Beiträge von Schoenebeck

    Hallo Datawizz,


    bin bzw. war in genau der gleichen Situation - Verwalter von neu errichteten WEGs.


    1. wenn noch nicht geschehen, dann besorge Dir Kopien der Kaufverträge, der Teilungserklärung ("TE") und ggfls. Nachträgen und auch der Baubeschreibung. Häufig wird in TE oder Kaufverträgen ein "Startgeld" beschrieben dass der Erwerber bezahlen muss. Dies wird einer normalen Hausgeldzahlung gleichgestellt.
    2. Für Handlungsfähigkeit sorgen: eine erste ETV planen und einberufen. Themen u.a.: Verwaltervertrag beschließen lassen, ersten WP beschließen lassen. Diesen ersten WP großzügig planen. Wichtig ist dass alle zahlen, bei evtl. noch nicht verkauften Einheiten der Bauträger.


    Die Jahresabrechnung ergibt naturgemäß für jeden Eigentümer eine Nachzahlung oder eine Erstattung. Nach Beschlussfassung auf der regelmäßigen, d.h. jährlichen ETV fließen dann diese Beträge (Ausnahmen hiervon können auf der ETV beschlossen werden; Kleinbeträge werden oft auf Vortrag für das nächste WJ genommen) und dann ist auch mit dem Girokonto alles in Ordnung.



    Viel Erfolg!

    im HV 2017:
    Abrechnung -> Voransicht -> Rechts-Klick in die Voransicht -> Dokument bearbeiten
    und schon wird alles in WORD übernommen und kann bearbeitet werden. Sämtliche Tabellen sind zwar mit Tabulatoren anstatt mit richtigen Tabellen gelayoutet und auch andere Formatierungen sind nicht gerade prickelnd, aber besser als gar nichts bearbeiten können...

    Hallo Markus,


    ich rate jetzt einfach mal, dass Du von einer Hausgeldabrechnung sprichst und bei der Ausgabe die Heizkosten der einzelnen Eigentümer nicht erscheinen.
    Wenn ja: ist der Haken bei "Sollen die Heizkosten mit abgerechnet werden?" gesetzt?

    Du kannst das doch zusammenfassen zu einer Lastschrift. Auch eine Vorlage ist nicht notwendig. Bei meinen WEGs mache ich das wie folgt:


    0. Vorbemerkung: bei allen Eigentümern sind die Bankverbindungen sowohl "für Hausgeldzahlungen" als auch "des Eigentümers" hinterlegt und der Haken für "wird per Lastschrift eingezogen?" gesetzt. Beim Hausgeldkonto ist die Gläubiger-ID hinterlegt und es ist für Online-Banking eingerichtet.
    1. mit Assistent: offene Posten erzeugen. Richtigen Monat wählen, Sollstellungsdatum (i.d.R. der 1.) bestimmen, "nur WEG-Einheiten auswählen" und "ok" .
    2. Online-Banking -> Zahlungsverkehr ausführen. Es startet ein Assistent, hier wähle ich bei Art des Exports "Online-Banking". Es werden dann nochmal zur Kontrolle alle fraglichen Posten angezeigt -> weiter -> die Lastschriften werden dann gesammelt übertragen und als eine Lastschrift in das Banking-Modul übertragen -> hier je nach Deiner Banking-Variante PIN/TAN etc. eingeben -> fertig.


    Durch die Kombi aus Offene-Posten-Erzeugen und anschließendem Übertragen geht das eigentlich recht flott, und es spielt keine Rolle ob die WEG aus 3 oder 30 Eigentümern besteht. Es müssen eben nur einmalig alle Daten korrekt angelegt sein.


    Dauerlastschriften gibt es bei SEPA nicht mehr.

    Hast Du den Planwert der gesamten Heizkosten (in der Regel Kto. 4590) auf die einzelnen Wohnungen verteilt? Bei der Eingabe der Planzahl im Wirtschaftsplan ist unterhalb des Eingabefeldes "Plan-Wert aktuell" eine Zeile mit "Verteilung des aktuellen Planwertes auf die Eigentümer" und weiter rechts das Stift-Symbol. Hier drauf klicken und in der folgenden Maske verteilen.

    Ich glaube Sven mein was anderes.


    Unterjährige Flächenänderungen:
    Stammdaten -> Wohnungen / Einheiten, hier die zu ändernde Einheit wählen -> Anteile der Wohnung / Einheit an den Umlageschlüsseln, hier rechts auf das Stiftsymbol klicken -> den zu ändernden Schlüssel auswählen, bei Dir wahrscheinlich "Wohnfläche" -> "Hat sich der Schlüssel geändert [...] zeitraumbezogen erfasst werden?" hier auf "ja" klicken -> in der nun aufpoppenden Matrix kannst Du Stichtag und den neuen Wert eingeben -> speichern.


    Die "aufgegebene Gewerbefläche" bleibt solange besteht wie sie physisch vorhanden ist. Das sogenannte Leerstandsrisiko hat der Eigentümer / Vermieter. Die Gesamtwohnfläche des Gebäudes ändert sich normalerweise nur durch z.B. Aufstockung mit einem zusätzlichen Stockwerk oder Abriß eines Anbaus.

    Ich würde Dir empfehlen Deine Konstellation der Heizung mal im Musterfall auszuprobieren.


    Wenn sich Programm und Verwalter an der Heizkostenverordnung orientieren, ist das schon mal gut. Klassischerweise (ja, es gibt Ausnahmen und Sonderfälle) werden zumeist 70% der Kosten nach Verbrauch und 30% nach Fläche abgerechnet. Genau dadurch sind auch diejenigen Einheiten mit den von Dir gemeinten "Grundkosten" im Boot, selbst wenn diese gar keinen oder nur einen geringen Verbrauch haben. "Zusätzliche Grundkosten" - wo ist hier eine Grundlage?


    Die Stromkosten der Erdwärmepumpe sind meiner Meinung nach den "Kosten des Betriebstroms" gleichzusetzen und somit innerhalb der Heizkosten zu verteilen.

    Ich habe zwar diese Konstellation nicht und hab´s auch nicht ausprobiert, aber mal so als Denkansatz: wenn Du bei den oberen Wohnungen die Heizfläche mit "0 m²" hinterlegst und nur für die beiden unteren Whg. die richtigen Werte eingibst... vielleicht klappt das ja.