Beiträge von Jazer

    Die Umfrage ist spaßeshalber vollkommen in Ordnung. Daraus eine Produktstrategie ableiten zu wollen ist fahrlässig.
    Ebenso aus solche Allgemeinsätzen wie "die Mac-Userzahl" wächst und wächst und wächst... Nach dem Ableben von Steve Jobs klang das auch schon anders.
    Um das klarzustellen: ich hätte absolut nichts gegen eine Mac-Version (ich gönne es Euch ja), aber nur, wenn sie nicht auf (meine) Kosten der Windows-Version entwickelt wird. Also was Preis und Funktionalität angeht.
    Deshalb wüßte ich gerne, von welchen OS-Komponenten Du konkret sprichst, damit ich mir selber ein Bild machen kann.

    Eigentlich würden doch alle Versionen davon profitieren, wenn man es richtig macht. Oder? Mehr Kunden => Mehr Umsatz => Mehr Gewinn => Mehr Reinvest => Mehr Funktionalitäten/Verbesserungen


    Wenn man die Sache richtig angeht und die Lean Methoden (z.B. Scrum) anwendet, dann ist auch das Risiko eine Scheiterns gut beherrschbar.


    Was die Komponenten angeht, gibt es eine schier unendlich Maße davon. Welche passen, müssen die Entwickler von Buhl selbst entscheiden. Beispiele: SQlite3 wird auf allen Plattformen heutzutage eingesetzt. Das könnte man statt Access verwenden. Für JavaScript gibt es mittlerweile auch ParserEngines (z.B. PEG.js) - die laufen auch wieder auf allen Systemen. Was genau paßt ist halt schwer zu sagen, solange man nicht den genauen Aufbau von MG kennt.

    Und wer legt seine Hand dafür ins Feuer, daß diese planbar und zielgerichtet weiterentwickelt werden, keinen Schadcode enthalten usw.? Wer steht also dafür gerade, wenn da etwas schief läuft?
    Ich meine, innerhalb eines Unternehmens kann man die Nachteile der OS-Programme rechtfertigen. Aber gegenüber der Kundschaft, der es herzlich egal ist, woher die Programmteile kommen (sieht man ja schon an der LetsTrade-Problematik)?
    Für mich gibt es in der ganzen Gleichung einfach zu viele Unbekannte. Vielleicht sagt man sich auch einfach: "Schuster, bleib bei Deinen Leisten".

    Der FF gilt gegenüber dem IE allgemein als sicherer, weil er doch offen ist. Jeder der will und kann (und dazu gehören auch Entwickler) kann nachvollziehen was die Komponenten können. Viele Firmen setzen heute in vielen Bereichen OpenSource ein. Egal ob es in den ApplicationServern, Datenbanken oder ERP Systemen ist. Der Kunde bekommt davon nichts mit. IBM, Apple, Oracle, ... stellen oftmals ihren Code als OpenSource zur Verfügung. Z.B. ist der ganze OSX Kernel von Apple als OpenSource verfügbar, worauf dann andere die offenen BSD (Linux) Lösungen gebaut haben. Das gleiche gilt für Webkit, was auch von Apple kommt. Nicht nur der Safari basiert darauf, sonder auch der Google Chrome.


    Und wem das nicht reicht, kann sich ASAP Tests einkaufen. Die werden durch Sicherheitsfirmen durchgeführt und bieten Gewährleistungen auch an.


    Was die Unbekannten angeht, da gibt es genügend Experten auf diesen Bereichen. Die Komplexität ist überschaubar aus meiner Sicht. Alles nur eine Frage des Wollens.

    Aus ökonomischer Sicht hat Buhl einen durchaus großen und lukrativen Markt damit verpaßt.
    Lukrativ ist für mich nur, was sich rechnet. Da kann man nicht nur die eine Seite betrachten.

    Natürlich muss sich alles Rechnen. Aber ohne Visionen dümpelt man nur vor sich hin und ist irgendwann weg vom Fesnter -> Boiling Frog Syndrom.


    Henry Ford bringt es auf den Punkt: Wenn ich die Menschen gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie gesagt schnellere.

    Der iTunes AppStore bietet alleine schon mehr als 200 Mio. potentieller Kunden.
    Und die 200 Mio wollen alle Onlinebanking mit deutschen Banken machen und sind bereit, dafür auch zu bezahlen?
    Das glaube ich kaum.

    Wenn nur 0,01% der iOS Kunden die App für 20€ kaufen würden, hätte man nach der Applegebühr (30%) und Umsatzsteuer (ca. 20%) noch ca. 200.000€ eingenommen. Das lohnt sich alleine wahrscheinlich nur, wenn man von Anfang an das Progamm offener aufgesetzt hätte auch für Mac, Android und Linux Kunden. Hier steckt schon noch ein enormes Potential.


    Windows Mobile (Smartphone) hatte vor ca. 4 Jahren einen Markanteil von ca. 25%. Heute liegt es bei ca. 2%. Windows hatte einen Anteil von weit über 90% auf den PC's - heute ist das nicht mehr so. Auch wenn (wahrscheinlich) Windows weiterhin dominant bleibt - sollten Programme die Flexibilität mitbringen, schneller auf die Marktgeschehnisse reagieren zu können. Und das scheint verpaßt...

    Dieser wird halt nun von neuen Anbietern besetzt... iOutbank, usw. was ich sehr schade finde, das MG für mich im Moment die besten Funktionen für mich hat.
    Dann kann von einem Besetzen ja kaum die Rede sein.

    Wieso den nicht? Die kleine Deutsche Firma mit iOutbank hat genug Eingenommen mit der iOS Lösung, sodaß die nun in ihre Mac Version dadurch reinvestieren können. Und wenn sich das Rad noch weiterdreht, bauen die Stück für Stück neue Funktionen ein. MeinGeld ist auch nicht über die Nacht mit allen Funktionen aufgewacht. Auch hier hat Buhl über viele Jahre neue Funktionen eingebaut, welche wir nun hier zu Schätzen wissen.


    Aber ganz ehrlich - Sobald ein Programm meine Funktionen (und ich benötige nur ca. ein drittel von dem was MG kann) auf dem Mac unterstützt, würde ich wechseln. Das wird wohl vielen so gehen.

    Wie gesagt, ich gönne Euch Mac-Usern eine Mac-Version von Mein Geld. Aber ich bin der Meinung, daß die Buhl-Leute schon ihre Gründe haben, warum es eine solche bis jetzt nicht gibt.

    Natürlich gibt es Gründe, welche wir nicht wissen. Diese können von bewussten strategischen Ausrichtungen bis zu schlechten IT-Konzepten gehen. Mein Gefühl (muss ja nicht zählen) ist halt, dass teilweise auf die falschen Pferde (IT-Komponenten) gesetzt wurde.


    Aber das ist halt auch nur mein Gefühl...

    Die Umfrage ist spaßeshalber vollkommen in Ordnung. Daraus eine Produktstrategie ableiten zu wollen ist fahrlässig.


    Und was die ökonomische Rahmenbedingungen angeht, so werden diese nicht außer Kraft gesetzt. Im Gegenteil - Wiederverwendbarkeit durch einen modularen Aufbau ist der Schlüssel, möglichst viele Plattformen einfach und kostengünstig zu unterstützen. Das funktioniert in allen Branchen wie IT, Automobilbau ,...



    Das Problem ist halt, dass man keine proprietäre Technologien verwendet darf, welche nur auf einer Plattform zur Verfügung stehen. Da liegt halt ein großer Vorteil bei den offenen (OpenSource) Komponenten, da dafür meist schon Portierungen bestehen.



    Aus ökonomischer Sicht hat Buhl einen durchaus großen und lukrativen Markt damit verpaßt. Nicht nur Mac, sondern auch iOS und Android bieten eine großes Marktpotential. Der iTunes AppStore bietet alleine schon mehr als 200 Mio. potentieller Kunden. Dieser wird halt nun von neuen Anbietern besetzt... iOutbank, usw. was ich sehr schade finde, das MG für mich im Moment die besten Funktionen für mich hat.



    Man kann es ja auch positiv sehen - Buhl hat noch Luft nach oben.



    Gruß,
    Jazer

    Sorry - die Umfrage kann nicht euer Ernst sein... In einem Forum, dass zu größten Teil von Windows Usern besucht wird kann man keine repräsentative Umfrage starten. Es gibt nur wenige die sich (wie ich) WISO MeinGeld über Bootcamp bzw. VM antun. Solch eine Frage gehört eher in ein Mac Forum. Aber auch da bekommt man keine guten Ergebnisse.


    Ich hoffe dass das Produktmanagement langsam mal die richtigen Schlüsse zieht. Würde man die richtigen SW-Komponenten nutzen, wäre eine Mac und WIndows-Variante nebeneinander ohne große Probleme möglich. Aber Screen-Parser über IE-Scripting und Access erschweren die Sachen deutlich.


    Gruß,
    Jazer

    Hallo Jazer und willkommen im Forum.

    Danke.

    Der Verwendungszweck kann je Zeile bis zu 27 Zeichen aufnehmen und, wenn ich mich recht erinnere, sind bis zu 14 Verwendungszweckzeilen möglich. Also insgesamt bis zu 378 Zeichen.

    Ja - das scheint zu stimmen. Vielen Dank dafür.

    Du könntest doch die nicht direkt importierbaren Datenfelder zunächst über den Verwendungszweck einlesen. Anschließend kannst Du den Verwendungszweck mit entsprechenden Regeln analysieren lassen und die Buchungen auf diese Art nachbearbeiten (lassen). Entsprechende Beiträge zur Anwendung von Regeln gibt es schon recht zahlreich im Forum, nutze einfach mal die Suchfunktion.

    Das war eine gute Idee. Allerdings kann man die Parameter einer Buchung wie z.B. Primanota, Vorgang, Textschlüssel, ... nicht über Regeln vergeben. Auch dafür hab ich kein Verständnis, wieso Buhl die Features nicht konsequent umsätzt.

    Ich denke, wenn Du Dir schon den Parser selbst geschrieben hast, kommst Du mit dem Regeleditor von MG auch recht schnell zurecht und wirst sicher für Deine Bedürfnisse fündig werden.

    Der Regeleditor ist kein Problem. Ich hab auch mal den Export StarMoney / Import WISO getestet, auch da werden die Zusatzdaten nicht übernommen. Vielleicht weiß jemand wie es bei MML Dateien aussieht. Dann könnte ich statt eines CSV ein XML/MML bauen und dieses importieren.


    Danke nochmals,
    *jazer

    Servus MG-Benutzer,


    Ich will meine Buchungsdaten der letzten 7 Jahre importieren. Dazu hab ich mir ein Parser geschrieben welcher über den Umweg von Postbank PDF Kontoauszügen ein CSV (oder anderes) Dateiformate erzeugen kann.


    Bei dem Standard-CSV-Import von MG2011 kann ich allerdings Felder wie PN-Nummer, Vorgang und Umbuchungen nicht importieren. Bei dem QIF Import scheint es auch nicht zu gehen. Gibt es ein alternatives Datenmodell (z.B. TO-Banking CSV), bei dem diese Felder in MG übernommen werden können? Wenn ja, hat mir jemand dazu die Spezifikation?


    Ich würde es Schade finden diese Daten allein in dem Verwendungszweck verstauben zu lassen.


    Vielen Dank!



    PS: Hat jemand Ahnung wie viele Zeichen der Verwendungszweck maximal aufnehmen kann?