Beiträge von -Hi

    @babuschka
    BGB §556 Abs.3
    "Die Abrechnung ist dem Mieter spätestens bis zum Ablauf des zwölften Monats nach Ende des Abrechnungszeitraums mitzuteilen"


    Dass das Ende des Abrechnungszeitraumes das Auszugsdatum eines einzelnen Mieters sein sollte erschließt sich mir nicht, deckt sich auch nicht mit meinen bisherigen Erfahrungen. Daher wäre ich für die Benennung der vom Gericht genannten Rechtsgrundlage und die gelieferte Begründung dankbar.


    -Hi

    Da würde mich doch schon mal die Rechtsgrundlage interessieren.
    Jeder ist für sein Eigentum verantwortlich. Wenn die Armatur dem Mieter gehört, ist er auch für Ersatz/Reparatur verantwortlich. Gehört das Teil dem Vermieter ist es seine Baustelle .... außer es gibt eine Kleinreparaturklausel im Mietvertrag. Dann ist explizit zu prüfen, ob diese greift.


    -Hi

    Nun ja, so ganz richtig ist die Vorgehensweise mE nicht.
    Hier wird ein (wichtiger) Schritt ausgelassen. Eine Eigentümergemeinschaft ist eine Gemeinschaft und nicht das Zusammensein mehrerer Einzelpersonen.
    Ich bin der Meinung, dass Landwirt P 10/10 der Pacht an die Eigentümergemeinschaft zu zahlen hat. Diese bestreitet daraus ihre Ausgaben. Aus der Differenz erhält jedes Mitglied der Gemeinschaft seinen ihm zustehenden Anteil. Nur so werden auch die Kosten gerecht verteilt. Außerdem könnte es ja auch sein, dass der Anteil an der Gemeinschaft des Landwirtes P nicht zum landwirtschaftlichen Betriebsvermögen gehört, sondern P privat.


    -Hi

    Materialkosten 500 €
    Arbeitslohn 1.000 €


    Eigentümer (Vermieter) kann im Formular VV Seite 2, Zeile 39/41, 1.500 € als Erhaltungsaufwendungen geltend machen.
    Mieter kann 500 € mit entsprechender Bescheinigung im Mantelbogen Zeile 75 eintragen. Der Eigentümer kann dort diesen Betrag nicht eintragen.


    Dies ist ein Beispiel für eine Rechnung für ausgeführte Arbeiten. Geht auch mit Schornsteinfeger, Hausmeister, Aufzugswartung etc. Beachten:https://www.zds-schornsteinfeg…teinfeger-rechnungen.html


    -Hi

    Was haben haushaltsnahe Dienstleistungen für eine Auswirkung beim Vermieter/Eigentümer?
    MW kann der Eigentümer die Gesamtrechnung als Aufwendung (Werbungskosten) geltend machen, genau wie alle anderen Aufwendungen auch (mit Ausnahme der Rücklagen). Die Bescheinigung geht an den Mieter, der sie bei seiner Steuererklärung geltend machen kann.


    -Hi

    Danke für den Link.
    Formular zu bekommen ist nicht wirklich die Schwierigkeit. Das Formular auszufüllen, auch nicht.
    Ich möchte das Formular vom Programm ausfüllen lassen (bin halt faul). Außerdem werden dann Flüchtigkeitsfehler vermieden (sofern man richtig im Programm eingetragen hat). Daher suche ich die diversen Platzhalter.


    -Hi

    Moin, moin,
    ab 01.11.2015 muss nach Ein- oder Auszug eine Meldebescheinigung gefertigt und dem Mieter übergeben werden. Das Formular ist bundesweit gleich.
    Gibt es ein derartiges Formular schon bei den Vordrucken? Wenn nein, welche Platzhalter sind zu nutzen für: Eigentümer, Verwalter, Mieter, Partner, Kinder, Ein- oder Auszugsdatum etc.?


    -Hi

    Das Finanzamt davon überzeugen zu wollen, dass der Bodenrichtwert nicht objektbezogen sei, ist ein sehr engagiertes Vorhaben. Sich auf dieses Parkett ohne passenden Partner (Fachanwalt) zu trauen, kann eigentlich nur schiefgehen. Die Frage ist natürlich, ob sich das Prozessrisiko wirklich lohnt.
    Natürlich kann man babuschka's Berechnung einfach mal so einreichen und dann abwarten, was passiert.


    -Hi

    Stehen die Gebäude denn auf einem gemeinsamen Grundstück?
    Ansonsten werden sich die Mieter bedanken, wenn sie anteilig Grundsteuer, Schornsteinfeger, Versicherungen etc. vom Nachbarhaus zu tragen haben.


    So wirklich verstehe ich das Thema nicht. Ich hole die Buchungen mit der Software direkt bei der Bank ab und ordne sie dann zu. Ich brauche dazu keinen Assistenten. Funktioniert - bei etwas Sorgfalt - völlig problemlos.


    -Hi

    Fertigt man seine Steuererklärung nach dem Zuflussprinzip http://de.wikipedia.org/wiki/Zuflussprinzip fließt die Abrechnung in dem Jahr ein, wenn sie zugeht.
    Hier ist also das alte Objekt zu reaktivieren und die Beträge zu deklarieren.
    Sie in einem neuen Objekt zu "verstecken" ist völlig falsch.
    Wichtig ist, dass etwaige Kosten einer "Gewinnerzielungsabsicht" zugeordnet werden können. Dies dürfte im geschilderten Fall nicht wirklich schwer fallen.


    -Hi

    Ich muss eingestehen, dass mir das Urteil "BFH VI B 80/04 vom 6.6.2005" nicht bekannt war. Dieses ist eindeutig und widerlegt meine Aussagen.
    Man lernt immer wieder dazu.


    -Hi

    Entschuldigung, dass ich hier eine gegebene richtige Antwort noch sachlich vervollständigen wollte. Mir war nicht klar, dass dies hier verpönt ist.
    Wenn der Sohn das Erbe nicht auch ausgeschlagen hat, könnte es sein, dass er demnächst dann Post vom Finanzamt bekommt (Upps, durfte ich ja jetzt auch nicht schreiben)
    -Hi

    Wenn ich die von meiner Firma vertriebenen Produkte während der Arbeitszeit tragen muss, sie NICHT privat nutzen darf, so ist das für mich reine Werbung. Wenn ich als Mitarbeiter dafür etwas zahlen muss, dann ist es kein Rabatt! (auch wenn es so bezeichnet würde) Wenn es Rabatt wäre, würde ich an dem Produkt Eigentum erwerben, könnte somit vollinhaltlich darüber verfügen, sprich: sie auch privat nutzen.


    Zur Info: Ich habe die Posts sehr wohl gelesen. Ich teile nur die Einschätzung der Firma nicht, dass es sich angeblich um Mitarbeiterrabatt handeln würde.
    Ein Krankenhauskittel ist zweifelsfrei Arbeitskleidung. Da ich ihn aber auch zu Hause tragen kann, könnte man ihn auch als Alltagskleidung bezeichnen.
    Kleidung aus dem Sortiment des Arbeitgebers, das ich aus Werbezwecken tragen muss und nicht privat nutzen darf, ist keine Alltagskleidung (gleich welchen Schnitt, Farbe oder Auftruck). Ein passendes Beispiel ist der Rock der Lufthansamitarbeiterinnen. Er verfügt über keinerlei Aufdruck und ist somit problemlos auch im Alltag zu tragen (wenn gewünscht). Trotzdem ist er zweifelsfrei Bestandteil der Dienstkleidung.
    Einer gerichtlichen Auseinandersetzung mit der Finanzbehörde würde ich gelassen entgegensehen.


    -Hi