Beiträge von stefan817

    Der Support hat mir am 18.07.2020 dazu geschrieben:


    Zitat

    Die aktuell verfügbare Programmversion erstellt für das aktuelle Jahr korrekte Auswertungen, vorausgesetzt die Standard-Fiibu-Konten sind korrekt angegeben.

    Für Vorjahre ist eine Anpassung erforderlich, die aufgrund der Steuersenkung des Konjunkturpakets erforderlich sind. Das Update wird in Kürze zur Verfügung stehen. Bitte prüfen Sie die Verfügbarkeit unter "Hilfe > Online-Update…". Der exakte Zeitpunkt der Verfügbarkeit ist noch nicht bekannt. Die Benachrichtigungseinstellungen zur Prüfung auf Updates können unter "Datei > Einstellungen > Prüfung Online-Update..." verändert werden.


    Also es ist Buhl wohl bekannt, dass die Vorjahre nicht korrekt ausgewertet werden. So wie ich das bei mir sehe, werden 2020 und 2019 korrekt ausgewertet, ältere aber nicht.

    Ich habe vor einigen Tagen das Problem mit der internen EÜR (falsch für 2018 und früher) per Ticket an den Support gemeldet. (Außerdem, dass mir auffällt, dass die Software - auch wenn es keine plötzliche USt-Änderung gibt - in den vergangenen Jahren immer wieder einige Bugs nach den Updates hat.)


    Heute bekam ich die Antwort, dass das Problem mit der Umsatzsteuer-Voranmeldung bekannt sei und man daran arbeite.


    Daraufhin habe ich jetzt noch mal zurückgeschrieben, dass ich von der EÜR sprach, nicht von der UStVo. (Und habe meinen Eindruck noch mal ganz freundlich dargelegt, und dass ich mir wünschen würde, dass das Thema Softwaretests usw. doch bitte nochmal grundlegend überdacht werden möge.)


    Auch in Antwort auf euroalex: Läuft es denn bei den alternativen Anbietern tatsächlich besser? Das kann hier im Forum natürlich schwer diskutiert werden, und die Offenheit, dass Buhl dieses Forum anbietet, bleibt ein echter Pluspunkt.

    Kennt jemand unabhängige Foren, in denen man sich Anbieter übergreifend über Büro-/Buchhaltungssoftware für kleine Unternehmen und Selbständige gut austauschen kann?


    Ich persönlich habe das neueste Update immer noch nicht auf dem normalen PC laufen, solange es so drunter und drüber geht, sondern die neue Corona-Version läuft nur in einer virutellen Maschine zum Testen. Noch geht das mit der 30-Tage-Testversion ... Aber das Monatsende und damit das Schreiben von Rechungen naht …


    Haltet die Ohren steif!

    Hi zusammen,


    wenn ich das richtig sehe, dann geht es in diesem Threat um den folgenden Bug, der laut Changelog in Patch 20.03.05.001 behoben sein soll:


    • Unter Umständen wurden nicht alle Konten in der EÜR-Auswertung angezeigt. Dieser

    Fehler wurde korrigiert.


    Bei mir wird die EÜR für 2020 und 2019 korrekt angezeigt, aber ältere Jahrgänge sind falsch. Es fehlen quasi sämtliche Erlöskonten.

    (In der Version 20.03.01.002 (vor der MwSt-Änderung) werden auch die älteren Jahrgänge korrekt angezeigt.)


    Kann das jemand von Euch so nachvollziehen?

    Hi zusammen,


    durch einen Bankwechsel kommen bei mir einige neue Bankkonten hinzu, während andere sofort oder mittelfristig nicht mehr genutzt werden. Außerdem habe ich noch ein weiteres Bankkonto in Mein Büro, das seit Jahren bereits nicht mehr bei der Bank existiert.


    Gibt es grundsätzlich die Möglichkeit, mehr als 9 Bankkonten anzulegen und/oder gibt es die Möglichkeit, alte Bankkonten zu "archivieren", d.h. sozusagen die Buchhaltungskonten (z.B. 1210 SKR03) von der Funktion Bankkonto zu entkoppeln und statt dessen ein neues Bankkonto anzulegen und dies z.B. mit 1211 zu verknüpfen?


    Hat abgesehen davon jemand einen Tipp, wie man selten genutzte Bankkonten noch anderweitig in Mein Büro verwalten könnte? Für ein Konto, auf dem vielleicht zwei Mal im Jahr eine Kontobewegung stattfindet, würde ich ungern ein normales Bankkonto in Mein Büro anlegen. Mein Ansatz geht so: Ein FiBu-Konto anlegen, z.B. 1291 und manuell bebuchen.


    Hat noch jemand Erfahrungen oder Ideen?


    Danke schonmal.

    Danke, SAMM,


    ich stelle gerade noch fest, dass auch in der Vorlage von Dir bei mir hinter "Mandant:" kein Mandanten-Name angezeigt wird. Kannst Du das nachvollziehen?


    Diese Veränderung scheint mit dem letzten Patch gekommen zu sein ...


    Grüße!

    Buchhaltung ist für Selbständige, die die Software nutzen, Nebensache und soll schnell gehen.

    Und was würdest du dann sagen, wenn die Buchhalter anfingen, deine Tätigkeit einfach als "Nebensache" zu betrachten und alles selber zu machen? So wenig wir ihr Buchhaltung gelernt habt, haben wir Eure Tätigkeiten nicht gelernt. Wir nehmen aber nicht in Anspruch, dass Eure Tätigkeiten "Nebensachen" sind, die man einfach zu nebenher erledigen kann. Wozu Buchhalter überhaupt noch in Anspruch nehmen? Ich kann doch alles selber!

    Ich gebe zu, dass sich die Hersteller von Software wie WISO Mein Büro und Co. hier nicht mit Ruhm bekleckern, weil sie diesen Eindruck bei vielen erzeugen. Aber es ändert nichts an der Tatsache, dass man Buchhaltung eben nicht so nebenbei erledigen kann.


    Mein Eindruck ist, dass Du Dich angegriffen fühlst, obwohl das gar nicht meine Absicht ist. Mir liegt es absolut fern, die Arbeit von Buchhaltern als Nebensache zu bezeichnen. Es gibt aber viele Selbständige, die ihre Buchhaltung "nebenbei" selbst erledigen (müssen). Nebenbei meint hier, dass es nicht ihre Haupttätigkeit ist sondern eben zur Geschäftsführung gehört. Dafür ist buchhalterisches Fachwissen nicht nötig.

    Es gibt im Übrigen viele Berufe (auch meinen), die existieren, und dennoch meinen Menschen, dass sie einige Aufgaben aus diesem Beruf auch selbst erledigen können. Warum denn auch nicht? Davon, dass ich meinen einen kaputten Wasserhahn selbst austausche, wird kein Klempner arbeitslos.


    In dem Kontext hier geht es einfach nur um Funktionen einer Software, die (auch) Selbständige und sehr kleine Unternehmen als Zielgruppe haben, die ihre Buchhaltung aus diversen Gründen selbst machen.

    Und ganz konkret geht es um eine Zeile Text. Mir eschließt sich einfach nicht, warum dazu ein so großes Fass um Grundzüge der Buchhaltung aufgemacht wird.


    Bleiben wir doch lieber mal beim Thema:


    Wenn Du möchtest, erklär mir doch einfach mal, wass eine Auflistung von Buchungen in der Kontenübersicht bringt, bei der nur kryptische Daten (wie 20-stellige Rechnungsnummern etc.) im Buchungstext stehen und warum es offenbar gegen sämtliche Regeln der professionellen Buchhaltung (die ich gar nicht anstrebe) verstößt, wenn der Zahlungsempfänger im Buchungstext mit abgedruckt würde.

    Das Argument, das hier schon gebracht wurde, der Ausdruck würde zu voll, kann ich einfach nicht nachvollziehen. Ich möchte ja nicht, dass Adresse, Telefonnummer und Ansprechpartner des Zahlungsempfängers sowie eine Liste seiner Hobbys ausgegeben wird, sondern einfach nur den Namen, also im Prinzip genau so, wie es in jedem Kontoauszug der Bank auch gemacht wird. Dort spielt es ja auch eine offenbar wichtige Rolle, wer die Zahlung erhält, sonst würde man sich die Zeile dort ja auch sparen.


    Viele Grüße aus dem ebenso schönen (und derzeit auch ganz sonnigen) Hessen

    Das ist doch mal eine wichtige Information, dass Ihr das Modul Auftrag+ habt. Es geht also um Funktionen, die man ohne das Modul gar nicht sehen und testen kann.


    Melde Dich doch einfach noch mal beim Support und argumentiere damit, dass die Funktionalität in den Bereichen außerhalb der speziellen Auftrag+-Vorgänge genau so funktioniert, wie von Dir erwartet (evtl. probier das vorher noch mal aus, was ich oben beschrieben habe). Vielleicht kannst Du ja so den Support überzeugen, doch noch mal zu schauen, ob das nicht doch ein Bug ist.

    Es geht doch nicht um Grundbuch, Hauptbuch, Konten und Nebenbücher. Es geht um eine in der Software "Kontenübersicht" genannte Daten-Ausgabe (gleiches Problem allerdings im "Buchungsjournal" und in der "Einnahmen-Überschuss-Rechnung", wenn man einen Eintrag anklickt, um die Buchungen dazu auszuklappen).


    Was macht diese Daten-Ausgabe(n) schlechter, wenn der Zahlungsempfänger angezeigt wird?


    Und was macht diese Daten-Ausgaben(n) ohne Zahlungsempfänger besser?


    Mir erschließt sich das nicht, denn ich sehe in der Kontenübersicht Datum, Beleg-Nr. (diese erfasse ich aber nicht in der Software, wozu auch?), einen Buchungstext (der sich aus den Daten ergibt, die die Bank im "Verwendungszweck"-Feld übermittelt, möglicherweise händisch ergänzt durch Zusatzinfos), Gegenkonto, Soll und Haben.

    Die Informationen wären einfach viel mehr Wert, wenn der Zahlungsempfänger mit im Buchtext stünde.


    Es ist genau so, wie nesciens beschreibt: Würde der Zahlungsempfänger mit ausgegeben, wäre auf einen Blick sofort klar, um was es in der Buchung geht. Wenn dort nur eine Rechnungsnummer oder ähnliche kryptische Zahlenreihen stehen, ist es hingegen mühsam.


    Buchhaltung ist für Selbständige, die die Software nutzen, Nebensache und soll schnell gehen. Für Buchhalter stellt sich das sicherlich anders da, da deren Hauptbeschäftigung die Buchhaltung ist. Aber nutzen diese Mein Büro?

    Von BUHL war die Antwort aus dem technischen Support: "das ist jetzt halt so Sie können sich dies gerne als Wunschoption äußern."

    Also entweder hat Buhl das Problem nicht verstanden oder sie sind dreist.

    Es macht überhaupt keinen Sinn aus alten Vorgängen Positionen zu übernehmen ohne die abgeänderten Artikeltexte. Man übernimmt sie ja vor allem deshalb aus alten Vorgängen, weil man dort individuelle Texte drin hat, sonst könnte man sie sich auch einfach aus dem Artikel-Stamm nehmen.


    Die Funktion, wie Du sie offenbar bisher oft genutzt hast (und wie ich sie seltsamer Weise noch nutzen kann), darf auf keinen Fall gestrichen werden, sollte das das Ziel von Buhl sein. Warum sollte man eine Software schlechter machen wollen?


    Falls geplant ist, dass diese bisher in der Standard- bzw. Plus-Version bestehende Möglichkeit gestrichen werden und nur über ein (neues) Modul verfügbar sein soll, dann sollen sie das bitte offen kommunizieren. Allerdings fände ich das sehr fragwürdig und kann das bisher gar nicht glauben.

    Ich hoffe, es klärt sich noch alles auf und Buhl gibt die Rückmeldung, dass es da möglicherweise einen Bug gibt.

    Hallo F. Segbert,


    vielleicht stehe ich gerade auf dem Schlauch. Aber ich habe das Modul Auftrag+ nicht und weiß nicht, wie ich die von Dir beschriebenen Auftragsbestätigungen und Bestellungen anlegen kann.


    Ich erstelle Angebote (über Verkauf > Angebote > Neu). Ich kann mit Rechtsklick auf ein Angebot eine "Auftragsbestätigung anzeigen" und ausdrucken. Und ich kann aus Angeboten Rechnungen erstellen.


    Gerade habe ich es noch mal getestet: Ich erstelle ein neues Angebot. Dann klicke ich auf "Artikelsets" und wähle aus einer alten Rechnung z.B. alle Positionen aus. Es werden dann alle Positionen korrekt übernommen inkl. der abgeänderten Artikeltexte.


    Wenn die Software für den Anweder logisch funktioniert, dann müsste sie sich bei den von Dir beschriebenen Vorgängen genauso verhalten. Ist das nicht der Fall - wie von Dir beschrieben - ist es ein Softwarefehler.


    Nochmal die Nachfrage: Hast Du nun Auftrag+ oder ein anderes Modul oder nicht?

    Ja, auch hier sieht man, wie sehr das Userinterface verschlimmbessert wurde.

    Die kleinen Pfeile sind ein schlechter Scherz.

    Um vom ersten Bankkonto zum Verrechnungskonto zu gelangen, muss ich 6 mal klicken! Ich kann nicht scrollen, die Klicks nicht irgendwie abkürzen, gar nichts. Warum??


    Im altern Design wurden die Bankkonten zweizeilig angezeigt, dadurch passten alle meine Konten (auch die alten) nebeneinander.


    Warum müssen die "Schaltflächen" zum Auswählen des Kontos so breit sein?

    Ja, es sieht luftig aus, das finde ich auch gut. Aber hier zeigt sich, wie sehr die Bedienbarkeit leidet, weil auch hier Modernisierung des Designs und Ergonomie nicht zusammengeführt wurden.


    Die Vorschläge von Steffen finde ich sehr gut und dringend notwendig.

    Kann es sein, dass das von Dir beschriebene Verhalten nur in Funktionen auftritt, die zum Modul Auftrag+ gehören? Ich habe dieses Modul nicht und nach Deinem Posting hier gerade getestet, ob ich aus einer alten Rechnung die Positionen in ein neues Angebot übernehmen kann. Das funktioniert bei mir, auch inklusive der Ergänzungen in den Artikelbeschreibungen, die bei mir auch ständig vorkommen.


    Kannst Du noch mal genauer beschreiben, bei welchen Vorgängen das Problem auftritt?


    Wenn Buhl das als Fehler ansieht, sollten sie es schnell beheben, denn dann ist die Meldung von Dir kein Funktionswunsch sondern ein Bugreport.

    Hallo Jungs,


    eines habe ich bemerkt. Teilweise liegt es an zwei Dingen

    1. den eigenem Rechner

    2. der schlechten Internetverbindung


    Nett gemeint, aber nein. Mein Rechner und Internet sind hinreichend schnell.

    Es ist schon eher ein Hinweis auf die Programmierung von MB, wenn es langsamer ist als andere Bürosoftware wie Word, Excel, Mailprogramme, andere Datenbank gestützte Software UND Audio-Video-Produktions-Software.

    Oh, so viele Sternchen von SAMM, vielen Dank. :-)

    Wie sieht es mit Beta-Tests bei einem Kreis von freiwiliigen Benutzern aus? Falls es das tatsächlich nicht gibt, sollten sich Buhl und Deltra das in der Tat dringend überlegen. Ich wäre sofort bereit, mich als Betatester zur Verfügung zu stellen und gebe auch gerne ausführliches Feedback. Ein bemerkenswerter Rabatt bei den Linzenzkosten wäre dann sicherlich angebracht.

    *****

    Vergiß BETA Test! Habe ich schon alles durch. Verlorene Zeit ohne Feedback! Ein bemerkenswerter Rabatt? Null Rabatt reicht völlig! Es wird so gut wie nichts (!) umgesetzt an Einreichungen! Sie lieben ihr Produkt nicht. Oder die internen Abläufe der Firma lehren Dich was anderes, dass die Liebe zum Baby auf der Strecke verloren geht.


    Zentraler Satz: "Sie lieben ihr Produkt nicht". Wenn dem so ist - und diese Schlussfolgerung kann man natürlich ziehen -, dann ist das ein Problem. Auch die mögliche Begründung im Satz danach ist gut möglich.


    Dabei verstehe ich das gar nicht. Es ist ein Produkt, das vielen Menschen hilft, ihre eher dröge Buchhaltungsarbeit recht komfortabel zu bewältigen, auch ohne selbst Buchhalter sein zu müssen. Wie schön ist das denn bitte? Damit kann man Menschen tatsächlich was Gutes tun. Und ich habe durch den Schritt, die Buchführung mit MB zu machen, nach und nach auch immer wieder dazugelernt. Ein Buchhaltungsexperte bin ich dadurch nicht geworden, will ich auch nicht sein, denn ich habe einen anderen Beruf. Aber es reicht, um guten Gewissens meine Bücher zu führen.


    Aber je mehr man die Software und die Buchführung kennt, umso mehr Unzulänglichkeiten fallen auf. Oft nur Kleinigkeiten, aber würde man sie verbessern, würde die Software der Vision, den Menschen die Arbeit zu erleichtern, immer näher kommen. Wie kann man ein solches Produkt nicht lieben?


    Was sagt wohl dazu der Buhl- bzw. Deltra-Support?

    Also unter bestimmten Bedingungen würde ich mich dennoch als Tester bereiterklären, sofern ich als Betatester ernst genommen und mit mir kommuniziert würde. Unter 50 % Rabatt brauchen wir allerdings gar nicht erst anfangen. :-D

    Dozent_WISO_MB, ist ja egal, wie man es nun nennt (Quelle oder Kontobezeichnung), das, was SAMM entworfen hat, ist genau das, was ich meine.


    Der Hinweis von Buhl Support C. Diel ist ganz nett, aber nicht die Lösung, sondern eben nur ein (umständlicher) Workaround, der den Logikfehler der Entwickler nicht behebt.


    Es ist ganz normales Datenbank-Handling: Fasse ich in einer großen Tabelle mehrere kleinere Tabellen zusammen, muss ich den Schlüssel, der die kleineren Tabellen voneinander trennt, in die große Tabelle als zusätzliche Spalte einfügen, um die Daten eindeutig zu machen.

    An der Stelle der Entwickler wäre es mir unangenehm, dass dies beim Einbau der Ansicht "Alle" vergessen wurde, und ich hätte es ratz, fatz nachträglich eingebaut, bevor es noch peinlich wird.


    Fehler passieren, kein Thema. Aber sie sollten behoben werden, gerade wenn sie keinen großen Aufwand bedeuten. Und es kann mir keiner erzählen, dass das Anzeigen einer zusätzlichen Spalte unter der Bedingung, dass "Alle" ausgewählt ist, länger als ne halbe Stunde Programmierarbeit ist ...

    ich wünsche mir die Möglichkeit, bereits beim Anlegen einer Überweisung (bzw. Überweisungsvorlage) angeben zu können, über welches Konto die Überweisung rausgehen soll. Regelmäßig lege ich eine Reihe von Überweisungen an, die ich nicht sofort ausführen will, die dann also in der Liste stehen. Jedesmal muss ich beim Auslösen der Überweisung darüber nachdenken, welche Zeilen ich für die Verarbeitung anhaken darf und welche nicht - zunächst für Konto 1, dann für Konto 2 usw.


    Würde man das zu belastende Konto direkt in der Überweisung angeben, bräuchte man dann nur noch auf "Verarbeiten" klicken, und die Software würde dann alle Überweisungen für alle Konten abarbeiten - eben einfach alle, die gerade angehakt sind.

    Hübsches Bild, das Heiko da aufgemacht hat.


    Eigentlich würde ich gerne widersprechen und sagen, polemisiere doch bitte nicht so sehr. Aber leider ist auch mein Eindruck, dass seit ein paar Jahren häufig etwas verschlimmbessert wird.


    Außerdem beobachte ich auch, wie die Software zunehmend langsam wird. Beispiel: Wenn ich eine Artikelzeile in der Rechnung editieren will, klappt nicht einfach die Zeile auf, sondern es dauert ca. eine Sekunde, bist ich den Beschreibungstext anpassen kann. Eine Rechnung öffnen dauert 3 - 4 Sekunden. Kommt mir alles zunehmend langsam vor. Und ich habe nicht viele Rechungen und wenige Buchungssätze. Frage mich, wie das bei einem etwas größeren Unternehmen mit mehr Kunden wohl ist.


    Grundsätzlich bin ich aufgeschlossen für Überarbeitungen der Software, wie soll sie sonst besser werden? Dazu gehört auch ein zeitgemäßes Design. Irgendwie will man ja auch nicht mit einem Produkt arbeiten, das aussieht, als sei es jahrzehnte alt.

    ABER: Es gibt seit Jahren Erkenntnisse über Software-Ergonomie. Und die sich daraus ergebenden Regeln sollten immer wichtiger sein, als trendiges Design. Das Design ist dann gut, wenn Trend und Ergonomie geschickt zusammengebracht werden. Leider habe ich hier öfter den Eindruck, dass dies nicht hinreichend berücksichtigt wird.


    Mein Lieblingsbeispiel ist das Fenster zur Überweisungsverarbeitung. Als es zum ersten Mal im neuen Design kam, musste ich erstmal suchen, wo ich umstellen kann, über welches Konto die Überweisungen erfolgen sollen. Ich gebe bei sowas wahrlich nicht schnell auf und fuchse mich durchaus schnell in auch unbekannte Software rein. Also kam ich auch schließlich auf den Trichter, dass der Winkel links neben dem Zahnrad ein Dropdown-Menü andeuten soll. Wenn ich an Leute denke, die nicht so einen Blick für Userinterfaces haben, dann bin ich mir sicher, sie würden einfach scheitern.

    Aus welcher Design-Guideline ergibt sich, dass man in diesem Fenster in einer Zeile, die wie eine Überschrift für den Vorgang aussieht, ein Dropdown-Menü unterbringt, das der Nutzer erraten soll? Das ist doch der Nutzer aus keinem anderen Software-Zusammenhang des Betriebssystems oder des Programms gewohnt! Wie lässt sich also dieses (zugegeben ja ganz hübsche) Design ergonomisch begründen? Wenn mir das jemand schlüssig darlegen kann, gerne, immer her damit.



    Es gibt noch weitere Beispiele, die vor allem neue Fenster und Dialoge betreffen; auch den neuen Zuordnungsassistenten. Der alte war auch nicht gut (und ich habe ihn auch kritisiert u.a. wegen viel zu wenig Platz für Splittbuchungen), daher war eine Überarbeitung angebracht. Der neue ist nun an manchen Stellen besser, fühlt sich aber - auch nach monatelanger Gewöhnung - für mich bis heute weniger Intuitiv an. Möglicherweise liegt es an der veränderten Anordnung der Eingabefelder und somit auch der Tab-Sprung-Reihenfolge. Das wäre aber kein Problem, wenn die neue Anordnung intuitiver als die alte wäre. Das Fenster sieht insgesamt nicht wirklich hübsch aus, sondern ein bisschen so, dass beim Bau des Fensters etwas Ratlosigkeit herrschte.

    Bei Nutzertests müsste das eigentlich schnell auffallen. Werden diese bei so grundlegenden Überarbeitungen denn nicht durchgeführt?


    Abgesehen vom Design habe ich in der Liste der Änderungen zum aktuellen Jahresupdate genau EINE neue Funktion gefunden, die ich ausdrücklich begrüße und über die ich mich freue: nämlich, dass man Splittbuchungen in Überweisungsvorlagen anlegen kann. Die Funktion war hier im Forum von mehreren Leuten seit fünf Jahren gewünscht worden. Trotz aller Freude kann ich nicht ganz nachvollziehen, warum das so lange dauerte.


    Wirklich erschreckend finde ich jedoch, dass nun das Jahresupdate (wiedermal) zurückgezogen wurde, da sich unter anderem Fehler in den Steuer-Formularen zeigten. Das finde ich echt heftig. Ein Hauptgrund für den Kauf der Software war für mich, dass ich mir um die Steuersachen kaum Gedanken machen muss: Wenn ich über das Jahr alles richtig verbuche, macht die Software für mich den Rest. Nun lese ich hier öfter, dass gerade in diesem Bereich immer wieder Fehler auftreten, die kurz nach oder sogar erst Wochen nach der Update-Veröffentlichung auffallen.


    Ich weiß, dass Tests aufwändig sind. Aber mir scheint hier etwas nicht im Verhältnis zu sein.

    Am Ende bin ich daher sehr bei Heiko, wenn auch nicht ganz so polemisch: Ich erwarte von einem Produkt, für das ich jährlich rund 100 € zahle, damit es ständig weiterentwickelt wird, dass insbesondere die Funktionen zuverlässig sind, gerade im Bereich Steuer. Grundlegene GUI-Design-Erneuerungen dürfen erst auf die Nutzer losgelassen werden, wenn sie ausführlich im Praxis-Betrieb und in weiteren Nutzertests überprüft wurden.



    Wie sieht es mit Beta-Tests bei einem Kreis von freiwiliigen Benutzern aus? Falls es das tatsächlich nicht gibt, sollten sich Buhl und Deltra das in der Tat dringend überlegen. Ich wäre sofort bereit, mich als Betatester zur Verfügung zu stellen und gebe auch gerne ausführliches Feedback. Ein bemerkenswerter Rabatt bei den Linzenzkosten wäre dann sicherlich angebracht. Ob das inkl. der nötigen Auswertung günstiger als andere Formen von Nutzer- und Softwaretests durchzuführen, weiß ich nicht.


    Am Ende kommt es auf das Ergebnis an. Und das hinterlässt bei mir in den letzten Jahren zunehmend das Gefühl, dass ich mich nach einer Alternative umsehen sollte. Aber wer weiß schon, ob die Alternativen besser sind? Vom Aufwand für den Datentransfer in die neue Software ganz zu schweigen. Damit haben Buhl/Deltra uns Kunden ziemlich in der Hand. Sie sollten es jedoch nicht ausnutzen.

    Splitbuchungen bei Überweisungen gibt es jetzt. Gut so.


    Der Zuordnungs-Assistent wurde seit dem Ursprungsposting ja auch grundlegend überarbeitet. Was die Splitbuchungen angeht, ist es platzmäßig und von der Bedienung her besser geworden.


    Allerdings wurde auch etwas verschlimmbessert: Das Feld "Verwendung" ist seit dem neuen Zuordnungsassistenten so klein, dass es bei mir immer übeläuft. Das war in der alten Version besser.





    Im Vergleich dazu noch mal das alte Layout:


    16867-splittbuchung-png