Beiträge von fildersteuer

    Hallo Forum,


    aus einer alten Gewerbetätigkeit habe ich noch EMails im Archiv.

    Im Grunde liegen zwei Arten von EMails vor:


    1. EMails mit angehängten Rechnungen - die archiviere ich 10 Jahre wie alle originalen Papierrechnungen.

    2. EMails mit Terminabsprachen, Besichtigungsterminen und ggf. auch Aufträgen zur Wohnungsvermittlung.


    Kann ich diese unter 2. ebenso wie Geschäftsbriefe nach 6 jahren löschen oder gilt hier eine andere Aufbewahrungspflicht.


    Danke im Voraus


    PS:

    Kostenübersichten für An-und Abfahrten, Kilometerpauschalen oder Fahrtenbuch musste ich nicht anlegen, da damals alles über die 1%-Regel des Dienstwagens abgerechnet wurde.

    So,


    ich habe nochmals nachgeschaut, was bei mir zeitlich übertragen wurde:


    Dezember: Stammdaten, Religionszugehörigkeit
    Januar: Lohnsteuerbescheinigung
    Februar: Riesterbescheinigung, Krankenversicherung


    Dazu auf der Elsterseite:
    Aufgrund der gesetzlichen Übermittlungsfristen liegen Belege regelmäßig erst Mitte März des Folgejahres vor. Bei einigen Belegarten ist darüber hinaus Ihre Einwilligung zur Datenübermittlung bei Ihrem Anbieter erforderlich (zum Beispiel bei Beitragsdaten zu einer Riester-Rente). Für den Inhalt ist je nach Beleg zum Beispiel der Arbeitgeber, der Rentenversicherungsträger oder das Versicherungsunternehmen verantwortlich.Bei der Bereitstellung Ihrer Belege kann es zu kurzen Wartezeiten von 1-2 Tagen kommen.


    Hier wurde über die Belegabrufe diskutiert:
    Belegabrufe im EOP bereits möglich

    Zitat von mive4

    Haufe beschreibt einen Beispielsfall, in dem die sachgerechte Schätzung zu USt-Zecken in diesem Fall die 40% ergibt.

    Ist mir klar; das Bsp. trifft auf mich zu. Und das das anders aussehen könnte, ist auch klar.
    Welche Fakten liegen vor: siehe Post 7. Das sind die tatsächlichen Kosten gemäß Aufzeichnung, mehr habe ich nicht.


    Zitat von mive4

    Jede Schätzung bedarf einer nachprüfbaren und nachvollziehbaren Schätzungsgrundlage.

    Das ist die Frage?
    Ich könnte jetzt sagen, dass das Fz überwiegend betrieblich benutzt wurde und dann die 49% (im Artikel erwähnt) zur Anwendung kommen, weil es diesmal mehr Privatanteil war.


    Wie sieht das aus, wenn ich 60% ansetze? Wird der Prüfer mir dann unterstellen, ich hätte 100% ansetzen sollen?
    Zumal das bei einem Gewinn >11.000 wohl unrealistisch wäre.
    (Fahrten und Besuche sind zwingend - keine Arbeit nur am Schreibtisch)


    Eine nachvollziehbare Schätzungsgrundlage wäre doch nur ein Fahrtenbuch, dass ich nicht habe.
    Ich benötige ein paar Hinweise, wie ich aus der Sackgasse herauskomme. Also 49%-60%-75%?
    Man hat doch auch ein berufliches Gespür, auf was die Prüfer Wert legen und wie sie etwas gewichten.

    Waren die über 50% jetzt die Privatnutzung?
    Nein, das waren dienstliche Fahrten!
    Die Quittungen habe ich - es waren um die 15.000 Km. Ich habe auch ein "Tank-Fahrtenbuch", das ich seit Jahren fortschreibe.

    Ich möchte das Fz nicht ins Privatvermögen überführen, sondern die Kosten nicht ansetzen.
    Ich kann dazu aber noch nichts sagen, weil der StB die Möglichkeiten checken muss.


    Ob das steuerrechtlich möglich wäre, kann ich nicht beurteilen.


    Viell. wird ja doch noch nach dem Haufe-Artikel gedeckelt.

    Ja,


    nur ist mir das nicht aufgefallen, sonst hätte ich die Dokumentation früher begonnen.
    Die letzten Jahre lag der weit über 50%.
    Jetzt noch zu ermitteln, wie sich der private Nutzen verteilt, würde die nächsten Wochen benötigen.
    Aber ohne Fahrtenbuch sehe ich hier überhaupt keinen vernünftigen Ansatz.


    Ich warte mal, welche Vorschläge noch kommen, bzw. was der StB rät.


    Könnte man das Fz nachträglich ganz aus der EÜR nehmen?

    Na ja,


    ich war noch in der Firma und hatte viel zu tun.


    Nein!!! So ist nichts in Ordnung. Du darfst die "alten" Buchungen nicht löschen - damit müsstest du für jeden Monat eine korrigierte UStVA abgeben, und das willst du doch garantiert nicht. Im Dezember nur die Differenz des Jahreswertes zur Summe der Monatswerte buchen, so wird ein "Schuh" daraus - voraussichtlich bekommst du dann einen Minusbetrag zum Buchen.

    Ich habe die Korrekturbuchungen gebucht. Soweit ok.
    Der STB, der mich ab und an begleitet, meinte, der 40%-Ansatz vom Haufe-Link sei vermutl. zu niedrig.
    Ich solle mal eine Aufstellung über die gefahrenen KM machen, um den Wert besser zu beurteilen.
    Ich werde ihm nochmals alle Daten zur Verfügung stellen. Das ist aber nicht einfach, das über das Jahr zusammenzustellen.
    Der Problem bei den Revisionen ist wohl, dass man sehr gut erklären muss, warum man die 1%-Methode gewechselt hat.
    Viell. habt ihr noch Erfahrungen dazu aus eurem berufl. Umfeld?

    In meiner StEk 2014 wurde ich angeschrieben, keine Belege einzureichen.


    Da ich aber auch haushaltsnahe Dienstleistungen habe, werde ich diese mit meinem Anschreiben mitsenden. Das Anschreiben sende ich immer ans FA, weil ich da eine Zusammenfassung und Kontaktzeiten zu Rückfragen angebe.
    Würde ich keine Erstattung erwarten, wäre es mir egal. Dann dauert das etwas länger...

    So,


    Nochmals zusammengefasst:


    Ich habe ja immer monatlich gebucht.
    Ich werde jetzt diese Buchungen löschen und die im Dezember entsprechend einbuchen.
    Damit ändert sich das Jahresergebnis etwas und alles ist ok.
    Die zuviel gezahlte Steuer hole ich mir mit der USt.-JE wieder zurück.
    Die schriftliche Begründung sende ich zu.


    Ich überlege noch, ob ich zu meinen Ungunsten auf die 49% Bewertung gehen soll, damit die Differenz nicht zu gross wird, oder ob ich mir das sparen kann? Ist mehr eine moralische Frage. :)


    Danke allen für die seitherige Hilfe!

    Vielen Dank allen für die Hinweise!


    Ich befürchte, dass ich hier in die Bredouille komme.
    Das hatte die letzten Jahre immer geklappt und ich hatte da auch nicht nachgerechnet.
    Nun war es so, dass die Geschäfte ab Quartal 2 einbrachen und deshalb auch die Kosten.


    Es liegen folgende Zahlen vor:
    Ko. o. VSt. 1368 Ko.m.VSt. 2359


    1% Ansatz von 31200 = 3744
    80% 2995,20
    20% 748,80
    USt. 569,09


    Ich habe das auf die 12 Monate verteilt und in 12 eine kleine Anpassung vorgenommen.
    Die USt. melde ich vierteljährlich.


    Wie soll ich das korrigieren, ohne alle USt.-Anmeldungen zu berichtigen?
    Die UStErkl. habe ich noch nicht abgegeben.

    Hallo zusammen,


    hier scheint es aber ein anderes Problem zu sein:


    Dies ist bei der 1%-Regelung zwingend zu beachten: es darf nicht mehr als die tatsächlichen Kfz-Kosten berechnet werden. Die Werte müssen also berichtigt werden. Hierzu ist leider Gottes keine Programmunterstützung vorhanden - also "im Kopf rechnen" und entsprechend buchen.

    Hallo nesciens,


    erst mal vielen Dank für ihren Hinweis.


    Wie soll das "berichtigt" werden?
    Könnten sie da mal ein Bsp. angeben?


    Danke und Grüsse

    @ miwe4

    Zitat

    Ich verstehe den Sachverhalt nicht und Deinen Gedankengang ebensowenig. Warum meinst Du, das Bankkonto nicht im Soll und im haben bebuchen zu können? Es gibt Zugänge und Abgänge und es gibt Korrekturbuchungen. Nur eines gibt es nie, das sind negative Vorzeichen bei Buchungssätzen.

    Ja, Das ist bei Einzelbuchungen richtig. Ich kann die Gutschrift an Bank 1200 im Soll buchen.
    Bei Splittbuchungen muss zuvor definiert werden, ob Geld- oder Sachkonto gesplittet werden soll.
    Bei Ausgaben ist das die Bank im Haben. Dadurch sind die Sachkonten automatisch im Soll.


    Die Gutschrift lässt sich nicht unterbringen, da wie sie richtigerweise sagten, an Bank im Soll bebucht werden muss.
    Die Bank steht aber im Haben; die Eingabemaske lässt keine Abweichung zu, auch nicht als freie Buchung.
    Probieren sie es mal aus. z. Bsp. in den Buchungsvorlagen.

    @ miwe4



    Warum denn so unfreundlich? :(


    Also es ist die "Einnahmenüberschussrechnung & Kassenbuch", deshalb von mir EUR-Modul benannt.
    Hast du Erfahrung mit diesem Modul?



    Die Rechnung wird vom Bankkonto bezahlt. Also Sachkonten im Soll an Bank im Haben.


    Nun kann ich entweder das Sachkonto oder das Geldkonto splitten.


    Da das Bankkonto im Haben steht, müssen die Sachkonten im Soll gebucht werden.


    Innerhalb dieser Sachkonten kann ich nicht von Soll nach Haben wechsel; das Geldkonto bleibt ja gleich.



    Kannst das mal selbst testen. Sonst noch eine Idee?





    Hallo Forum,


    ich habe ein Problem im Wiso Sparbuch 2010 zu Splittbuchungen mit Gutschriften.


    Es betrifft hier konkret das EUR-Programm-Modul.


    Bsp.: Eine Rechnung vom Büro mit div. Posten: Raumkosten, Druckkosten, Internet etc.: alles Ausgaben.


    Bei Druckkosten wird ein Betrag (10,00) angegeben und gleichzeitig eine Gutschrift in Höhe von 20,00 angegeben.


    Ich splitte also das Sachkonto und gebe die Beträge ein.


    Leider wird mir der Eintrag -20.00 verweigert. "Betrag darf nicht negativ sein"


    Ich habe div. Szenarien durchgespielt, aber ohne Erfolg.


    Ich habe mir momentan so beholfen, dass ich eine kompl. Splittbuchung ohne die Gutschrift buche und eine 2. Buchung


    nur mit der Gutschrift in 4930 (Bürobedarf).


    Ist das nun ein Frage an die Entwickler, oder habe ich da etwas übersehen?