance Problemen.


    Als absoluter Neuling im Bereich Mein Geld lehnst Du Dich hier und auch im benachbarten Thread ganz schön weit aus dem Fenster. Du solltest die Threads vielleicht vor dem Posten besser erst mal lesen, das hätte manche Deiner glaskugelbasierten Meinungsäußerungen vermieden. Z. B. das hier:


    Es auf die Hardware zu schieben ist einfach nicht zulässig, ich habe als Software Entwickler die Möglichkeit mehrere Computer zum Testen zu verwenden, ... Mein "Hauptrechner" mit Intel i7-4660 CPU, 16 GB RAM, SSD Festplatten und Windows 8.1 sollte eigentlich in Sachen OFFICE ANWENDUNGEN keine Wünsche offen lassen.


    Schreien hilft hier auch nichts. Und im Thread steht an zig Stellen bereits, dass die Probleme eben gerade bei leistungsstarker Technik und vermutlich auch vorrangig bei Windows 8/8.1 auftreten. Was soll also diese Polemik.
    Und die Software-Entwickler von Buhl sind sicher auch nicht solche Laien, als dass sie die Software nicht tatsächlich auf zahlreichen Systemen getestet hätten. Der Betatest lief auch über ein dreiviertel Jahr (steht aber auch hier im Forum geschrieben - Lesen bildet).


    Ich muss mehr daran denken wie Excel über diese lächerliche Menge an Daten lacht und selbst bei Sheets mit 50.000 gefüllten Spalten


    Ich kenne kein einzi8ges Excel, welches mit 50000 Spalten umgehen kann, selbst Excel 2013 kann maximal 16384 Spalten adressieren. Oder hast Du evtl. das Wort "Spalte" mit "Zeile" oder "Zelle" verwechselt?


    Von den (hier sehr wenigen) Nutzern, die schreiben, dass sie mit MG2015 überhaupt keine Probleme haben würde mich wirklich mal interessieren:
    -Was für ein System nutzt hier (Hardware+OS)?
    -Wie groß ist eure Datenmenge (also vllt. wie viele Konten, Buchungen, etc.)? Kann mir nicht vorstellen, dass ich als 1 Personenhaushalt und Arbeitnehmer das Programm bereits an seiner Grenze betreibe


    Auch das steht hier im Thread schon einige Male beschrieben. Wie gesagt: Lesen bildet.
    Beispiel gefällig? Mein Geld 2015 - entsetzlich langsam

    Genau. Vor allem den Zusammenhang zu evtl. auftretenden Überziehungszinsen erwähnte ich ja bereits.


    Hinsichtlich der dynamischen Errechnung des Kontensaldos nach dem Wertstellungsdatum: Genau das macht ja MG. Deshalb stimmt der Saldo ja nicht mit den Einzelsummen der Buchungssätze überein, wen man die Buchungsliste nach dem Buchungsdatum sortiert anzeigen lässt.


    Und dass die Berechnung dynamisch erfolgt, kann bokomoso ja mal testen, indem er eine Buchung mal irgendwo dazwischen einfügt. Der Saldo wird dann normalerweise sofort bei den nachfolgenden Buchungen neu berechnet (notfalls F5 drücken). Der Saldo ist nämlich nicht statisch im jeweiligen Buchungssatz hinterlegt.

    OK, Denkfehler von mir. Ich schrieb ja schon, dass ich dies nicht überprüft habe.


    Allerdings ist die logische Verbindung von Kontostand und Wertstellungsdatum für mich absolut nachvollziehbar, da der Kontostand sich ja eigentlich tatsächlich erst zum Wertstellungsdatum ändert und nicht zum Buchungsdatum (wichtig z. B. auch für Zinsberechnungen, sowohl in positiver als auch in negativer Richtung). Aus diesem Grund kann ich mir eigentlich auch gar nicht vorstellen, dass es eine Bank geben soll, die den Kontostand nach dem Buchungsdatum und nicht nach dem Wertstellungsdatum berechnet. Welche Bank soll denn das sein?

    Das Problem kann ich auch nicht so recht nachvollziehen - oder es ist zu einfach.


    Die Sortierung nach dem Buchungsdatum wird doch erreicht, indem man auf die Spaltenüberschrift "Buchungsdatum" klickt. Ein zweiter Klick kehrt dann die Sortierreihenfolge um. Und der jeweilige Kontostand sollte doch da eigentlich dynamisch bei der Umsortierung mit neu berechnet werden. (Jedenfalls habe ich bei meinen Buchungen diesen Eindruck, allerdings weichen Buchungs- und Wertstellungsdatum in der Regel bei mir nur um einen Tag voneinander ab, sodass ich den genauen Kontostand jetzt nicht einzeln nachgeprüft habe.)

    Umbenennen bezog sich natürlich auf die im Filedialog angezeigte Extension, nicht auf die Datei.


    Wobei das aber Jacke wie Hose ist. Ob Du nun die falsche Datei über einen "verbogenen" Filter zum Öffnen sichtbar machst, oder aber durch direkte Änderung der Extension dem richtigen Dateifilter vorgaukelst, die Datei wäre korrekt, ist völlig egal. Aus dem Apfel wird deswegen trotzdem keine Bratwurst (um Billy mal zu zitieren). ;)

    Nur mal eine Vermutung! ... Kann es an den Windows-Effekten liegen


    Wohl kaum. Auf meinem o. g. System ist nichts, absolut nichts optimiert. Beim Systemstart werden zahlreiche Dienste gestartet - ich habe sie jetzt nicht gezählt, weiß aber, dass es eigentlich zu viele sind -, der Arbeitsspeicher ist nach dem Systemstart zu 50 % verbraucht. Beim Start von MG geht die CPU-Last mal kurz auf 100 %, vom physikalischen Speicher werden ca. 5 weitere Prozent verbraucht. Also eigentlich nichts ungewöhnliches.


    Vom Startklick für MG bis zum Erscheinen des Anmeldebildschirms der Datenbank vergehen 20 Sekunden, bis der Startbildschirm fertig dargestellt ist nochmals weitere 30 Sekunden. Damit kann ich persönlich durchaus leben, denn der Aufruf der Buchungsliste bei meinem Hauptkonto dauert dann nur 3...4 Sekunden. Allerdings sind in diesem Konto rund 10500 Buchungen, die ich mir alle anzeigen lasse. Insgesamt habe ich 30 Konten in der 25 MB großen Datenbank.


    Und wie bereits geschrieben: Genau dieser Aufruf der Buchungsliste dauerte bei MG2014 mindestens genauso lange.

    Also ich habe die genannten Probleme auch überhaupt nicht. Vom Start abgesehen läuft MG 2015 .NET sogar teilweise gefühlt etwas schneller als die 2014er Version.


    System: Athlon Dual Core 5050e mit 2,6 GHz, 4 GB RAM, Windows 7 Prof. 32 Bit, Grafikkarte nVidia Geforce 9400 GT mit 512 MB RAM, Festplatten: Systemlaufwerk und Datenlaufwerk je eine Partition auf einer HItachi SATA-Platte von 512 GB Kapazität.


    Der PC wurde in dieser Form im Juli 2009 installiert.

    Ich hab' noch was gefunden! Belege aus der Online-Belegerfassung werden nun nicht mehr per aufpoppendes Fenster nach dem Starten von MG unmittelbar angezeigt, sondern wird die Übernahme jetzt über den 'Verlauf' gesteuert.


    Zurzeit benutze ich noch die 2014er Version. Ich habe zwar schon eine ganze Weile nichts mehr über die Online-Erfassung erfasst, allerdings denke ich, dass es bereits in der 2014er so war, dass Belege aus der Online-Schnellerfassung über den Verlauf gemeldet wurden und nicht gleich per Fenster wie aus der normalen Belegerfassung gemeldet wurden. Irgendwo in den Tiefen des Forums gibt es da auch einen Thread dazu.

    Homer/T und der TE haben vermutlich ihre Signaturen noch nicht angepasst. Ist aber auch irrelevant für dieses Thema.


    Nein. Ich arbeite noch mit MG 2014. Habe noch nicht die Mail zum Download der 2015er erhalten und warte demnach auch noch eine Weile damit.


    Ist aber tatsächlich, wie Billy schreibt, für das Thema irrelevant. Meine Antworten leiten sich aus den Screenshots des TE ab.

    Muss ich jetzt nicht verstehen, oder?


    Sortiere doch bitte mal die im Screenshot gezeigte Exceltabelle genauso um, wie die Reihenfolge der Buchungen in Deinem MG-Screenshot ist. Du wirst dann sehen, dass alles stimmt.


    In der Exceltabelle wird in der Spalte "Saldo" nicht gerechnet. Das sind absolute Werte. Und zwar die, welche in MG berechnet worden sind. MG exportiert keine Formeln, sondern nur absolute Zahlenwerte.

    Und, Steuermuffi, wenn Dir Paypal so wahnsinnig wichtig ist, wie Du hier den Eindruck erweckst, dann ist das Scheunentor, welches Du mit der Kombi API/MG Pro öffnen würdest, winzig klein im Vergleich zu dem bei Dir bereits offenen Scheunentor über die Screenparser-Abfrage. Denk einfach mal drüber nach. Deine genannte "Zu konfigurieren"-Liste ist sowieso viel zu lang, von der ständigen Pluralbenutzung darin mal ganz zu schweigen...

    Die Buchungen werden zwar immer alle korrekt exportiert, nur die Salden (ganz rechts) werden ab der dritten Zeile falsch ausgegeben.


    Das sehe ich aus den Screenshots nicht so. Die jeweiligen Buchungen werden korrekt mit dem jeweils zum Buchungsbetrag gehörigen Saldo ausgegeben. Was nicht stimmt, ist die Reihenfolge der Buchungen in der Exceltabelle. Z. B. steht doch die Buchung mit 250 €, die in der Buchungsliste als erstes auftaucht, in der Exceltabelle erst weiter unten an fünfter Stelle. Der zugehörige Saldo (3365,40 €)stimmt allerdings mit der Buchungstabelle überein.


    Ich würde also bei der Fehlersuche mal hinsichtlich der Reihenfolge bzw. der Sortierung der Buchungssätze nachforschen.