Beiträge von triple-d

    Hallo,


    Vorab: Ich mache Gewinnermittlung nach EÜR.


    Im kommenden Dezember muss*) ich eine Rechnung stellen, deren dazugehörige Leistung erst im kommenden Februar 2020 erbracht wird. Ein Teil der Einnahme geht als Fremdleistungen an mehrere Partner. Ein Teil der Partner möchte ihre Rechnung an mich erst nach Leistungserbringung im Februar stellen.


    Mein EÜR-Problem:

    Da ich den Fremdleistungsanteil "mit in nächste Jahr nehme", würde er durch den Jahreswechsel zu einem Jahresgewinnbestandteil und dadurch zu einer Erhöhung meiner Einkommensteuerlast beitragen.


    Gibt es in EÜR die Möglichkeit, die Fremdleistung als zukünftige Ausgabe / Rückstellung / Vorhaltung zu "reservieren", sodass sie nicht in meinen EÜR-Jahresabschluss einfließt? Wenn ja, was wäre das geeignete skr03-Konto?


    Besten Dank vorab,

    Dirk



    *) Rechnung geht an öffentlichen Dienst, die die Leistung aus Fördermitteln bezahlt, die dieses Jahr ausgegeben werden müssen, auch wenn die Leistungserbringung erst nächstes Jahr erfolgt.

    Hallo,


    Beim Update von Sparbuch 2019 und EÜR 2019 riss die Internetverbindung und die Updateprozedur musste ich schließen.


    Nach erfolgreichem neuen Download erhalte ich nun die Meldung: "Das Update stammt nicht von Buhl und wird nicht verwendet. Bitte wenden Sie sich an den Support"


    Habe daraufhin die Updatedateien aus dem Downloadverzeichnis entfernt und den das Update nochmals angestoßen. Die Updatedateien werden zwar herunter geladen, aber nicht installiert, da wieder gleiche Meldung


    Weiß jemand Abhilfe?


    Danke und Gruß


    Dirk

    Danke zunächst für die Rückmeldungen


    Ich versuche es mal so zu beschreiben:


    Ich habe ein Neben(klein)Gewerbe nach EÜR, dessen Einkünfte von Jahr zu Jahr deutlich schwanken.


    Für EÜR und die GwSt-Erklärung benutze ich WISO EÜR.

    Für die EkSt-Erklörung benutze ich WISO steuer Sparbuch


    Für die Steuererklärung 2018 will ich nun die zu zahlende Gewerbesteuern ermitteln. Da die Einkünfte für 2018 diesmal unterhalb der Bemessungsgrenze lagen, fällt für 2018 auch keine Gewerbesteuer an. Das WISO steuer Sparbuch stellt das so auch korrekt dar.


    Aber: Basierend auf dem Steuerbescheid von 2017 habe ich in 2018 Gewerbesteuern vorausgezahlt. Das gebe ich in der GwSt-Erklärung, die ich mit WISO EÜR mache, auch an.


    Die Frage ist nun: Muss ich diese Vorauszahlungen zusätzlich in der EkSt-Erklärung angeben, weil ja dort die GwSt mit der EkSt verrechnet wird? Wenn ja wo im Programm?


    Grüße, Dirk

    Danke für die Rückmeldung.


    Anlage G sagt mir leider nichts.

    Hintergrund der Frage ist, dass ich die GwSt nicht als Betriebsausgabe geltend machen kann. Beim Finanzamt sagte man mir, dass sie stattdessen bei der EkSt-Erklärung verrechnet wird. Daher müsste es doch bei der EkSt-Erklärungs-Erfassung die Möglichkeit geben, die GwSt-Vorauszahlungen zu erfassen, um die Steuerschuld korrekt zu ermitteln?


    Danke und Gruß,


    Dirk

    da habe ich jetzt so meine Bedenken bezüglich der Wertstellung bei Banküberweisung noch in 2018.

    Er kann doch aber bei abgesendeter Überweisung (onlinebanking-Protokoll) nicht mehr über das Geld verfügen? Demnach wäre hier schon 2018 richtig (bei einer Ausgabe, bei einer Einnahme ist das Wertstellungsdatum wichtig).

    Überweisung wird heute noch ausgeführt. Bezüglich der Wertstellung mache ich mir keine Sorgen. Ich habe häufig Überweisungen, die bezüglich Stichtagen des Finanzamtes sehr knapp sind. Bisher hat das Finanzamt aber noch nie gemeckert.


    Ich will mit der Rechnung ja nur erreichen, dass per Rechnungsdatum die Fremdleistung als "durchlaufender Posten" als Ausgabe noch dieses Jahr in der EÜR verbucht wird und nicht als Gewinnanteil in den Jahresabschluss geht, wo es anteilig einkommenversteuert würde, obwohl ich von dem Geld nichts habe.


    VG Dirk

    Danke für Eure Hinweise, das hab ich befürchtet.


    Wenn schon "vereinnahmt" warum nicht schon dieses Jahr die Fremdleistungen nach Rechnungsstellung überweisen?

    Genau da liegt das Problem. Obwohl der Partner weiß, dass der Betrag seit Mitte Dezember zur Auszahlung bereit steht, will er die Rechnung erst im Januar stellen (wegen angeblicher buchhalterischer Arbeitsüberlastung). Erlebe ich so zwar auch zum ersten Mal, dass jemand sein Geld nicht will, aber nu, Ich rede permanent auf ihn ein, mir bis zum 9.1. noch eine auf Dezember datierte Rechnung zu stellen, habe da aber wenig Hoffnung.


    Beste Grüße,


    Dirk

    Hallo zusammen,


    da ich nicht weiß, nach welchen korrekten Begriffen ich suchen muss, bitte ich um Nachsicht und ggf. einen Linkverweis zu meinem folgenden Problem:


    Ich ermittle meinen Gewinn mit EÜR.


    Ich habe diesen Dezember Erlöse vereinnahmt, von denen ein Teil als Fremdleistung (erst) Mitte Januar an einen Partner ausgezahlt werde.


    Zum Jahresabschluss würde aber die Fremdleistung schon dem Jahresgewinn zugerechnet, sodass ich befürchte, darauf Einkommensteuer zahlen zu müssen, obwohl die Fremdleistung ja im Januar bereits wieder abfließt.


    Daher die Frage: gibt es eine Möglichkeit, die Fremdleistung noch dieses Jahr "vorbeugend" zu verbuchen bzw. zu reservieren, um zu verhindern, dass diese dem diesjährigen Gewinn zugerechnet wird? Evtl gibt es dazu ein EKR03- oder SKR03-Konto?


    Besten Dank vorab

    und viele Grüße,


    Dirk

    Hallo zusammen,


    In ein Notebook von 2006, dass längst abgeschrieben ist, musste ich diese Woche eine Ersatzfestplatte für 150 EUR einbauen. Als welchen Ausgabentyp muss ich diese deklarieren?


    Geringwertiges Wirtschaftsgut kommt scheinbar nicht infrage, da sie nicht selbständig nutzbar ist.


    Oder deklariere ich das als "Reparatur und Instandhaltung" (Konten 4800, 4805, 4806 oder 4809?) oder als Bürobedarf (4930)?


    Oder lege ich die AfA für das Notebook erneut im Betriebsvermögen mit Kaufdatum 2006 an und trage in den Akku unter "Zugang" ein?


    Danke und Gruß,


    Triple-D

    schon klar. Ich hatte ja zuvor auch die Beiträge zum Konto 4673 per Suche bereits gefunden. Bei denen wurde mit aber nicht klar, wie ich die Nichtabzugfähigkeit deklarieren soll. Aber offensichtlich lass ich das Feld "Steuer" einfach frei, obwohl ich immer dachte, dass man dort (irgend-) eine Besteuerungart eintragen muss, und ich daher nach anderen Konten suchte.


    Gruß,


    triple-D

    Hallo zusammen.

    Ich möchte als Selbständiger meine beruflichen Fahrtkosten mit Privat-PKW mit der 0,30-EUR-Kilomterpauschale berechnen.

    Da ja, soweit ich das verstanden habe, diese Pauschalkosten nicht vorsteuerabzugfähig sind, stellen sich mir zwei Fragen:

    (1) Ist die MwSt der 0,30-EUR-Kilomterpauschale bereits (oder auch nicht) enthalten, oder muss diese ich in der Fahrtkostenaufstellung mit noch dazurechnen (oder nicht)? .

    (2) Unter welchem Sachkonto werden die Fahrkosten verbucht?


    – Es gibt ja scheinbar vier Möglichkeiten:


    a) 3600 „Nicht abziehbare Vorsteuer“


    b) 3660 „Nicht abziehbare Vorsteuer 19%“


    c) 4672 „Reisekosten Unternehmer (nicht abziehbarer Anteil)“


    d) 4673 „Reisekosten Unternehmer Fahrtkosten“, wobei ich hier nicht weiß, welche Besteuerungsart hier anzugeben ist (siehe meine erste Frage)

    Besten Dank und Gruß und schönes WE,

    triple-d