Beiträge von truecolor

    Hallo,


    Durch Kurzarbeit änderten sich in 2020 ständig die Anzahl der Arbeitstage / Monat bzw. / Woche.

    Nun erwartet Wiso Steuer-MAC 2021 unter der Rubrik Allgemeine Angaben unter "Arbeitstage je Woche" einen Eintrag. Ich arbeite Schicht, heißt auch Wochenende und mal KWs mit nur einem freien Tag, dagegen wieder in anderen KWs mit 3-4 freien Tagen.


    1. Wie soll ich nun in der Software durch den ständigen Wechsel die korrekte Anzahl der Tage/Woche angeben?


    BTW: ich habe eine Anfahrt von 85km mit eigenem PKW. Eine Kollegin mit gleichen Voraussetzungen (SK1, normalerweise Vollzeit, Kurzarbeit) hat wegen kurze Entfernung zum AG ein Jobticket und dadurch keine km-Pauschale angegeben. Sie hat laut ihrem Bescheid eine Nachzahlung von ca. 110 EUR. Sie hat die vom AG an das FA übermittelten Daten als ausgefülltes Formular lediglich noch unterschrieben ... fertig.


    Mache ich ebenfalls von der km-Pauschale keinen Gebrauch, hätte ich laut der Software eine Nachzahlung von gut 570 EUR.

    Unsere Kurzarbeit-Einsätze sind bis vielleicht auf 1-2 Tage identisch.


    2. Rechnet die Software falsch oder wo liegt mein Gedankenfehler?

    Hallo und Danke für die schnelle Antwort.


    Das mit dem Jahr 2020 war nur ein Beispiel und zugegeben etwas unglücklich gewählt, da 2020 aktuell ist.

    Es geht in meinem Fall um eine ältere Steuererklärung, davon kann leider keine Datenübernahme mehr gemacht werden, da der PC neu aufgesetzt und die HDD gelöscht wurde. Es existieren nur noch die ausgedruckten Unterlagen und die Beträge der Abschreibung für die drei Jahre.


    An der Stelle die Frage: was muß ich (leider) händisch in die nachfolgende Steuererklärung wo eintragen?

    Hallo,


    ich möchte ein Arbeitsmittel abschreiben.

    Start 2020.

    Wenn ich die Dauer von 3 Jahre angebe erhalte ich die Beträge in der Liste für die drei Jahre. Soweit verstanden.


    Was muss ich in der Folge-Steuererklärung in 2021 und 2022 angeben und wo?

    Oder ist die Abschreibung ab 2020 beim FA hinterlegt und muß für die Folgejahre in meinen Steuererrklärungen gar nicht mehr angegeben werden?


    Ich habe zu diesem Unwissendenproblem weder im Netz noch in der buhl-Software Infos dazu gefunden.


    Bitte um Hilfe.

    Zitat

    miwe4: Anteilige Wohn-/Nutzfläche im Verhältnis zum bereinigten Kaufpreis. Also ggf. ohne abgrenzbare Kosten für Garage/Stellplatz, etc. . Ich Zweifel würde ich zum Ergebnis des Steuerberaters tendieren. Der wird ja wohl die Unterlagen und Berechnungsgrundlagen herausgegeben haben. Ansonsten noch anfordern.

    Ich hab einfach mal als B.A. (blutiger Anfänger) ins Blaue hineingerechnet:


    In der Teilungserklärung sind sowohl die Gesamtfläche des Flurstückes als auch die x/1000 - Aufteilungen der ETW-Parteinen festgelegt.
    Ich selbst habe 125/1000(Whg.1) + 127/1000(Whg.2) + 2 x 1/1000(Keller) = 254/1000 Anteile auf die Gesamtimmobilie.
    Die Stellplätze sind zwar finanztechnisch extra aufgeführt fallen aber nicht unter die Teilung.


    Auch mit dieser Konstellation bin ich nicht annähernd an den Betrag der Steuerberaterin herangekommen.


    Wer sich (so wie ich) nach der "so eine Sch..."-Erkenntnis wieder beruhigt hat, wird eigentlich ganz easy im Sparbuch fündig mit vielen Tipps und Wissenswertes wie zum Beispiel unter der Passage:


    Anschaffungskosten - Bemessungsgrundlage für die Abschreibung


    Hier wird auf den alles entscheidenden Verkehrswert hingewiesen, an dem sich alle Folgebereichnungen orientieren.
    Der Verkehrswert wird, damit er anerkannt wird, durch ein unabhängiges Gutachten ermittelt.
    Da ich nichts von allem habe, heisst es bis Montag warten um damit bei der Steuerberaterin auf der Matte zu stehen.


    Zitat

    Petz: Grundsätzlich ja, aber der anteilige Grund- und Bodenanteil muss noch abgezogen werden.

    Auch hierfür werde ich mich mal erleuchten lassen.


    Zitat

    Miwe4: Sorry, ich hatte unterstellt, dass er den schon abgegrenzt hat (das Sparbuch fragt ja eigentlich alles ab). Hätte ich aber besser erwähnen sollen.

    Leider ist das in diesem Fall seitens Sparbuch nicht möglich, wenn im Kaufvertrag der Kaufpreis für Grund/Boden und Gebäude nicht separat ausgewiesen wurde. Und das ist eben bei Häusern mit mehreren ETW-Besitzern eher die Regel als die Ausnahme.


    Ich danke euch allen für eure Untestützung. Bin erkenntnistechnisch ein Stück weiter gekommen und sitze jetzt mit mehr Begeisterung vor dem Sparbuch-Prg. Alleine DAS war´s schon Wert hier die Frage gestellt zu haben.


    DANKE


    PS. Ich halte aber gerne noch auf dem Laufenden, so ein Forum lebt ja schließlich vom Wissen vieler.


    Gruß ... truecolor

    Hallo,


    ich habe leider steuertechnisch 2008 verpennt (bin selber schuld).


    Bei AfA komme ich jedoch in Schleudern.
    1999 Anschaffung der selbstbewohnten ETW, bin selbstständig, habe von den 100qm 15qm als Arbeitszimmer.
    Meine "tolle" Steuerberaterin hat mir für 2007 via Datev eine Gebäude-AfA-Wert ermittelt, der knapp 300 EUR unter dem liegt, was ich mit dem Sparbuch ausgewiesen bekomme.


    Da hab ich jetzt alle Varianten durchgerechnet, komme aber nicht auf den Betrag.


    Meine Frage(n):


    Welcher Betrag dient als Berechnungsgrundlage für die Gebäude-AfA ?
    (Anschaffungssumme der gesamten Immobilie(incl. Keller und Stellplatz) anteilig auf 15qmheruntergerechnet * AfA-Satz von 2% ? ... oder liege ich da total verkehrt...)


    Wie berechnet sich die AfA?


    Ich komme einfach nicht weiter.


    Im Voraus vielen Dank.